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Kaugummiautomaten beschädigt/Zivilcourage ließ Räuber chancenlos /Anscheinswaffe sorgte für helle Aufregung/Im Winter ein Feuer – Eisdiele brennt/Besinnliche Weihnachten?

Verantwortlich: Katharina Geyer, Maria Braunsdorf und Uwe Voigt
Stand: 11.12.2017, 14:48 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Einbruch in ein Hotel                                                     

Ort:      Leipzig, OT Gohlis, Gohliser Straße 
Zeit:     09.12.2017, 22:30 Uhr – 10.12.2017, 06:30 Uhr

Unbekannter Täter gelangte über eine Hoftür in das Hotel hinein, hebelte dort die Zugangstür zum Büro auf und begab sich zum Tresen der Rezeption. Eine verschlossene Schublade wurde gewaltsam geöffnet und aus der darin  befindlichen Stahlblechkassette ein unterer dreistelliger Bargeldbetrag entwendet. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. (Vo)

 

Kaugummiautomaten beschädigt                                                                             

Ort:      Leipzig, OT Schönfeld-Abtnaundorf, Clara-Wieck- Straße
Zeit:     10.12.2017, 21:10 Uhr

Ein Hausbewohner vernahm einen lauten Knall. Als er aus dem Fenster sah, bemerkte er eine unbekannte männliche Person, die sich an dem an der Hauswand angebrachten Kaugummiautomaten  zu schaffen machte, der mittels pyrotechnischen Erzeugnissen beschädigt wurde. Die Abdeckung flog soweit, dass ein Fahrzeug, welches in der Nahe stand, leicht beschädigt wurde.  Der unbekannte Täter flüchtete anschließend in Richtung Ossietzkystraße, wo eine zweite Person stand, die zusammen mit dem unbekannten Täter weiter flüchtete. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens ist gegenwärtig unbekannt.

Zur Personenbeschreibung konnten folgende Angaben gemacht werden:

- ca. 15- 20 Jahre

- ca. 175- 180 cm groß

-schlanke Gestalt

- dunkle Bekleidung

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden. (Vo)

 

Einbruch in einen Transporter                                                  

Ort:      Leipzig, OT Großzschocher, Anton-Zickmantel-Straße     
Zeit:     09.12.2017, 17:30 uhr- 10.120.2017 07:30 Uhr

Unbekannte Täter schlagen gewaltsam an einen  abgestellten Mercedes Transporter die Scheibe der Schiebetür ein. Anschließend öffneten sie gewaltsam eine auf der Ladefläche stehende Metallkiste und entwendeten daraus alle Werkzeuge und Baumaterialien wie Laser, Schlagbohrmaschinen, Akkuschrauber, elektrische Geräte, Trennschleifer, Schweißgerät mit Zubehör, Kernbohrgeräte u. ä. in einem Wert von ca. 10.000 Euro. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden. (Vo)

 

Ein Auto ist kein Tresor                                                                  

Ort:      Leipzig, OT Zentrum-Südost, Gutenbergplatz/ Täubchenweg       
Zeit:     10,.10.2017, 13:15 Uhr – 14:30 Uhr

Eine 21-jährige Fahrerin eines Ford  stellte ihr Fahrzeug am Straßenrand ab. Als sie wieder zum Fahrzeug zurückkam, musste sie feststellen, dass unbekannter Täter die Scheibe der Beifahrertür eingeschlagen hatte und aus dem Fußraum eine abgestellte Tasche entwendete. In der Tasche befanden sich ein Handy, eine olivgrüne Röhrenjeans, dunkelblaues Top, Bücher, Brille und andere persönliche Gegenstände. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 800 Euro, der Sachschaden auf ca. 200 Euro. Die Polizei weist die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich nochmals darauf hin, dass keine Gegenstände und Behältnisse im Innenraum des Pkw liegen sollten. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit, wenn Geschenke und ähnliches gekauft werden, möglichst alles im Kofferraum verstauen. Sonst wird’s ein stressiges und ärgerliches Weihnachtsfest. (Vo)

 

Zivilcourage ließ Räuber chancenlos                                        

Ort:      Leipzig; OT Plagwitz, Karl-Heine-Straße, Höhe Fahrradweg aus Palmengarten kommend

Zeit:     10.12.2017, 00:15 Uhr

Kurz nach Mitternacht radelte eine 32-Jährige durch den Palmengarten - Ziel: „Sweet Home!“. Kurz vor der Karl-Heine-Straße jedoch unterbrach ein Mann jäh ihre Fahrt. Er war ihr entgegengelaufen und packte plötzlich ihren Arm. So zwang er sie zum Anhalten. Er hatte es auf ihren Rucksack abgesehen, wie der 32-Jährigen recht schnell bewusst wurde. Denn als sie weiterfahren wollte, stieß er sie vom Fahrrad und griff nach der begehrten Beute. Da der Rucksack aber, der im Fahrradkorb lag, mit seinem Träger um die Sattelstütze befestigt war, versuchte er vergeblich, diesen in seine Gewalt zu bringen. 

