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Autobesitzer aufgepasst: schlüssellos betriebene Fahrzeuge können Dieben im wahrsten Sinne des Wortes binnen Sekunden Tür und Tor öffnen

Verantwortlich: Thomas Knaup (tk) und Katharina Korch (kk)
Stand: 10.01.2018, 14:15 Uhr

 

Autobesitzer aufgepasst: schlüssellos betriebene Fahrzeuge können Dieben im wahrsten Sinne des Wortes binnen Sekunden Tür und Tor öffnen

Landkreise Bautzen und Görlitz

Der technische Fortschritt kann in mancherlei Hinsicht Fluch und Segen zugleich sein. Mit Blick auf Autodiebstähle trifft dieses immer häufiger auch auf moderne, schlüssellos betriebene Fahrzeuge zu.

Sollen die sogenannten Keyless-Go-Systeme eigentlich den Fahrzeugnutzern ein Plus an Komfort bieten, haben mittlerweile auch Autodiebe die digitalen Schnittstellen als Schwachstellen der Sicherheitstechnik ausgemacht. Das Problem ist, dass die als Schlüsselersatz dienenden Transponder quasi permanent ein digitales Signal versenden, welches Diebe mit technischen Mitteln auffangen und für ihre kriminellen Zwecke nutzen können.

 

Um es an einem frei erfundenen, aber durchaus realistischen Beispiel zu erklären:

Herr Anton kommt am Abend nach getaner Arbeit nach Hause und stellt seinen erst wenige Monate alten Pkw unter dem Carport auf seinem Grundstück ab. Er geht ins Haus und hängt sein Schlüsselbund wie immer an die Garderobe im Flur.

Als es Nacht ist und alle tief und fest schlafen, schleichen unbemerkt dunkele Gestalten um sein Auto. Sie wissen genau, was sie suchen und können schon anhand der Marke, des Baujahres und der Ausstattung des Wagens mit geübtem Blick erkennen: dieses Auto ist eine lohnenswerte Beute und wird schlüssellos betrieben.  

Nun machen sich die Täter auf digitalem Weg ans Werk. Sie gehen um das Haus von Familie Anton und suchen mit einem Empfänger nach dem digitalen Signal des Autoschlüssels, was dieser leider permanent versendet. Haben die Täter dieses einmal aufgefangen, geht alles ganz schnell. Sie treten an den Wagen heran, imitieren auf technischem Weg das aufgefangene Signal und gaukeln der Dekodertechnik des Autos so vor, dass es Herr Anton wäre, der vor der Wagentür stünde. Die Zentralverriegelung öffnet die Türen, per Knopfdruck lässt sich der Motor sofort starten - und die Diebe fahren mit dem Fahrzeug davon.

 

Wie ist die polizeiliche Lage?

In den Landkreisen Bautzen und Görlitz wurden im Jahr 2016 insgesamt 409 Fahrzeuge tatsächlich gestohlen. In weiteren 189 Fällen scheiterten die Täter aus verschiedensten Gründen, so dass die Diebstähle im Stadium des Versuches steckenblieben.

Für das Jahr 2017 liegen derzeit noch keine abschließenden Fallzahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) vor, doch ist davon auszugehen, dass sich die Anzahl der versuchten und auch vollendeten Autodiebstähle in der Oberlausitz deutlich erhöht hat. Schwerpunkt ist unverändert der grenznahe Raum zur polnischen Republik, insbesondere die Region in und um Görlitz, Zittau und auch Weißwasser. Aber auch die Mittelzentren Bautzen und Hoyerswerda stehen immer wieder im Fokus.

Betroffen waren und sind insbesondere Pkw der Volkswagen-Gruppe, also der Marken VW, Audi und Skoda, aber auch Mazda, BMW oder Renault.

Wie viele dieser Diebstähle tatsächlich schlüssellos betriebene Fahrzeuge betrafen, ist aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nicht herauszulesen - doch können wir uns sicher sein, dass die mechanischen Zeiten des klassischen Schraubendrehers oder des sogenannten „Polenschlüssels“ mehr und mehr der Vergangenheit angehören werden. Heutige Diebesbanden gehen immer öfter hochtechnisiert und arbeitsteilig zu Werke.

Im Fokus stehen die digitalen Schnittstellen der Fahrzeuge, auch die sogenannten OBD-Stecker, die einer Werkstatt eigentlich zum Anschluss von Diagnosegeräten dienen sollen.

 

Was tut die Polizei, um Ihr Eigentum zu schützen?

