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Erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Tschechische und sächsische Polizei stellen gemeinsam drei Einbrecher

Verantwortlich: Thomas Knaup (tk) und Petra Kirsch (pk)
Stand: 22.12.2017, 15:00 Uhr

 

Erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit Fall 1: Tschechische und sächsische Polizei stellen gemeinsam drei Einbrecher

Sohland an der Spree, ehemaliges Zollhaus an der Hainspacher Straße
21.12.2017, 19:50 Uhr

Am Mittwochabend haben Streifen der tschechischen und sächsischen Polizei an der Grenze zur Tschechischen Republik bei Sohland an der Spree drei Einbrecher dingfest gemacht. Zeugen alarmierten die Polizei, als sie bemerkten, dass die Männer in das ehemalige Zollhaus an der Hainspacher Straße eingestiegen waren. Sie bauten mehrere Fenster aus und luden diese in einen Transporter mit tschechischen Kennzeichen. Der Bulli stand wenige Meter entfernt auf tschechischem Hoheitsgebiet.

Das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz leitete diese wichtigen Informationen auch unverzüglich an das Gemeinsame Zentrum der sächsischen und tschechischen Polizei in Petrovice (CZ) weiter, die ihrerseits Streifen der tschechischen Polizei aus dem Raum Ceska Lipa alarmierten.

Beim Eintreffen der Streifen des Reviers Bautzen flüchteten die drei Männer in den angrenzenden Wald. Die sächsischen Beamten folgten ihnen auf tschechisches Terrain und suchten in den Tannendickichten und Gebüschen. In dem Moment klingelte bei einem der Täter ein Mobiltelefon und verriet so seinen Standort. Die sächsischen Beamten nahmen den 36-Jährigen vorläufig fest und übergaben ihn an die kurz danach eintreffenden tschechischen Polizisten. Diese ergriffen auch die beiden Komplizen und nahmen auch sie vorläufig fest.

Die Polizei bedankt sich ganz ausdrücklich für den schnellen und genauen Hinweis der Anwohner. Mit ihrer Hilfe es im Zusammenwirken der Polizeien beider Länder gelungen, die Straftat aufzuklären, das Diebesgut im Wert von rund 1.800 Euro sicherzustellen und sogar die Verantwortlichen für die Tat der Justiz zur strafrechtlichen Ahndung benennen zu können. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (tk)

 

Erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit Fall 2: Tschechische Polizei stellt Flüchtenden

Jirikov (CZ), Ebersbach-Neugersdorf, Neusalza-Spremberg
21.12.2017, gegen 23:00 Uhr

Eine Streife der tschechischen Polizei hat am späten Donnerstagabend in Ebersbach einen 21-jährigen Mann vorläufig festgenommen. Der im Nachbarland wohnende Deutsche war zuvor bei Jirikov (CZ) vor den Beamten mit einem Auto davongefahren, als diese ihn anhalten und kontrollieren wollten. Der Beschuldigte besaß keine Fahrerlaubnis und war betrunken.

Mit dem in Tschechien zugelassenen Opel raste der junge Mann bei Neugersdorf über die Grenze - gefolgt von den tschechischen Polizisten. Während der Nacheile durch Neugersdorf, Ebersbach und weiter über die B 96 touchierte der Opel am Niedermarkt in Neusalza-Spremberg einen parkenden Pkw und eine Hauswand. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach kam hinzu, als der flüchtende 21-Jährige auf der Bautzener Straße in Ebersbach danach einen folgenschweren Unfall verursachte. Der Opel geriet in den Gegenverkehr. Ein 29-Jähriger konnte dem Wagen mit seinem Honda nicht mehr ausweichen. Bei dem frontalen Zusammenstoß wurde der Unfallverursacher, der Honda-Fahrer und dessen 17 Jahre alte Mitfahrerin teils schwer verletzt. Die tschechischen Beamten ergriffen den 21-Jährigen und übergaben den Beamten der Bundespolizei die Aufnahmen einer Kamera als Beweismittel zu der gefährlichen Flucht des Mannes. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von umgerechnet 1,44 Promille.

Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland veranlasste die erforderliche Blutentnahme. Ein Abschleppdienst nahm beide Autos an den Haken. Allein hier betrug der Unfallschaden rund 4.000 Euro. 

