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Tresor aus der Wand gerissen/Kleiderdiebe auf Beutezug/Wo sind die Lkw-Lenkräder?/Tödliche Gefahr

Verantwortlich: Maria Braunsdorf, Katharina Geyer, Birgit Höhn, Uwe Voigt
Stand: 24.05.2017, 15:13 Uhr

Stadtgebiet Leipzig

Tresor aus der Wand gerissen                                           

Ort:      Leipzig-Leutzsch, Junghansstraße
Zeit:     22.05.2017, 18:00 Uhr bis 23.05.2017, 07:50 Uhr

Nachdem ein unbekannter Täter das Schloss der Eingangstür gezogen hatte, durchsuchte er im Friseursalon sämtliche Räumlichkeiten und das Mobiliar. Er fand einen Tresor, riss diesen aus der Wandverankerung und öffnete ihn gewaltsam. Daraus stahl er die Tageseinnahmen in Höhe einer dreistelligen Summe und verschwand. Eine Mitarbeiterin (35) fand die offen stehende Tür vor und rief sogleich die Polizei. Zur Höhe des Gesamtschadens liegen noch keine Angaben vor. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Hakenkreuze und Schriftzüge vor Schule geschmiert    

Ort:       Leipzig-Paunsdorf, Schlehenweg
Zeit:     22.05.2017, 10:00 Uhr bis 23.05.2017, 05:55 Uhr

Die Leiterin (57) einer Grundschule teilte der Polizei mit, dass sowohl Hakenkreuze als auch mehrere Schriftzüge, wie „Auslä“, „Schlampe“ und „Kanaken Raus“, mit Kreide auf den Boden vor der Schule geschmiert worden waren. Kripobeamte sicherten fotografisch die Schmierereien und ermitteln wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (Hö)

Streit eskalierte                                                                     

 

Ort:      Leipzig-Zentrum, Nürnberger Straße

Zeit:     24.05.2017, gegen 03:30 Uhr

Ein Zeuge (26) rief nachts die Polizei und teilte mit, dass sich zwei Männer streiten und schlagen. Zunächst trafen die Streithähne im Studentenkeller aufeinander. Offenbar kannten sich beide und es soll wohl um ausstehende Schulden gegangen sein. Nach der verbalen Auseinandersetzung im Tanzlokal wurden beide erst einmal von ihren jeweiligen Freunden getrennt, trafen jedoch draußen auf der Treppe wieder aufeinander und der heftige Streit setzte sich fort. Dieser endete darin, dass einer den anderen (22) schlug und beide dann letztendlich die Treppe hinunter stürzten. Dabei verletzte sich der 22-Jährige am Kopf. Der Tatverdächtige verschwand mit seinen Freunden. Zwischenzeitlich trafen sowohl Polizeibeamte als auch das Rettungswesen ein. Da es dem augenscheinlich stark angetrunkenen Verletzten gesundheitlich nicht gut ging und er sich gegenüber den Polizisten zum Geschehen nicht äußern konnte, wurde der junge Mann in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht. Nach Angaben des Zeugen liegt vom Tatverdächtigen folgende Personenbeschreibung vor:

  • 25 bis 30 Jahre alt, ca. 1,70 m groß, kräftige Gestalt
  • schmaler Bart um den Mund
  • vermutlich Araber
  • war bekleidet mit dunkler Jeans und weißem Hemd.

Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. (Hö)

Kleiderdiebe auf Beutezug                                                               

Ort:      Leipzig-Paunsdorf, Kreuzdornstraße/Heiterblickallee
Zeit:     24.05.2017, gegen 01:00 Uhr

Ein Autofahrer (26) kehrte nachts nach Hause zurück, stellte sein Fahrzeug auf der Kreuzdornstraße ab. Er bemerkte einen silberfarbenen Renault, aus welchem mehrere Männer ausstiegen und zielgerichtet zu einem Kleidercontainer in der Heiterblickallee/Am Vorwerk liefen. An diesem machte sich das Quintett zu schaffen. Sie ließen einen Mann durch die Luke ständig hinein- und hinausklettern. Jedes Mal hatte er Beutel mit Bekleidung dabei und übergab diese seinen Komplizen. Der Zeuge verständigte die Polizei über seine Beobachtungen. Polizeibeamte trafen wenig später am Tatort ein. Als die Männer, gerade beim Durchwühlen der gestohlenen Sachen, die Beamten wahrnahmen, flüchteten sie zu Fuß in verschiedene Richtungen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, konnten die Fünf jedoch nicht festnehmen. Daraufhin inspizierten sie den nicht verschlossenen Renault Espace mit rumänischem Kennzeichen, in welchem sich neben den Kleiderbeuteln noch diverse Baumaterialien befanden. Zudem  stellten sie im Fahrzeug zwei rumänische Dokumente eines 31-Jährigen fest. Sie stellten das Auto samt Diebesgut und Ausweisen sicher. Die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

Zwei Fahrzeuge entwendet                                                                                                                            

1. Fall                                                                                                 

Ort:      Leipzig, OT Gohlis, Hannoversche Straße  
Zeit:     22.05.2017, 17:00 Uhr – 23.05.2017, 10:15 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den gesichert abgestellten grauen Ford Kuga des 77-jährigen Nutzers in einem Zeitwert von ca. 25.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen. (Vo)

2. Fall                                                                                                   

Ort:      Leipzig, OT Gohlis, Bleichertstraße/Blumenstraße 
Zeit:     22.05.2017, 18:30 Uhr – 23.05.2017, 11:30 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den gesichert abgestellten weißen Ford Mondeo des 26-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 10.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen. (Vo)

Wo sind die Lkw-Lenkräder?                                                      

Ort:      Leipzig, OT Lützschena-Stahmeln, Seilerweg         
Zeit:     23.05.2017, 07:00 Uhr - 18:45 Uhr

Ein 61-jähriger Lkw-Fahrer übernahm am gestrigen Nachmittag auf einem Autobahnrasthof den Lkw mit Auflieger von einem Kollegen. Der 61-Jährige hatte das Gespann kontrolliert und konnte keine Mängel feststellen. Es war auch die vorgeschriebene Plombe an der hinteren Tür des Aufliegers angebracht. Danach fuhr er mit der Ladung zielgerichtet nach Leipzig zum Empfänger. Ein Angestellter der Firma hatte die Plombe vom Auflieger entfernt und den Auflieger an die Rampe gefahren, die Plane geöffnet und die Gurte von den Ladekisten entfernt. Danach wurden die Kisten entladen. Dabei stellten die Mitarbeiter fest, dass die letzen vier Kisten nicht korrekt verplombt waren und aus diesen 64 Pkw-Lenkräder mit den dazugehörigen Airbags entwendet wurden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. (Vo) 

Räuber ging leer aus                                                                         

Ort:      Leipzig; OT Zentrum, Nikolaistraße
Zeit:     24.05.2017, 01:35 Uhr – 01:45 Uhr

Eine „Kippe“ wollte er schnurren, deshalb sprach er einen Passanten (21) an. Der allerdings verneinte mit der Begründung: „Nein, ich rauche nicht!" und lief weiter Richtung Innenstadt. Dass der „Schnurrer“ ihm folgte, merkte der 21-Jährige erst auf Höhe des „Brühls“, als er von diesem am Kragen gepackt und mit dessen Unterarm gegen eine Hauswand gedrückt wurde. Dann verlangte der Unbekannte das Telefon. „Nein!“, folgte erneut die Antwort des 21-Jährigen, woraufhin diese mit drei Kopfstößen quittiert wurde – einmal auf die Oberlippe, einmal auf die Unterlippe und einmal auf die linke Augenbraue. Nebenher tastete der Unbekannte die Kleidung seines auserkorenen Opfers auf der Suche nach dem Telefon ab. Doch dieses wehrte sich so heftig, dass  er es nicht aus der Tasche ziehen konnte. Daraufhin versuchte der Unbekannte, den 21-Jährigen zu schlagen, holte weit mit dem Arm aus und war überrascht, als er im Schwitzkasten endete. Der 21-Jährige nämlich hatte diesen Moment genutzt, sich befreit und war zum „Gegenangriff“ übergegangen. Nach einem kurzen Gerangel konnte sich der Unbekannte befreien, flüchtete aber, da er eine Polizeistreife nahen sah, in Richtung Innenstadt.

