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Rothenburg/O.L. ist mit 6.300 Einwohnern die östlichste Kleinstadt Deutschlands, die seit Jahrhunderten durch Handwerk und Landwirtschaft geprägt wurde. Nach wechselnder Zugehörigkeit zu Brandenburg, Böhmen und Sachsen kam Rothenburg 1815 infolge des Wiener Kongresses zu Preußen. Im 19. Jahrhundert erhält der Ort den Rang einer Kreisstadt. Mit dem Bau eines großen militärisch genutzten Flughafens nahm Rothenburg nach 1953 den Charakter einer Garnisonsstadt an. 1990 wurde das Luftwaffengeschwader aufgelöst und der militärische Flugbetrieb eingestellt. Heute ist dort ein ziviler Verkehrslandeplatz, vorwiegend für Sportleichtflugzeuge. Das Flughafengelände wird ferner größtenteils als Gewerbegebiet genutzt.
Heute bestimmen Gewerbe, Mittelstand sowie Einrichtungen der Diakonie das Bild, aber auch als Schulstandort mit der Mittelschule sowie der Hochschule für Polizei Sachsen (FH) empfiehlt sich die Stadt.

