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Polizei Sachsen

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Einsatzmöglichkeiten

Die Polizistinnen und Polizisten haben ein breit gefächertes Aufgabengebiet, das sich in den verschiedenen Dienstzweigen sowie Fachdiensten widerspiegelt.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und nach einer Verwendung bei der Bereitschaftspolizei arbeitet der Polizist/die Polizistin in der Regel bei der Schutzpolizei, im Streifendienst in einem Polizeirevier.
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    Streifendienst

    Streifenpolizisten sind meist die ersten am Tatort oder Ereignisort. Angemessen, konzentriert und umsichtig müssen sie die ersten Maßnahmen einleiten. Dabei stehen sie zur Einsatzkoordination im Kontakt mit ihrem Dienstgruppenführer bzw. dem Führungs- und Lagezentrum.

    Die Schutzpolizisten arbeiten im Wechselschichtdienst rund um die Uhr. Eine „Streife“ besteht stets aus zwei Beamten, die ihre Aufträge zum einen von ihrem Dienstgruppenführer erhält, aber auch eigeninitiativ arbeitet.

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    Verkehrspolizei

    Formationstraining der sächsischen Kradstaffeln auf dem Sachsenring
    Verkehrspolizeiliche Aufgaben werden in den Polizeidirektionen durch die Verkehrspolizeiinspektionen (VPI), die Fachdienste Verkehr und die Autobahnpolizeireviere wahrgenommen. Damit sorgen sie für die Sicherheit und Flüssigkeit des Straßenverkehrs.


    Aufgabenfelder sind: 

    • Verkehrsüberwachung
    • Verkehrsunfalldienst mit Unfallfluchtermittlung
    • Kradstaffel
    • Technikgruppe
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    Kriminalpolizei

    Kriminalpolizei
    Der Kriminalpolizei obliegt die Bekämpfung der schweren Kriminalität. Darüber h inaus ist die Kriminalpolizei für Fälle zuständig, deren Aufklärung umfangreiche Ermittlungen oder spezielle Kenntnisse, Methoden, Mittel und Erfahrungen erfordern.

    Die Kriminalpolizeiinspektionen (KPI) bei den Polizeidirektionen sind in Fachdezernate für verschiedenen Straftatengruppen gegliedert. Weitere Fachkräfte sind die Kriminaltechniker, eine Auswerteeinheit und der Kriminaldauerdienst.

    In jedem Polizeirevier gibt es einen Kriminaldienst. Die dort arbeitenden Beamten der Kriminal- als auch Schutzpolizei ermitteln gemeinsam in Fällen leichter und mittelschwerer Kriminalität.

    Das Landeskriminalamt (LKA) ist die Zentralstelle für die polizeiliche Verbrechensbekämpfung.
    Dabei ist es für kriminalpolizeiliche Aufgaben und für die vollzugspolizeiliche Prävention im Freistaat Sachsen zuständig. Es nimmt neben einsatz- und ermittlungsunterstützenden Serviceaufgaben ebenso bestimmte Ermittlungszuständigkeiten wahr. Im LKA werden in entsprechenden Datenbanken zudem landesweit alle Straftaten erfasst und ausgewertet.
    So vielfältig wie die Aufgaben des Landeskriminalamtes sind, so vielfältig sind auch die Berufsfelder. Neben den Vollzugs- und Verwaltungsbeamten sind es auch Naturwissenschaftler, Computerexperten, Juristen und Sozialwissenschaftler, die zum Gelingen der Arbeit des Landeskriminalamtes beitragen.

