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Einsatzmöglichkeiten

Verwendungsmöglichkeiten

Einsatzmöglichkeiten Polizei Sachsen
(© Heimrich & Hannot GmbH)
Der Polizeiberuf umfasst ein breit gefächertes Aufgabengebiet, das sich in den verschiedenen Dienstzweigen und Fachbereichen widerspiegelt. Die Einsatzmöglichkeiten sind daher vielfältig.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bzw. des Studiums werden Sie garantiert übernommen. Mit Ihrem Ausbildungsabschluss, Ihrer persönlichen Eignung und dem Erwerb entsprechender zusätzlicher Qualifikationen können Sie Ihren Werdegang von Anfang an aktiv mitgestalten und sich auf freie Dienstposten in allen Fachbereichen der sächsischen Polizei bewerben.
 
Der berufliche Werdegang bei der sächsischen Polizei beginnt nach Abschluss der Ausbildung (Laufbahngruppe 1.2) und der Ernennung zur Polizeimeisterin bzw. zum Polizeimeister grundsätzlich mit einer Verwendung als Einsatzbeamter/-in innerhalb einer Bereitschaftspolizeihundertschaft.
 
Im Anschluss an den Verwendungszeitraum in einer Bereitschaftspolizeihundertschaft folgt für die Mehrheit der Beamten die Versetzung auf ein Polizeirevier.
 
Die Absolventen des Bachelor-Studiums (Laufbahngruppe 2.1) bewerben sich auf die ausgeschriebenen freien Dienstposten bei den Dienststellen der sächsischen Polizei.
Die Anzahl der ausgeschriebenen Dienstposten entspricht der Anzahl der Studierenden des jeweiligen Jahrgangs.
 
Über eine Einsatzmöglichkeit in speziellen Fachbereichen bzw. Spezialverwendungen entscheidet nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung bzw. im Anschluss an das Studium oder im Laufe des beruflichen Werdeganges die persönliche und fachliche Geeignetheit jedes einzelnen.


Die Einsatzhundertschaft

Beamte im Einsatz
(© Polizei Sachsen)

Für die meisten jungen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten beginnt der Berufsweg nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung in einer Bereitschaftspolizeihundertschaft an den Standorten Chemnitz, Dresden oder Leipzig.
 
Die Bereitschaftspolizei Sachsen verfügt über insgesamt sieben Hundertschaften. Die Polizeidirektionen halten weitere Einsatzhundertschaften vor. Eine Hundertschaft besteht aus einer Führungsgruppe, den sogenannten Funktionsdiensten, sowie in der Regel aus drei Einsatzzügen.
 
Schwerpunktaufgabe der Einsatzhundertschaften ist der sogenannte geschlossene Einsatz anlässlich besonderer Einsatzlagen. Sie unterstützen die Kollegen des Streifendienstes sowie die Polizeien anderer Bundesländer vor allem bei Großeinsätzen.

Dazu zählen u.a.:

  • Kundgebungen und Demonstrationen,
  • sportliche Großveranstaltungen, Stadtfeste, Staatsbesuche,
  • Suchaktionen nach Personen oder Sachen,
  • Naturkatastrophen (z. B. bei Hochwasser) und besonders schwere Unglücksfälle,
  • groß angelegte Verkehrskontrollen und
  • die Begleitung von Castor-Transporten.
     

Neben den Verwendungsmöglichkeiten in der Einsatzhundertschaft, bietet die Bereitschaftspolizei noch weitere Möglichkeiten für den  beruflichen Werdegang bei der Polizei.

In der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) sind die Beamten speziell geschult, um in unfriedlich verlaufenden Demonstrationen und Veranstaltungen gegen gewalttätige Personen/-gruppen, im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen, vorzugehen.

Des Weiteren wird in der Bereitschaftspolizei Spezialtechnik und ausgebildetes Personal durch die Technischen Dienste bereitgestellt.
Diese kommen dann unter anderem bei Wasserwerfereinsätzen, Taucheinsätzen oder auch beim Ausleuchten von Tatorten zum Einsatz.


