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Brutal geschlagen und beraubt/Merkwürdige Ausrede!/Anhänger samt Minibagger vom Erdboden verschluckt/Mutter und Kind verletzt

Verantwortlich: Maria Braunsdorf, Birgit Höhn, Uwe Voigt
Stand: 02.02.2018, 15:00 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Vor den Augen der Gesetzeshüter …                        

Ort:      Leipzig-Zentrum, Emil-Fuchs-Straße
Zeit:     01.02.2018, gegen 22:45 Uhr

… kippte gestern Abend ein Fahrradfahrer vor einer auf „Rot“ stehenden Ampel von seinem Gefährt. Die Beamten auf Streife fuhren gerade mit ihrem Funkstreifenwagen die Emil-Fuchs-Straße in Richtung Pfaffendorfer Straße. Als sie die Kreuzung passierten, fiel auf der gegenüberliegenden Uferstraße ein Mann vom Rad. Sein Versuch, wieder aufzusteigen, misslang und wieder kippte er um. Die Polizeibeamten stoppten und ehe sie helfen konnten, hatte er sich wieder aufgerappelt, stieg aufs Rad und fuhr einfach bei „Rot“ auf der Emil-Fuchs-Straße weiter. Die Polizisten wendeten, fuhren hinterher. Zwischenzeitlich war er bereits durch Beamte eines zivilen Dienstfahrzeuges, welche die Situation ebenfalls beobachtet hatten, gestoppt worden. Sie eröffneten ihm den Grund der Maßnahme. Dabei wehte ihnen eine „blaue Fahne“ entgegen. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert  von 1,92 Promille. Er wurde zwecks Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Da er sein Fahrrad am Ort nicht sichern konnte, brachten es die Beamten zum Polizeirevier Zentrum. Nun hat sich der 39-Jährige, der ganz erstaunt darüber war, was seine angegebenen „drei Bier“ so „angerichtet“ hatten, wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten. (Hö)

Brutal geschlagen und beraubt                                                       

Ort:      Leipzig-Leutzsch, Georg-Schwarz-Straße
Zeit:     01.02.2018, gegen 19:00 Uhr

Gestern Abend begegnete ein stark alkoholisierter 50-Jähriger drei unbekannten Männern. Er befand sich gerade in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle „Pfingstweide“. Einer aus dem Trio beleidigte ihn, schlug ihm dann unvermittelt mit der Faust mehrmals ins Gesicht. Danach trat er seinem Opfer in den Unterkörper, woraufhin der 50-Jährige zu Boden fiel. Wehrlos daliegend, raubte er ihm noch die Geldbörse mit einer dreistelligen Summe. Danach verschwanden die Drei. Der Verletzte wandte sich an einen Passanten (43), der die Polizei und das Rettungswesen verständigte. Nach Angaben des Geschädigten, der 2,64 Promille intus hatte und aufgrund seiner Verletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste, ist der Schläger etwa 28 Jahre alt, 1,90 m groß und kräftig, hat schwarze Haare, trug blaue Jeans und ein weißes T-Shirt. Auf seiner linken Faust prangte eine tätowierte Spinne mit der Aufschrift: Ich bin eine Spinne.

Kripobeamte ermitteln wegen Raubes und Körperverletzung. Zu dieser Straftat suchen sie Zeugen. Wer hat zur Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Täter und seinen Begleitern sowie zu dessen Aufenthaltsorten geben? Diese wenden sich bitte an die Kripo Leipzig, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66. (Hö)

Ladendiebin gefasst                                                                  

Ort:      Leipzig-Paunsdorf, Paunsdorfer Allee
Zeit:     01.02.2018, gegen 09:45 Uhr

Eine 57-Jährige betrat vormittags einen Einkaufsmarkt, schnappte sich gleich 18 Energy-Drinks im Wert von 23 Euro. Diese verschwanden sofort in ihrem mitgebrachten Rucksack. Das blieb nicht unbemerkt. Als die Frau mit ihrem Diebesgut, ohne zu bezahlen, verschwinden wollte, schnappte sich der Marktleiter (27) die Dame, die offensichtlich damit nicht gerechnet hatte. Er nahm sie mit ins Büro und verständigte die Polizei. Nun hat sich die Leipzigerin wegen Diebstahls zu verantworten. (Hö)

