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Die Wesensanalyse von Hunden

Die behördlich anerkannten Gutachter beurteilen die Gefährlichkeit der Hunde über eine Wesensanalyse des Tieres. Bei widerlegter Gefährlichkeit kann der Hund von der Leinen- und Beißkorbpflicht befreit werden.
  • Bei der Wesensanalyse wird das Aggressionsverhalten des Hundes in 12 simulierten Alltagssituationen überprüft.
Der Test mit bewegten Objekten
1. Der Test mit bewegten Objekten

Der Hund sollte sich nicht von Kinderwagen, Fahrrädern, Autos und anderen sich bewegenden Objekten aus der Ruhe bringen lassen.
Im plötzlich aufgespannten Regenschirm soll er keine Bedrohung für sich sehen.
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2. Der Geräuschtest

Der Hund sollte bei Geräuschen unterschiedlichster Art wie bei einem Knall oder beim Pfeifen kontrollierbar sein und nicht zu Übersprungshandlungen neigen.

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Der Test mit unbewegten Objekten
3. Der Test mit unbewegten Objekten

Alltagsgegenstände stellen nur vereinzelt Stressfaktoren für Hunde dar.
Bei der Begebnung mit mindestens zwei verschiedenen künstlichen Figuren sollte sich der Hund im Test neutral verhalten.

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4. Der Test bei Hundebegegnungen

Zur Bestimmung von innerartlichem Sozialverhalten wird der zu überprüfende Hund in mehreren Begegnungssituationen mit fremden Hunden konfrontiert.
Der Hund sollte sich freundlich neutral verhalten und seinem Kontrahenten nicht angriffslustig gegenüberstehen.
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Der Test der Beutehandlungen
 5. Der Test der Beutehandlungen

Der Hund sollte in einer spielerischen Auseinandersetzung um verschiedene Beutestücke wie einem Ball oder Stock nicht in einen Beuterausch verfallen und dem Beutekontrahenten mit aggressiven Attacken begegnen.

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6. Der Test bei der Begegnung mit einer Fremdperson

Der Beurteiler bewegt sich im normalen Schritt unbefangen zum angeleinten Hund.
Dieser sollte freundlich, neugierig und frei von Aggressivität reagieren.

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Der Test des Angst- und Fluchtverhaltens
7. Der Test des Angst- und Fluchtverhaltens

Der Beurteiler suggeriert dem Hund durch körperliche Signale Angst und Meideverhalten.
Der Hund sollte dem Beurteiler nicht nachsetzen oder ihn hetzen.

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8. Der Test bei der Begegnung mit einer ruhenden Personen

Eine bewegungslos sitzende, kauernde oder liegende Person darf der Hund allerhöchstens anschnuppern, nicht jedoch attackieren.

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Der Test mit schnell vorbeigehenden Personen
9. Der Test mit schnell vorbeigehenden Personen

Der Hund geht angeleint mit seinem Hundeführer einen Weg entlang.
Dabei kommt es zur Begegnung mit einem Jogger, durch die der Hund nicht zu aggressiven Handlungen angeregt werden sollte.

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10. Der Test bei der Begegnung mit einer drohenden Personen

Extreme Drohgebärden mit Stock oder anderen Gegenständen führen beim Hund fast immer zu Aggressionen.
Wendet sich die drohende Person vom Hund ab, darf dieser nicht aggressiv nachsetzen.

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Der Test mit langsam vorbeigehenden Personen
11. Der Test mit langsam vorbeigehenden Personen

Ältere Menschen bewegen sich oft langsamer, führen einen Stock mit sich und haben einen unsicheren Gang.
Das darf der Hund nicht zum Anlass nehmen, um sich aggressiv zu gebärden.

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12. Der Test bei bedrängenden Personen

Um den Hund besser beurteilen zu können, wird die körperliche Bedrängung nur dann durchgeführt, wenn der Hund auf drohende Personen nicht reagiert.
Dabei wird er jedoch niemals geschlagen oder getreten.

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