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Der Streifendienst

Beamte gehen Streife
(© SMI, Arvid Müller)
Die Kollegen des Streifendienstes, auch polizeilicher Einzeldienst genannt, sind für die Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung im Bereich der Polizeidirektionen und der nachgeordneten  Polizeireviere zuständig.
Sie nehmen grundsätzliche polizeiliche Aufgaben zur Prävention und Bekämpfung der Kriminalität wahr.
 
Die sogenannte Streife erfolgt mit dem Polizeifahrzeug, -motorrad, -fahrrad oder zu Fuß und grundsätzlich gemeinsam mit dem Streifenpartner. Ihre Aufträge erhalten die Streifenpolizisten von dem Führungs- und Lagezentrum oder von ihrem Dienstgruppenführer. Bei eigenen Feststellungen oder Bürgerhinweisen arbeiten Streifenpolizisten selbstverständlich eigeninitiativ. Streifenpolizisten sind meist die ersten Polizisten am Ereignis- bzw. Tatort und somit auch erste Ansprechpartner für die Bürger vor Ort. Konzentriert und umsichtig müssen sie sich innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über die Situation vor Ort verschaffen und erste polizeiliche Maßnahmen angemessen und koordiniert einleiten. Dabei stehen sie zur Einsatzkoordination stets im Kontakt mit ihrem Dienstgruppenführer bzw. dem Führungs- und Lagezentrum.
 
Die Schutzpolizisten arbeiten im Wechselschichtdienst rund um die Uhr im gesamten Revierbereich.
 
Typische Aufgabenschwerpunkte sind u.a. die:
  • Schlichtung zwischen streitenden Parteien vor Ort,
  • Anzeigenaufnahme und anschließende Bearbeitung,
  • Verfolgung von Tatverdächtigen,
  • Durchführung von Verkehrskontrollen im fließenden Verkehr,
  • Aufnahme von Verkehrsunfällen und die
  • Fahndung nach vermissten Personen oder Sachen.
     

Die Polizeireviere und nachgeordneten Polizeiposten sind zudem wichtige Anlaufpunkte für die Bürger. Neben dem Streifen- und dem Kriminaldienst arbeiten dort die Bürgerpolizisten und Angehörige der Sächsischen Sicherheitswacht.


Die Verkehrspolizei

Beamter der Motorradstaffel
(© SMI, Arvid Müller)
Die Verkehrspolizeiinspektionen (VPI), die Fachdienste Verkehr und die Autobahnpolizeireviere nehmen verkehrspolizeiliche Aufgaben in den Polizeidirektionen wahr und sorgen für die Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen.
 
Zu den Aufgabenfeldern gehören die Verkehrsüberwachung und die Verkehrsunfallaufnahme mit Unfallfluchtermittlung. Bei besonderen Anlässen (z.B. Staatsbesuche) wird eine Kradstaffel gebildet.
 
Hauptaufgabe ist die Prävention im öffentlichen Verkehrsraum, um Unfälle zu verhüten, zu mindern oder die Folgen gering zu halten. Oftmals sind dazu Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu verfolgen, aber auch Bürger in diesbezüglichen Fragen zu beraten. Dies geschieht in der Verkehrspolizeiinspektion in Form von Streifentätigkeit, Kontrollen, Schwerpunkteinsätzen und Verkehrsteilnehmerschulungen. Ziel ist die Verhinderung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die Stärkung des Sicherheitsgefühles durch Senkung der Verkehrsunfälle, verbunden mit der Stärkung des sicherheitsbewussten Verkehrsverhaltens.
 
Der Fachdienst Verkehrsüberwachung überwacht schwerpunktmäßig den Straßenverkehr durch verschiedene Kontrollen, wie z.B. Geschwindigkeitskontrollen, Alkoholkontrollen, Kontrollen des gewerblichen Güterverkehrs (Einhaltung der Lenk-und Ruhezeiten) sowie technische Kontrollen.
Darüber hinaus greifen die Beamten verkehrslenkend ein, organisieren Umleitungen, sichern Unfall- und Ereignissorte sowie Veranstaltungen ab und führen, wenn erforderlich, Verkehrsregelung durch.
 
