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Richtig gehandelt - Betrüger scheiterten/Der Druck wird hochgehalten .../Eine „Leseratte“ war`s bestimmt nicht

Verantwortlich: Birgit Höhn, Maria Braunsdorf und Uwe Voigt
Stand: 01.02.2017, 15:00 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Erneut in Geschäft eingebrochen   
(siehe Pressemitteilung vom 16.01.2017)

Ort: Leipzig-Grünau, Alte Salzstraße
Zeit: 30.01.2017, 17:30 Uhr bis 31.01.2017, 08:15 Uhr

Nachdem ein unbekannter Täter die Eingangstür aufgebrochen hatte, öffnete er anschließend gewaltsam eine Bürotür und durchwühlte alles. Er stahl einen Laptop sowie eine dreistellige Summe im mittleren Bereich und verschwand. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 800 Euro angegeben. Ein Mitarbeiter hatte morgens den Einbruch entdeckt und die Polizei gerufen. Die Leiterin (58) des Ladens wurde informiert und erstattete Anzeige. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)


Richtig gehandelt - Betrüger scheiterten

Fall 1              

Ort: Leipzig-Reudnitz, Judith-Auer-Straße
Zeit: 31.01.2017, gegen 10:45 Uhr

Am späten Vormittag klingelte das Telefon bei einer 92-Jährigen und der Anrufer gab sich als ein Verwandter aus. Sie vermutete darauf einen Cousin und nannte dessen Namen. Dieser wurde sogleich bestätigt. Der Verwandte meinte nun, dass er in der Stadt wäre und umgehend mit Kuchen vorbeikommen würde. Er kam schnell zur Sache und wollte Geld, und zwar gleich 50.000 Euro. Die Frau sagte, dass sie keines zu Hause habe und beendete das Gespräch. Danach rief sie ihren Cousin an und es stellte sich heraus, dass er nicht der Anrufer war und auch kein Geld brauche. Zudem informierte die 92-Jährige auch ihren Sohn und dann die Polizei.

Fall 2                         

Ort: Leipzig-Grünau, An der Kotsche
Zeit: 31.01.2017, gegen 11:45 Uhr

Eine 83-jährige Frau wurde mittags von einer unbekannten Frau angerufen. Sie gab sich sogleich als Enkelin aus, wollte sie wenig später besuchen und fragte auch gleich nach Bargeld. Doch die ältere Dame war misstrauisch, schenkte der Anruferin keinen Glauben und legte sofort auf. Sie rief noch einen Bekannten an, der ihr riet, die Polizei zu informieren.

Fall 3               

Ort: Leipzig-Mockau, Mockauer Straße
Zeit: 31.01.2017, gegen 12:00 Uhr

Ein unbekannter Anrufer meldete sich telefonisch bei einer 92-Jährigen und gab sich als Enkel „Daniel“ aus. Er kam sofort zur Sache und forderte 17.000 Euro, um seine Schulden begleichen zu können. Er fragte auch noch, ob er ein Taxi schicken solle, mit welchem sie dann zur Sparkasse fahren könnte, um das Geld zu holen. Doch die Frau verneinte, ging auf seine Forderung nicht ein und beendete das Gespräch. Der Anrufer meldete sich dann noch viermal bei der Frau und beschimpfte sie und regte sich darüber auf, dass sie noch nicht zur Sparkasse gegangen war. Er wurde jedes Mal immer frecher und bedrohte die ältere Dame massiv. Auch sie vertraute sich danach einer nahen Verwandten an. Daraufhin setzte sie die Polizei in Kenntnis

In allen drei Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)


Schmuck gestohlen    
        

Ort: Leipzig, OT Althen-Kleinpösna
Zeit: 31.01.2017, zwischen 17:00 Uhr und 19:15 Uhr

Der Täter kam von hinten, hebelte ein Fenster des Einfamilienhauses auf, stieg ein und durchsuchte alle Zimmer. Dabei stieß er Blumen von der Fensterbank und verschmutzte den Teppich. Der Einbrecher fand Schmuck im Wert eines unteren vierstelligen Betrages und stahl diesen. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 1.500 Euro angeben. Eine nahe Verwandte der Geschädigten, die gerade unterwegs war, informierte sofort die Polizei und das Einbruchopfer. Kripobeamte ermitteln. (Hö)


Diebstahl Fahrzeug  
                   

Ort: Leipzig, OT Gohlis, Hans-Oster-Straße/Viertelsweg
Zeit: 30.01.2017, 16:45 Uhr – 31.01.2017, 07:00 Uhr
 
Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den silber-metallicfarbenen Toyota Avensis des 34-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 12.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen. (Vo)