Der 21-Jährige indes zeigte den versuchten Raub an und beschrieb den Täter folgendermaßen:

  • vermutlich arabischer Herkunft
  • ca. 25 Jahre alt
  • 180 - 185 cm groß
  • eher schmächtige Statur
  • leicht bräunliche Haarfarbe
  • kurze, schwarze Haare
  • 2-Tage-Bart, aber nicht stark ausgeprägt
  • sprach deutsch, ohne auffälligen Akzent, allerdings nicht sehr gewählt
  • dunkles Basecap, dunkle Jacke, dunkle Jeans, schwarze Fahrradhandschuhe mit halbem Finger, Rucksack mit dunklen Trägern.

 

Die Polizei ermittel nun wegen räuberischer Erpressung und bittet Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt und/oder zum Täter geben können, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (MB)

Dieb im Visier der Polizei - Aufklärungsmeldung                      

Am 04. April 2017 führten Ermittler des „Projektes zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität“, Regionalkommissariat 21.2 Nord eine Durchsuchungsmaßnahme in der Gemeinde Zwenkau durch, die durch Beschluss des Amtsgerichtes Leipzig angeordnet worden war.

Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler zirka 350 Sendungen und 192 lose Asservate, welche aus dem Sendungsverlauf des Logistikunternehmens stammen könnten.

Hintergrund waren wiederholte Diebstähle von Sendungen samt deren Inhalte bei einem großen Logistikunternehmen, die seit dem Juni 2016 andauerten. Überwiegend „verschwanden“ Briefsendungen, aber auch Mobiltelefone und –zubehör

Die bis dato geführten Ermittlungen führten auf die Spur eines 26-Jährigen, der als Fahrer für einen Servicepartner uneingeschränkten Zutritt zu den Zustellstützpunkten und dessen Postfrachtzentrum hatte. Der gegen ihn aufkommende Verdacht verdichtete sich aufgrund der Erkenntnisse, dass er die Abwesenheit der Mitarbeiter des Logistikunternehmens ausnutzte, um eine Vielzahl von Sendungen zu stehlen. Die darin aufgefundenen Mobiltelefone verkaufte der 26-Jährige zum Teil über Auktionsplattformen von Internetanbietern zum Zwecke der Gewinnerlangung und – mehrung.

Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bezifferbar.

Gegenwärtig erfolgt in diesem Ermittlungskomplex, welches acht Verfahren mit ca. 400 Einzelfällen umfasst, noch die Auswertung der Asservate und einzelner Hinweise. (MB)

Landkreis Leipzig

Auto ausgebrannt – zwei Garagen beschädigt                          

Ort:      Borna, Magdeborner Straße
Zeit:     24.05.2017, 00:15 Uhr

Vor einer Garage stand ein VW Golf, den ein Unbekannter anzündete. Ein Anwohner (40) hatte das brennende Auto bemerkt und rief Feuerwehr und Polizei. Die Kameraden konnten nicht verhindern, dass der nicht mehr fahrbereite Pkw des 21-jährigen Halters vollständig ausbrannte. Die Flammen beschädigten noch zwei Garagentore und Regenrinnen. Die Geschädigten (17, 26) wurden in Kenntnis gesetzt. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 1.500 Euro angegeben. Kripobeamte ermitteln. (Hö)

