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Rascher Ermittlungserfolg/Einbrecher in beschleunigtem Verfahren zu Haftstrafen verurteilt

Medieninformation: 2/2018
Verantwortlich: Andrzej Rydzik
Stand: 02.01.2018, 11:00 Uhr

Chemnitz


OT Altendorf/OT Bernsdorf – Rascher Ermittlungserfolg/Einbrecher in beschleunigtem Verfahren zu Haftstrafen verurteilt

(18) Über einen versuchten Einbruch in eine Erdgeschosswohnung am 22. Dezember 2017 in der Pappelstraße und die darauf folgende Inhaftierung zweier tatverdächtiger Männer (30, 33) berichtete die Pressestelle am 27. Dezember 2017 in der Medieninformation Nr. 664, Meldung 4626.
Dank der akribischen und zielgerichteten Arbeit des zuständigen Kommissariats der Kriminalpolizei sowie der Chemnitzer Staatsanwaltschaft konnte den beiden Beschuldigten am vergangenen Freitag am Amtsgericht Chemnitz ein beschleunigtes Verfahren* gemacht werden. In diesem wurde der 30-Jährige zu einer Haftstrafe von sieben Monaten, der 33-Jährige zu einer achtmonatigen Haftstrafe verurteilt. Beide Freiheitsstrafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.
Während der 30-Jährige das Gericht anschließend wieder verlassen durfte, klickten noch im Verhandlungssaal beim 33-Jährigen erneut die Handschellen. Denn im Zuge der Ermittlungen ergab sich gegen ihn der dringende Tatverdacht, zusammen mit mindestens einem mutmaßlichen Komplizen auch einen Einbruch in ein Einfamilienhaus am 7. Dezember 2017 in der Kappelbachgasse (siehe Medieninformation Nr. 628, Meldung 4384) begangen zu haben. Der Hauseigentümer hatte an diesem Tag die Einbrecher überrascht, später den Diebstahl von Bargeld, zwei Handys, einer Kamera und Schmuck feststellen müssen. Der Gesamtschaden bei diesem Einbruch wurde auf rund 9 000 Euro geschätzt.
Demzufolge wurde auf Antrag der Chemnitzer Staatsanwaltschaft erneut Haftbefehl gegen den 33-Jährigen gestellt, welchem durch eine Ermittlungsrichterin stattgegeben wurde. Der Mann befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen in diesem Fall des Einbruchsdiebstahls dauern an. Überdies wird parallel dazu geprüft, ob der 33-Jährige und auch der 30-Jährige als Tatverdächtige für weitere vergleichbare Taten im Zuständigkeitsbereich der PD Chemnitz in Betracht kommen. (Ry)

*Diese Art des Verfahrens, das ausschließlich an einem Amtsgericht durchgeführt werden kann, dient der schnellen Abwicklung von Strafverfahren, deren Sachverhalte einfach gelagert sind oder es an der Beweislage keinerlei Zweifel gibt. Die Ladungsfrist beträgt dabei lediglich 24 Stunden. Die Anklage kann  auch mündlich erhoben werden. Freiheitsstrafen über ein Jahr dürfen im beschleunigten Verfahren nicht ausgesprochen werden.


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