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Viele Kontrollen, wenig schwere Verstöße

Medieninformation: 7/2017
Verantwortlich: POK Daniel Adner
Stand: 08.06.2017, 15:30 Uhr

 

Schwerpunktkontrollen der Wasserschutzpolizeien über Himmelfahrt und Pfingsten

Die Wasserschutzpolizeien der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt führten vom 25. Mai bis zum 5. Juni 2017 wie in jedem Jahr gemeinsame Schwerpunktkontrollen auf den Binnengewässern durch.

Die sächsische Wasserschutzpolizei als kleinste Einheit der fünf Bundesländer kontrollierte in den zwölf Tagen mehr als 800 Wasserfahrzeuge. Die Priorität lag klar bei mehr als 600 Sportbooten, gefolgt von einigen Dutzend Fahrgastschiffen sowie Exoten wie Grill-Inseln und Party-Flößen.

Nur zwei Straftaten mussten zur Anzeige gebracht werden: ein Fall von Fischwilderei an der Elbe und eine Alkoholfahrt mit 1,8 Promille.

Weniger hohe Alkoholwerte bei Fahrzeugführern führten zu sechs Bußgeldverfahren. Den größten Schwerpunkt der mehr als 200 festgestellten Ordnungswidrigkeiten bildeten Verstöße gegen die Pflicht, das Wasserfahrzeug mit einem Namen zu versehen und mit Daten zum Eigentümer zu beschriften.

Die Kontrollen auf sächsischen Gewässern werden selbstverständlich über das ganze Jahr fortgesetzt.

Als Anlage erhalten Sie die gemeinsame Pressemeldung, die in diesem Jahr durch die Berliner Kollegen verfasst wurde.

Für Ihre Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Pressemeldung der Polizei Berlin:

Der Polizeipräsident in Berlin

Pressestelle

Datum: 08.06.2017 Polizeimeldung Tel.: 4664 - 90 40 90 Fax: 4664 - 822 90419

E-Mail: pressestelle@polizei.berlin.de Internet: www.polizei.berlin.de

bundesweit

Nr. 1279 Länderübergreifende Kontrollen der Berufs- und Freizeitschifffahrt

Vom 25. Mai bis zum 5. Juni 2017 führten die Wasserschutzpolizeien in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt umfangreiche Schwerpunktkontrollen der Berufs- und Freizeitschifffahrt auf den Binnengewässern durch.

Als oberstes Ziel der Kontrollen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten galt wie in den vergangenen Jahren die Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs sowohl der Freizeit- als auch der Berufsschifffahrt.

Dabei lagen in diesem Jahr die Schwerpunkte neben der Überprüfung der Befähigung und Ausrüstung insbesondere auf der Einhaltung der jeweils geltenden Verkehrsvorschriften auf Bundes- und Landeswasserstraßen.

Augenmerk wurde aber auch, insbesondere an den Feiertagen, auf die Einhaltung des Alkohol- und Drogenverbotes und die Einhaltung der Tempolimits gelegt.

Die Wasserschutzpolizeien der Länder kontrollierten insgesamt 4.864 Fahrzeuge, darunter 4.507 Fahrzeuge der Sportschifffahrt, 216 der Berufsschifffahrt sowie 141 sonstige Fahrzeuge (schwimmende Geräte, Spreewaldkähne, Tretboote etc.).

Von den Kolleginnen und Kollegen wurden 372 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 14 Strafanzeigen gefertigt sowie 700 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld erhoben.

Für die länderübergreifenden Kontrollen kann festgestellt werden, dass insgesamt 33 Bootsführer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke standen und nun einem Bußgeld- bzw. Strafverfahren entgegen sehen. Ein Sportbootführer wurde mit 3,10 Promille Alkohol im Blut festgestellt, ein weiterer mit 1,80 Promille. Darüber hinaus stand ein Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmittel, zweimal wurde der Besitz von Betäubungsmitteln geahndet.

Ansonsten lagen in diesem Jahr die meisten Verstöße im Bereich der Binnenschifffahrtsstraßen- und der Sportbootvermietungsordnung Binnen.

Die Vielzahl an Feststellungen zeigt, dass eine solche Schwerpunktaktion wichtig ist, nicht nur im Hinblick auf Ahndung von Verstößen sondern in erster Linie, um alle Wassersportler bezüglich der Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen zu sensibilisieren.


Bildmaterial zur Medieninformation:

Pressefoto
Kontrolle eines Sportbootes

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