Graffiti am Lkw – Zeugen gesucht                                               

Ort:      Böhlen, Röthaer Straße
Zeit:     23.05.2017, 17:30 Uhr bis 24.05.2017, 06:30 Uhr

Ob es sich bei dem Graffiti an einem Lkw, der auf einem LIDL-Parkplatz in Böhlen stand, um den letzten Gruß zum Geleit handelt, ist noch unklar. Eine unschöne Variante der Kondolenzübermittlung ist es jedoch allemal. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sprühte ein unbekannter Täter die Nachricht „RIP MY FRIEND“ mit schwarzer Farbe auf die Windschutzscheibe eines Speditions-Lkw’s, welcher dadurch für den Moment nicht genutzt werden konnte. Der Fahrer (39), der den Wagen seit Januar 2017 fährt, kann sich nicht erklären, wer es gewesen sein könnte. Er vermutet für den Grund der Tat jedoch den Tod eines Kollegen, der wenige Tage zuvor verstorben war und vor ihm eben jenen Lkw gefahren hatte.

Nichts desto trotz bleibt es hier bei einer Straftat der Sachbeschädigung, wegen der die Polizei die Ermittlungen aufgenommen hat. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter liefern können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244 - 0 zu melden. (KG)

Kein Rasenmäher - keine Beute!                                                   

Ort:      Borna, OT Zedlitz, Zedlitzer Weg
Zeit:     24.05.2017, 02:25 Uhr

Zwei unbekannte männliche Täter drangen in eine Garage ein, indem sie diese aufhebelten. Anschließend entwendeten sie einen Rasenmäher samt Fangkorb und schoben diesen aus der Garage. Dabei wurde ein so lauter Lärm verursacht, dass ein 28-jähriger Mann davon wach wurde und aus dem Fenster sah. Er sprach die beiden an. Die unbekannten Täter waren darüber so erschrocken, dass sie davonrannten bzw. -fuhren und den Rasenmäher stehenließen. Ein Tatverdächtiger flüchtete mit einem Mountainbike in Richtung Haltepunkt „An der Petergrube“, der zweite zu Fuß in die gleiche Richtung. Die mittlerweile informierte Polizei war schnell am Ort. Anhand der Personenbeschreibung wurde eine Tatortbereichsfahndung veranlasst, die leider nicht zum Erfolg führte. Auch der Einsatz des Fährtenhundes ergab keine konkreten Hinweise oder Anhaltspunkte. Zur Personenbeschreibung konnte folgendes ermittelt werden:

1. Täter:

- männlich
- ca. 170 - 175 cm groß
- ca. 25 - 30 Jahre
- lange blaue Jeans
- dunkle lange Oberbekleidung
- helles Mountainbike

2. Täter:

- männlich
- ca. 170 - 175 cm groß
- ca. 25- 30 Jahre

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (Vo)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

 

Auto erfasste Radfahrerin mit Kind                                              

 

Ort:      Leipzig-Leutzsch, Rückmarsdorfer Straße/Franz-Flemming-Straße

Zeit:     23.05.2017, gegen 17:15 Uhr

Zeugen riefen gestern Nachmittag das Rettungswesen und die Polizei aufgrund eines Unfalls zwischen einem Autofahrer und einer Fahrradfahrerin. Die Frau (40) war mit ihrer vierjährigen Tochter auf der Rückmarsdorfer Straße unterwegs. Als sie sah, dass die Ampel auf „Rot“ stand, fuhr sie langsamer und beschleunigte wieder, als die Ampel wieder „Grün“ zeigte. Die Radfahrerin erreichte die Kreuzung und in diesem Moment bog vor ihr ein Autofahrer (38) nach rechts ab. Die 40-Jährige bremste noch, wurde dennoch vom VW Polo erfasst und stürzte mit ihrem Kind. Beide wurden leicht verletzt und ambulant behandelt. Es entstand ein Schaden von ca. 200 Euro. Der Fahrzeugführer hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)