Die Verkehrsunfallaufnahme ist Aufgabe aller Vollzugsbeamten, schwerpunktmäßig wird sie vom Fachdienst Verkehrsunfallaufnahme durchgeführt. Die Verkehrsunfallaufnahmekommandos rücken insbesondere zu schweren Verkehrsunfällen mit Verletzten und getöteten Personen sowie zu Verkehrsunfällen mit erheblichen Auswirkungen für die öffentliche Ordnung und Sicherheit aus. Zum Fachdienst Verkehrsunfallaufnahme gehört seit 1991 die Unfallfluchtermittlungsgruppe, deren vorrangige Aufgabe darin liegt, Straftatbestände nach § 142 StGB (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) aufzuklären.
 
Die Beamten des Autobahnpolizeireviers nehmen insbesondere Aufgaben im Verkehrsbereich wahr. Die Gemeinsame Fahndungsgruppe mit der Bundespolizei ist ebenfalls Bestandteil des Autobahnpolizeireviers.

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Die Kriminalpolizei

Kriminalpolizei

(© Polizei Sachsen)
Der Kriminalpolizei obliegt vor allem die Bekämpfung der schweren Kriminalität. Darüber hinaus ist die Kriminalpolizei für die Fälle der mittleren Kriminalität zuständig, deren Aufklärung umfangreiche Ermittlungen oder spezielle Kenntnisse, Mittel und Methoden sowie Erfahrungen erfordern.
 
Die Erscheinungsformen der Kriminalität sind vielfältig.

Dabei handelt es sich unter anderem um:

  • Schwere Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge,
  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung,
  • politisch motivierte Straftaten,
  • Wirtschafts-, Vermögens- und Fälschungsdelikte, Brandstiftung und Betäubungsmitteldelikte.
     

Des Weiteren obliegen der Kriminalpolizei die Bearbeitung von Vermisstenfällen, nichtnatürlichen Todesfällen und die Identifizierung unbekannter Toter.
 
Die Kriminalpolizeiinspektionen (KPI) bei den Polizeidirektionen sind in Fachdezernate mit  Kommissariaten für die verschiedenen Straftatenbereiche gegliedert.
Darüber hinaus gibt es Kriminaltechniker, eine Auswerteeinheit und den Kriminaldauerdienst.

In jedem Polizeirevier gibt es einen Kriminaldienst. Die dort arbeitenden Beamten der Kriminal- als auch Schutzpolizei ermitteln gemeinsam in Fällen leichter und mittelschwerer Kriminalität. Die Zentralstelle für die kriminalpolizeilichen Aufgaben ist das Landeskriminalamt (LKA).


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Das Landeskriminalamt

Spurensicherung
(© Polizei Sachsen)
… ist die Zentralstelle für die kriminalpolizeilichen Aufgaben und für die vollzugspolizeiliche Prävention im Freistaat Sachsen.
 
Das Landeskriminalamt ist u.a. zuständig für die vollzugspolizeilichen Aufgaben der Strafverfolgung in Fällen:
  • der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität,
  • der Bildung terroristischer und der damit zusammenhängenden Straftaten,
  • des Friedensverrats, des Hochverrats, der Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates, des Landesverrats und der Gefährdung der äußeren Sicherheit,
    der Wirtschaftskriminalität,
  • der Geld- und Wertzeichenfälschung,
  • des unerlaubten Handels mit Kriegswaffen oder, sofern es sich um Fälle von herausragender Bedeutung handelt, mit explosionsgefährlichen Stoffen,
    gemeingefährlicher Straftaten sowie
  • von Straftaten gegen die Umwelt im Zusammenhang mit radioaktiven Stoffen und ionisierenden Strahlen.
     

Zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben des Landeskriminalamtes, tragen verschiedene Spezialisten wie Naturwissenschaftler, Computerexperten, Juristen
und Sozialwissenschaftler bei.


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Spezialeinheiten

Spezialeinsatzkommando im Einsatz
(© Polizei Sachsen)

Entführungen, Geiselnahmen, Erpressungen und andere schwere Straftaten, Einsätze, bei denen es um den Schutz oder die Rettung von Menschenleben geht - für diese gefährlichen Einsätze sind die Spezialeinsatzkommandos (SEK) zuständig. Das SEK kommt häufig im Rahmen der Ermittlungsarbeit einer polizeilichen Fachdienststelle (Kriminalkommissariate), wenn dort Erkenntnisse über gravierende Straftaten vorliegen, oder bei sogenannten Ad-hoc-Lagen zum Einsatz. Hinzu kommen Einsätze wie Schutz von hochrangigen Staatsgästen, die Begleitung von besonders gefährlichen oder ausbruchsverdächtigen Inhaftierten bei Gefangenentransporten und Gerichtsprozessen oder bei militanten Demonstrationen.
 
