Banküberfall
Verantwortlich: Anke Fittkau, Maria Braunsdorf, Birgit HöhnStand: 10.09.2010, 14:55 Uhr
Banküberfall
Heute Mittag überfiel gegen 12:25 Uhr ein Mann eine Bankfiliale in der Lessingstraße, Leipzig-Mitte. Der maskierte Mann betrat mit einer Waffe den Geschäftsraum, begab sich zielgerichtet zum Schalter und forderte Geld. Auf Grund der Sicherheitstechnik im Kassenbereich kam es zu keiner Geldübergabe. Er flüchtete daraufhin ohne Beute aus der Sparkasse. Dabei verlor er sein Basecap, was sichergestellt wurde und jetzt kriminaltechnisch untersucht wird. Während des Überfalls befanden sich neben Angestellten auch Kunden in der Filiale. Verletzt wurde niemand, jedoch musste sich ein Notarzt um zwei Personen kümmern, welche unter Schock standen. Bei dem Täter soll es sich um einen 35 bis 40 Jahre alten und 185 cm großen Mann südländischen Aussehens handeln, der mit einer schwarzen Jacke bekleidet und mit einem schwarzen Tuch vermummt war. Derzeit läuft die Fahndung nach dem Räuber. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. (FiA)
Kein Scherz…
…, die Fahrzeuge sind wirklich verschwunden. Auch, wenn sich wohl alle drei Besitzer die Augen rieben und der Blick klarer wurde, sie blieben verschwunden. Gleich drei Entwendungen von Fahrzeugen mussten die Leipziger Polizei und die Eigentümer am Morgen des gestrigen Tages registrieren.
Fall 1:
Am 08.09.2010, gegen 21:00 Uhr, stellte der 43-jährige Halter eines schwarzen VW Passat sein Fahrzeug in der Altlindenauer Paul-Küstner-Straße ab in der Hoffnung, den PKW am nächsten Tag an der gleichen Stelle wieder zu finden. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht, denn als der 43-Jährige am nächsten Morgen gegen 06:00 Uhr den PKW nutzen wollte, stellte er den Diebstahl fest. Gesucht wird nun ein schwarzer Passat mit dem amtlichen Kennzeichen: L-HE 6797. Auf der Heckscheibe befindet sich links ein weißer Aufkleber, die hinteren Scheiben sind getönt. Der Wert des Fahrzeugs wird mit ca. 10.000 Euro angegeben.
Fall 2:
In der Arthur-Hoffmann-Straße (Südvorstadt) verschwand im Zeitraum 05.09.2010 bis 09.09.2010 ein weißer Peugeot (2-Türer) mit dem amtlichen Kennzeichen: TDO-JS 11. Das Fahrzeug wurde vor neun Jahren erstmalig zugelassen und hat einen Wert von ca. 2.000 Euro.
Fall 3:
Aus einem Hinterhof wurde dagegen ein Motorrad „Honda“ CBR 1000 RR Fire Blade entwendet. Die Maschine mit dem amtlichen Kennzeichen: L-JB 22, in der Farbe Orange, hatte der 37-jährige Besitzer unter einer Plane im Innenhof in der Otto-Schmied-Straße abgestellt. Irgendwann zwischen dem 08.09.2010, 19:00 Uhr, und dem 09.09.2010, 09:00 Uhr, wurde ihm die Maschine geklaut. Leider ist der Hof zwar umfriedet, jedoch für jedermann zugänglich. Das erschwert die Sicherung des Eigentums, erleichtert andererseits aber den Dieben den Zugang zur Beute. Für den 37-Jährigen entstand ein Schaden von ca. 16.000 Euro. (FiA)
Das ist alles nicht so einfach
Für manchen Autofahrer ist das Einparken eine unmenschliche Herausforderung, egal wie lang und breit die Parklücken sind. Zugegeben, es gibt dabei auch eine Menge zu beachten: Parklücke suchen, ausmessen, abschätzen, langsam reinfahren, Platz lassen für die Nachbarfahrzeuge usw. – und das alles bitte nicht im „Schneckentempo“ erledigen. Noch schwieriger für einige Fahrer sind Parkhäuser. Denn hier ist es schon eine Herausforderung überhaupt hinein zu gelangen. Die Zufahrten sind schmal und verlaufen kreisförmig. Zu viel für manchen. Ist der Fahrer endlich an der direkten Zufahrt angekommen, kommt es ganz dicke! Wenn der Arm zu kurz ist, schafft man es nicht, ein Ticket zu ziehen. Aussteigen geht aber auch nicht, weil die Autotür zu groß ist. Das ist eine knifflige Sache. Eine Fahrerin dachte sich deshalb, gleich ganz ohne Ticket in das zweite Untergeschoss der Tiefgarage Petersbogen zu fahren, hatte die Rechnung aber ohne die Schranke gemacht. Dagegen fuhr sie nämlich. Als sie den Widerstand bemerkte, stieß sie kurzerhand zurück, schaffte es sogar in ausreichendem Abstand zum Ticketautomaten und zog ihr Ticket. Die Schranke aber war sauer und wollte sich nicht mehr nach oben schwingen. Stattdessen fiel sie einfach zu Boden. Kein Problem für die Fahrerin, sie fuhr einfach drüber. Dies ereignete sich gestern, gegen 16:50 Uhr. Der Vorfall wurde beobachtet. Der Gesamtschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt. Gegen die Fahrerin wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. (FiA)
