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Erfahrungsbericht zum Schülerpraktikum

Praktikum im Polizeirevier Mittweida

Zwei Wochen sind nun vorbei, mein Fazit fällt mehr als nur positiv aus. Es war schlicht und ergreifend eine unvergessliche Zeit, in welcher man dermaßen dazu gelernt und herausgefunden hat, was man aus Fernsehserien nie und nimmer mitbekommen würde.

Sicherlich gleicht die eine oder andere Situation aus solchen Serien dem wahren Alltag eines Polizeibeamten. Schlussendlich muss ich jedoch sagen, dass ein solches Praktikum die wirklichen Tätigkeiten bestens vermitteln kann. Sei es auf Streife, bei der Verkehrskontrolle oder einfach bei der Arbeit im Büro der Bürgerpolizisten.

Ich kann eigentlich nur jedem Interessenten für kommende Praktika raten, die Bewerbungsunterlagen so zeitnah wie möglich einzureichen, da die Praktikumsplätze rar gesät sind.  Denn meiner Meinung nach ist diese Erfahrung für potenzielle zukünftige Polizeibeamte ganz einfach unerlässlich, ein absolutes Muss eigentlich!

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, doch diese zehn Tage waren einfach nur stark, informativ, bis hin zu überwältigend.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Kollegen Ullmann von der Kriminaltechnik, sowie bei Herrn Lauterbach, der zusammen mit uns und den Mantrailern unterwegs gewesen ist bedanken. Desweiteren möchte ich mich auch bei Frau Apel und Herrn Weiß bedanken, dafür dass bei meiner Bewerbung soweit alles reibungslos verlaufen ist und auch für den ersten sowie die letzten beiden Praktikumstage.

Besonders hervorheben möchte ich hier auch  den Bürgerpolizisten Herrn Geißler, der im Büro und auf Streife für die nötige Lockerheit ab und an gesorgt hat.

Ein besonderer Dank geht jedoch natürlich auch an unseren Praktikumsverantwortlichen Herrn Döhler, welcher sich die größte Mühe gab unser Praktikum wirklich unvergesslich zu machen, uns gegenüber stets  einen guten Eindruck hinterließ und welcher auf gestellte Fragen immer sachlich und verständlich zu antworten wusste.

Jan, 15 Jahre, Oberschüler aus Lichtenau

 

Praktikum im Polizeirevier Marienberg

Ich habe in der Zeit vom 25.01.2016 bis 04.02.2016 ein Schülerpraktikum bei der sächsischen Polizei im Polizeirevier Marienberg absolviert. Hier erhielt ich Einblicke in die Tätigkeiten eines Polizisten. Folgende Aufgaben durfte ich übernehmen bzw. begleiten:

• Begleitung der Arbeit des Bürgerpolizisten

• Einweisung und Anwendung des Straßenverkehrsrechts

• praktische Mitarbeit bei der Unfallaufnahme

• praktische Mitarbeit bei Präventionsaufgaben

• Einblick in die kriminalpolizeiliche Vorgangsbearbeitung

• praktische Mitarbeit bei der Spurensicherung (Kriminaltechnik)

• Einblick in die Arbeit des Erkennungsdienstes


Auch konnte ich mit meinen „Kollegen“ in Kindergärten und Schulen Straßenverkehrsregeln erklären. Eine besondere Herausforderung war der Besuch einer „DAZ-Klasse“ (Deutsch als Zweitsprache). In dieser Klasse haben wir integrierten Flüchtlingskindern allgemeine deutsche Gesetze versucht zu erklären. Es wurden viele Fragen gestellt, aber die Kommunikation gestaltete sich sehr schwierig, da die Deutschkenntnisse der Jugendlichen noch nicht gut genug waren.

Ich bin als dritte Person mit „Streife“ gefahren, habe Unfälle aufgenommen und anschließend Unfallberichte geschrieben. Bei Vernehmungen von Zeugen konnte ich zuhören. Ich habe Einbrüche dokumentiert (Tatortbericht) und Lichtbildmappen zu Unfällen und Einbrüchen erstellt.

Die Arbeit bei der Polizei hat mir einen Riesenspaß gemacht. Ich habe supernette Kollegen kennengelernt, mit denen ich eine sehr eindrucksvolle und intensive Zeit erlebt habe. Der weite Weg nach Marienberg hat mich nicht abgeschreckt, im Gegenteil: ich bin jeden Tag gern sehr früh aufgestanden, um „meinen Dienst“ anzutreten.

Am meisten hat es mir gefallen, im Streifendienst aktiv zu sein. Die Arbeit war sehr abwechslungsreich und interessant. Jeden Tag habe ich andere Sachen erlebt. Die Vielseitigkeit der Tätigkeit eines Polizisten begeistert mich sehr. Dieses Praktikum hat meinen Wunsch, nach der Schule Polizist zu werden, noch mehr bestärkt. Ich werde mich auf jeden Fall um einen Ausbildungsplatz bewerben und hoffen, dass mein Traum wahr wird.

Tommy, 15 Jahre, Oberschüler aus Chemnitz

 

Praktikum im Polizeirevier Mittweida

Ich hoffte natürlich, dass sich meine Erwartungen von der Arbeit bei der Polizei erfüllen würden und ich wurde keineswegs enttäuscht. Die Kollegen waren sehr freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen mir gegenüber. Außerdem waren sie immer bereit, mir über alles Auskunft zu geben was ich wissen wollte.