Der Verkehrsdienst des Reviers führt die weiteren Ermittlungen zu der Gefährdung des Straßenverkehrs, der durch den Unfall verursachten Körperverletzung und dem Fahren ohne Fahrerlaubnis. (tk)

 

Autobahnpolizeirevier Bautzen
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Sechs Verkehrsunfälle im Weihnachtsverkehr

Im angekündigten dichten Weihnachtsreiseverkehr in Richtung Polen und Osteuropa ereigneten sich am Donnerstag und in der Nacht zu Freitag auf der BAB 4 zwischen Dresden und Görlitz gleich sechs Verkehrsunfälle, drei davon zu nächtlicher Stunde. Etliche Reisende standen aufgrund dessen im Stau. Von den insgesamt 13 beteiligten Personen wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 35.000 Euro.

BAB 4, Dresden - Görlitz, in Höhe Anschlussstelle Uhyst am Taucher
22.12.2017, 01:14 Uhr

Gekracht hatte es beispielsweise gegen 01:14 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Uhyst. Aufgrund unzureichenden Sicherheits-abstandes waren nach Bremsmanövern gleich fünf Autos wie beim Domino aufeinander gefahren. Die Unfallaufnahme, Bergung der beteiligten Pkw und Säuberung der Fahrbahn dauerte etwa zweieinhalb Stunden. Hier war neben der Autobahnpolizei auch die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz.

BAB 4, Dresden - Görlitz, unweit Anschlussstelle Burkau
22.12.2017, 02:50 Uhr

Bei Burkau krachte es gegen 02:50 Uhr erneut. Am Stauende waren drei Autos aufeinander gefahren. Für einen Audi und dessen 29-jährigen Fahrer ging es nur mit einem Abschleppdienst weiter in Richtung Heimat.

BAB 4, Dresden - Görlitz, Tunnel Königshainer Berge
22.12.2017, gegen 04:10 Uhr

In der Südröhre des Autobahntunnels kamen sich am frühen Freitagmorgen zwei Autos ins Gehege. Bei einem Fahrstreifenwechsel touchierte ein 62-Jähriger mit seinem Audi einen neben ihm fahrenden BMW (Fahrerin 31). Zu Behinderungen kam es nicht. Die Fahrbahn war Dank einer Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf schnell wieder geräumt.

 

Landkreis Bautzen
Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda
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Zeugen zu einer Auseinandersetzung gesucht

Bautzen, unterer Teil des Kornmarktes, vor dem Kornmarkt-Center
21.12.2017, gegen 19:20 Uhr

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu einer Auseinandersetzung am Donnerstagabend am Rande des Bautzener Weihnachtsmarktes. Auf dem unteren Teil des Kornmarktes vor dem Kornmarkt-Center sollen mehrere Jugendliche oder junge Männer gegen 19:20 Uhr in Streit geraten sein.

Der Polizei liegen derzeit widersprüchliche Informationen vor. So soll es sich bei den beteiligten etwa 15 Personen um junge Einheimische und Asylsuchende gehandelt haben. Nach gegenseitigen Wortwechseln soll ein wechselseitiges Gerangel entstanden sein. Dabei soll einer der Beteiligten auch ein Messer gezückt haben.

Als die zwischenzeitlich alarmierten Streifen des örtlichen Reviers und der Bundespolizei vor Ort eintrafen, liefen einige der Beteiligten in das Kornmarkt-Center davon. Die Beamten suchten im Umfeld nach den jungen Männern und trafen dabei auch auf einen 17-jährigen Syrer. Bei einer Durchsuchung seiner Kleidung fanden die Beamten ein Messer in dessen Hose und stellten es sicher. Da sich der Jugendliche dabei zur Wehr setzte, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Anschließend wurde der junge Asylsuchende in einem Klinikum behandelt.

Im Zuge des Einsatzes nahmen die Polizisten die Personalien von insgesamt neun Personen im Alter zwischen 15 und 39 Jahren auf. Dabei handelte es sich um Einheimische und Zugereiste verschiedener Nationalitäten. Die Beamten sprachen allen einen Platzverweis aus.

Von Amts wegen hat die Kriminalpolizei Ermittlungen zum Verdacht einer Körperverletzung aufgenommen. Verletzt oder geschädigt fühlte sich vor Ort offenbar niemand. Die Ermittlungen dauern an.

