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Trio versuchte schwerwiegenden Unfall zu verheimlichen

Medieninformation: 62/2018
Verantwortlich: Andrzej Rydzik
Stand: 05.02.2018, 12:30 Uhr

Chemnitz

 

OT Altendorf – Nach Zeugenhinweis mutmaßliche Laubeneinbrecher gestellt

(505) Nach einem Zeugenhinweis konnten Polizisten am Sonntagnachmittag zwei mutmaßliche Laubeneinbrecher stellen. Sie stehen im Verdacht, in eine Laube in der Kappelbachgasse zwei Mal eingebrochen zu sein.

Ein Anwohner (54) hatte beide Männer gesehen, wie sie sich offenbar mit Diebesgut vom Tatort entfernten, folgte ihnen und sprach sie an. Dies bewog das Duo dazu, das Weite zu suchen. Einen Teil ihrer vermeintlichen Beute - Staubsauger und Tisch- ließen sie zurück. Verständigte Polizisten entdeckten dann in der Michaelstraße eine Person, auf welche die Täterbeschreibung zutraf. Es stellte sich heraus, dass es einer (32) der beiden mutmaßlichen Täter ist. Im Zuge der weiteren Ermittlungen vor Ort wurde auch der zweite Tatverdächtige (30) in der Michaelstraße, einer Wohnung, ausfindig gemacht. In der Wohnung wurden verschiedene Gegenstände rund ums Fahrrad (Rahmen, Sättel, Zubehör) festgestellt, darüber hinaus eine Stereoanlage, Bettwäsche sowie eine geringe Menge Cannabis. Es wurde alles sichergestellt. Im Zuge der Überprüfung der beiden Männer wurde bekannt, dass es für den 30-Jährigen einen offenen Haftbefehl gibt (Ersatzfreiheitsstrafe). Die Polizisten nahmen beide Männer vorläufig fest. Sie befinden sich derzeit noch im Polizeigewahrsam. (Ki)

 

OT Rabensten/OT Altendorf – Einbrüche in Einfamilienhäuser

(506) Im Verlaufe des Sonntags sind zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser angezeigt worden. In beiden Fällen hatten aufmerksame Nachbarn die Taten bemerkt. Ein Tatort befindet sich im Georgenkirchweg, wo Unbekannte offenbar in der Nacht zum Sonntag in Abwesenheit der Bewohner gewaltsam durch ein Fenster eingestiegen sind und das Haus durchsucht haben. Eine Nachbarin bemerkte am Sonntagvormittag ein offen stehendes Fenster und verständigte die Eigentümer. Ob die Täter etwas mitgenommen haben, steht noch nicht fest.

In der Straße Steinwiese hat ein Hausbesitzer am Samstag, gegen 17 Uhr, sein Zuhause verlassen. Eineinhalb Stunden später sahen Nachbarn, dass die Terrassentür des Hauses offen steht. Mit alarmierten Polizisten kam auch ein Fährtensuchhund zum Einsatz. Dieser verfolgte eine Spur von der gewaltsam geöffneten Tür bis zu einem Parkplatz in Höhe der Hausnummer 182. Möglicherweise stand dort ein Fahrzeug, mit dem die Täter weg fuhren. Auch in diesem Fall ist der Polizei noch nicht bekannt, ob die Täter Beute gemacht haben. (Ki)

 

OT Schönau – Audi am frühen Morgen entwendet

(507) Unbekannten Tätern ist es am Montag, in der Zeit zwischen 3 Uhr und 5.45 Uhr, gelungen, sich in den Besitz eines in Chemnitz zugelassenen Audi A6 zu bringen. Der dunkelblaue Kombi im Wert von rund 12.000 Euro war in einer Tiefgarage in der Guerickestraße gesichert abgestellt. Kurz nach Bekanntwerden des Diebstahls wurde die Fahndung veranlasst. In die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ist die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen involviert. (Ry)

 