Er rüttelte und zerrte an dem Rucksackriemen, dann an dem Fahrrad. Solange, bis es ihm mit viel Kraft gelang, den Riemen zu lösen. Zwar wehrte sich die Fahrradfahrerin mit aller Macht, hielt den Rucksack fest, doch vergebens. Der Mann verschwand. Währenddessen schrie die 32-Jährige ständig um Hilfe, so dass zwei andere Fahrradfahrerinnen (22, 24) auf sie aufmerksam wurden und gemeinsam mit ihr den Räuber verfolgten.

Sie sahen den Räuber in ein Gebüsch flüchten, wo er sich schließlich samt dem Rucksack unter einem Baum zu verstecken versuchte. Seine Verfolgerinnen, die in der Zwischenzeit schon mit der Polizei Kontakt aufgenommen hatten, rannten jedoch hinterher. Gemeinsam entdeckten sie den Räuber und schrien ihn an, zu verschwinden. Den Rucksack solle er zurücklassen, so die Frauen. Der Räuber verschwand daraufhin, zuvor warf er den Rucksack auf die Wiese.

Plötzlich aber kehrte der Räuber zurück, einen langen Stock schwingend. Er verfolgte die Frauen, die in Richtung Karl-Heine-Straße davon rannten. Dort begegneten sie einem Pärchen, welches den Tumult  mitbekam. Auch der Räuber bemerkte das Pärchen, machte deshalb auf dem Absatz kehrt und versuchte zu verschwinden. Doch weit gefehlt. Das Pärchen setzte ihm nach und einige Augenblicke später auch die Frauen. An der Brückenmauer des Elsterflutbettes/Käthe-Kollwitz-Straße sahen sie den Räuber nur noch auf dem Bauch liegen, ein Mann hockte auf ihm und hielt ihn fest. Ein anderer und eine der Fahrradfahrerinnen standen daneben. Schon wenig später traf die Polizei ein.

Die ließ die Handschellen klicken und nahm den Räuber (29) vorläufig fest. Dabei wehrte er sich aus Leibeskräften, doch es half ihm nichts. Ein späterer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille, zudem hatte er ein Tütchen Marihuana einstecken.

Am gestrigen Tag nun erfolgte die Haftrichtervorführung. Der Haftrichter erließ auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft Haftbefehl und setzte diesen umgehend in Vollzug. (MB)

 

Zündlern auf der Spur                                                              

Ort:      Leipzig; OT Volkmarsdorf, Bernhardstraße, KGV Leipzig-Sellerhausen e.V.
Zeit:     10.12.2017, 22:00 Uhr

Ein Pärchen (w: 22; m: 27), welches bezüglich eines Telefonates zu einem Gartenhäuschenbrand Zeuge wurde, nutzte genau zu jener Zeit das Winterwetter in vollen Zügen. Dieses hatte  nun seit gestern Nachmittag auch in Leipzig Einzug gehalten. Jedenfalls bauten die beiden auf der Wiese an der Ecke Wurzner Straße/Ihmelstraße einen Schneemann und waren überrascht, als plötzlich zwei Personen aus einem Gebüsch hervorgekrochen kamen. Das Gebüsch grenzte an eine Gartenanlage. Als die beiden Unbekannten das Pärchen erblickten, trennten sie sich und liefen jeder in eine andere Richtung. Dabei hörten sie, wie einer der beiden eben diesen Gartenhäuschenbrand über Notruf meldete.

Der Unbekannte erzählte, dass ein Brand im KGV Leipzig-Sellerhausen e. V. ausgebrochen sei. Woraufhin die Feuerwehr mit zwei Löschzügen aus der Feuerwehrwache Nord-Ost und FFW Engelsdorf ausrückten musste. Die Einsatzkräfte versuchten die Flammen zu löschen, bevor sie das gesamte Häuschen restlos aufzehrten. Doch das Bemühen war in jenem Fall vergeblich. So brannte es unter starker Rauchentwicklung bis auf die „Grundmauern“ nieder. Ein großer Verlust für die Pächterin, denn der Schaden beträgt ca. 5.000 Euro.