Für verdeckte Observationen vorrangig bei schweren Straftaten und für Zugriffe in besonderen Lagen kommen die Mobilen Einsatzkommandos (MEK) zum Einsatz. Eine Observation kann sowohl personell als auch technisch durchgeführt werden. Der geplante Zugriff durch ein MEK erfolgt für den Festzunehmenden meist überraschend aus einer mobilen Lage heraus.

 


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Die Diensthundestaffeln

Diensthundestaffel
(© SMI, Arvid Müller)
Sie sind die "Kollegen" mit dem guten Riecher und der kalten Schnauze: die Diensthunde der sächsischen Polizei. Doch ein Polizeihund ist nur so gut wie sein Hundeführer. Nur zusammen bilden sie eine funktionierende Einheit.
 
Die Einsatzmöglichkeiten der Diensthunde/-führer umfassen vorwiegend die
  • Verfolgung von Straftätern
  • Suche nach Vermissten
  • Bewachung von Objekten
  • Suche nach Beweismitteln, Suchtmittel und Sprengstoffen sowie
  • Unterstützung der Einsatzkräfte anlässlich der Absicherung von Großlagen

Neben der Diensthundeschule Naustadt gibt es in jeder Polizeidirektion einen Fachdienst Diensthundestaffel.

Bei der Polizei des Freistaates Sachsen sind derzeitig 131 Diensthunde eingesetzt (Stand: Januar 2015), darunter überwiegend die Rassen Belgischer Schäferhund (Malinois), Deutscher Schäferhund und Riesenschnauzer. Außerdem gibt es bei der sächsischen Polizei die Rassen Bloodhound, Hollandse Herder, Airedale Terrier und Dobermann. Die Diensthunde der sächsischen Polizei werden grundsätzlich als Schutzhunde eingesetzt.
 
Nach erfolgreicher Absolvierung der Schutzhundausbildung, erfolgt eine Qualifizierung dieser Hunde zu Spezialisten in den Bereichen der Fährtensuche, der Suche nach Rauschgift oder Sprengstoff.

Die jeweilige Spezialisierungsrichtung wird durch Bedarf und Eignung des Hundes bestimmt. Die Brandmittel-, Vermissten- oder Leichenspürhunde werden nur in der jeweiligen Spezialisierung ausgebildet.


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Die Polizeireiterstaffel

Die Polizeireiterstaffel

Die Beamtinnen und Beamten zu Pferd kommen vordergründig anlässlich von Fußballspielen, Demonstrationen, Volksfesten und anderen Großveranstaltungen zum Einsatz. Es werden jedoch auch Streifen in Großstädten, genauso wie in ländlichen Gegenden, Naturschutz- und Naherholungsgebieten oder in Grenzgebieten durchgeführt. Aufgrund ihrer Größe und Beweglichkeit können die Beamten hoch zu Roß ein viel größeres Gebiet abdecken als Polizisten zu Fuß.


Ein weiteres Einsatzgebiet der Polizeireiterstaffel sind Sucheinsätze nach vermissten Personen.

Nicht zuletzt sind sie immer gern gesehen bei der sächsischen Bevölkerung und ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Bürger und seiner Polizei. Aufgrund der hohen Flexibilität und des professionellen Ausbildungsstandes der Polizeireiter und ihrer Pferde ist es jederzeit möglich, vom präventiven in den repressiven Einsatz zu wechseln.

In Großerkmannsdorf versehen derzeit 15 Polizeireiter, darunter 12 Frauen, zusammen mit ihren vierbeinigen Kollegen ihren Dienst. Von den 19 Polizeipferden befinden sich aktuell zwei in Ausbildung.