Wir, die Polizeidirektion Görlitz, aber auch die Bundespolizeiinspektionen Ebersbach, Ludwigsdorf und Dresden, sind Tag und Nacht nahezu rund um die Uhr in den Landkreisen Bautzen und Görlitz im Einsatz. Uns unterstützt dabei auch immer wieder die sächsische Bereitschaftspolizei. In den auftragsfreien Zeiten kontrollieren die Streifen auch etliche Fahrzeuge und Personen - immer mit dem Ziel, Gefahren abzuwehren, Straftaten zu verhindern oder beweissicher aufklären zu können. Klar sollte dabei aber auch sein, dass die Beamten nicht überall gleichzeitig sein können. Es kommt also auch immer ein Stück weit auf die Initiative eines jeden einzelnen an, sein Hab und Gut vor fremdem Zugriff zu sichern.

 

Was können SIE tun, um Ihr schlüssellos betriebenes Fahrzeug vor fremdem Zugriff zu schützen?

Der erste Schritt ist, sich bewusst zu werden, dass schlüssellos betriebene Fahrzeuge im Fokus von Autodieben stehen. Ebenso stellen die werkseitig verbauten Sicherungssysteme für moderne Autodiebe oftmals kaum ernstzunehmende Hürden dar. Es bedarf also zusätzlicher Sicherungen und damit Eigeninitiative und einen finanziellen Mehraufwand, um Dieben den Zugriff auf ihren Pkw zu erschweren.

Ein einfacher Grundsatz lautet: Alles, was Zeit kostet, mehr Aufwand bedeutet oder die Gefahr erhöht, entdeckt zu werden, kann Diebe abschrecken.

  • An erster Stelle steht die sogenannte „Schlüsseldisziplin“. Lassen Sie Ihren Transponder nicht irgendwo rumliegen, sondern lagern Sie ihn nach Möglichkeit immer in einem abgeschirmten Behältnis, damit das Funksignal des Transponders nicht nach außen dringen und von Unberechtigten ausgelesen werden kann.
  • Stellen Sie Ihren Wagen nach Möglichkeit in verschlossenen Garagen ab. Wenn das nicht möglich ist, können auch mechanische Sperrbügel oder andere Sperren am selbstverständlich immer verschlossenen Grundstückstor ein Plus an Sicherheit bedeuten.
  • Der Einsatz einer Parkkralle oder einer Lenkradsperre kann auch zuhause nicht schaden.
  • Die Polizei rät zum Einsatz alternativer Sicherungsmethoden, beispielsweise mechanische, mit einem Schlüssel verriegelbare Getriebesperren oder versteckt verbaute Möglichkeiten zu Kraftstoff- oder Zündunterbrechung.
  • Bei der Anschaffung von Fahrzeugen im Wert mehreren 10.000 Euro oder mehr sollte auch die Investition in zusätzliche GPS-Ortungstechnik eigentlich keine wirkliche Frage mehr sein. Mithilfe der bestenfalls in Echtzeit vorliegenden Informationen ist es der Polizei bereits mehrfach gelungen, gestohlene Fahrzeuge noch während der Verbringung oder in einem Versteck zu orten und sicherzustellen.
  • Kommt für Sie eine Videoüberwachung ihres Grundstücks in Frage? Dann bitte mit einem ausgereiften technischen System, dass auch nachts gut erkennbare Bilder liefert.

Als fachkundige Ansprechpartner zu all Ihren Fragen rund um das Thema des Eigentumsschutzes stehen Ihnen die Fachberater der polizeilichen Beratungsstellen gerne zur Verfügung. Kommen Sie auf uns zu.

Kontakt:

Telefon:         03581 468-4022

Email:            praev.pd-gr@polizei.sachsen.de

(tk)

 

Autobahnpolizeirevier Bautzen
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Verkehrsunsicheren Sattelauflieger aus dem Verkehr gelotst

BAB 4, Görlitz - Dresden, Anschlussstelle Nieder Seifersdorf
09.01.2018, 12:19 Uhr

Dienstagmittag hat eine Streife der Autobahnpolizei auf der BAB 4 bei Nieder Seifersdorf einem aus Russland kommenden Möbeltransport die Weiterfahrt untersagt. Die Bremsen des Aufliegers brachten nur noch rund 30 Prozent ihrer erforderlichen Leistung. Ursache dafür war, dass alle Bremsscheiben des Aufliegers aufgrund schlechter Wartung und übermäßigem Verschleiß ein- oder sogar durchgerissen und somit quasi wirkungslos waren. Dem 48-jährigen Fahrer untersagten die Beamten die Weiterreise, bis der Auflieger repariert wurde. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit dem Fall befassen. Auf den Fernfahrer und auch den Halter des Sattelzuges werden entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen zukommen, verbunden mit einem empfindlichen Bußgeld. (tk)