Sehr gefallen hat mir die Vielseitigkeit der Aufgaben und Abwechslung von Unternehmungen. Es war keine Minute uninteressant. Die Beamten ließen mich jederzeit bei ihren Arbeiten zusehen und erklärten mir auch viel dazu.

Besonders hat mich beeindruckt, dass ich bei so vielen Arbeitsschritten dabei sein durfte und so dass tatsächliche Berufsleben miterleben durfte. So habe ich kleine Einsätze im Streifendienst miterlebt, wie z. B. die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen und vieles andere mehr enthielten. Ich empfand das keineswegs als anstrengend.

Aufgrund der gesamten Gestaltung verging die Zeit immer viel zu schnell. Ich fand es positiv, dass ich in den zwei Wochen Praktikum erleben konnte, was es heißt, einen solchen Beruf auszuüben und wie viel Verantwortung mit diesem Beruf verbunden ist. Man hat gemerkt, dass ein Polizeibeamter sportlich, ruhig, belastbar und teamfähig sein muss. Ich könnte mir gut vorstellen, dort eine Ausbildung zu beginnen.

Die Praktikumszeit war sehr interessant. Auch bin ich von den Kollegen sehr gut aufgenommen worden. Sie waren sehr nett und immer bereit all meine Fragen zu beantworten. Ich habe sehr viele Eindrücke mitgenommen.

Worüber ich mich riesig gefreut habe, dass ich sogar einen Einblick bei der Hundestaffel haben konnte

Ich war mit der Streifenpolizei, Kriminalpolizei, Bürgerpolizei, Verkehrspolizei und Bereitschaftspolizei in Kontakt gekommen. Wir hatten jeden Tag sehr viel Abwechslung. Wir besuchten z. B. das Lagezentrum in der PD Chemnitz. Wir waren im Polizei- und Militärmuseum in Chemnitz und es wurde der Einstellungstest mit uns durchgeführt um den Prüfungsablauf zu erfahren und vieles mehr.

In der kurzen Zeit erhielten wir einen Einblick in die Struktur der Polizei Sachsen und der PD Chemnitz und lernten welche Berufszweige darin verankert sind.

Kim, 14 Jahre, Oberschülerin aus Lichtenau

 

Praktikum im Polizeirevier Rochlitz

Das Schülerpraktikum war für mich eine sehr schöne und vor allem hilfreiche Erfahrung.
Durch dieses Praktikum, welches mir gezeigt, was die tatsächlichen Aufgaben eines Polizisten sind und  wie dessen Tagesablauf aussieht.

Ich bin in das Praktikum hineingegangen mit der Erwartung, dass alle an ihren Tischen sitzen, Kaffee trinken, Donuts essen und wenn ein Anruf kommt ausrücken, aber so ist es ganz und gar nicht, entweder sind sie am telefonieren, schreiben oder beraten sich mit Kollegen, also alles andere, als es in Filmen dargestellt wird.

Was mich sehr gefreut hat war, dass nicht alles nur aus Theorie bestand, sondern mir auch gezeigt wurde, wie zum Beispiel Spuren gesichert werden oder aber auch wie man eine Anzeige bearbeitet.

Das Schülerpraktikum hat mich sehr positiv beeindruckt, weshalb ich mich, nach dem ich mein Abitur absolviert habe, bei der Polizei auf jeden Fall bewerben werde.

Ich empfehle es jedem der weltoffen ist, gut mit Menschen kommunizieren kann und keinen monotonen Tages- bzw. Arbeitsablauf folgen will, ein Praktikum bei der Polizei zu machen.

Melanie Richter, 16 Jahre, Gymnasiastin aus Chemnitz


Durchführung eines Schülerpraktikums bei der Polizei

Insgesamt 19 Schüler haben am Praktikum bei der Polizei im Zeitraum vom 23.01.-03.02.2017, teilgenommen - alle mit großen Erwartungen, Vorstellungen und Fragen. Wir hatten ganze 2 Wochen, um hinter die Kulissen zu schauen und dabei konnte eine Vielzahl an Informationen aufgenommen werden. Unser Praktikumsbetreuer, Oliver Kläring, hat sich gemeinsam mit den anderen Beamten aus den jeweiligen Polizeirevieren einen sehr umfangreichen, jedoch aber interessanten und informativen Ablaufplan für die 14 Tage einfallen lassen. Darunter zählten die Teilnahmen an öffentlichen Streifen, das Besuchen von Gerichtsverhandlungen, die Vorstellung der Hundestaffel u.v.m.
Außerdem hatten wir die Möglichkeit einen Sporttest durchzuführen, um die physische Belastung jedes Individuellen zu ermitteln. Die Polizei besitzt viele Teilgebiete, in die wir größtenteils einen kleinen Einblick bekamen. Neben dem ganzen praktischen, wurde unter anderem auch in Form von Vorträgen für theoretisches Wissen gesorgt. Es wurden über die Polizeireviere in Sachsen, die unterschiedlichen Aufgaben eines Polizeileiters, sowie über die allgemeinen Tätigkeiten eines Polizisten berichtet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es viel zu lernen, zu hinterfragen, zu erforschen und auszuprobieren gab. Es machte uns eine große Freude mit der Polizei zu kooperieren und man bedauert es, dass die Zeit so schnell vorüberging. Wer sich also noch nicht sicher ist, wo er sein Praktikum absolvieren soll, der sollte unbedingt mal bei der Polizei reinschnuppern.

Yasemin, 17, Geschwister Scholl Gymnasium Taucha
Rick, 16, Geschwister Scholl Gymnasium Taucha


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