Aufgefahren und Laternenmast umgefahren          

Ort:      Leipzig-Engelsdorf, Riesaer Straße
Zeit:     23.05.2017, gegen 11:00 Uhr

Der Fahrer (59) eines Ford Mondeo befuhr die Riesaer Straße stadtauswärts. In Höhe Grundstück Nr. 100 fuhr er auf einen verkehrsbedingt haltenden Kia (Fahrer: 68) auf. In Folge dessen geriet der Ford nach rechts auf einen Grünstreifen, dann auf den Geh- und Radweg und stieß einen Laternenmast um. Danach fuhr er weiter und streifte noch eine weitere Laterne. Beide Fahrer sowie die Beifahrerin (69) im Kia erlitten schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. An den Autos entstand Schaden in Höhe von ca. 8.500 Euro und mussten abgeschleppt werden. Ein Einsatz waren neben Polizeibeamten und Mitarbeitern des Rettungswesens noch Kameraden der Feuerwehr sowie Mitarbeiter des Tiefbauamtes und der Stadt Leipzig.

Am falschen Ort ausgestiegen!                                               

Ort:      Leipzig, OT Reudnitz-Thonberg, Oststraße 
Zeit:     23.05.2017, 11:45 Uhr

Eine 49-jährige Fahrerin eines Fiat 500L befuhr die Oststraße bis zur Kreuzung Riebeckstraße. Hier hielt sie verkehrsbedingt an. Ihr 19-jähriger Beifahrer, der neben ihr saß, wollte die Gelegenheit nutzen und aussteigen. Er öffnete die Beifahrertür und achtete nicht auf den angrenzenden Radweg, auf dem ein Fahrradfahrer angefahren kam. Es kam zur Kollision der beiden, in deren Folge der Fahrradfahrer stürzte und sich schwer an der Hand verletzte. (Vo)

Landkreis Leipzig

Tödliche Gefahr                                                                                  

Ort:      Belgershain, S 38
Zeit:     24.05.2017, 11:00 Uhr

Heute Vormittag verunglückte ein 28-jähriger Motorradfahrer auf der S 38 tödlich. Der Mann war mit seiner Honda PC 34 in Richtung Pomßen unterwegs und wurde in einer Rechtskurve aus seiner Fahrbahn herausgetragen. So gelangte er in den Gegenverkehr, wo er von einem herannahenden Sattelzug erfasst wurde. Dessen Fahrer (28) war bezüglich jedweder Ausweich- oder Bremsmanöver chancenlos. So kam es im Frontbereich zum Aufprall, bei dem sich der Motorradfahrer so schwere Verletzungen zuzog, dass er noch an der Unfallstelle trotz eines Reanimationsversuches verstarb. Seine Honda ging zwischenzeitlich in Flammen auf und brannte komplett ab (geschätzter Schaden: 5.000 Euro).

Die S 38 musste voll gesperrt werden. Sachverständige kamen zur Unfallaufnahme vor Ort. Der leblose Körper des 28-Jährigen wurde zur Obduktion in die Rechtsmedizin überstellt, der Lkw-Fahrer, der unter einem Schock litt, ärztlich behandelt.

Das Motorrad wurde durch die Polizei zwecks Untersuchung sichergestellt und abgeschleppt. Der Lkw konnte nach einem Reifenwechsel weiter fahren. Dennoch entstand auch an diesem Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. (MB)

Landkreis Nordsachsen

Vorfahrt nicht beachtet!                                                                                

