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Polizeieinsatz regte offenbar die Phantasie an

Verantwortlich: Thomas Knaup (tk)
Stand: 05.05.2017, 17:00 Uhr

 

Landkreis Bautzen
Polizeirevier Hoyerswerda
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Polizeieinsatz regte offenbar die Phantasie an

Hoyerswerda, Straße des Friedens
05.05.2017, gegen 11:00 Uhr

Bei einem Polizeieinsatz haben Streifen des örtlichen Reviers auf einem Schulgelände an der Straße des Friedens in Hoyerswerda am Freitagvormittag einen 30-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. In diesem Zusammenhang kursierten wenig später Gerüchte, dass ein benachbartes Gymnasium wegen einer mutmaßlichen „Bombendrohung“ evakuiert worden sei. Diese Aussage entsprang offenbar der Phantasie einiger Schüler, die sich ein vorzeitiges Wochenende wünschten.

Was war passiert? In der sogenannten Euro-Schule war ein 30-jähriger iranischer Staatsbürger einen 37-jährigen Mann tätlich angegangen. Die Brille des Geschädigten ging dabei zu Bruch, zudem soll der Tatverdächtige mit Pfefferspray um sich gesprüht, den Geschädigten beleidigt und damit gedroht haben, die Schule in Brand stecken zu wollen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch nicht umfassend geklärt. Der 37-Jährige informierte die Polizei. Der Tatverdächtige flüchtete aus dem Gebäude und versteckte sich.

Alarmierte Streifen des örtlichen Polizeireviers suchten nach dem Mann, fanden ihn schließlich in Büschen in der Nähe des Schulhofes eines benachbarten Gymnasiums und nahmen ihn dort vorläufig fest. Dazu veranlassten die Polizisten, dass die Schüler des Gymnasiums, die sich zu der Zeit zur Pause im Freien aufhielten, zurück in ihr Gebäude gingen.

Diese Szenerie beflügelte offenbar die Phantasie einzelner Gymnasiasten, die ihren Lehrern von dem Polizeieinsatz berichtet haben sollen und offenbar meinten, es soll eine Art „Bombendrohung“ gegeben haben. Überliefert wurde der Polizei im Nachhinein, dass dieses seitens der agierenden Schüler offenbar mit der stillen Hoffnung verbunden war, vorzeitigen Schulschluss erwirken zu können. Die Lehrer fielen jedoch nicht auf die Finte herein und ließen den Unterricht fortsetzen.

Im Ergebnis bleibt festzustellen, dass die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen gegen den 30-jährigen Tatverdächtigen führt. Eine „Schulevakuierung“ oder „Bombendrohung“ allerdings hat es in der Form nicht gegeben. (tk)


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