Die Brandursachenermittler kamen zum Einsatz. Derzeit steht der Verdacht der Brandstiftung im Raum. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (MB)

 

Anscheinswaffe sorgte für helle Aufregung                        

Ort:      Leipzig, Goethestraße
Zeit:     10.12.2017; 22:45 Uhr

Ein Fahrgast (23), der mit der Straßenbahn vom Goerdelerring Richtung Hauptbahnhof fuhr, rief die Polizei. Er hatte einen Mann mitfahren sehen, aus dessen Rucksack der Lauf einer täuschend echten Langwaffe herausragte. Dieser besagte Mann, welcher später als ein 30-Jähriger namentlich bekannt gemacht werden wird, stieg am Hauptbahnhof in die Linie 12, Richtung Johannisplatz um.

Gesetzeshüter der Bundespolizei jedenfalls entdeckten zeitnah diese Straßenbahn, die bereits in der Goethestraße gehalten hatte und stiegen zu. Sie mussten nicht lange suchen, um auf den „Waffennarr“, der für helle Aufregung gesorgt hatte, zu treffen. In der Tat trug er einen Rucksack bei sich, aus welchem ein Waffenlauf herausragte.

Der Mann wurde umgehend zur Herausgabe der Anscheinswaffe aufgefordert. Ohne viel „Federlesens“ wechselte diese daraufhin in die Obhut der Bundespolizisten, die bei Überprüfung erkannte, dass es sich um eine Softairwaffe handelte. Diese hätte der 30-Jährige nur in einem verschlossenen Behältnis transportieren dürfen, weshalb nun gegen ihn wegen Verstoßes gegen das WaffG ermittelt wird. (MB)

 

Miez auf der Spur – aber wo steckst Du nur?                     
 

Ort:      Leipzig; OT Zentrum-Ost, Rosa-Luxemburg-Straße
Zeit:     10.12.2017, 23:29 Uhr

Als er in der Dunkelheit vier Gestalten auf seinem Firmengelände herumschleichen sah, wandte sich ein 50-Jähriger an die Polizei. Die Gesetzeshüter rauschten sofort zu dem Ort, an dem sich möglicherweise just zu der Zeit eine schwere Straftat zutrug. Doch es kam ganz anders!

Als die Gesetzeshüter an dem besagten Tatort ankamen, trafen sie in der Tat auf vier junge Damen (20, 21, 22, 24). Doch diese hatte es nicht auf das Eigentum des 50-Jährigen abgesehen, wie sich alsbald herausstellte. Nein, sie suchten ihr entlaufenes Kätzchen, so zumindest die vier, als sie von den Gesetzeshütern nach dem Grund des von ihnen verübten Hausfriedensbruches befragt wurden. Mitgeschleppte Katzenbox und Fressnapf straften sie zudem nicht Lügen.

Zwischenzeitlich traf der 50-Jährige, der die Polizei gerufen hatte, ebenfalls auf seinem Firmengelände ein. Er prüfte die Gebäude seiner Firma, alles war in Ordnung. Nur – Katzenspuren verrieten, dass hier Samtpfote am Werk war.

Ob Miez oder Schnurrkater indes wieder nach Hause zurückgekehrt ist, bleibt abzuwarten. Eines allerdings ist gewiss. Was als Hausfriedensbruch, welches ein reines Antragsdelikt ist, bekannt wurde, löste der Firmeninhaber in Wohlgefallen auf. Er stellte keinen Strafantrag. Glück für die Katzenliebhaberinnen. (MB)

 

Im Winter ein Feuer – Eisdiele brennt                                    

Ort:      Leipzig, OT Großzschocher, Lauerscher Weg
Zeit:     10.12.2017, 20:30 Uhr

Im Lauerschen Weg, am Cospudener See, ist in der letzten Nacht eine Eisdiele (12 x 6 m) komplett abgebrannt. Durch einen Zeugen wurde als erstes die Feuerwehr informiert, die, am Einsatzort eingetroffen, einen Vollbrand der Eisdiele feststellte. Im Gebäude selbst liegt bereits seit November kein Strom mehr an, weshalb die Polizei aktuell von Brandstiftung ausgeht. Am heutigen Tag werden Brandursachenermittler der Kriminalpolizei den Brandort genauer untersuchen. Im Gebäude selbst befanden sich nach Angaben des Eigentümers (49) mehrere Eismaschinen und Kühlschränke, die dem Feuer zum Opfer fielen. Die genaue Höhe des Sachschadens ist bisher noch nicht bekannt. (KG)

