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Zwickau: Verkehrsbericht 2015: Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten gesunken

Medieninformation: 219/2016
Verantwortlich: Frau Anett Münster
Stand: 15.04.2016, 1:45 PM Uhr

Verkehrsbericht 2015: Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten gesunken (Dokument im Anhang)

Zwickau – (am) Obgleich die Zahl der Unfälle in der Polizeidirektion Zwickau im Gegensatz zum Vorjahr leicht gestiegen ist, ist ein Rückgang der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen zu verzeichnen.

Leider ist im Bereich der Verkehrstoten ein sprunghafter Anstieg zu verzeichnen (von 19 auf 31). Die Unfallorte, an denen Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden zu verzeichnen waren, liegen nach wie vor innerorts (342/außerorts: 155).

Die Hauptunfallursachen im Jahr 2015 waren:
1. ungenügender Sicherheitsabstand,
2. Nichtbeachten der Vorfahrt,
3. nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit.

Alkoholeinwirkung spielt in 1,6 Prozent aller Unfälle eine Rolle als Unfallursache. Die Folgen dieser Unfälle sind, trotz des prozentual geringen Anteils, häufig schwer wiegend. Bei einem Drittel dieser Unfälle (71) waren Personenschäden zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch die Anzahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss leicht zurückgegangen.

Tödlich verletzte Schulkinder (6 bis 14 Jahre) mussten glücklicherweise im betrachteten Zeitraum nicht beklagt werden. Die Unfallbeteiligung von schulpflichtigen Kindern sank von 132 auf 117. Tragischerweise wurde aber ein Zweijähriger beim Spielen auf der Straße von einem rückwärtsfahrenden Lkw überrollt und tödlich verletzt.

Die jungen Fahrer zeigen sich, wie auch schon im Vorjahr, in ihrer Entwicklung – bei Betrachtung der absoluten Unfallzahlen – positiv.
Dominierende Unfallursachen sind ungenügender Sicherheitsabstand (20,7 Prozent) sowie nicht angepasste/überhöhte Geschwindigkeit (18 Prozent).

Dem demografischen Wandel folgend ist festzustellen, dass die Verkehrsbeteiligung der Senioren ebenso eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Resümierend aus dem Jahr 2015 wurden 2 494 Unfälle (+242 zum Vorjahr) durch Senioren verursacht. Häufigste Ursache ist hierbei das Missachten von Vorfahrtsregeln.

Ein leichter Anstieg der Zahlen (um 28 Fälle) ist im Jahr 2015 bei den Verkehrsunfallfluchten (insgesamt 3 200) zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 33 Prozent.

Ziel soll es auch im Jahr 2016 sein durch entsprechende Geschwindigkeitsüberwachungen der Hauptunfallursache Geschwindigkeit entgegen zu wirken. Des Weiteren wird das Augenmerk wieder auf Verkehrssicherheitsaktionen im Zusammenhang mit Kindern gelegt und auch die jungen Fahrer sind ebenso, aufgrund ihres hohen Unfallrisikos, eine der wichtigsten Zielgruppen der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit.

 


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