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    Bereitschaftspolizei

    Einsatz der Bereitschaftspolizei © härtelpress
    Für jede junge Polizeibeamtin und jeden jungen Polizeibeamten ist die Bereitschaftspolizei die erste Station auf dem Berufsweg zum Polizisten. Hier werden die Nachwuchskräfte eingestellt und in den Polizeifachschulen in Leipzig und Chemnitz ausgebildet. Danach erfolgt der Einsatz in den Einsatzhundertschaften.
    Die Bereitschaftspolizei verfügt über insgesamt sieben Hundertschaften an den Standorten Dresden, Leipzig und Chemnitz. Eine Hundertschaft besteht aus drei Einsatzzügen sowie den Funktionsdiensten. Darüber hinaus zählen die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten sowie die Technische Dienste mit den Tauchergruppen dazu.
    Die Hundertschaften unterstützen den polizeilichen Einzeldienstes z.B. bei Großeinsätzen zur Gewährleistung der Sicherheit
    • bei Kundgebungen, Demonstrationen oder Fußballspielen
    • bei Suchaktionen nach Personen oder Sachen
    • bei Verkehrskontrollen
    • bei der Verstärkung der polizeilichen Präsenz im Rahmen des Streifendienstes
    • sowie zur Unterstützung der Polizeien anderer Bundesländer bei polizeilichen Großereignissen, z. B. die Begleitung von Castor-Transporten, eingesetzt.

    Außerdem wird die Bereitschaftspolizei zur Hilfeleistung bei Naturkatastrophen, z. B. bei Hochwasser und besonders schweren Unglücksfällen eingesetzt.

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    Diensthundestaffeln

    Arbeit der Diensthundestaffel
    Sie sind die mit dem guten Riecher und der kalten Schnauze: die Diensthunde der sächsischen Polizei. Doch ein Polizeihund ist nur so gut wie sein Hundeführer. Im Team sind beide unzertrennlich und damit ein starkes Team. Neben der Diensthundeschule Naustadt gibt es in jeder Polizeidirektion einen Fachdienst Diensthundestaffel.


    Bei der Polizei des Freistaates Sachsen sind derzeitig (Stand: Mai 2011) 157 Diensthunde eingesetzt, darunter überwiegend die Rassen Deutscher Schäferhund und Belgischer Schäferhund (Malinois). Außerdem gibt es Hollandse Herder und Riesenschnauzer. Ebenfalls sind Dobermann, Airedale Terrier Bloodhound  Diensthunde in der sächsischen Polizei. Die Diensthunde der sächsischen Polizei werden grundsätzlich als Schutzhunde eingesetzt.

    Das Einsatzgebiet eines Schutzhundes umfasst das Auffinden von Straftätern in Räumlichkeiten, die Unterstützung bei der Absicherung von Veranstaltungen sowie den allgemeinen Schutz des Diensthundeführers. Nach erfolgreicher Absolvierung der Schutzhundausbildung, erfolgt eine Qualifizierung dieser Hunde zu Spezialisten in den Bereichen der Fährtensuche, der Suche nach Rauschgift oder Sprengstoff. Die jeweilige Spezialisierungsrichtung wird durch Bedarf und Eignung des Hundes bestimmt. Die Brandmittel- Vermissten- oder Leichenspürhunde werden nur in der jeweiligen Spezialisierung ausgebildet.

     

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    Wasserschutzpolizei

    Wasserschutzpolizei auf der Elbe
    Wasserschutzpolizei zu Land? Auch das gehört zum Aufgabenbereich der Wasserschutzpolizei, denn die Zuständigkeit endet nicht am Wasser sondern am Ufer an der nächsten Straße. Aber so richtig in ihrem oder richtiger auf ihrem Element sind die Beamten natürlich erst auf dem Wasser. Hier ist die Wasserschutzpolizei auf der Bundeswasserstrasse Elbe und den schiffbaren Landesgewässer für die …“Sicherheit und Leichtigkeit“ …des Schiffsverkehrs zuständig. Dafür stehen der Wasserschutzpolizei verschiedene Einsatzboote zur Verfügung. Vom Schlauchboot über das Flachwasserboot bis zum Kajütboot reicht die Ausstattung. Und für den Einsatzbereich am Ufer natürlich auch geländetaugliche Streifenwagen.
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    Spezialeinheiten