„Isch habe nischt getrunken“
An der Kreuzung Marschner Straße/Jahnallee kontrollierten gestern Abend (09.09.2010; 20:45 Uhr) Polizisten einen 48-Jährigen, der mit seinem Leichtmofa (Fahrrad mit Hilfsmotor) unsicher auf dem Gehweg der Marschner Straße fuhr. Der Mann aus Großzschocher hatte bei der Kontrolle sichtbar Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten und sich mit „leichter“ Zunge zu verständigen. In der Folge sicherten die Polizisten das Mofa und unterzogen den 48-Jährigen einem Atemalkoholtest, der einen Wert von knapp 2,4 Promille ergab. Nun wird gegen den „Alkoholliebhaber“ wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. (Bria)
Gezündelt
Vorsätzlich zündelten gestern (09.09.2010) in der Zeit zwischen 17:50 und 19:30 Uhr Unbekannte in dem ehemaligen Zollgebäude des Täubchenweges und beschädigten dadurch Türen, Fenster, Wände und Decken stark.
Die Lodermaxen entzündeten in einem ca. 10 qm großen Zimmer im 2. OG des Gebäudes altes Mobiliar sowie Unrat und entfernten sich schließlich in unbekannte Richtung. Aufgrund eines Bürgerhinweises wurden Feuerwehr und Polizei zum Zollgebäude gerufen, aus dem in der zweiten Etage Flammen loderten und Rauchwolken quollen. Die eintreffenden Feuerwehrleute begannen unverzüglich mit den Löscharbeiten und konnten so noch größere Zerstörungen am Haus vermeiden. Dennoch wurden Türen und Fenster sowie Wände und Decken stark beschädigt. Die eintreffenden Kollegen der Polizei sperrten den Täubchenweg/Gerichtsweg in östliche Richtung und den Täubchenweg/Göschenstraße in südliche Richtung. Der Straßenverkehr musste kurzzeitig über den Täubchenweg/Göschenstraße/Reichpietschstraße/Gerichtsweg umgeleitet werden. Gegen die Unbekannten wird wegen vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt. (Bria)
18-Jähriger beraubt
In der Grünauer Saturnstraße wurde gestern Abend, gegen 20:45 Uhr, ein junger Mann Opfer dreier Räuber. Er war mit einer Straßenbahn der Linie 15 bis zur Endstelle Miltitz gefahren. Als er ausstieg, sah er bereits auf der gegenüberliegenden Seite drei etwa Gleichaltrige. Sie stellten ihre Räder ab und kamen auf den Leipziger zu. Die Unbekannten sprachen den 18-Jährigen zunächst an, bedrohten ihn verbal und forderten dann sein Geld. Aus Angst vor Schlägen übergab der Geschädigte, der nicht verletzt worden war, sechs Euro. Anschließend wurde er von einem der Täter durchsucht und seines Handys, welches er in der Hosentasche hatte, beraubt. Nach der Tat flüchteten die drei mit ihren Rädern in unbekannte Richtung. Folgende Personenbeschreibungen liegen vor:
1. Person (ausländischer Typ)
- 17 bis 20 Jahre alt, 180 bis 185 cm groß, sportliche Figur,
- dunkler Teint,
- sprach kein sächsisch,
- war bekleidet mit Jeans, schwarzem Pullover, hellen Schuhen.
2. Person
- 17 bis 20 Jahre alt, ca. 175 cm groß, kräftig,
- trug Jeans, braunen Pullover, Halbschuhe.
3. Person
- 17 bis 20 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank,
- Trug Jeans.
Die Polizei bittet Bürger, die Beobachtungen gemacht haben und Hinweise zu den Tätern oder deren Aufenthaltsort geben können, sich bitte bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66 zu melden. (Hö)
Sträflicher Leichtsinn …
… erleichterte gestern Langfingern ihre „Arbeit“, an begehrte Beute zu gelangen. Sechs Frauen bzw. Männer hatten gut sichtbar verschiedene Gegenstände in ihren Fahrzeugen liegenlassen. Alle erstatteten zwischen 06:00 Uhr und 20:00 Uhr Anzeige wegen Einbruchs in ihre Autos und Diebstahls von Sachen.