Um nun genau ergründen zu können, was tatsächlich geschehen ist und wer in welcher Form zu der Streitigkeit beigetragen hat, suchen die Ermittler Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bautzen auch telefonisch unter der Rufnummer 03591 356-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (tk)

 

Jugendliche Radfahrerin schwer verletzt - Zeugen gesucht

Bautzen, Spreegasse
21.12.2017, 15:00 Uhr

Am Donnerstagnachmittag gegen 15:00 Uhr hatte eine 14-jährige Radfahrerin in Bautzen einen schweren Unfall an der Einmündung zur Spreegasse. Das Mädchen fuhr mit ihrem Fahrrad vom Gerberberg in Richtung vor dem Gerbertor. Ein von rechts kommender, unbekannter Pkw touchierte die junge Radlerin, so dass sie stürzte und sich schwere Verletzungen zuzog. Der unfallbeteiligte Pkw-Fahrer verließ mit dem Fahrzeug den Ort des Geschehens unerlaubt und ohne Hilfe zu leisten.

Der Verkehrsdienst des örtlichen Reviers führt die weiteren Ermittlungen und sucht Zeugen der Kollision. Auch wer das beteiligte Auto gesehen hat und vielleicht sogar dessen Kennzeichen kennt, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Revier in Bautzen unter der Rufnummer 03591 356-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (pk)

 

In Wohnhaus eingebrochen

Bautzen, OT Oberkaina, Theodor-Schütze-Weg
21.12.2017, 13:00 Uhr - 18:30 Uhr

In Oberkaina sind Unbekannte am Donnerstagnachmittag in ein Wohnhaus am Theodor-Schütze-Weg eingebrochen. Sie durchsuchten die Räume und nahmen schnell zu Geld machbare Beute mit. Darunter befanden sich auch Fotokameras, Computertechnik sowie Schmuck. Den Wert des Diebesgutes bezifferte der Eigentümer mit rund 6.000 Euro. Dazu schlug der Sachschaden mit etwa 7.000 Euro zu Buche. Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren, deren Auswertung noch aussteht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (tk)

 

Scheune abgebrannt - Zeugen gesucht

Radeberg, Robert-Bosch-Straße
22.12.2017, gegen 00:10 Uhr

In der Nacht zu Freitag ist in Radeberg eine Scheune abgebrannt. Bei dem Feuer verendeten auch einige Kaninchen und Hühner sowie Ziegen. Kurz nach Mitternacht hatten die Eigentümer den Brand entdeckt und Alarm geschlagen. Das etwa 20 mal acht Meter große Gebäude stand schnell in voller Ausdehnung in Flammen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Radeberg, Liegau-Augustusbad, Großerkmannsdorf und Ullersdorf verhinderten mit zahlreichen Kameraden, dass die Flammen auf das nahe Wohngebäude übergriffen. Im Inneren der niedergebrannten Scheune befanden sich ein neuwertiger Ford sowie einige Werkzeuge. Außerdem hatte der Eigentümer seine Ziegen, Hühner und Kaninchen in Stallungen untergebracht. Davon wurden leider einige Opfer des Feuers. Menschen kamen nicht zu Schaden. Den Sachschaden bezifferte der Eigentümer mit rund 250.000 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in alle Richtungen aufgenommen, auch eine vorsätzliche Brandlegung ist derzeit nicht ausgeschlossen. Um die genaue Ursache des Feuers klären zu können, werden Brandursachenermittler den Ort des Geschehens untersuchen.

Die Ermittler suchen zudem Zeugen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Brand hat, beispielsweise auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen im Umfeld der Robert-Bosch-Straße wahrgenommen hat, oder gar weiß, wer oder was das Feuer verursacht hat, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Kamenz auch telefonisch unter der Rufnummer 03578 352-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (tk)

 

Strafe zahlen oder ins Gefängnis gehen

Kamenz, Lichtenberg und Pulsnitz
21.12.2017, 14:00 Uhr - 19:00 Uhr

Noch kein Weihnachtsfrieden wurde von Seiten der Sächsischen Justiz eingeläutet, zumindest nicht gegenüber säumigen Delinquenten. Am Donnerstagnachmittag vollstreckten Beamte des Kamenzer Reviers gleich fünf Haftbefehle.

Gegen 14:10 Uhr informierte die Ausländerbehörde des Landratsamtes Bautzen die Polizei, dass ein 33-jähriger Mann in der Behörde an der Macherstraße in Kamenz vorstellig geworden war, gegen den ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Eine Streife eröffnete dem Mann, dass er nun die letzte Chance habe, eine gerichtlich verhängte Geldstrafe von rund 2.400 Euro zu begleichen oder bis zum Sommer des kommenden Jahres eine Ersatzfreiheitsstrafe abzusitzen. Da der Inder die offene Summe nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Beamten fest und überstellten ihn in ein Gefängnis.