 

Landkreis Leipzig

Einbruch in einen Getränkemarkt                                                

Ort:      Borna, Lobstädter Straße     
Zeit:     10.12.2017, 15:30 Uhr – 11.12.2017, 00:20 Uhr

Unbekannter Täter drang gewaltsam in das Getränkelager ein, indem er die Zugangstür aufhebelte. Aus diesem Lager wurde eine größere Anzahl von Zigarettenschachteln entwendet. Aus dem Markt wurde nichts entwendet oder beschädigt. Nach dem ersten Überblick liegen der Stehlschaden bei ca. 1.000 Euro und der Sachschaden bei ca. 500 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (Vo)

                                             

Landkreis Nordsachsen

Heimgesucht!                                                                              

 

Ort:      Wiedemar

Zeit:     09.12.2017, 13:00 Uhr - 10.12.2017, 16:30 Uhr

Einen schweren Verlust erlitt ein Autohändler (49) in Wiedemar, nachdem Langfinger sein Firmengebäude heimgesucht und nach Wertgegenständen durchwühlt hatten. Einen Tresor ließen die Diebe mitgehen. Dieser wurde am Sonntag von Polizisten samt Fahrzeugbriefen in Sachsen-Anhalt gefunden, die auch umgehend den 49-Jährigen informierten.

Dieser fuhr umgehend zur Firma, um zu prüfen, was sonst noch abhandengekommen war. Gleich bei Eintreffen bemerkte er, dass der VW Polo GTI nicht mehr an der Stelle stand, wo er hätte stehen sollen. Dann entdeckte er auch das große Loch in der Eingangstür zur Firma, in der vormals eine Glasscheibe eingesetzt war. Im Gebäude selbst fiel ihm auf, dass sein Tresor, in dem ein fünfstelliger Geldbetrag, Telefone, Fahrzeugscheine und -briefe aufbewahrt waren, fehlte.

Neben diesem Verlust hat der 49-Jährige sehr wahrscheinlich auch einen Schaden am VW Polo zu beklagen. Nunmehr laufen die Ermittlungen wegen eines Diebstahls im besonders schweren Fall.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-325 oder sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (MB)

 

Besinnliche Weihnachten?                                                      

Ort:      Eilenburg, Nikolaiplatz
Zeit:     10.12.2017, 18:00 Uhr

Ein Glühwein, zwei Lühwein, drei Lühlii … So, vielleicht auch ähnlich oder gänzlich anders könnte sich ein Eilenburger Mitbürger (59) am Sonntag der heimischen Weihnachtsmarkt-Alkoholika zugesprochen gefühlt haben. Bis er letztendlich lallend, schreiend und pöbelnd den Gästen und der Feuerwehr aufgefallen war. Die Kameraden wandten sich daraufhin an die Kollegen von der Polizei und informierten diese über den Mann, der sich auf der Suche nach seinem Gleichgewichtssinn an einem Absperrgitter festklammerte. Als der 59-Jährige der Polizisten gewahr wurde, schien er unter dem Einfluss des Alkohols sämtliche guten Manieren vergessen zu haben und beschimpfte die Beamten in wüsten Tönen. Noch während die Kollegen – mittlerweile mit Unterstützung – dabei waren, den Mann zur Preisgabe seiner Identität zu überreden, hallte es plötzlich am Funkwagen, gänzlich unlieblich, als die Ehefrau (39) des Mannes hinzugetreten war und ihrem Manne eine schallende Ohrfeige verpasste. Nun hatten die Kollegen kurzzeitig auch mit der Frau zu tun, konnten sie jedoch davon abhalten, weitere „Maßnahmen“ gegen ihren Mann zu ergreifen. Der wurde indes, unter deutlichem Widerstand und mit angelegten Handschellen, ins Revier Eilenburg gebracht. Dort entschied eine Bereitschaftsstaatsanwältin, dass bei dem 59-jährigen Herren eine Blutentnahme durchzuführen sei und er zur Ausnüchterung als Gast in Gewahrsam verbleiben solle. Gesagt getan – überdies ermittelt die Polizei wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und wegen Beleidigung gegen den 59-Jährigen. (KG)

 

Verkehrsgeschehen

Landkreis Leipzig

 

Zeugen gesucht!                                                                         

Ort:      Markkleeberg, A 38 in Richtung Göttingen 
Zeit:     07.12.2017, 07:45 Uhr

Zwischen den Anschlussstellen Leipzig-Südost und Leipzig-Süd auf der Autobahn A 38 in Richtung Göttingen ereignete sich ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Kleintransporters Peugeot und einem Pkw Mercedes.