 

So ging es nicht weiter: Panzertransport gestoppt

BAB 4, Görlitz - Dresden, Rastanlage Oberlausitz-Nord
09.01.2018, 12:10 Uhr

Eine Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes der Polizeidirektion hat am Dienstagmittag bei Bautzen einem Panzertransport die Weiterfahrt untersagt. Eine polnische Spedition sollte im Auftrag der US-Armee sechs Haubitzen vom Typ M 109 nach Deutschland bringen. Doch die von der Firma genutzten Auflieger waren allesamt ungeeignet. Bei einer genauen Kontrolle an der Rastanlage Oberlausitz-Nord stellte sich heraus, dass die erforderlichen Transportdokumente und Ausnahmegenehmigungen fehlten, die Ladung zu breit und vor allem viel zu schwer war. Die erfahrenen Polizisten wogen jedes der sechs Gespanne: Bis zu 16 Tonnen waren diese überladen. Auch fehlten dem Convoy die erforderlichen Begleitfahrzeuge. Einige der Fernfahrer hatten zudem ihre Lenk- und Ruhezeiten bereits überschritten. Im Ergebnis der langen Mängelliste untersagten die Verkehrspolizisten den Fernfahrern die Weiterreise, bis geeignete Fahrzeuge zur Verfügung stehen und die erforderlichen Transportgenehmigungen vorliegen und Auflagen erfüllt werden. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit dem Fall befassen. Auf die polnische Transportfirma und die betroffenen Fernfahrer werden entsprechende Bußgelder zukommen. (tk)

 

Landkreis Bautzen
Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda
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Ohne Führerschein, dafür mit Drogen im Blut unterwegs

Bautzen, Frederic-Joliot-Curie-Straße
09.01.2018, 19:23 Uhr

Dienstagabend hat eine Streife des Bautzener Reviers im Gesundbrunnen einem jungen Autofahrer die Weiterfahrt untersagt. Bei einer Kontrolle an der Frederic-Joliot-Curie-Straße stellten die Polizisten fest, dass der 21-Jährige keinen Führerschein mehr besaß und zuvor offenbar Crystal konsumiert hatte. Das verriet ein entsprechender Schnelltest. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit der „Schwarzfahrt“ befassen. Dabei wird im Strafmaß sicherlich auch die erneute Drogenfahrt des Mannes berücksichtigt werden. Auf den VW Golf des Beschuldigten werden die Beamten auch zukünftig ein wachsames Auge werfen. (tk)

 

Geschwindigkeit kontrolliert

Bautzen, Dr.-Salvador-Allende-Straße
09.01.2018, 07:00 Uhr - 09:15 Uhr

Dienstagmorgen hat der Verkehrsüberwachungsdienst der Polizeidirektion an der Dr.-Salvador-Allende-Straße in Bautzen die Geschwindigkeit kontrolliert. Binnen zwei Stunden fuhren von rund 100 Fahrzeugen sechs schneller als erlaubt durch die Tempo-30-Zone. Mit gemessenen 56 km/h hatte es ein Audi-Fahrer am eiligsten.

Steinigtwolmsdorf, OT Ringenhain, Dresdener Straße
09.01.2018, 12:45 Uhr - 15:45 Uhr

Am Nachmittag war das Messteam in Ringenhain im Einsatz. Auch auf der Dresdener Straße überprüften sie das Tempo der Durchfahrenden. Von rund 600 Fahrzeugen waren binnen drei Stunden sechs schneller als mit den erlaubten 50 km/h durch die Ortschaft gefahren. Ein Opel mit Görlitzer Kennzeichen raste mit 76 km/h durch die Lichtschranke.

