Polizei Sachsen - Polizeidirektion Zwickau - Zwickau/Plauen: Untersuchungshaft für mutmaßlichen Brandstifter zum Brand in Plauener Dürerstraße angeordnet
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Zwickau/Plauen: Untersuchungshaft für mutmaßlichen Brandstifter zum Brand in Plauener Dürerstraße angeordnet

Medieninformation: 84/2018
Verantwortlich: Oliver Wurdak
Stand: 09.02.2018, 14:10 Uhr

Untersuchungshaft für mutmaßlichen Brandstifter zum Brand in Plauener Dürerstraße angeordnet

Zwickau/Plauen – (ow) Am Donnerstagabend ist ein 26-jähriger Deutscher unter dem dringenden Tatverdacht der Brandstiftung mit Todesfolge im Fall des Brandes in einem Mehrparteienwohnhaus in der Plauener Dürerstraße vorläufig festgenommen worden. Am Montagvormittag waren dabei zwei Menschen zu Tode gekommen, vier weitere wurden zum Teil schwer verletzt, das Haus wurde unbewohnbar und stark beschädigt (siehe Medieninformationen der Polizeidirektion Zwickau Nr. 74/2018 vom 5. Februar, Nr. 79/2018 vom 7. Februar und Nr. 81/2018 vom 8. Februar). Am Freitagmittag erließ die zuständige Haftrichterin am Amtsgericht Zwickau Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft des 26-jährigen, in Dresden wohnhaft gemeldeten jungen Mannes an.

Die Ermittler der Kriminalpolizei hatten den 26-Jährigen gesucht, da er von einer Überlebenden des Brandes als vor dem Brand in der Dachgeschosswohnung aufenthältig beschrieben worden war und damit als wichtiger Zeuge in Betracht kam. Im Laufe des Donnerstags ist es dann gelungen, ihn im Raum Dresden ausfindig zu machen und zunächst als Zeuge zu vernehmen. Bei seinen Aussagen verstrickte er sich jedoch in Widersprüche, so dass sich ein Tatverdacht gegen ihn ergab, er neu belehrt und anschließend als Beschuldigter gehört wurde. Im Rahmen dieser Vernehmung räumte der junge Mann die Brandstiftung gegenüber den Beamten ein, so dass er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen wurde. Am Freitagmittag erfolgte dann die Vorführung vor die Haftrichterin, welche die Untersuchungshaft anordnete.

Die Motivation zur Tat ist bei dem Beschuldigten in zwischenmenschlichen Streitigkeiten mit den Bewohnern der Wohnung zu suchen, die von dem Brand am stärksten betroffen war. Anhaltspunkte für fremdenfeindliche Motive liegen nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

Für Medienanfragen in diesem Fall steht nunmehr der Sprecher der Staatsanwaltschaft Zwickau zur Verfügung.


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