"Wer sitzt denn da in meinem Auto?" ...
Verantwortlich: Anke Fittkau, Daniel Kapferer, Birgit HöhnStand: 08.03.2010, 13:25 Uhr
„Wer sitzt denn da in meinem Auto?“…
muss ein Berliner (56) am Sonntagabend (07.03.10, 17.15 Uhr) gedacht haben, als er sich seinem in der Reudnitzer Straße geparkten VW Golf näherte. Am Morgen hatte er seinen Pkw gegen 11.00 Uhr abgestellt, war dann bis zum Abend mit einem Bekannten (42) in einem Mietfahrzeug unterwegs. Bereits auf der Anfahrt zur Reudnitzer Straße bemerkte der 56-Jährige, dass jemand auf dem Beifahrersitz im Wolfsburger saß. Der Berliner hielt neben seinem Golf und alarmierte die Polizei. Unterdessen stieg sein Bekannter aus und öffnete die Beifahrertür des Golfs. Ein ca. 175 cm bis 180 cm großer Mann Anfang 20 stieg aus und flüchtete sofort. Scheinbar hatte er es auf das Radio abgesehen, denn die Blende war bereits abgebaut und die Bedienungsanleitung, welche im Handschuhfach verstaut war, lag auf dem Beifahrersitz. Wie der Unbekannte in das Fahrzeug gelangt war, bleibt ein Rätsel. Beschädigungen stellte der Halter nicht fest. Er hatte noch die Verfolgung des mit schwarzer Jacke und blauer Jeans bekleideten Täters aufgenommen, musste aber aufgeben. Anzeige wegen versuchten Einbruchdiebstahls wurde erstattet. (DaK)
Wenige Minuten genügten …
… und die Tasche war weg. Eine Leipzigerin (47) hielt sich am 07.03.2010 bei ihrem Bekannten (52) in der Bosestraße in Leipzig-Mitte auf. Gegen 17.00 Uhr ging sie zum Müllcontainer auf den Hof und ließ zwischenzeitlich die Wohnungstür angelehnt. Diesen kurzen Augenblick muss ein Unbekannter genutzt haben, um den Mietbereich zu betreten und lange Finger zu machen. Nach etwa zwei Minuten kehrte die Frau zurück und stellte dann fest, dass ihre Handtasche aus dem Wohnzimmer fehlte. Der 47-Jährigen entstand Schaden in Höhe von 300 Euro, denn neben ihrer braunen Lederhandtasche fehlen auch noch 50 Euro, diverse Dokumente, ein Handy, eine Brille und eine Armbanduhr. Zudem hatte der Dieb auch noch das Handy des Wohnungseigentümers vom Tisch gestohlen. Die Geschädigten erstatteten Anzeige. (Hö)
Opfer eines Räubers …
… wurde auf ihrem Heimweg am 06.03.2010, gegen 20.00 Uhr, eine 83-Jährige. Die Frau kam vom Einkaufen, stieg aus einer Straßenbahn am Eutritzsch-Center aus und lief in Richtung Gedickestraße. Dort bemerkte sie hinter sich eine Person, die sie vorbeigehen lassen wollte. Dazu drehte sich die Seniorin um. Jetzt nahm der Mann ein Handy aus seiner Tasche und telefonierte. Die 83-jährige Leipzigerin lief weiter. Plötzlich riss der Unbekannte von hinten am Henkel ihrer Handtasche, die sie gemeinsam mit ihrem Einkaufsbeutel in der linken Hand trug. Mit der Tasche, in der sich das Portmonee mit ca. 40 Euro, eine Brieftasche mit diversen Ausweisen, Lederhandschuhe sowie ein Schirm befanden, flüchtete der Räuber; sein Opfer rief um Hilfe. Zwei Frauen, die jedoch nicht Zeugen der Tat waren, jedoch die Hilferufe hörten, bemerkten wenig später einen jungen Mann, der ins Eutritzsch-Center rannte. Die Geschädigte gab folgende Personenbeschreibung vom Täter:
- ca. 160 cm groß, schmächtige Gestalt, jugendliches Äußeres,
- war mit dunklem Oberteil bekleidet, trug Kapuze ins Gesicht gezogen.
Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Räuber geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Str. 1, Telefon (0341) 5 93 50. (Hö)
Unfallgeschehen
Den Straßenverkehr gefährdet
Mit vermutlich zu hoher Geschwindigkeit fuhr ein 28-jähriger in seinem Toyota am Sonntagmorgen, gegen 06.40 Uhr, auf der Berliner Straße und hatte die Absicht nach links auf die Maximilianallee einzubiegen. Mit der zu hohen Geschwindigkeit und - wie sich später herausstellte - etwa 1,4 Promille Alkohol im Blut „übersah“ der 28-Jährige einen Ampelmast und ein Verkehrszeichen. Er fuhr dagegen und beschädigte beides. Aber auch an seinem Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf ca. 26.000 Euro. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. (FiA)