Anders erging es einem 34-jährigen Einwohner von Lichtenberg. Gegen diesen lagen gleich drei Vollstreckungshaftbefehle wegen verschiedener Delikte vor. Durch die Zahlung der Geldbußen in Höhe von insgesamt rund 200 Euro ersparte sich der Mann über die Feiertage einen dreitägigen Gefängnisaufenthalt.

Auch ein 50-Jähriger aus Pulsnitz hatte ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro trotz mehrfacher Aufforderung bislang nicht bezahlt. Doch die Justiz blieb hartnäckig. Als eine Streife des Kamenzer Reviers an der Haustür des Mannes läutete und ihn vor die Wahl stellte, beglich er seine Schulden nebst der bereits angefallenen Verwaltungskosten. Dafür blieb eine eintägige Haftstrafe erspart.

Das hartnäckige Verweigern der Bezahlung von rechtskräftig gewordenen Bußgeldern oder Geldstrafen zieht in der Endkonsequenz das Androhen einer Erzwingungshaft nach sich. Dazu wird seitens der Justiz ein Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Die Polizei ist in den Landkreisen Bautzen und Görlitz regelmäßig im Auftrag der Justiz im Einsatz, um säumige Betroffene aufzusuchen und die Haftbefehle zu vollstrecken. (pk)

 

Caddy angefahren

Hoyerswerda, Industriegelände Straße E
21.12.2017, 11:15 Uhr

Der Weihnachtseinkaufstress war wohl für eine 79-jährige Fiat-Fahrerin am Donnerstagmittag auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Hoyerswerda an der Straße E zu viel. Jedenfalls fuhr sie mit ihrem Panda mehrfach gegen einen VW Caddy. Es entstand Blechschaden von rund 700 Euro. Eine Ahndung des Unfalls erfolgt durch die Bußgeldstelle. (pk)

 

Spielzeug gestohlen

Hoyerswerda, Cottbuser Tor
21.12.2017, 18:58 Uhr

Am Donnerstagabend erwischte ein Ladendetektiv in einem Einkaufmarkt am Cottbuser Tor in Hoyerswerda einen 32-jährigen Mann bei einem Diebstahl. Der Mann hatte Spielzeug im Wert von etwa 35 Euro in seinen Rucksack gesteckt und die Kasse passiert, ohne zu zahlen. Die Polizei ermittelt zu dem Fall. (pk)

 

Landkreis Görlitz
Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser
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Bei Kampf um Parklücke verletzt

Rothenburg/O.L., Marktplatz
21.12.2017, 11:50 Uhr

Auf der Jagd nach einem Parkplatz hat ein 52-jähriger Lada-Fahrer einen Mann in Rothenburg am Donnerstagmittag schwer verletzt. Wegen der Vorbereitung des Weihnachtsmarktes auf dem Marktplatz mussten mehrere Kraftfahrer ihre Pkw umparken. Als ein 42-Jähriger für eine Bekannte einen Stellplatz freihielt, in dem er sich auf die Fläche stellte, sah ein 52-Jähriger rot. Er fuhr mit seinem Lada in die Parklücke und den Mann um. Ohne sich dann um den Verletzten zu kümmern, machte der Wüterich seine Besorgungen und fuhr später davon. Die Polizei wurde alarmiert und ermittelt nun zu der gefährlichen Körperverletzung. (pk)

 

Einbrüche in Bungalows

Horka, Kaltwasser Straße
19.12.2017 - 21.12.2017, 13:00 Uhr

Einbrecher machten sich in den vergangenen Tagen auf dem Campingplatz in Horka zu schaffen. Gewaltsam hatten sie Schuppen, Nebengelasse und einen Wohnanhänger geöffnet. Nach derzeitigem Kenntnisstand fehlt nichts. Der entstandene Sachschaden beläuft sich jedoch auf etwa 300 Euro.

