Einsatzmöglichkeiten
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und nach einer Verwendung bei der Bereitschaftspolizei arbeitet der Polizist/die Polizistin in der Regel bei der Schutzpolizei, im Streifendienst in einem Polizeirevier.
Streifendienst
Die Schutzpolizisten arbeiten im Wechselschichtdienst rund um die Uhr. Eine „Streife“ besteht stets aus zwei Beamten, die ihre Aufträge zum einen von ihrem Dienstgruppenführer erhält, aber auch eigeninitiativ arbeitet.
Verkehrspolizei

Aufgabenfelder sind:
- Verkehrsüberwachung
- Verkehrsunfalldienst mit Unfallfluchtermittlung
- Kradstaffel
- Technikgruppe
Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizeiinspektionen (KPI) bei den Polizeidirektionen sind in Fachdezernate für verschiedenen Straftatengruppen gegliedert. Weitere Fachkräfte sind die Kriminaltechniker, eine Auswerteeinheit und der Kriminaldauerdienst.
In jedem Polizeirevier gibt es einen Kriminaldienst. Die dort arbeitenden Beamten der Kriminal- als auch Schutzpolizei ermitteln gemeinsam in Fällen leichter und mittelschwerer Kriminalität.
Das Landeskriminalamt (LKA) ist die Zentralstelle für die polizeiliche Verbrechensbekämpfung.
Dabei ist es für kriminalpolizeiliche Aufgaben und für die vollzugspolizeiliche Prävention im Freistaat Sachsen zuständig. Es nimmt neben einsatz- und ermittlungsunterstützenden Serviceaufgaben ebenso bestimmte Ermittlungszuständigkeiten wahr. Im LKA werden in entsprechenden Datenbanken zudem landesweit alle Straftaten erfasst und ausgewertet.
So vielfältig wie die Aufgaben des Landeskriminalamtes sind, so vielfältig sind auch die Berufsfelder. Neben den Vollzugs- und Verwaltungsbeamten sind es auch Naturwissenschaftler, Computerexperten, Juristen und Sozialwissenschaftler, die zum Gelingen der Arbeit des Landeskriminalamtes beitragen.
Bereitschaftspolizei

Die Bereitschaftspolizei verfügt über insgesamt sieben Hundertschaften an den Standorten Dresden, Leipzig und Chemnitz. Eine Hundertschaft besteht aus drei Einsatzzügen sowie den Funktionsdiensten. Darüber hinaus zählen die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten sowie die Technische Dienste mit den Tauchergruppen dazu.
Die Hundertschaften unterstützen den polizeilichen Einzeldienstes z.B. bei Großeinsätzen zur Gewährleistung der Sicherheit
- bei Kundgebungen, Demonstrationen oder Fußballspielen
- bei Suchaktionen nach Personen oder Sachen
- bei Verkehrskontrollen
- bei der Verstärkung der polizeilichen Präsenz im Rahmen des Streifendienstes
- sowie zur Unterstützung der Polizeien anderer Bundesländer bei polizeilichen Großereignissen, z. B. die Begleitung von Castor-Transporten, eingesetzt.
Außerdem wird die Bereitschaftspolizei zur Hilfeleistung bei Naturkatastrophen, z. B. bei Hochwasser und besonders schweren Unglücksfällen eingesetzt.
Diensthundestaffeln

Bei der Polizei des Freistaates Sachsen sind derzeitig (Stand: Mai 2011) 157 Diensthunde eingesetzt, darunter überwiegend die Rassen Deutscher Schäferhund und Belgischer Schäferhund (Malinois). Außerdem gibt es Hollandse Herder und Riesenschnauzer. Ebenfalls sind Dobermann, Airedale Terrier Bloodhound Diensthunde in der sächsischen Polizei. Die Diensthunde der sächsischen Polizei werden grundsätzlich als Schutzhunde eingesetzt.
Das Einsatzgebiet eines Schutzhundes umfasst das Auffinden von Straftätern in Räumlichkeiten, die Unterstützung bei der Absicherung von Veranstaltungen sowie den allgemeinen Schutz des Diensthundeführers. Nach erfolgreicher Absolvierung der Schutzhundausbildung, erfolgt eine Qualifizierung dieser Hunde zu Spezialisten in den Bereichen der Fährtensuche, der Suche nach Rauschgift oder Sprengstoff. Die jeweilige Spezialisierungsrichtung wird durch Bedarf und Eignung des Hundes bestimmt. Die Brandmittel- Vermissten- oder Leichenspürhunde werden nur in der jeweiligen Spezialisierung ausgebildet.
Wasserschutzpolizei

Spezialeinheiten

Polizeireiterstaffel

Hubschrauberstaffel

Die Vorzüge eines Polizeihubschraubers liegen in seiner Schnelligkeit und in der variablen Einsatzhöhe. Er kann auf kürzestem Weg zu den Orten des Geschehens gelangen.
Abseits des Wegenetzes, im bergigen Gelände, über dicht bewaldeten Gebieten, über Wasser, jeder Einsatzort wird erreicht. Grenzen setzt nur das Wetter.
Das „Fliegende Auge“ kann im extremen Langsamflug bis zum Stillstand über einem Objekt/Einsatzort verharren. Mit ihm hat man immer die Übersicht, denn er gewährt unvergleichbar bessere Einblicke, als sie aus der erdgebundenen Perspektive je erreicht werden können.
Piloten/Pilotinnen und Flugtechniker/Flugtechnikerinnen der Staffel stehen mit ihrer Technik für Tag- und Nachteinsätze zur Verfügung. Im eigenen Instandhaltungsbetrieb sorgen die Beamten zugleich für die umfangreiche Wartung und Instandhaltung von Luftfahrtgerät und Missionsausstattung.
Umfangreiche Technik wie Nachtsichtbrillen, starke Scheinwerfer, Wärmebildkamera Bildübertragungstechnik und vieles mehr gehören zur Ausstattung der Staffel.
Der Operator/Anwendungstechniker erweitert die Besatzung als dritter Mann oder Frau an Bord und ist zur Bedienung der umfangreichen Zusatztechnik unerlässlich.
Flugkoordinatoren unterstützen am Boden. Sie sind in der Basisdienststelle am Flughafen Dresden. Sie koordinieren die Einsätze, erstellen Einsatzunterlagen, stellen die Arbeitsabläufe sicher und sind für die Besatzungen Ansprechpartner bei allen Problemen rund um die Sicherstellung des Flugdienstes.
Derzeit hat die Staffel zwei Hubschrauber vom Typ EUROCOPTER EC 135.
Beweissicherung und Dokumentation/Bildübertragung