Merkwürdige Ausrede!                                                                      

Ort:      Leipzig, OT Zentrum-Nord, Roscherstraße 
Zeit:     01.02.2018, 09:50 Uhr

Dem Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Leipzig wurde bekannt, dass eine zunächst unbekannte männliche Person eine Fensterscheibe der „Al-Rahmann Moschee“ eingeschlagen haben soll und flüchtig ist. Der Iman der Moschee und eine weitere Person nahmen die Verfolgung auf. Eine Beschreibung der Person lag vor. In der Berliner Straße bemerkte eine Funkstreifenwagenbesatzung, dass zwei Männer eine Person am Boden liegend festhielten. Es handelte sich dabei um den Täter, der die Scheibe eingeschlagen  hatte. Der Iman der Moschee machte sich hier als Hinweisgeber und Zeuge bemerkbar. Zunächst stritt diese männliche Person die Tat ab - half aber gar nichts. Fährtenhund „Kobra“ war mittlerweile eingetroffen. Es wurde eine Geruchsspur vom Täter genommen. Und „Kobra“ nahm die „Fährte“ auf. Er lief schnurstracks bis zur Moschee und dem eingeschlagenen Fenster. Vor dem Fenster wurde das Tatmittel, ein Pflasterstein, sichergestellt. Die Beamten führten an Ort und Stelle eine Identitätsfeststellung durch. Es handelte sich dabei um einen 50-jährigen Mann aus Torgau. Dieser ist einschlägig polizeibekannt wegen zahlreicher Eigentumsdelikte. Bei der Durchsuchung der Person wurde ein Nothammer aufgefunden und sichergestellt. Der Mann hat gesundheitliche Probleme. Auf die Frage, warum er die Scheibe eingeschlagen hatte, antwortete er sinngemäß, dass er dachte, das Objekt steht leer und er suche einen Unterschlupf. Noch an Ort und Stelle wurde der 50-Jährige nach erfolgter Fahndungsüberprüfung entlassen. Ein politisch-motivierter Hintergrund scheidet aus. (Vo)

Ohne kleinen Waffenschein geht’s in die Hose                    

Ort:      Leipzig; OT Mockau-Nord, Mockauer Straße
Zeit:     01.02.2018, gegen 23:50 Uhr

An der Straßenbahnhaltestelle „Mockauer Post" entdeckte eine Polizeisteife während der Streifenfahrt einen Mann. Sonderbar wirkte dessen Verhalten, denn er schob vorsichtig „sein“ Fahrrad, ein hochwertiges Mountainbike, beim Erblicken des Funkstreifenwagens hinter das Haltestellenhäuschen. So entschlossen sich die Gesetzeshüter kurzerhand, ihn zu kontrollieren und insbesondere das Fahrrad zu prüfen. Dabei erfuhren sie u. a., dass der 48-Jährige nicht mehr an der gemeldeten Wohnanschrift wohnte, aber auch noch keine neue Anschrift benennen konnte. Zudem erkannten die Gesetzeshüter, dass er es mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Denn er behauptete keine gefährlichen Gegenstände oder Waffen bei sich zu haben, nachdem er danach gefragt wurde. Doch ein Blick in seine Sachen belehrten die Gesetzeshüter eines Besseren. Sie fanden einen Schreckschussrevolver, zu dem dem 48-Jährigen der erforderliche kleine Waffenschein fehlte. Schnell war der Revolver sichergestellt und eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz erstattet. Das Fahrrad selbst war fahndungsfrei. (MB)

Wem ist dieser „Schimmel“ abhandengekommen?               

Das auf der Fotografie gezeigte Holzpferd in der Größe von ca. 25 cm x 40 cm fanden Leipziger Kriminalisten im Rahmen einer mehrstündigen Wohnungsdurchsuchung, die am Mittwoch in der Leipziger Junghanß-Straße und Tauchaer Straße auf richterlichen Beschluss hin stattfanden.

Der Beschluss war aufgrund des dringenden Tat-verdachts der Vielzahl an Einbruchsdiebstählen in Autos gegen einen 39-Jährigen erlassen worden.