Ort:      Wiedemar, OT Zschernitz    
Zeit:     24.05.2017, 07:00 Uhr

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am heutigen frühen Morgen zwischen einem VW Transporter und einem Ford Fiesta. Der 28-jährige VW-Transporterfahrer fuhr die untergeordnete K 74440 in Richtung der S 4. An der Kreuzung beachtete er nicht, dass die vorfahrtberechtigte 56-jährige Fahrerin des Ford Fiesta auf der S 4 fuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die S 4 zwischen Kyhna und Doberstau und die K 7440 zwischen Zschernitz und Klitschmar mussten voll gesperrt werden. Nach den erfolgten verkehrspolizeilichen Maßnahmen wurden die Straßen gegen 11:15 Uhr wieder freigegeben. Die 56-jährige Frau wurde so schwer verletzt, dass sie stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste. Der Transportfahrer wurde leicht verletzt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wurde mit ca. 13.000 Euro beziffert. (Vo)

Autobahn

Planenschlitzer-Bande gestellt!                                                   

Ort:      BAB 14 km 54,3 i. R. Dresden, Tank- und Rastanlage Muldental-Süd
Zeit:     23.05.2017, 22:30 Uhr - 22:34 Uhr

Ganz zufällig beobachtete ein Lkw-Fahrer (35) zwei Männer hinter seinem Lastzug, die ganz offensichtlich eine halbmondförmige Handbewegung an dem quer hinter ihm parkenden Auflieger vornahmen. Aus der Vergangenheit wusste er genau, was diese Geste zu bedeuten hatte. Sofort ging er der Sache auf den Grund und sah, dass die Plane des Aufliegers aufgeschlitzt war. Als die beiden „Schnitter“ merkten, dass sie aufgeflogen sind, sprangen sie in einen bereitstehenden Transporter Mercedes-Benz und flüchteten auf der BAB 14 Richtung Dresden. Dabei konnte der 35-Jährige noch einen Blick auf das amtliche Kennzeichen erhaschen, welches er auch umgehend den Gesetzeshütern mitteilte.

Diese nahmen mit vereinten Kräften der Autobahnpolizei und verschiedener Polizeireviere die Verfolgung auf der BAB 14 in der angegebenen Richtung auf. Sie richteten einen Kontrollpunkt ein, an welchem wenig später der Transporter samt aller Langfinger vorbeirauschte. Sofort setzte eine Polizeistreife nach. Obwohl der Fahrer noch zu entkommen versuchte, konnte das Fluchtauto an der Autobahnausfahrt Leisnig gestoppt und die fünf Insassen vorläufig festgenommen werden. Der Transporter war aufgrund fehlender Haftpflichtversicherung zur Fahndung zwecks Zwangsentstempelung ausgeschrieben.

Später prüften die Gesetzeshüter gemeinsam mit mehreren Lkw-Fahrern den Parkplatz. Dabei entdeckten sie an neun weiteren Lkw zerschnittene Planen. Inwieweit aus diesen bereits Waren gestohlen worden waren, ist Bestandteil der nachfolgenden Prüfungen.

Noch heute sollen die fünf dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an. (MB)

Sonstiges

Waffe gefunden                                                                                 

Ort:      Leipzig, OT Connewitz, Windscheidstraße
Zeit:     23.05.2017, 07:50 Uhr

Gestern Morgen wurde bei Dachdeckarbeiten in der Windscheidstraße eine alte verrostete Pistole des Herstellers „Walther“ gefunden. Ominös bei dem Fund war, dass die Waffe samt Magazin, Holster und Munition des Kalibers 7,65 in ein altes Öltuch eingewickelt und in einem Dachkasten versteckt lag. Die Polizei stellte die Waffe und das Zubehör sicher und lässt nun überprüfen, ob sie mit einer Person in Verbindung gebracht werden kann. Zu den Prüfungshandlungen gehört auch zu eruieren, ob sie beschussfähig ist. Sollte dies zutreffend sein, wird sie einem Beschusstest unterzogen, der feststellen soll, ob diese Waffe bei einer früheren Straftat verwendet wurde. Wie lange diese Tests dauern, kann allerdings nicht abgeschätzt werden.

Hinweise zur Waffe oder seinem möglichen früheren Eigentümer nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 entgegen. (KG)

 

                                              

 

 


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