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#Warntag2020: Bundesweiter Probealarm am 10. September

Bundesweiter Warntag
(© Pixabay)

Erstmals seit der Wiedervereinigung wird am Donnerstag ein bundesweiter Probealarm durchgeführt. Pünktlich 11 Uhr vormittags ertönen unter anderem Sirenen und Lautsprecherdurchsagen.
Sirene.
Am 10. September werden bundesweit Sirenen ertönen.
(© Pixabay)


Bundesweiter Warntag am 10. September 2020
Am 10. September 2020 fidnet erstmals ein bundesweiter Warntag statt.

Seit 30 Jahren ist Deutschland wiedervereinigt, aber einen gemeinsamen Warntag gab es noch nie. Am 10. September werden in der ganzen Bundesrepublik Sirenen heulen, Radio- und Fernsehsender ihre Programme unterbrechen, Warnhinweise auf digitalen Werbetafeln sowie auf Anzeigen in Zügen oder Bahnhöfen erscheinen und Warn-Apps piepen. Genau 11 Uhr ertönt das Warnsignal, die Entwarnung soll dann 11.20 Uhr gegeben werden.

Bund, Länder und Kommunen arbeiten eng zusammen und nutzen alle verfügbaren Kommunikationskanäle, wie das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Modulare Warnsystem über Satellit und die Warn-App NINA. Auch die sozialen Medien sollen für die Warnung eingesetzt werden – zum Beispiel auf Twitter.

Der bundesweite Aktionstag soll die Bevölkerung sensibilisieren und dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen für Notlagen zu erhöhen und die Selbstschutzfertigkeiten der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Die Relevanz des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in diesem Jahr.

Künftig wird der bundesweite Warntag jährlich am zweiten Donnerstag im September durchgeführt, so ein Beschluss der Innenministerkonferenz. Ausführliche Informationen zum bundesweiten Warntag finden Sie auf der Website www.bbk.bund.de.


Warn-App Nina

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz NINA, erhalten Nutzer Informationen zu unterschiedlichen Gefahrenlagen, wie zum Beispiel zu Gefahrstoffausbreitung oder einem Großbrand. Auch Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen laufen in die Warn-App ein.

Nutzer können Gebiete und Orte, für die sie gewarnt werden möchten, abonnieren: Landkreise, Gemeinden oder auch ein festgelegter Umkreis sind möglich. Die App kann aber auch am aktuellen Standort warnen, ohne Standortdaten zu erfassen.

Technischer Ausgangspunkt für die Warn-App NINA ist das Modulare Warnsystem des BBK. Lagezentren der Länder und angeschlossene Leitstellen von Städten und Kommunen können das Warnsystem seit 2013 nutzen. Meist sind das Feuerwehr- und Rettungsleitstellen.