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Maskierte dringen in Wohnung ein – vier Beamte durch Pfefferspray verletzt

Medieninformation: 411/2017
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 07.07.2017, 14:00 Uhr

Landeshauptstadt Dresden
 

Maskierte dringen in Wohnung ein – vier Beamte durch Pfefferspray verletzt

Zeit:     06.07.2017, gegen 23.30 Uhr
Ort:      Dresden-Friedrichstadt

In der vergangenen Nacht drangen vier Unbekannte in eine Wohnung an der Schäferstraße ein und raubten Bargeld. In der Folge versprühten die Männer Pfefferspray, wodurch vier alarmierte Polizeibeamte verletzt wurden.

Die Unbekannten hatten sich Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus an der Schäferstraße verschafft und drangen dort anschließend in eine Wohnung ein. Während jeweils einer der Unbekannten eine 20-Jährige, die sich in der Wohnung aufhielt, unter Kontrolle hielt, durchsuchten die Komplizen die Räume. Mit etwas Bargeld verließ das Quartett schließlich die Wohnung. Die 20-Jährige wurde leicht verletzt.

Hausbewohner hatten zwischenzeitlich die Hilferufe der jungen Frau vernommen und die Polizei verständigt. Als die ersten beiden Beamten am Haus eintrafen, kamen ihnen die Täter entgegen und versprühten unvermittelt Reizgas. Auf ihrer Flucht versprühten sie nochmals Reizgas, um weitere sie verfolgende Polizisten aufzuhalten. Dadurch erlitten insgesamt vier Beamte (25/25/27/51) leichte Verletzungen.

Einem der Männer folgten die Beamten bis zu einem Firmengrundstück. Auf dem weitläufigen Gelände verloren die Beamten ihn aus den Augen. Im Zuge der weiteren Fahndungsmaßnahmen kamen neben weiteren Beamten, auch ein Polizeihubschrauber sowie Diensthunde zum Einsatz.

Noch in der Nacht stellten Einsatzkräfte einen 33-jährigen Dresdner. Der Verdacht gegen ihn, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, hat sich nach den bisherigen Ermittlungen nicht bestätigt.

Alle vier Männer waren zum Tatzeitpunkt maskiert und trugen dunkle Kleidung. Dabei war auf der Oberbekleidung der Schriftzug Polizei aufgebracht. Die Männer sprachen untereinander deutsch mit ortsüblichem Dialekt.

Die Dresdner Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen schweren Raubes, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung übernommen.

Zeugen, welche Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich bei der Dresdner Polizei unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 zu melden. (ju)


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