Für wenige Minuten hatte eine 36-jährige Leipzigerin ihren Pkw Hyundai gegen 06:15 Uhr vor einem Kindergarten in der Leonhard-Frank-Straße, Leipzig-Sellerhausen, verschlossen abgestellt, aber ihre Tasche auf dem Rücksitz gelassen in dem Glauben, es passiert in dieser kurzen Zeit nichts. Ein fataler Irrtum, wie sich wenig später herausstellte. Ein Unbekannter hatte die kurze Abwesenheit der Frau genutzt, um die hintere linke Scheibe einzuschlagen und die Tasche mit Portmonee samt diversen Dokumenten, zwei Brillen und zwei Handys zu stehlen. Die Schadenshöhe steht noch aus.
Um 14:15 Uhr parkte der Halter (62) eines Pkw BMW in der Großen Fleischergasse, Leipzig-Mitte. Als er eine gute Stunde später zurückkehrte, war die Scheibe auf der Beifahrerseite kaputt und sein Handy, welches er auf der Mittelkonsole hatte liegenlassen, fehlte. Ihm entstand Schaden in Höhe von etwa 850 Euro.
Keine zehn Minuten genügten einem unbekannten Täter, um die Scheibe der Beifahrertür eines Pkw Mini Cooper zu zerstören und die Handtasche der Halterin (33) zu entwenden. Die Frau hatte ihr Fahrzeug kurz vor 16:00 Uhr auf dem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt in der Stuttgarter Allee, Leipzig-Grünau, abgestellt und kam wenig später wieder. Ihr wurden mit der Tasche verschiedene Ausweise, EC-Karte sowie ein Handy gestohlen. Schaden: Ca. 500 Euro.
Ein Unbekannter schlug zwischen 13:15 Uhr und 16:15 Uhr die Seitenscheibe der Beifahrertür eines Pkw Mercedes ein und stahl vom Sitz die Geldbörse des Geschädigten (49). Der Sachsen-Anhalter hatte das Firmenfahrzeug auf der Torgauer Straße in Leipzig-Heiterblick geparkt. Ihm fehlen jetzt seine Geldbörse mit ca. 50 Euro, mehrere EC-, Kredit- und Tankkarten sowie Ausweise.
Der Nutzer (21) eines Pkw VW Golf musste nach dreistündiger Abwesenheit gegen 18:30 Uhr feststellen, dass das Schloss der Beifahrertür durch einen unbekannten Einbrecher gewaltsam geöffnet worden war. Aus dem Fahrzeug, das auf dem Brühl stand, wurden eine Handtasche aus dem Fußraum, eine dreistellige Summe aus dem Handschuhfach und ein Laptop aus dem Kofferraum gestohlen. Die Höhe des Schadens beläuft sich auf ca. 1.700 Euro.
In der Kantstraße im Leipziger Süden hatte ein 28-jähriger Leipziger seinen Pkw Citroen von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr ordnungsgemäß geparkt. Als der junge Mann sein Auto wieder nutzen wollte, stellte er fest, dass es aufgebrochen worden war. Aus dem Innenraum fehlen ihm jetzt ein IPhone „Apple“, ein Handy sowie diverse Ausweise. Schaden: ungefähr 630 Euro.
Während sich Fahrzeugbesitzer vor Diebstählen von festeingebauten Navigationsgeräten nicht schützen können, können sie es sich wohl von persönlichen Sachen und Gegenständen. Gerade Handtaschen, Geldbörsen, Handys, Laptops u. ä. sollten auf jeden Fall aus dem Auto mitgenommen werden, auch wenn nur ein kurzer Weg von wenigen Minuten ansteht. Denken Sie daran: Ihr Auto ist kein Tresor! Räumen Sie Ihr Auto leer! Leisten Sie Langfingern keinen Vorschub! Erstatten Sie sofort Anzeige! (Hö)
Verkehrsgeschehen
Kradfahrer stürzt – leicht verletzt
Ein 57-Jähriger geriet gestern Abend (09.09.2010; 17:55 Uhr) in Höhe einer Tankstellenzufahrt in der Schönauer Straße mit seiner Yamaha unter das Auto einer 34-Jährigen und verletzte sich dabei leicht.
Der Mann war auf der Schönauer Straße stadtauswärts unterwegs und kam auf Höhe der Tankstellenzufahrt aus bisher unbekannten Gründen ins Schlingern. Er stieß gegen den vor ihm fahrenden VW, dessen Fahrerin beabsichtigte, nach rechts in ein Grundstück einzubiegen. Durch den Aufprall auf den VW stürzte er und schlitterte mit der Yamaha unter das Auto der 34-Jährigen, wobei er sich am Bein leicht verletzte. Nach der ambulanten Behandlung in einer Leipziger Klinik konnte er diese wieder verlassen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 2.000 Euro. (Bria)