Während der Durchsuchung fanden die Ermittler neben einer nicht geringen Menge an Betäubungsmitteln auch das Holzpferd, dessen Herkunft derzeit noch ungeklärt ist.

Es handelt sich um eine weiße mit goldfarbenen Sternen geschmückte Pferdemarionette, die im Kopf- aber auch in den Beingelenken an Strippen bewegt werden kann.

Nun sucht dieses Pferd seinen rechtmäßigen Besitzer.

Diese melden sich bitte unter folgender Telefonnummer bei der Leipziger Kripo: 0341 966 4 6666. (MB)

Landkreis Leipzig

Handtasche entwendet                                                                      

Ort:      Borna, Am Wilhelmschacht
Zeit:     01.02.2018, 16:35 Uhr

Eine 75-jährige Frau und ihre 77-jährige Begleiterin begaben sich in einen Einkaufsmarkt. Sie nahmen sich einen Einkaufswagen. Die 75-jährige legte ihre Handtasche in diesem ab. Während ihrer „Einkaufstour“ traten beide an ein Regal heran und nahmen die Produkte etwas näher unter die Lupe. Dabei ließen sie den Einkaufswagen einen Moment aus den Augen. Das reichte wohl einem unbekannten Täter oder einer unbekannten Täterin, um die ledernde schwarze Handtasche zu entwenden. In der Handtasche befanden sich persönliche Gegenstände sowie eine Geldbörse, Personalausweis, EC-Karte, Tastenmobiltelefon sowie ein unterer dreistelliger Bargeldbetrag. (Vo)

Diebesgut bei eBay wiederentdeckt!                                          

Ort:      Kitzscher, Leipziger Straße

Zeit:     20.01.2018, 18:00 Uhr -22.01.2018, 09:00 Uhr

 

Während des Wochenendes wurden von einem Gelände eines Sonderpostenmarktes zwei Rollen Eurogartenzaun (1,5 m hoch), vier Rollen Eurogartenzaun (1,0 m hoch), ein Gartentor (1,0 m x 1,0m), ein Durchwurfgitter sowie ein Komposter entwendet. Der Hausmeister der Filiale forschte nach und fand die entwendeten Gegenstände auf der eBay-Kleinanzeigenplattform. Adresse und Telefonnummer waren vorhanden. Daraufhin begab er sich zur Polizei und informierte diese über seine Erkenntnisse.

 

Die Beamten reagierten sofort darauf, riefen die Bieternummer an und vereinbarten einen „Scheinkauf“: Sie gaben vor, den gesamten Posten erwerben zu wollen. Der Bieter bestätigte, dass die Gegenstände noch verkäuflich wären. Kriminalbeamte der Kriminalaußenstelle Grimma wurden hinzugezogen. Diese nahmen umgehend Kontakt mit der zuständigen Staatsanwaltschaft auf, welche über den zuständigen Ermittlungsrichter eine Durchsuchungsanordnung erwirkte. Die Beamten nahmen erneut Kontakt zum Bieter auf. Der Bieter bat die „Käufer“ zu der angegebenen Adresse in Kitzscher.

 

Ein Mann öffnete die Tür und zeigte den Beamten die Gegenstände, die in seinem Keller gelagert waren. Daraufhin gaben sich die Beamten zu erkennen, den Grund des Erscheinens und das Vorliegen des Durchsuchungsbeschlusses bekannt. Streifenbeamte des Reviers trafen ein und unterstützen die Maßnahme.

 

Im Keller wurde das Diebesgut des Sonderpostenmarktes komplett aufgefunden und sichergestellt. Diese waren neu, original verpackt und entsprachen den bei eBay und im Sonderpostenmarkt angebotenen Artikeln.

 

Im Keller wurden weitere neue Artikel, teilweise originalverpackt oder mit Preisschild versehen, aufgefunden. Diese Waren wurden gleich geprüft, ob diese im Sonderpostenmarkt geführt werden und ob Fehlbestände vorliegen. Beides wurde bestätigt. Da der Verdacht vorlag, dass auch diese entwendet worden waren, erfolgte eine Sicherstellung.