Waldhufen, OT Diehsa, Wacheberg
21.12.2017, 08:00 Uhr - 15:30 Uhr

Auch in der Bungalowsiedlung am Wacheberg waren Einbrecher am Donnerstag zu Gange. Hier wurden Türen von mindestens zwei Bungalows aufgehebelt und eine Kettensäge und ein Schweißgerät gestohlen. Der materielle Schaden wird mit knapp 500 Euro beziffert. (pk)

 

Frau mit Pistole bedroht - Zeugen gesucht

Zittau, Ziegelstraße
21.12.2017, gegen 17:30 Uhr polizeilich bekannt

Die Polizei sucht Zeugen zu einem versuchten räuberischen Diebstahl, der am späten Mittwochnachmittag in Zittau geschehen ist. Den Angaben einer 40-Jährigen nach sei ihr an der Ziegelstraße ein unbekannter junger Mann gefolgt. Als die Frau in ihre blaue Mercedes A-Klasse einstieg, öffnete der Mann die Beifahrertür und setzte sich ebenfalls in den Wagen. Er habe eine Sturmhaube getragen, etwas Unverständliches gesprochen, eine Pistole gezogen und sogar abgedrückt. Anschließend sei er ausgestiegen und in die Dunkelheit in Richtung Friedensstraße verschwunden.

Die 40-Jährige blieb unverletzt. Das zeigte auch eine ärztliche Untersuchung in einem Krankenhaus. Bei der genutzten Pistole handelte es sich offenbar um eine Gasdruckwaffe. Ein Einschuss oder Spuren des Abfeuerns waren in dem Wagen nicht festzustellen.

Der Täter soll sich zuvor im Bereich der Ziegelstraße vor einem Kosmetiksalon aufgehalten haben. Auch sei er auffällig um den Mercedes herumgeschlichen. Bekleidet soll er mit einer Bomberjacke, darunter einem Kapuzenpullover und einer Tarndruckhose gewesen sein.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen der Tat. Wer das Beschriebene oder den flüchtenden Mann gesehen oder die Schussabgabe im Bereich der Ziegelstraße gehört hat, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Revier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. (tk)

 

In Keller eingebrochen

Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf, Wiesenstraße
20.12.2017, 18:00 Uhr - 21.12.2017, 09:00 Uhr

In der Nacht zu Mittwoch sind in Neugersdorf Unbekannte in ein Geschäftshaus an der Wiesenstraße eingebrochen. Aus dem Keller stahlen sie einige Kupferrohre und eine Wasserpumpe im Gesamtwert von etwa 2.000 Euro. In welcher Höhe bei der Tat Sachschaden entstand, ist gegenwärtig noch nicht beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (tk)

 

Zwei Lauben abgebrannt

Löbau, Rumburger Straße
22.12.2017, gegen 02:15 Uhr

In der Nacht zu Freitag haben Unbekannte in der Gartensparte „Gustav Wenzel“ an der Rumburger Straße in Löbau eine Laube in Brand gesetzt. Die Flammen griffen schnell auf einen benachbarten Schuppen und eine weitere Datsche über. Die Freiwillige Feuerwehr war mit elf Kameraden im Einsatz und löschte die Brände. Zur Höhe des Schadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung aufgenommen. In der Gartensparte war es mittlerweile der dritte Fall einer vorsätzlichen Brandstiftung binnen eines Monats. Die Untersuchungen dauern an. (tk)

 

Mazda und BMW gestohlen

Löbau, Am Altmarkt
21.12.2017, 20:00 Uhr - 22.12.2017, 07:20 Uhr

In der Nacht zu Freitag haben Diebe in der Löbauer Innenstadt einen weißen Mazda CX 3 gestohlen. Der SUV mit den amtlichen Kennzeichen GR BO 777 parkte am Altmarkt. Den Zeitwert des zwei Jahre alten Japaners bezifferte der Eigentümer mit rund 17.000 Euro.

Bad Muskau, Goethestraße
22.12.2017, 00:55 Uhr

Eine Streife der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) Neiße der sächsischen und polnischen Polizei hat in Bad Muskau in der Nacht zu Freitag wie auch in den Nächten zuvor Fahrzeuge und Passanten kontrolliert. Auch einen 5er BMW wollten sie überprüfen, doch dessen Fahrer gab Vollgas. Mit mehr als 200 km/h raste der Wagen nach Krauschwitz und dort mit Vollgas weiter in Richtung Brandenburg. Die Zivilfahnder verfolgten das flüchtende Fahrzeug, doch dieser war nicht mehr aufzufinden.

Wenig später stellte sich heraus, dass der allradgetriebene BMW mit dem amtlichen Kennzeichen WSW RW 10 von einem Grundstück an der Goethestraße entwendet worden war. Die Tat muss unmittelbar zuvor geschehen sein. Den Zeitwert des vier Jahre alten Fahrzeugs bezifferte der Eigentümer mit rund 25.000 Euro.

Die Soko Kfz wird in beiden Fällen die Ermittlungen weiterführen. Nach dem Mazda und dem BMW wird international gefahndet. (tk)


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