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Etwa ein Drittel nachts zu schnell durch die Baustelle

Medieninformation: 315/2016
Verantwortlich: Jana Kindt
Stand: 06.06.2016, 9:00 AM Uhr

In eigener Sache:


Die Pressestelle ist heute bis 16 Uhr zu erreichen. Wir bitten um Beachtung.

Bundesautobahnen im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz

Etwa ein Drittel nachts zu schnell durch die Baustelle

(Wo) Die Polizeidirektion Chemnitz führt regelmäßig in ihrem Bereich auf den Bundesautobahnen Geschwindigkeitskontrollen durch. Gemessen wird dabei unter anderem auch in Baustellen, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeit oftmals auf 80 km/h begrenzt ist. Im Mai 2016 wurde Schwerpunkt der Geschwindigkeitsüberwachung in die Nachtstunden verlegt. Dies führte zu einem bemerkenswerten Ergebnis. In diesen Stunden überschritten über 30 Prozent der Fahrzeugführer/-innen die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Am Tage lag diese Quote gerade einmal bei „nur“ zehn Prozent.
Die höchste gemessene Geschwindigkeit wurde am 12. Mai 2016 auf der BAB4 in einer Baustelle zwischen den Anschlussstellen Hainichen und Berbersdorf mit 240 km/h bei erlaubten 80 km/h festgestellt. Am Freitag, den 13 Mai 2016, lag der höchste Wert bei 172 km/h und am
20. Mai 2016 bei 189 km/h im selben Baustellenbereich.
Am 19. Mai 2016 wurde zwischen den Anschlussstellen Chemnitz-Ost und Frankenberg der Fahrverkehr überwacht. Hier betrug der höchste Wert 183 km/h. Diese „Spitzenreiter“ müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister und drei Monaten Fahrverbot rechnen.
Da Baustellen auf Autobahnen einen Unfallschwerpunkt darstellen reduziert der zuständige Straßenbaulastträger, das Bundesautobahnamt, dort die zulässige Höchstgeschwindigkeit und passt sie den örtlichen Gegebenheiten an.
Die Fahrzeugführer, die diese Begrenzungen ignorieren, gefährden durch ihr Verhalten nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Insassen und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Die Polizei führt, um dem entgegenzuwirken, in Baustellen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch.

Chemnitz

OT Sonnenberg – Lexus in Flammen

(Gö) In die Uhlandstraße rief man Polizei und Feuerwehr in der Nacht zu Montag, gegen 3.40 Uhr. Ein Pkw Lexus stand in Flammen. Zwei neben dem Lexus abgestellte Fahrzeuge (BMW, Suzuki) wurden durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr löschte die Flammen schließlich. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf mindestens 40.000 Euro beziffert. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Stadtzentrum – Jacken-Raub in der Straße Am Wall

(Gö) Passanten riefen die Polizei am Sonntagabend, gegen 20 Uhr, zur Straße Am Wall. Mehrere Männer sollen dort aufeinander losgegangen sein. Als die Beamten kurz darauf eintrafen, waren alle Beteiligten bereits geflüchtet. Im Stadthallenpark stellten die Polizisten eine Gruppe Männer fest. Zwei von ihnen (19, 23) waren verletzt. Sie wurden später in ein Krankenhaus gebracht. Wie sich herausstellte, waren sie mit mehreren unbekannten Männern in Streit geraten. In der Folge hatte man dem 23-Jährigen die Jacke entrissen. Daraufhin kam es zur körperlichen Auseinandersetzung, bei der vermutlich auch ein Messer zum Einsatz kam. Eine Tatortbereichsfahndung führte nicht zum Ergreifen der Täter. Die Ermittlungen zum Geschehen dauern an.

OT Gablenz/Revierbereich Annaberg – Fensterscheiben beschossen

(Gö) Die Mieterin (50) einer Wohnung in der Liddy-Ebersberger-Straße bemerkte am Samstagvormittag bei Reinigungsarbeiten ein Einschussloch in einer Fensterscheibe. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Auch in zwei darüber liegenden Wohnungen des Wohnhauses stellte man Einschusslöcher in zwei weiteren Fensterscheiben fest. Polizisten stellten Metallkugeln sicher, mit denen vermutlich die Scheiben beschossen worden waren. Bei den doppelverglasten Fenstern wurde jeweils nur die äußere Scheibe durchschossen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 1 000 Euro geschätzt. Die Tatzeit liegt zwischen Freitagmorgen und Samstagmorgen.
Auch im Barbara-Uthmann-Ring in Annaberg-Buchholz ist am Samstag zwischen 9 Uhr und 15 Uhr ein Fenster eines Wohnhauses vermutlich beschossen worden. Auch in diesem Fall wurde ein Einschussloch in der äußeren Scheibe der Doppelverglasung festgestellt. Der Sachschaden auf ca. 300 Euro beziffert.