Die Wasserschutzpolizei

Wasserschutzpolizei
(© SMI, Arvid Müller)
Wasserschutzpolizei zu Land? Auch das gehört zum Aufgabenbereich der Wasserschutzpolizei. Die Zuständigkeit endet nicht am Wasser, sondern am Ufer an der nächsten Straße. Aber so richtig in ihrem oder richtiger auf ihrem Element sind die Beamten natürlich auf dem Wasser. Die sächsische Wasserschutzpolizei ist schwerpunktmäßig auf der Bundeswasserstrasse Elbe und den sonstigen schiffbaren Binnengewässern des Freistaates Sachsen für die schifffahrtspolizeilichen Vollzugsaufgaben zuständig.

Dazu gehören u.a.:
  • das Erkennen von Gefahren für den Schiffsverkehr und Treffen von unaufschiebbaren Maßnahmen zu ihrer Abwehr,
  • die Gewährleistung der Einhaltung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs dienenden Vorschriften,
  • das Überprüfen von Schiffspapieren und Befähigungsnachweisen der Schiffsführer,
  • die Bearbeitung von Umweltstraftaten sowie die Aufnahme von Schiffsunfällen 

Dafür stehen der Wasserschutzpolizei verschiedene Einsatzboote zur Verfügung. Vom Schlauchboot über das Flachwasserboot bis zum Kajütboot reicht die Ausstattung. Und für den Einsatzbereich am Ufer gibt es natürlich auch geländetaugliche Streifenwagen.


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Die Hubschrauberstaffel

Hubschrauberstaffel
(© Hubschrauberstaffel Polizei Sachsen)
Für Sachsens Sicherheit gehen sie in die Luft – die Beamtinnen und Beamten der Polizeihubschrauberstaffel.
 
Abseits des Wegenetzes, im bergigen Gelände, über dicht bewaldeten Gebieten, über Wasser – sie erreichen jeden Einsatzort. Grenzen setzt nur das Wetter. Die Vorzüge eines Polizeihubschraubers liegen in seiner Schnelligkeit und in der variablen Einsatzhöhe. Er kann auf kürzestem Weg zu den Orten des Geschehens gelangen. Das „Fliegende Auge“ kann im extremen Langsamflug bis zum Stillstand über einem Objekt/Einsatzort verharren. Mit Hilfe des Polizeihubschraubers hat man immer die Übersicht, denn er gewährt unvergleichbar bessere Einblicke, als sie aus der erdgebundenen Perspektive je erreicht werden können.

Piloten/Pilotinnen und Flugtechniker/Flugtechnikerinnen der Staffel stehen mit ihrer Technik für Tag- und Nachteinsätze zur Verfügung. Im eigenen Instandhaltungsbetrieb sorgen die Beamten zugleich für die umfangreiche Wartung und Instandhaltung von Luftfahrtgerät und Missionsausstattung. Umfangreiche Technik wie Nachtsichtbrillen, starke Scheinwerfer, Wärmebildkamera Bildübertragungstechnik und vieles mehr gehören zur Ausstattung der Staffel.

Der Operator/Anwendungstechniker erweitert die Besatzung an Bord und ist für die Bedienung der umfangreichen Zusatztechnik zuständig. Flugkoordinatoren unterstützen am Boden aus der Basisdienststelle am Flughafen Dresden. Sie koordinieren die Einsätze, erstellen Einsatzunterlagen, stellen die Arbeitsabläufe sicher und sind Ansprechpartner für die Besatzungen bei allen Problemen rund um die Sicherstellung des Flugdienstes. Derzeit hat die Staffel drei Hubschrauber vom Typ EUROCOPTER EC 135.

Polizeiverwaltungsamt

Beweissicherung und Dokumentation

Das Polizeiverwaltungsamt  hält für die polizeiliche Arbeit spezielle Technik und fachkundiges Personal für die Bewältigung verschiedener Einsatzlagen bereit.
Unter anderem gehören die Beamten der Bildübertragung und Dokumentation, für die audiovisuelle Übertragung und Aufzeichnung von Ereignissen  aus besonderen Anlässen, zum Personal.
Auch die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gehören zum Polizeiverwaltungsamt und kommen im Ad-hoc-Geschehen zum Einsatz, wenn es
darum geht, Bombenfunde zu entschärfen und unschädlich zu machen. Die vielschichtigen Möglichkeiten, die das Polizeiverwaltungsamt für
unterschiedliche polizeilichen Lagen bereit hält, macht es zu einem wichtigen Dienstleister in der Polizei Sachsen.