OT Sonnenberg – Pocket-Bike und Werkzeug aus Keller geholt

(508) Ein weißes Pocket-Bike, zwei Cross-Vollhelme, Werkzeug, ein GPS-Futterboot mit Fernbedienung sowie einen Weihnachtsbaumständer haben Diebe aus einem Mieterkeller in der Schüffnerstraße gestohlen. Die Gegenstände haben einen Wert von rund 1 500 Euro. Die Tatzeit liegt zwischen dem 13. Januar 2018 und dem 4. Februar 2018. Im Zuge der Anzeigenaufnahme wurden drei weitere Einbrüche im Keller dieses Hauses festgestellt. Hier liegen zum Diebesgut noch keine Informationen vor. Sachschadensangaben stehen ebenso noch aus. (Ki)

 

OT Zentrum – Frau bei Zusammenstoß mit Linienbus verletzt

(509) Am Sonntag, gegen 15.20 Uhr, war eine 66-Jährige mit ihrem Pkw Toyota auf der Theaterstraße in Richtung Falkeplatz unterwegs. Unweit des Parkhauses am Rosenhof fuhr die Frau auf den Bus-Sonderfahrstreifen und wollte wenden. Dabei kam es zur Kollision mit einem in gleiche Richtung fahrenden Linienbus (Fahrer: 40) der CVAG. Beim Zusammenstoß beider Fahrzeuge wurde die 66-Jährige leicht verletzt. Sachschaden: Insgesamt ca. 8 000 Euro. (Ry)

 

OT Hilbersdorf – Frau bei Unfall schwer verletzt

(510) Ein 22-Jähriger wollte am Sonntag, gegen 17.20 Uhr, mit einem Pkw VW vom Einkaufscenter „Sachsen-Allee“ kommend links auf die Dresdner Straße in stadtauswärtige Richtung abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem bevorrechtigten Pkw Hyundai (Fahrerin: 48), welcher die Dresdner Straße stadteinwärts befuhr. Beim Umfall wurde die 48-Jährige schwer verletzt. Der Sachschaden an den Pkw wird auf insgesamt ca. 20.000 Euro geschätzt. (Ry)

 

Revierbereich Mittweida/Chemnitz

 

Lichtenau/Chemnitz - OT Ebersdorf – Spuren im Schnee führten zu gestohlenen Zweirädern

(511) Da hatten sie wohl die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Spuren im Schnee verrieten Polizisten, wohin bislang unbekannte Diebe zwei gestohlene Mopeds Simson gebracht hatten.

Die zwei gesichert abgestellten Mopeds S50 im Wert von insgesamt rund 3 000 Euro wurden in der Nacht zum Sonntag, zwischen 22.15 Uhr und 4.15 Uhr, aus einem Grundstück in der Oberen Hauptstraße im Ortsteil Oberlichtenau entwendet. Der Bestohlene stellte am frühen Morgen des Sonntags fest, dass die Zweiräder weg sind, aber auch die Reifenspuren. Man folgte diesen bis zur Kreuzung S 200/Weg zum Sportplatz und verständigte dann die Polizei. Polizisten setzten die Spurenverfolgung fort. Diese endete vor einer Halle auf einem Grundstück an der Frankenberger Straße in Chemnitz. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz und mit richterlichem Einverständnis wurde die Halle in Augenschein genommen. Die beiden Mopeds wurden darin aufgefunden. Sie wurden dem Eigentümer übergeben. Die Ermittlungen zu den Dieben dauern an. (Ki)

 

Landkreis Mittelsachsen

 

Revierbereich Döbeln

 

Hartha – Unfall auf schneebedeckter Straße beim Überholen

(512) Eine 52-jährige Frau befuhr am Sonntagmorgen, gegen 9.50 Uhr, mit ihrem Pkw Ford die B 176 aus Richtung Hertha kommend in Richtung Colditz. Etwa 300 Meter vor dem Abzweig Kieselbach überholte ein Pkw VW (Fahrer: 40) den vorausfahrenden Ford, wobei es zur Kollision beider Autos kam. Die 52-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Der unfallbedingte Gesamtsachschaden wird auf rund 10.000 Euro beziffert. (Ry)

 

Erzgebirgskreis

 

Revierbereich Annaberg

 

