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Plauen: Notlandung

Medieninformation: 187/2016
Verantwortlich: Andreas Herzig
Stand: 01.04.2016, 1:04 AM Uhr

Vogtlandkreis - Polizeirevier Plauen

Notlandung

Plauen– (AH) Als der Notruf am Donnerstag kurz nach 22 Uhr in der Polizeidirektion Zwickau einging, glaubten die Beamten des Lagezentrums vorerst noch an einen Aprilscherz. Eine junge Dame teilte aufgeregt mit, sie habe am Himmel über Plauen ein großes, blau-weiß beleuchtetes Flugobjekt gesehen. Es hätte sich lautlos, in geringer Höhe, langsam über die Stadt bewegt. Eine zur Prüfung eingesetzte Polizeistreife stellte kurz darauf tatsächlich einen knapp 40 Meter langen Zeppelin fest, der in ca. 50 Meter Höhe über Haselbrunn schwebte. Wie später bekannt wurde, war das mit LEDs beleuchtete Luftschiff einer Werbefirma am späten Nachmittag im mittelfränkischen Witzmannsmühle im Auftrag eines bayerischen Getränkeherstellers zu einem Promotionsflug gestartet. Wegen einem Defekt an einem Elektromotor war der Zeppelin manövrierunfähig und wurde bis nach Plauen abgetrieben. Im Bereich Pausaer Straße/ Wartburgstraße gelang es den Beamten, das Ende eines Notfallseiles zu fassen, das der Kapitän des Zeppelins heruntergelassen hatte. Das Luftschiff konnte so vorläufig fixiert werden. Mit Unterstützung des Einsatzzuges Zwickau und einem alarmierten Löschzug der Berufsfeuerwehr Plauen wurde der Zeppelin an langer Leine bis ins Vogtlandstadion gezogen. Wegen dem Nachttraining der Altherrenfußballmannschaft war das Spielfeld mit Flutlicht optimal für eine Landung ausgeleuchtet. Das Luftschiff wurde mit vereinten Kräften, ohne Schaden zu verursachen, zum Erdboden gezogen und auf dem Rasen verankert. Der 53-jährige Kapitän hatte seine Odyssee unversehrt überstanden, wurde aber wegen einer akuten Magenverstimmung zur Beobachtung ins Vogtlandklinikum eingewiesen. Ein Rückflug in Richtung Bayern wird erst nach dem 1. April stattfinden, auf jeden Fall aber vor dem nächsten Heimspiel des VFC.

 

 

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