Der 45-jährige Fahrer des Kleintransporters fuhr dabei im linken Fahrstreifen und wurde vom nachfolgenden Pkw Mercedes des derzeit unbekannten Fahrers verkehrswidrig rechts überholt. Der Fahrer des Mercedes scherte anschließend vor dem Kleintransporter wieder ein und bremste ohne zwingenden Grund vor diesem stark ab.

Um einen Zusammenstoß mit dem Pkw Mercedes zu verhindern, bremste der Fahrer des Kleintransporters ebenfalls ab und kam dabei mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, wobei sich die beiden Fahrzeuge berührten und der Kleintransporter in der Folge gegen die Mittelleitplanke stieß. Der Fahrer des Pkw Mercedes setzte seine Fahrt auf der Autobahn 38 in Richtung Göttingen fort. An den beteiligten Fahrzeugen sowie der Schutzplanke entstand Schaden, der Kleintransporter war unfallbedingt nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Bergungsdienst abgeschleppt. Gegen den Fahrer des Pkw Mercedes wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, der Nötigung im Straßenverkehr sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Der Fahrer des Kleintransporters konnte den unfallbeteiligten Pkw wie folgt beschreiben:

- Pkw der Marke Mercedes Benz

- Typ Geländewagen, neueres Modell

- Xenonscheinwerfer o.ä. helles Licht, wie LED

- Farbe weiß, hell

- Scheiben verdunkelt

- zum Kennzeichen und zum Fahrer konnten keine Angaben gemacht werden

Der Pkw Mercedes müsste Unfallschäden im Frontbereich (hauptsächlich rechts/Mitte) durch die Berührung mit dem Kleintransporter haben.

Es werden zu diesem Verkehrsunfall dringend Zeugen gesucht, die im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2851 (tagsüber) sonst 255 - 2910. (Vo)

 

Landkreis Nordsachsen

 

Straßenglätte führte zu Unfall                                                  

Ort:      Wermsdorf, Calbitzer Straße/Höhe Steinbruch
Zeit:     09.12.2017, gegen 13:15 Uhr

Am Samstag befuhr der Fahrer (34) eines schwarzen Seat Ibiza, die Calbitzer Straße in Richtung Calbitz. In Höhe des Steinbruchs bemerkte er zu spät die Straßenglätte und geriet mit seinem Fahrzeug ins Schlingern. Ein entgegenkommender grauer Opel Astra konnte aufgrund der Fahrbahnbreite nicht mehr ausweichen, sodass eine seitliche Kollision unvermeidbar war. Der 34-Jährige verletzte sich durch den Aufprall so schwer, dass er kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Er wurde später stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der 49-jährige Fahrer des Opels verletzte sich ebenfalls, jedoch konnte er das Krankenhaus nach einer ambulanten Versorgung wieder verlassen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 5.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten überdies abgeschleppt werden. (KG)

                                             

Sonstiges

 

Traurige Gewissheit in einem Vermisstenfall                          

 

Am 10. November 2017 veröffentlichte die Leipziger Polizei eine Vermisstenfahndung nach einem 70-jährigen

Leipziger, der zuletzt am 27. Oktober in Leipzig-Plagwitz gesehen worden war.

Am 22. November erhielt die Leipziger Polizei die Information, dass in einem Fluss bei Bad Sulza am Wehr eine leblose Person aufgefunden worden war, bei der es sich höchstwahrscheinlich um den vermissten 70-Jährigen aus Leipzig handeln könnte. Hierauf erfolgte ein rechtsmedizinischer Abgleich mit einer DNA-Probe des Vermissten, sodass mittlerweile zweifelsfrei feststeht, dass die Identität des aufgefundenen Toten mit dem Leipziger Vermissten übereinstimmt.

Bei dem 70-Jährigen wurde eine Fahrkarte von Leipzig nach Bad Sulza gefunden. Die Polizei geht in diesem Todesfall von einem tragischen Unglück aus – es liegen keine Hinweise auf ein Verbrechen vor. Warum der Mann nach Bad Sulza gefahren ist, ist bisher jedoch nicht bekannt.

Die Polizei bedankt sich bei den Medien für die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsfahndung und bittet, das in diesem Zusammenhang versandte Bild des 70-Jährigen zu löschen beziehungsweise es unkenntlich zu machen. (KG)


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