Die Bußgeldstelle des Landkreises wird in den kommenden Wochen die betroffenen Fahrzeughalter anschreiben. Auf die beiden „Tagesschnellsten“ werden jeweils 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg zukommen. (tk)

 

VW Caddy gestohlen

Neukirch, OT Schmorkau, Waldstraße
09.01.2018, 20:15 Uhr - 10.01.2018, 11:30 Uhr

In Schmorkau haben Unbekannte zwischen Dienstagabend und Mittwochvormittag einen VW Caddy Maxi gestohlen. Der weiße Transporter parkte an der Waldstraße. Das Auto war auf die amtlichen Kennzeichen BZ ST 702 zugelassen. Den Zeitwert des nunmehr zehn Jahre alten Wagens bezifferte der Eigentümer mit rund 9.000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Volkswagen wird international gefahndet. (tk)

 

Graffiti-Sprayer auf frischer Tat erwischt

Kamenz, Grenzstraße
09.01.2018, 15:15 Uhr

Nach einem Bürgerhinweis haben Polizisten in Kamenz am Dienstagnachmittag drei junge Männer auf frischer Tat gestellt, die Graffiti an die Mauer des ehemaligen Gaswerks an der Grenzstraße sprühten. Zuvor waren die 18 bis 21-Jährigen widerrechtlich auf das Gelände gelangt. Die Beamten stellten die genutzten Spraydosen sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ein. Die Staatsanwaltschaft wird sich mit dem Fall befassen. (kk)

 

Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Elstra, Am Sandberg
09.01.2018, 21:39 Uhr

Dienstagabend ist ein Mitarbeiter eines Metall verarbeitenden Betriebs in Elstra bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt worden. Er wurde offenbar zwischen zwei tonnenschweren Metallrollen eingeklemmt. Ersthelfer belebten den 34-Jährigen wieder. Ein Rettungswagen brachte ihn in eine Spezialklinik. Vermutlich hatte der Mann sich selbst in Gefahr begeben, um Material nachzuführen. Die Kriminalpolizei und das Gewerbeaufsichtsamt werden den genauen Unfallhergang prüfen. (tk)

 

Rüttelplatte gestohlen

Ottendorf-Okrilla, Königsbrücker Straße 17
08.01.2018, 12:00 Uhr - 09.01.2018, 07:00 Uhr

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Dienstag in Ottendorf-Okrilla von einer Baustelle an der Königsbrücker Straße eine Rüttelplatte entwendet. Um an ihre Beute zu kommen, starteten die Diebe vermutlich auch einen vorgestellten Bagger, der zur Sicherung der Baumaschine dienen sollte. Der Stehlschaden belief sich auf 9.000 Euro. Kriminaltechniker sicherten Spuren am Tatort, mit deren Auswertung sich die Kriminalpolizei befassen wird. (kk)

 

Erinnerung zeigte Wirkung - Haftbefehl vollstreckt

Kamenz, Jesauer Feldweg
09.01.2018, 20:30 Uhr

Polizeibeamte des örtlichen Reviers haben am Dienstagabend in Kamenz einen 28-Jährigen daran erinnert, seine gerichtlich verhängte Geldstrafe von 700 Euro zu bezahlen. Die drohende Haft bei Nichtzahlung zeigte Wirkung. Der wegen Betruges konnte so seiner Verhaftung in letzter Minute entgehen. (kk)

 

Jugendlicher Ausreißer leistet Widerstand

Hoyerswerda, Lausitzer Platz
09.01.2018, 22:00 Uhr

Ein als vermisst gemeldeter Jugendlicher hat am Dienstagabend in Hoyerswerda versucht, gewaltsam seine Ergreifung zu verhindern. Beamte des örtlichen Reviers kontrollierten gegen 22:00 Uhr einige Personen auf dem Lausitzer Platz, als der 15-Jährige aus der Gruppe flüchtete. Schneller war aber die sportliche Streife, welche den Ausreißer nach kurzem Sprint ergriff. Dies gefiel dem Halbwüchsigen gar nicht, er wehrte sich mit Händen und Füßen. Die Polizisten fixierten ihn daher mit Handfesseln und übergaben ihn in der Folge an seine Eltern. Bei der Rangelei wurde niemand verletzt, es folgt aber eine Anzeige gegen den jungen Mann wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. (kk)

 

Landkreis Görlitz
Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser
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Leichtes Spiel gehabt

Schöpstal, OT Kunnersdorf, Am Dunsteg
08.01.2018 - 09.01.2018, 18:30 Uhr

In Kunnersdorf sind Unbekannte zwischen Montag und Dienstagabend auf einem Grundstück an der Straße Am Dunsteg in einen unverschlossenen Schuppen gelangt. Aus diesem stahlen sie ein 26 Zoll großes Mountainbike der Marke Radon. Das schwarz-weiß lackierte Rad war etwa 300 Euro Wert. Da dem Eigentümer die Rahmennummer des Bike oder andere Individualmerkmale leider nicht bekannt war, wird es schwierig werden, es möglicherweise wiederfinden zu können. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (tk)  

 

