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Auftaktkonferenz 26. November 2012

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Offizieller Auftakt des sächsisch-polnischen EU-Projektes in Görlitz

 

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit, der Bewilligung des binationalen Begleitausschusses und der Erstellung des Zuwendungsvertrages startete am 26. November 2012 in Görlitz das sächsisch-polnische EU-Projekt KrimiTech – Stopp der grenzübergreifenden Kfz-Kriminalität/KrimiTech – Stop transgranicznej przestępczości samochodowej.

Der polnische Leadpartner bei diesem bis zum 30. Juni 2014 laufenden Projekt ist die Woiwodschaftskommandantur der Polizei in Wrocław (Komenda Wojewodzki Policji we Wrocławiu – KWP Wrocław), Projektpartner ist das Landeskriminalamt Sachsen. Die Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien sowie die Kreiskommandantur der Polizei in Zgorzelec (Komenda Powiatowy Policji w Zgorzelcu - KPP Zgorzelec) sind weitere am Projekt beteiligte Behörden.


Das Projekt KrimiTech soll das Vertrauen der Grenzbevölkerung in die Polizeien beider Länder stärken, die Effizienz der gemeinsamen polizeilichen Maßnahmen verbessern und damit die Effektivität bei der Bekämpfung der Kfz-Kriminalität steigern.


Die wichtigsten Ziele im Projekt KrimiTech:

  • Nachhaltige Minimierung des Kfz-Diebstahls und der Kfz-Einbrüche durch sicherungstechnische und verhaltensorientierte Prävention
  • Langfristige Effektivierung der Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen
  • Dauerhafte Erhöhung der Aufklärungsquote
  • Vertrauen der Grenzbevölkerung in die Zusammenarbeit der niederschlesisch-sächsischen Polizei stärken
  • Stärkung des gegenseitigen Vertrauensverhältnisses in der polizeilichen Zusammenarbeit
  • Verbesserung der Effizienz gemeinsamer Maßnahmen

Maßnahmen der polizeilichen Prävention und Öffentlichkeitsarbeit:

  • Beschaffung eines Informationsmobils für die Präventionsarbeit
  • Durchführung gemeinsamer Grenztouren mit dem Info-Mobil, polizeilicher Beratungen auf ausgewählten Parkplätzen in Grenznähe, auf Messen und Veranstaltungen
  • gemeinsame Streifen mit polizeilicher Beratung
  • Erarbeitung zweisprachiger Informationsbroschüren
  • Gemeinsame Internetpräsentation
  • Herausgabe gemeinsamer Presseinformationen
  • Beschaffung von Werbemitteln
  • Auftakt- und Abschlussveranstaltung


Maßnahmen der Umsetzung im Rahmen der polizeilichen Repression:

  • Beschaffung von zwei Spezialfahrzeugen für die niederschlesische Polizei und eines für die sächsische Polizei zum Einsatz operativer Technik zur Fahndung und Beweissicherung
  • Beschaffung eines Spezialfahrzeugs für die sächsische Polizei zur Beweissicherung, Identifizierung und Feststellung von Manipulationen an entwendeten Fahrzeugen
  • Beschaffung kompatibler operativer Spezialtechnik für die niederschlesische Polizei zur Beweissicherung im Rahmen grenzüberschreitender Einsätze
  • Durchführung gegenseitiger Arbeitstreffen, Hospitationen und Fortbildungsmaßnahmen mit der neuen, kompatiblen Technik


Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung bezüglich der öffentlichkeitswirksamen und präventiven Maßnahmen durch alle am Projekt beteiligten Partner, fiel am 26. November 2012 im Patrizierhaus St. Jonathan in Görlitz der offizielle Startschuss des sächsisch-polnischen EU-Projektes KrimiTech.


Teilnehmer von sächsischer Seite waren Führungskräfte des Landeskriminalamtes Sachsen, der Polizeipräsident der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien, Herr
Conny Stiehl sowie weitere Behördenvertreter.


Die polnische Seite wurde vertreten durch den Woiwodschaftskommandanten der KWP Wrocław, nadinsp. dr Dariusz Biel, durch den stellvertretenden
Woiwodschaftskommandanten, insp. Andrzej Łuczyszyn, den Kommandanten der Kreiskommandantur der Polizei in Zgorzelec, podinsp. Leszek Zagórski, sowie durch
weitere Behördenvertreter.


Zahlen:

Die Gesamtkosten des Projektes: 1.064. 902,66 Euro
sächsischer Projektanteil: 692. 952,66 Euro
Anteil des polnischen Leadpartners: 371. 950,00 Euro

Durch die EU werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 85 Prozent (905.167,21 Euro) der Projektkosten bezuschusst.


KrimiTech 1, siehe Beschreibung
KrimiTech 2, siehe Beschreibung

KrimiTech 1 und 2 Die Unterzeichnung der projektbezogenen Präventionskonzeption wurde vorgenommen durch den Woiwodschaftskommandanten der KWP Wroclaw, nadinsp. Dr. Dariusz Biel, und in Vertretung des Präsidenten des Landeskriminalamtes Sachsen durch den Leiter der Abteilung Spezialkräfte/ Spezialeinheiten, KD Volker Lange.  

Gruppenbild KrimiTech
Im Gruppenbild v. l. n. r.: Tomasz Jedrzejowski, Abteilungsleiter EU-Fonds KWP Wroclaw, Heiko Reinarz, Direktionsbüro PD Görlitz; Andrzej Luczyszyn, Stellv. Woiwodschaftskommandant KWP Wroclaw; Raik Schulze, Revierleiter Görlitz, Dr, Dariusz Biel, Woiwodschaftskommandant KWP Wroclaw,;Wolfgang Trautmann, Prävention PD Görlitz;Volker Lange, Abteilungsleiter Spezialkräfte/-einheiten LKA Sachsen; Adam Skrzypek, Leiter Abteilung Prävention KWP Wroclaw; Leszek Zagorski, Kommandant Kreiskommandantur Zgorzelec; Kerstin Nolte, Leiterin der Zentralstelle für polizeiliche Prävention LKA Sachsen; Conny Stiehl, Polizeipräsident PD Görlitz; Marcin Nowakowski, Auswertung/Internationaler Dienstverkehr  KWP Wroclaw; Jan Kupczak, Leiter Abteilung Operative Technik KWP Wroclaw; Burghard Nehmer, Leiter Dezernat Operative Einsatztechnik LKA Sachsen und Franziska Lauer, Projektmanagerin KrimiTech LKA Sachsen.

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