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Verkehrszeichen auf Abwegen/Ergänzungsmeldung zur gestrigen Durchsuchungsmaßnahme

Verantwortlich: Maria Braunsdorf
Stand: 06.04.2017, 17:09 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Verkehrszeichen auf Abwegen    

Ort: Leipzig; OT Zentrum-Südost, An den Tierkliniken/Semmelweisstraße
Zeit: 06.04.2017, 03:30 Uhr

Auf ihrer Streifenfahrt ertappten die Gesetzeshüter zwei Frauen, die auf der Kurt-Eisner-Straße in westliche Richtung liefen. An sich nichts Ungewöhnliches, doch eine der beiden hielt ein mobiles Verkehrszeichen 250 „Verbot für Fahrzeuge aller Art“ samt Metallmast in der Hand. So war es schnell beschlossen: Kontrolle. Auf die Nachfrage hin, woher die 25-Jährige das Schild habe, kam prompt die Antwort: Von einer Kreuzung an den Tierkliniken/Semmelweissstraße, auf der es gelegen habe. Das Verkehrszeichen wurde daraufhin sichergestellt und der angeheiterten Frau erklärt, dass nun gegen sie wegen Diebstahls ermittelt wird. Das Verkehrsschild kam letztlich an Ort und Stelle zurück. (MB)

Ergänzungsmeldung zur gestrigen Durchsuchungsmaßnahme:

Die Polizeidirektion Leipzig, Bundespolizei und Staatsanwaltschaft Leipzig berichteten in einer gestrigen Pressemitteilung, dass bei der Durchsuchungsmaßnahme im Hostel „Residencia International“ 32 Personen angetroffen worden waren und bei vierzehn der angetroffenen Personen die Identität bzw. der Aufenthaltsstatus nicht zweifelsfrei vor Ort geklärt werden konnte. Deshalb erfolgten weiterführende erkennungsdienstliche Maßnahmen im Anschluss in den Räumen der Polizeidirektion Leipzig.

Im Ergebnis der erkennungsdienstlichen Maßnahmen konnte festgestellt werden, dass drei der Personen die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen. Von den anderen elf Personen besaßen fünf eine EU-Staatsbürgerschaft und sechs die von Staaten außerhalb der EU. Von jenen sechs hielten sich wiederum fünf unerlaubt in Deutschland auf.

Weiterhin wurden vier Haftbefehle realisiert.

Wie schon berichtet, wurde der gegen den Hostelbetreiber (60) bereits vorliegender Haftbefehl realisiert. Gegen ihn lag sogar schon eine Anklageschrift wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt vor.  Außerdem wurde gegen den 24-Jährigen, der wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen worden war, Haftbefehl wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und Fluchtgefahr erlassen und sofort in Vollzug gesetzt. (Polizei berichtete bereits gestern)
Gegen einen 41-jährigen Rumänen wurde Haftbefehl wegen Urkundenfälschung erlassen und in Vollzug gesetzt und der gegen einen 19-jährigen Tunesier bereits vorliegende Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls in Vollzug gesetzt. (MB)

 

 


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