OT Kappel – Litfaßsäulen beschmiert

(Gö) Am Wochenende wurden in der Stollberger Straße zwei beschmierte Litfaßsäulen festgestellt. Unbekannte hatten orangefarbene Hakenkreuze und rechte Parolen angebracht. Zur Schadenshöhe ist noch nichts bekannt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

OT Morgenleite – Böller in Fischteich geworfen

(Gö) Ein Zeuge (37) hatte am Sonntagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, beobachtet, wie ein unbekannter Mann vermutlich einen Böller in einen Fischteich in der Nähe der Straße Am Rummel geworfen hatte. Daraufhin verständigte er die Polizei. Die Beamten stellten später fest, dass in Ufernähe des Teiches mindestens zehn kleine Fische leblos an der Wasseroberfläche trieben. Ob diese mit dem Böllerwurf zu tun hat, ist derzeit noch unklar. Um welche Art von Fischen es sich handelt, ist derzeit ebenso unbekannt.
Der Zeuge beschrieb den Mann als etwa 35 bis 40 Jahre alt. Er hat kurze, schwarze Haare und trug ein rot-schwarzes Hemd mit Flammenmuster. Unterwegs war er mit einem Fahrrad.

OT Hutholz – Papiercontainer brannten

(Gö) Am Sonntag, gegen 19.15 Uhr, kamen Polizei und Feuerwehr auf einem Firmengelände in der Wolgograder Straße zum Einsatz. Drei Papiercontainer standen in Flammen und wurden durch die Feuerwehr gelöscht. Durch den Brand wurde auch eine Gebäudefassade und eine Wellblechverkleidung beschädigt. Zur Schadenshöhe ist noch nichts bekannt.

OT Harthau – Motorradfahrer verunglückt

(Ki) Schwer verletzt wurde ein Motorradfahrer (26) am Sonntagabend, gegen 18 Uhr, auf der Annaberger Straße, als er beim Überholen vermutlich die Kontrolle über seine Suzuki verlor. Der 26-Jährige stürzte und kollidierte mit einem vorausfahrenden Peugeot (Fahrer: 68). Danach rutschte der Zweiradfahrer gegen einen am Straßenrand parkenden Renault. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 8 000 Euro.

OT Hilbersdorf – Kind rannte über Straße – Unfall!

(Ki) Ein Junge (7) rannte am Sonntagmittag, gegen 11.45 Uhr, unvermittelt über die Frankenberger Straße, ohne auf die fahrenden Autos zu achten. Dabei kollidierte das Kind mit einem aus Richtung Hohlweg in Richtung Trinitatisstraße fahrenden VW (Fahrerin: 25). Der 7-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Pkw entstand Schaden in Höhe von rund 100 Euro.

OT Zentrum – Eine Leichtverletzte bei Auffahrunfall

(Ki) Eine 18-Jährige, die in einem Auto mitfuhr, wurde bei einem Unfall am Sonntagnachmittag leicht verletzt. Der Fahrer (24) dieses Autos, ein Skoda, fuhr gegen 14.30 Uhr die Zschopauer Straße landwärts und an der Ampelkreuzung Lutherstraße auf einen vor ihm haltenden Seat (Fahrer: 50) auf. Ein vorangegangenes Ausweichmanöver des Skoda-Fahrers, um den drohenden Zusammenstoß zu verhindern, war missglückt. Rund 8 000 Euro betragen nach Schätzung die Schäden an den beiden Unfallautos.

Landkreis Mittelsachsen

Revierbereich Döbeln

Hartha – Leblose Frau aus Zschopau geborgen

(Ry) Ein Angler (28) entdeckte am Sonntag, kurz vor 11 Uhr, am Ufer der Zschopau im Ortsteil Diedenhain eine leblose Frau. Die alarmierte Feuerwehr zog die Frau an Land. Der hinzu gerufene Notarzt konnte jedoch nur noch ihren Tod feststellen. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 45-Jährige. Anzeichen für ein Fremdverschulden liegen den Ermittlern der Kriminalpolizei derzeit nicht vor.

