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Polizeieinsatz am 6. Februar 2016

Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 06.02.2016, 6:45 PM Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizeieinsatz am 6. Februar 2016

Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen im Stadtzentrum führte die Polizeidirektion Dresden heute einen Einsatz durch.

Versammlungsgeschehen

Gegen 12.00 Uhr startete eine Kundgebung auf dem Theaterplatz. Sie stand unter dem Motto „Für Weltoffenheit und Toleranz“ und endete dort gegen
15.40 Uhr.

Gegen Mittag begann am Wiener Platz eine Versammlung, die unter dem Motto „Solidarity without limits-Solidarität kennt keine Grenzen“ stand. Nach einer Auftaktkundgebung liefen die Teilnehmer über die Reitbahnstraße, den Theaterplatz, die Marienbrücke bis hin zum Alaunplatz, wo die Versammlung gegen 16.00 Uhr endete.

Die Versammlung des Pegida Fördervereins e.V. fand in der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.50 Uhr am Königsufer statt. Diese sowie weitere kleine Versammlungen im Innenstadtbereich verliefen ohne Störungen.

Maßnahmen der Polizei

Kurz vor dem Mittag kontrollierten Polizeibeamte 40 Personen am Wiener Platz, die offenbar auf dem Weg zum Versammlungsgeschehen waren. Sie hatten Vermummungsgegenstände sowie sogenannte Schutzbewaffnung und Pyrotechnik dabei.

Gegen 14.00 Uhr ist ein Mann von Unbekannten am Bahnhof in Priestewitz (nahe Großenhain) unter anderem mit einem Teleskopschlagstock angegriffen worden. Der 35-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er war auf dem Weg zur Pegida-Veranstaltung.

Kurz nach 16.00 Uhr beschädigten Unbekannte einen Funkstreifenwagen auf der Louisenstraße. Die Beamten nahmen zu diesem Zeitpunkt einen Einbruch in der Nähe auf.


Nach dem Versammlungsgeschehen kam es im Umfeld zu einigen Aufeinandertreffen zwischen Pegida-Teilnehmern und Gegendemonstranten. Diese mündeten zum Großteil in verbalen Konfrontationen. Kleinere Handgreiflichkeiten unterbanden die Einsatzkräfte sofort.

Darüberhinaus führten die eingesetzten Polizeibeamten zahlreiche Identitätsfeststellungen durch.

Verkehrseinschränkungen

In den Nachmittagsstunden kam es in der Dresdner Altstadt sowie der Inneren Neustadt zu temporären Einschränkungen. So machten sich kurzzeitige Sperrungen der Augustusbrücke sowie der Marienbrücke notwendig. Verkehrsbeeinträchtigungen waren die Folge.

Einsatzkräfte

Insgesamt waren 1.930 Polizeibeamte im Einsatz. Dabei wurden die sächsischen Beamten von Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Bremen, Sachsen-Anhalt und der Bundespolizei unterstützt.

Ansprechpartner für die Bürger

Die Dresdner Polizei hatte gestern und heute ein Kontakttelefon eingerichtet. Zudem informierte sie die Bürger über ihre Internetseite sowie die Sozialen Netzwerke. Etwa 200 Anrufe sowie mehr als 90.000 Nutzer in den Sozialen Netzwerken sprechen für den Informationsbedarf. (ir/ml)


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