 

Zudem wurde in einem Nachbarkeller eine Rattanbank festgestellt, die zweifelsohne ebenfalls aus dem Sonderpostenmarkt entwendet wurde. Diese Bank wurde zwei Tage zuvor durch den Täter an eine Nachbarin für einen mittleren zweistelligen Bargeldbetrag verkauft, ohne dass der Kaufpreis bereits geflossen war. Gegen den 29-jährigen Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Diebstahls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen laufen. (Vo)

Anhänger samt Minibagger vom Erdboden verschluckt         

Ort:      Markranstädt; OT Meyhen
Zeit:     31.01.2018, 15:00 Uhr - 01.02.2018, 07:30

Böses Erwachen am zeitigen Morgen bekam der Mitarbeiter einer Baufirma, der damit beauftragt war, den Pritschen-Anhänger eines namhaften Herstellers samt Minibagger umzusetzen. Der zweiachsige Anhänger parkte ursprünglich in Meyhen auf der Meuchener Straße und wurde nun auf einer anderen Baustelle gebraucht.

Jedenfalls traf der Mitarbeiter (54) gegen 07:30 Uhr ein und sah nur noch eine riesige Lücke, wo vormals der Anhänger stand, dessen Deichsel mit dem Minibagger zum Diebstahlsschutz blockiert ward.

Doch schien das nicht die Langfinger abgeschreckt zu haben. Diese verluden den Minibagger kurzerhand wieder auf dem Anhänger, so erste Erkenntnisse. Zudem warfen die Diebe die im Bagger verstauten Werkzeuge auf die Straße und verschwanden anschließend mit ihrer Beute. (MB)

Landkreis Nordsachsen

Fiat in Brand gesetzt                                                                  

Ort:      Oschatz, Am Steinbruch

Zeit:     02.02.2018, 05:10 Uhr

Der Besitzer (49) eines Carport hörte heute Morgen ein Klirren, dann einen dumpfen Knall. Als er nachschaute, bemerkte er starken Qualm und das brennende Auto. Sofort verständigte er die Feuerwehr, die ihrerseits noch die Polizei in Kenntnis setzte. Die Kameraden löschten die Flammen, die noch auf einen Anhänger und das Carport übergriffen. Beim Auto handelt es sich um einen Fiat Tipo, dessen Halter (46) das seit längerem stillgelegte Fahrzeug dort untergestellt hatte. An Pkw, Anhänger und Carport entstand ein Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (Hö)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

 

Mutter und Kind verletzt                                                            

Ort:      Leipzig-Zentrum, Liebigstraße/Nürnberger Straße
Zeit:     01.02.2018, 15:45 Uhr

Bei einem Unfall wurde gestern Nachmittag eine Fahrradfahrerin (39) mit ihrer einjährigen Tochter verletzt. Während die Mutter mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden musste, konnte das kleine Mädchen aufgrund seiner leichten Verletzungen ambulant behandelt werden. Eine Mercedes-Fahrerin (44) hatte der Radbesatzung beim Linksabbiegen von der Liebig- in die Nürnberger Straße die Vorfahrt genommen. An Rad und Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2.300 Euro. Gegen die 44-Jährige ermittelt nun die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung. (Hö)

Radfahrerin vs. Sprinter – glimpflich davon gekommen         

Ort:      Leipzig; OT Schönefeld-Ost, Gorkistraße/Kreuzung Waldbauerstr.
Zeit:     01.02.2018, 06:45 Uhr

Auf dem Radweg der Gorkistraße rollte eine 49-Jährige mit ihrem Drahtesel in Richtung Ossietzkystraße und wollte an der Kreuzung zur Waldbauerstraße weiter geradeaus fahren. Doch in dem Moment kam ein Mercedes Sprinter auf der Waldbauerstraße herangebraust, dessen Fahrer (24) geradeaus weiter in Richtung Stannebeinplatz fahren wollte. Dabei übersah er die Fahrradfahrerin, die vorfahrtsberechtigt war. Er rollte los. Die Frau indes versuchte auszuweichen, was ihr aber nicht gelang. So bremste sie aus Leibeskräften, stürzte aber infolge dessen und verletzte sich am Knie. Nach ambulanter Behandlung konnte die Frau ihres Weges fahren, obwohl das Vorderrad in Mitleidenschaft gezogen ward und schliff. Den Schaden bezifferte sie mit 50 Euro. (MB)

          

 

 


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