Annaberg-Buchholz – Drei Autos in Glätte-Unfall verwickelt

(513) Den Dörfler Weg aus Richtung Dörfel kommend befuhren am Sonntag, gegen 14.45 Uhr, ein 75-Jähriger mit einem Pkw Mazda und ein 65-Jähriger mit einem Pkw Audi in Reihenfolge. An einer Unfallstelle (ein 61-Jähriger war mit einem Pkw Toyota aufgrund von Schneeglätte nach rechts von der Fahrbahn abgekommen) kam der Mazda des 75-Jährigen zum Stehen, rutschte auf der winterglatten Fahrbahn auf den dahinter haltenden Audi und schließlich auch gegen den Toyota. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt rund 9 000 Euro. (Ry)

 

Revierbereich Aue

 

Aue – Flucht vor ProViDa-Fahrzeug war gefährlich und zwecklos

(514) Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit (179 km/h gemessen) und ahnungslos, dass hinter ihm ein ProViDa-Fahrzeug der PD Chemnitz fuhr, war ein 40-Jähriger mit einem Pkw Skoda am vergangenen Donnerstag, kurz vor 18 Uhr, auf der S 255 von der BAB 72-Anschlussstelle kommend in Richtung Aue unterwegs. In diesem Bereich gilt Tempo 100 bzw. an Einmündungen Tempo 70. Als sich die Beamten in ihrem Zivilfahrzeug zu erkennen gaben, versuchte sich der 40-Jährige der Kontrolle zu entziehen. Dabei bog er von der S 255 links Richtung Alberoda ab, befuhr die dortige Dorfstraße mit gemessenen 130 km/h bei erlaubten 50 km/h. Die Beamten verloren den Skoda dennoch nicht aus den Augen. Der 40-Jährige gab schließlich in Alberoda auf und hielt an. Die Gründe für sein Verhalten behielt er für sich. Ihn erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 680 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. Überdies laufen die Ermittlungen wegen seiner Fahrweise und möglicher Gefährdungen Unbeteiligter. (Ry)

 

Revierbereich Marienberg

 

Marienberg/OT Lauterbach – Trio versuchte schwerwiegenden Unfall zu verheimlichen/Zeugen gesucht

(515) Mit einem nicht alltäglichen Verkehrsunfall befasst sich derzeit der Verkehrsunfalldienst der Chemnitzer Verkehrspolizeiinspektion. Drei junge Leute (19/w, 20/m, 21/m) waren in der Nacht zu Sonntag (4. Februar 2018), gegen 2 Uhr, mit einem Pkw VW zwischen Marienberg und Lauterbach unterwegs. Am Steuer saß der 21-Jährige, der nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Kurz nach dem Ortsausgang Lauterbach kam er auf der Straße An den Kirchen mit dem Pkw in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr durch die Hecke des dortigen Friedhofes und beschädigte dabei auch noch einen Wasserbrunnen. Zu dritt versuchte man anschließend den VW wieder auf die Straße zu bringen, wobei der 20-Jährige das Steuer übernahm und die beiden anderen den VW anschoben. Dabei, so der gegenwärtige Kenntnisstand, erfasste der VW die junge Frau. Dem 20-Jährigen gelang es schließlich den VW frei zu fahren, sodass das Trio die Unfallstelle pflichtwidrig verlassen konnte. Wenig später wurde die schwer verletzte 19-Jährige heimgebracht, wo Familienangehörige umgehend den Rettungsdienst alarmieren. Aufgrund der festgestellten schweren Verletzungen wurde die junge Frau umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die jungen Männer unter dem Einfluss von Alkohol standen. Beim 20-Jährigen wurden 0,3 Promille und beim 21-Jährigen 0,08 Promille festgestellt. Die Werte resultierten aus Atemalkoholtests, welche erst Stunden nach dem Unfall durchgeführt werden konnten. Entsprechende Blutentnahmen folgten. Schadensangaben liegen bislang nicht vor.

Der Verkehrsunfalldienst sucht indes Zeugen, die weitere Angaben zu den Geschehnissen und insbesondere zum Unfall auf der Straße An den Kirchen in der Nacht zu Sonntag machen können. Hinweisgeber werden gebeten, sich unter Telefon  0371 8740-0 zu melden. (Ry)


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