Einbruch in ein Einfamilienhaus   
   
Ort: Leipzig, OT Mölkau,
Zeit: 31.01.2017, 16:30 Uhr – 19:15 Uhr

Die kurzzeitige Abwesenheit eines Ehepaares (76, 73) nutzte ein unbekannter Täter aus. Er warf eine Fensterscheibe ein, drang anschließend in das Einfamilienhaus ein und durchsuchte Räume und Schränke. Nach der ersten Übersicht wurden Schmuckgegenstände und Münzen in einem Gesamtwert von ca. 7.000 Euro entwendet. (Vo) 


Einbruch in ein Einfamilienhaus   
                

Ort: Leipzig, OT Schönau 
Zeit: 01.02.2017, 05:20 Uhr

Während das Ehepaar und die beiden Kinder im Haus schliefen, hatte ein unbekannter Täter die Terrassentür aufgehebelt und aus dem Gästezimmer eine Handtasche der 38-jährigen Ehefrau entwendet. In dieser Handtasche befanden sich persönliche Gegenstände, der Personalausweis, mehrere EC-und Kreditkarten sowie ein unterer dreistelliger Bargeldbetrag. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. (Vo)


Der Druck wird hochgehalten …   
                  

Ort: Leipzig, OT Zentrum, Wintergartenstraße 
Zeit: 31.01.2017, 13:05 Uhr

… durch die Gemeinsame Einsatzgruppe Bahnhof/Zentrum. Im Bereich um die Parkanlage Schwanenteich finden erfahrungsgemäß vermehrt Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz statt. Die Beamten beobachteten, wie eine männliche Person an zwei „Konsumenten“ kleinere Gegenstände übergab. Anschließend entfernte sich diese Person in Richtung Chopinstraße. Die Beamten nahmen „dezent“ die Verfolgung auf. Unterwegs erkannt der unbekannte Täter wohl aber die Gefahr und nahm plötzlich den „Laufschritt“ ein. Er rannte in Richtung Marienplatz. Dabei entledigte er sich seiner Steppjacke und warf kleinere Gegenstände weg. Die Schlinge hatte sich allerdings mittlerweile durch den Einsatz anderer Beamten um den unbekannten Täter gezogen und er konnte vorläufig festgenommen werden. Der Fluchtweg wurde akribisch abgesucht. Dabei wurden die Beamten auch durch einen Rauschgiftsuchhund unterstützt. Die Steppjacke konnte aufgefunden werden. Daneben lagen insgesamt sieben Folietüten mit einer braunen, gepressten betäubungsmittelverdächtigen Substanz. Diese sollte sich später als Haschisch herausstellen. Bei der Person handelte es sich um einen 21-jährigen tunesischen Asylbewerber. Auch wenn das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, die Gemeinsame Einsatzgruppe Bahnhof/ Zentrum macht einen verdammt guten Job und sorgt dafür, dass auch der Bereich um den Schwanenteich kein rechtsfreier Raum  ist. (Vo)


Landkreis Leipzig

Telekommunikationsshop heimgesucht                   

Ort: Borna, Brauhausstraße
Zeit: 31.01.2017; 04:00 Uhr
 
In Borna drangen Unbekannte in den frühen Morgenstunden in einen Telefonladen in der Brauhausstraße ein, nachdem sie ein Fenster zu den Lagerräumen gewaltsam geöffnet hatten. Sie durchsuchten das Lager und den Verkaufsbereich. Ob etwas entwendet wurde, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen. (Ber)


Ladung „gelöscht“     
                 

Ort: BAB 14 km 54,3 i. R. Magdeburg, PP Muldental-Nord
Zeit: 31.01.2017, 17:00 Uhr - 01.02.2017, 04:00 Uhr

Während der Fahrer (61) eines deutschen Sattelzuges auf dem Parkplatz Muldental-Nord ruhte, wurde sein Sattelanhänger von dreisten Dieben heimgesucht. Die Langfinger hatten die Zollplombe und das Vorhängeschloss von der Hecktür gelöst und diese anschließend geöffnet. Dann entnahmen sie einen Teil der Ladung – Jeanshosen eines altehrwürdigen Konfektionsherstellers für Herren – und verschwanden unbemerkt. Am nächsten Morgen bei seiner Kontrollrunde entdeckte der 61-Jährige den verlustreichen Besuch, informierte die Polizei und erstattete Anzeige. Diese ermittelt nun wegen Bandendiebstahl. (MB)


Landkreis Nordsachsen

Eine „Leseratte“ war`s bestimmt nicht                   

Ort: Mügeln, Rathaus/Bibliothek
Zeit: 30.01.2017, 16:00 Uhr - 31.01.2017, 07:00 Uhr