    Spezialeinsatzkommando im Einsatz
    Entführungen, Geiselnahmen, Erpressungen, Straftaten, bei denen es um den Schutz oder die Rettung von Menschenleben geht - für diese gefährlichen Einsätze sind das Spezialeinsatzkommandos (SEK) und die Mobilen Einsatzkommandos (MEK) zuständig.
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    Polizeireiterstaffel

    Formationsreiten der Polizeireiterstaffel
    Die Polizeireiterstaffel ist neben der Wasserschutzpolizei, der Hubschrauberstaffel, dem Kampfmittelbeseitigungsdienst ein weiterer Fachdienst. Die Beamtinnen und Beamten sind an Einsätzen anlässlich von Fußballspielen, friedlichen oder gewaltbereiten Demonstrationen, Volksfesten und anderen Großveranstaltungen beteiligt. Es werden jedoch auch Streifen in Großstädten, genauso wie in ländlichen Gegenden, Naturschutz- und Naherholungsgebieten oder an der Staatsgrenze durchgeführt. Ein weiteres Einsatzgebiet der Polizeireiterstaffel sind Sucheinsätze nach vermissten Personen.
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    Hubschrauberstaffel

    Polizeihubschrauber im Winter
    Für Sachsens Sicherheit gehen sie in die Luft – die Beamtinnen und Beamten der Polizeihubschrauberstaffel.
    Die Vorzüge eines Polizeihubschraubers liegen in seiner Schnelligkeit und in der variablen Einsatzhöhe. Er kann auf kürzestem Weg zu den Orten des Geschehens gelangen.
    Abseits des Wegenetzes, im bergigen Gelände, über dicht bewaldeten Gebieten,  über Wasser, jeder Einsatzort wird erreicht. Grenzen setzt nur das Wetter.
    Das „Fliegende Auge“ kann im extremen Langsamflug bis zum Stillstand über einem Objekt/Einsatzort verharren.  Mit ihm hat man immer die Übersicht, denn er gewährt unvergleichbar bessere Einblicke, als sie aus der erdgebundenen Perspektive je erreicht werden können.

    Piloten/Pilotinnen und Flugtechniker/Flugtechnikerinnen der Staffel stehen mit ihrer Technik für Tag- und Nachteinsätze zur Verfügung. Im eigenen Instandhaltungsbetrieb sorgen die Beamten zugleich für die umfangreiche Wartung und Instandhaltung von Luftfahrtgerät und Missionsausstattung.
    Umfangreiche Technik wie Nachtsichtbrillen, starke Scheinwerfer, Wärmebildkamera Bildübertragungstechnik und vieles mehr gehören zur Ausstattung der Staffel.

    Der Operator/Anwendungstechniker erweitert  die Besatzung als dritter Mann oder Frau an Bord und ist zur Bedienung der umfangreichen Zusatztechnik unerlässlich.

    Flugkoordinatoren unterstützen am Boden. Sie sind in der Basisdienststelle am Flughafen Dresden. Sie koordinieren die Einsätze, erstellen Einsatzunterlagen, stellen die Arbeitsabläufe sicher und sind für die Besatzungen Ansprechpartner bei allen Problemen rund um die Sicherstellung des Flugdienstes.

    Derzeit hat die Staffel zwei Hubschrauber vom Typ EUROCOPTER EC 135.

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    Polizeihubschrauber EC 135
    Nach der Landung
    Polizeihubschrauber im Winter
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    Beweissicherung und Dokumentation/Bildübertragung

    Beweissicherung und Dokumentation
    Ein Fahrzeug der Polizei mit Satellitenschüssel? Dann sind die Beamten des Fachdienstes Beweissicherung, Dokumentation und Bildübertragung ganz in der Nähe. Damit der Polizeiführer immer den Überblick hat, liefern die Beamten dieses Fachdienstes über Kabel oder Satellit die aktuellen Bilder direkt auf den Bildschirm. Doch nicht nur bei Großereignissen kommen die hochspezialisierten Techniker zum Einsatz. Auch bei der Aufklärung von Straftaten ist die Video-Dokumentation des Tatorts ein wichtiges Hilfsmittel zur Rekonstruktion des Geschehens am Tatort.
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