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Zentralstelle für polizeiliche Prävention

POR' in Jana Hänsel
(© LKA Sachsen)

Polizeioberrätin Jana Hänsel ist die Leiterin der Zentralstelle für Prävention.

 

Neuausrichtung der polizeilichen Prävention im Freistaat Sachsen

In der Zentralstelle für polizeiliche Prävention des Landeskriminalamtes werden die Schwerpunktaufgaben der Kriminal- und Verkehrsprävention sowie des polizeilichen Opferschutzes in den Sachgebieten

 

  • Kinder- und jugendorientierte Prävention sowie 
  • Polizeiliche Beratung/Opferschutz

wahrgenommen.

Die Sachgebiete sind verantwortlich für die Erarbeitung, Entwicklung und Koordinierung von landesweiten Präventionsprojekten, -konzepten und -standards, die Umsetzung des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (siehe www.polizei-beratung.de) sowie für die Erarbeitung von landesspezifischen Publikationen.

 

Im Sachgebiet „Kinder- und jugendorientierte Prävention“ werden insbesondere die Themen:

  • Gewaltprävention
  • Gefährdungen durch neue Medien
  • Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen
  • Drogenprävention
  • Extremismusprävention
  • Verkehrsprävention und
  • Vertrauensvoller Dialog mit Verbänden und Vereinen von Migranten und Flüchtlingen

bearbeitet. Zudem erfolgt dort die Koordinierung der ressortübergreifenden Zusammenarbeit nach dem Arbeitsansatz „Prävention im Team“. Ein „Kollege“ in diesem Sachgebiet ist POLDI - die Sympathiefigur der sächsischen Polizei.

Das Sachgebiet „Polizeiliche Beratung/Opferschutz“ ist zuständig für die sicherungstechnische Beratung von besonders gefährdeten öffentlichen Gebäuden/Einrichtungen und Behörden/Ämtern sowie Kulturgütern und Museen in Landesbesitz des Freistaates Sachsen.

In diesem Sachgebiet werden die Nachweise über Errichterunternehmen für mechanische Sicherungseinrichtungen, Überfall- und Einbruchmeldeanlagen sowie Videoüberwachungsanlagen geführt, auf deren Grundlage sich Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen geeignete Firmen für die Installation technischer Sicherungen auswählen können.

In der verhaltensorientierten Beratung werden u. a. landesspezifische Medien zur Vermittlung spezieller Verhaltensregeln zum Schutz vor Straftaten beispielsweise für die Sicherheit von Senioren erarbeitet.

Das Präventionsangebot „Sicheres Unternehmen“ wird im Sachgebiet „Polizeiliche Beratung/Opferschutz“ landesweit koordiniert und umgesetzt.

Zudem wirken die Mitarbeiter in Netzwerden des Opferschutzes mit und sind Bindeglied zwischen dem Landespräventionsrat im Freistaat Sachsen und den Polizeidienststellen im Rahmen kommunalpräventiver Gremienarbeit.