Durch ein Kellerfenster verschaffte sich ein unbekannter Langfinger Zutritt zum Rathaus und begab sich anschließend in die Räume der dort ansässigen Bibliothek. Dazu öffnete er mit brachialer Gewalt drei Türen und suchte anschließend in sämtlichen Schränken zweier Büros nach Wertsachen. Er ließ letztlich eine Kassette samt einem knapp dreistelligen Geldbetrag und mehrere Dutzend Eintrittskarten im Wert von je 20 Euro mitgehen. Morgens bemerkte eine Mitarbeiterin (64) den Frevel und erstattete Anzeige. Sie bezifferte den Gesamtschaden mit ca. 5.500 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. (MB)


Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Crash auf der Kreuzung - drei Verletzte        

Ort: Leipzig-Connewitz, Richard-Lehmann-/August-Bebel-Straße
Zeit: 31.0.2017, gegen 18:00 Uhr

Die Fahrerin (22) eines BMW befuhr die Richard-Lehmann-Straße. Beim Linksabbiegen auf die August-Bebel-Straße missachtete sie einen entgegenkommenden Opel Astra (Fahrer: 59). Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei flogen Fahrzeugteile gegen einen geparkten VW Touareg (Halter: 41) und beschädigten diesen. Beim Unfall wurden beide Fahrer sowie ein Insasse (34) im BMW schwer verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Die junge Autofahrerin hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)


Reh war schuld?     
                

Ort: Leipzig-Meusdorf, Schwarzenbergweg/Chemnitzer Straße
Zeit: 31.01.2017, gegen 18:30 Uhr

Zwei Zeuginnen informierten die Polizei über einen Unfall auf dem Schwarzenbergweg. Eine Autofahrerin war nach rechts von der Straße abgekommen, im Straßengraben gelandet und hatte leichte Verletzungen erlitten. Eine der Zeuginnen rief das Rettungswesen und die Polizei. Gegenüber den Polizeibeamten gab die Ford-Fiesta-Fahrerin (29) an, einem Reh ausgewichen und dann von der Straße abgekommen zu sein. Die Beamten nahmen starken Alkoholgeruch wahr und stellten auch noch eine Flasche Schnaps auf dem Beifahrersitz fest. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,48 Promille. Die Blutentnahme lehnte die Frau jedoch ab, so dass die Beamten eine richterliche Entscheidung einholten. Die 29-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo die Blutentnahme durchgeführt und sie auch aufgrund ihrer Verletzungen behandelt wurde. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Sie hat sich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zu verantworten. (Hö)


Roller übersehen   

Ort: Leipzig; OT Plagwitz, Gießerstraße/Limburger Straße
Zeit: 31.01.2017, 16:20 Uhr

Beim Queren der Gießerstraße  beachtete am Dienstagnachmittag die Fahrerin eines    Kia 340 den Fahrer eines Motorrollers Suzuki nicht. Dieser wollte gerade die Limburger Straße queren, aus der der Kia kam. Es kam zum Zusammenstoß. Der 49–jährige Fahrer wurde dabei schwer verletzt und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. Gegen die 60-jährige Fahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Ber)


Crash auf weiter Flur                     

Ort: Leipzig; OT Liebertwolkwitz, Bornaer Straße S 46/S 242
Zeit: 31.01.2017, 06:20 Uhr

Nach einem Verkehrsunfall an der Einmündung S 242/Bornaer Straße mussten zwei Autofahrerinnen in einem nahe gelegenen Krankenhaus behandelt und deren Autos abgeschleppt werden. Was war geschehen?
Eine 49-Jährige war mit ihrem Kleintransporter vorsichtig, fast unsicher, so Zeugen, auf der S 242 gefahren. An der Einmündung zur Bornaer Straße setzte sie den Blinker und bog im großen Bogen nach rechts ab. Dabei erfasste sie mit ihrem Ford Tourneo einen entgegenkommenden Hyundai, dessen Fahrerin (63) in Richtung Wachau unterwegs war. Die Frau hatte keine Chance zum Ausweichen, so kam es zum Zusammenstoß, bei dem der Hyundai Matrix gegen einen Leitpfosten am rechten Fahrbahnrand geschleudert wurde. Beide Fahrerinnen erlitten leichte Verletzungen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 10.000 Euro. (MB)


Aus der Spur gekommen    
        

Ort: Leipzig; OT Anger-Crottendorf, Martinstraße
Zeit: 01.02.2017, 03:23 Uhr (polizeibekannt)