Hartha – Kein Strom durch Verkehrsunfall

(Ki) Ein Verkehrsunfall war Grund dafür, dass es in Hartha am Sonntagabend für einige Zeit keinen Strom gab. Gegen 18.15 Uhr befuhr ein Lkw Mercedes (Fahrer: 56) die Chemnitzer Straße. Beim Passieren der Kreuzung Fröndenberger Straße kam der Sattelzug nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte zunächst mit einem Zaun und dann mit einer Trafo-Station. Der Fahrer, der laut Test unter Alkoholeinfluss stand, wurde leicht verletzt. Der Unfallschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war im Einsatz und kümmerte sich um die Trafo-Station. Der Strom konnte nach der Unfallaufnahme wieder zugeschaltet werden.
Es besteht der Verdacht, dass der Lkw-Fahrer bereits kurz zuvor einen Unfall „gebaut“ hat, indem er gegen eine Laterne und dann weiter fuhr.

Revierbereich Mittweida

Altmittweida – Fassade besprüht

(Ry) In der Zeit zwischen Samstag, gegen 16 Uhr, und Sonntag, gegen 18.30 Uhr, haben Unbekannte die Fassade eines Mehrfamilienhauses in der Hauptstraße „verziert“. Ein Mieter stellte Sonntagabend einen etwa sieben Quadratmeter großen und mit schwarzer Farbe aufgesprühten Schriftzug fest. Die Beseitigung der Schmiererei schlägt mit etwa
1 000 Euro zu Buche.

Erzgebirgskreis

Revierbereich Annaberg

Annaberg-Buchholz – Im Vereinsheim Beute gemacht

(Ry) In der Nacht zu Sonntag drangen unbekannte Täter durch eine aufgehebelte Tür in ein Vereinsheim in der Robert-Schumann-Straße ein. Im Inneren stießen sie auf diverse Gutscheine und Bargeld im Gesamtwert von mehreren hundert Euro. Der Sachschaden beläuft sich zudem auf rund 1 000 Euro.

Thum – Baustellenampel gestohlen

(Ry) Unbekannte Täter trieben sich in der Nacht zu Sonntag auf einer Baustelle in der Brauhausstraße rum. Dort weckte eine ferngesteuerte Baustellenampel das Interesse der Täter. Mit dieser verschwanden sie unerkannt. Der dadurch entstandene Sachschaden wird auf rund
2 000 Euro geschätzt.

Revierbereich Aue

Johanngeorgenstadt – Bewohnerin überraschte Einbrecher/Zeugen gesucht

(Ry) Am Samstag (4. Juni 2016), gegen 21 Uhr, verschaffte sich ein unbekannter Einbrecher durch Aufhebeln der Balkontür gewaltsam Zutritt in ein Einfamilienhaus im Silberweg. Von ungewöhnlichem Krach im Haus aufgeschreckt, schaute die Bewohnerin nach dem Rechten. Sie traf auf einen ihr fremden, großen Mann mit sportlicher Statur, der sofort ohne Beute die Flucht ergriff, als sich die Bewohnerin bemerkbar machte. Der Mann trug ein graues Basecap und eine helle Jeansjacke. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1 500 Euro.
In Diesem Zusammenhang fragt die Polizei: Wer hat den beschriebenen Mann vor oder nach der Tat im Bereich des Silberweges gesehen und kann Angaben zu seiner Identität sowie seinem Aufenthaltsort machen? Wer hat am besagten Abend ungewöhnliche Personen oder Fahrzeuge im beschriebenen Bereich gesehen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Aue unter Telefon 03771 12-0 entgegen.

Revierbereich Stollberg

Neukirchen – Beim Abbiegen mit Motorrad kollidiert

(Ki) Beim Abbiegen von der Hauptstraße nach links in ein Grundstück kollidierte am Sonntag, kurz nach 18 Uhr, ein Citroen (Fahrer: 34) mit einem ihm auf der Hauptstraße entgegenkommenden Motorrad
(Fahrer: 48). Der Fahrer der Triumph erlitt dabei schwere Verletzungen. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Fahrzeugschäden summieren sich auf geschätzte 4 000 Euro.


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