Trunkenheit im Straßenverkehr

Görlitz, Rauschwalder Straße
09.01.2018, 22:10 Uhr

Umgerechnet 1,02 Promille - das war das Ergebnis eines Alkoholtests am Dienstagabend bei einem 24-Jährigen in Görlitz. Eine Streife des örtlichen Reviers kontrollierte den Opel-Fahrer auf der Rauschwalder Straße. Da der Mann gegen die 0,5-Promille-Grenze verstoßen hatte, untersagten ihm die Beamten die Weiterfahrt und teilten den Verstoß der Bußgeldstelle mit. Auf den Betroffenen werden für die begangene Ordnungswidrigkeit mindestens 500 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg zukommen. (tk)

 

Ladekabel gestohlen

Görlitz, Dresdener Straße
09.01.2018, 06:00 Uhr - 14:30 Uhr

Vermutlich Metalldiebe haben am Dienstag in Görlitz ein Hybridauto außer Gefecht gesetzt. Als der 2er BMW an der Dresdener Straße an einer Ladestation hing und elektrische Energie aufnahm, rissen Unbekannte das Ladekabel gewaltsam aus der Front des Wagens. Zurück blieben nur der Stecker und ein Lackkratzer. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden betrug etwa 500 Euro. (tk)

 

BMW versucht zu entwenden

Zittau, Hainstraße
10.01.2018, gegen 04:30 Uhr

In der Nacht zu Mittwoch haben Diebe in Zittau vergeblich versucht, einen 3er BMW zu entwenden. Der sieben Jahre alte Wagen stand an der Hainstraße. Als Beamte des Polizeireviers Zittau-Oberland am frühen Morgen durch die Straßen streiften, stellten sie das Fahrzeug mit geöffneten Fenstern fest. Weiterhin war das Fahrertürschloss beschädigt. Die Unbekannten wurden offenbar gestört und ließen von ihrem Vorhaben ab. Eine sofortige Fahndung im unmittelbaren Nahbereich erbrachte keine Hinweise auf mögliche Tatverdächtige. Auch die Bundespolizei suchte nach den Tätern. Kriminaltechniker sicherten Spuren, deren Auswertung noch andauert. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. (tk)

 

Schaufensterscheibe zerstört

Zittau, Christian-Keimann-Straße
09.01.2018, gegen 21:50 Uhr

In Zittau haben Unbekannte am Dienstagabend an der Christian-Keimann-Straße die Schaufensterscheibe eines Büros zerstört. Als Tatmittel diente offenbar ein Stein. Es entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu der Sachbeschädigung aufgenommen. (tk)

 

Gartenlauben aufgebrochen

Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf, Am Wasserturm
07.01.2018, 18:00 Uhr - 09.01.2018, 10:30 Uhr

Dienstagvormittag fiel Mitgliedern einer Kleingartenanlage am Wasserturm in Neugersdorf auf, dass Unbekannte seit Sonntagabend eingebrochen waren. Mindestens sechs Lauben waren betroffen. Ob oder was gestohlen wurde, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Mindestens eine Schubkarre und ein Fernseher fehlten. Deren Wert bezifferte der Eigentümer mit rund 250 Euro. Der Sachschaden an den sechs Datschen betrug nach ersten Schätzungen mindestens 1.600 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (tk)

 

Enkeltrickbetrüger bissen sich die Zähne aus

Weißwasser/O.L., Rietschen, Krauschwitz, Schleife, Klitten
08.01.2018 und 09.01.2018

In Weißwasser und umliegenden Gemeinden haben Betrüger Montag und Dienstag vergeblich versucht, sich mit Trickbetrügen beträchtliche Geldbeträge bei betagten Bürgern zu verschaffen. So forderten sie beispielsweise als „Enkel“ telefonisch bis zu 15.000 Euro von den „Großeltern“. In den acht polizeibekannten Fällen waren die Täter erfolglos, weil sich die Kontaktierten richtig verhielten. Sie übergaben keine Geldbeträge  und informierten die Polizei. (kk)

 

VW-Transporter gestohlen

Weißwasser/O.L., Kirchstraße
08.01.2018, 11:00 Uhr - 09.01.2018, 12:30 Uhr

Unbekannte haben zwischen Montagvormittag und Dienstagmittag in Weißwasser auf der Kirchstraße einen parkenden VW-Transporter entwendet. Der schwarze T 5 mit dem amtlichen Kennzeichen GR RM 403 hatte nach Angaben des Geschädigten einen Wert von rund 40.000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen, nach dem Volkswagen wird gefahndet. (kk)


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