Kurz nach drei weckte ein lauter Knall eine 39-Jährige aus ihrem Schlaf. Sie schaute sofort aus dem Fenster und sah kurz vor der Brücke in der Martinstraße einen unbeleuchteten Skoda mitten auf der Fahrbahn stehen. Sofort zog sie sich an, um den möglicherweise verletzten Fahrer, den sie durch die Heckscheibe erkennen konnte, Hilfe zu leisten.
Doch als sie schließlich am Skoda stand, war dieser leer. Ein Mann stand nicht weit entfernt auf dem Fußweg. Sie sprach ihn an und er erzählte, dass er von der Mierendorffstraße nach links abgebogen war und dabei die am Fahrradrand parkenden A 3 und Mercedes 180 C touchierte. Kurz nachgefragt, ob er verletzt sei, verneinte er. Dann ging er zu seinem Skoda zurück, holte sich eine Bierflasche vom Beifahrersitz und schwankte dann die Martinstraße entlang, Richtung Mierendorffstraße. Die 39-Jährige fragte, ob er abhauen und alles schlimmer machen wolle. Das verneinte der Crashpilot und wartete schließlich artig bis zum Eintreffen der Polizei.
Die schaute sich das Malheur an: Beide geparkten Fahrzeuge wiesen erhebliche Schäden auf: Von platten Reifen über eingedellte Stoßstangen bis hin zu zerstörtem Rücklicht und Kotflügel. Der 31-Jährige selbst hatte so viel Alkohol konsumiert, dass die „Nadel“ bis auf 2,8 Promille ausschlug. Noch während der Identitätsfeststellung wehrte sich der 31-Jährige, doch es half ihm nichts. Kurzerhand klickten die Handschellen. Dann wurde sein Name und auch der Unfallhergang bekannt. Der 39-Jährige war auf der Martinstraße offensichtlich nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, touchierte den am Fahrbahnrand parkenden Audi, der wiederum gegen einen geparkten Mercedes geschoben wurde.
Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung im Straßenverkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. (MB)


Landkreis Leipzig

Alkoholbedingte Verkehrsbehinderung        

Ort: Markranstädt, Oststraße
Zeit: 31.01.2017 21:20

Schnell noch eine halbe Flasche Kräuterlikör und dann auf in den Verkehr! Dass das nicht funktionieren kann, demonstrierte eine 54–Jährige am Dienstagabend in Markranstädt. Sie kam offenbar kaum aus der Parklücke in der Oststraße heraus. Passanten beobachteten, wie das benutzte Fahrzeug quer auf der Fahrbahn stand und den Verkehr behinderte. Sie kassierten den Zündschlüssel ein und riefen die Polizei. Die Fahrerin war offenbar so stark alkoholisiert, dass sie nicht in der Lage war, einen Atemalkoholtest durchzuführen. Sie musste mit zur Blutentnahme. Der Führerschein wurde einbehalten. Sie muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. (Ber) 


Landkreis Nordsachsen

Beim Linksabbiegen nicht aufgepasst …      

Ort: Torgau, Außenring/Dommitzscher Straße/Torgauer Straße
Zeit: 31.01.2017, gegen 16:00 Uhr

… hatte gestern eine 79-jährige Autofahrerin. Sie befuhr mit ihrem Peugeot die B 182, aus Welsau kommend, und bog bei „Grün“ an der Zinnaer Kreuzung nach links in Richtung Dommitzscher Straße ab. Dabei beachtete sie die Fahrerin (39) eines entgegenkommenden Hyundai nicht, welche auf dem Außenring unterwegs war. Beide Fahrzeuge kollidierten, wobei die Fahrerinnen verletzt wurden und in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Zwei Zeugen hatten Polizei und Rettungswesen informiert. Während die 79-Jährige stationär aufgenommen wurde, konnte die Jüngere nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. An den Pkw entstand ein Schaden von ungefähr 10.000 Euro. Die 79-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)


Sonstiges

Marke „Eigenbau“ wurde zum Verhängnis         

Ort: Leipzig; OT Plagwitz, Zschochersche Straße
Zeit: 31.01.2017, 10:10 Uhr

Beim Versuch einer Bürosanierung verletzten sich zwei Bauarbeiter (m: 26; m: 33) so schwer, dass der 33-Jährige zur stationären Behandlung in ein Leipziger Krankenhaus transportiert werden musste. Der 26-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Wie konnte das geschehen?
Der 33-Jährige war auf einen selbstgezimmerten Tisch aus Europalletten und Pressspanplatte geklettert, um den Zustand der Zwischendecke zu prüfen und diese abzureißen. Doch dann brach plötzlich eine Ecke von der Tischplatte ab. Der 33-Jährige stürzte, geradewegs auf eine Kabelrolle. Da er über Schmerzen am Hals und linken Arm klagte, rief der 26-Jährige umgehend einen Rettungsdienst. Beide, der 26-Jährige, der offensichtlich eine Fingerfraktur erlitt, sich aber nicht erinnern konnte, wie`s geschah und der 33-Jährige, der augenscheinlich Verletzungen im Brust- und Schulterbereich erlitt, wurden umgehend ins Krankenhaus transportiert.
Nun prüfen Polizei und Landesdirektion, inwieweit Verstöße gegen den Arbeitsschutz vorlagen. (MB)


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