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Nach Tötungsdelikt drei Haftbefehle erlassen

Medieninformation: 199/2018
Verantwortlich: Andrzej Rydzik
Stand: 26.04.2018, 15:15 Uhr

Gemeinsame Medieninformation Nr. 199 der Polizeidirektion Chemnitz und der Staatsanwaltschaft Chemnitz

 

Erzgebirgskreis

 

Revierbereich Aue

 

Aue – Nach Tötungsdelikt drei Haftbefehle erlassen

(1498) Im Zuge der Ermittlungen zum Tötungsverbrechen um einen 27-jährigen Mann (siehe Medieninformation Nr. 180, Meldung 1374, vom 18. April 2018) sind am gestrigen Mittwochmorgen zwei Tatverdächtige (21, 26) im Erzgebirgskreis und ein weiterer 21-Jähriger im Bereich der Polizeidirektion Görlitz vorläufig festgenommen worden.

Die Kriminalisten der hiesigen Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Chemnitz gehen nach gegenwärtigem Kenntnisstand davon aus, dass das Trio in der Nacht zum 18. April 2018 den 27-Jährigen auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände in der Erdmann-Kircheis-Straße durch massive Gewalteinwirkung zu Tode gebracht und in einer der dortigen Brachen letztlich zurückgelassen hat.

Was sich konkret vor der Tat und unmittelbar danach ereignet hat, ist ebenso Gegenstand der weiterhin laufenden Ermittlungen, wie das Motiv der Tötung und die jeweilige Tatbeteiligung der drei jungen Männer. Ungeachtet dessen wurden sie gestern und am heutigen Donnerstag einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Diese erließ gegen alle drei Haftbefehle. Sie befinden sich nunmehr in Justizvollzugsanstalten.

Die Inhaftierung des Trios stellt insbesondere für die Mordkommission eine Zäsur der Ereignisse der vergangenen Tage dar. Binnen einer Woche wurden erfolgreich Ermittlungen zu drei Tötungsdelikten geführt, wobei in einem Fall das Verbrechen keine Vollendung fand (siehe Medieninformationen Nr. 184, Meldung 1405, und Nr. 189, Meldung 1442). Durch konzentrierte und zielgerichtete Arbeit sind die Ermittler, in intensiver Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft, binnen kürzester Zeit in den drei bekannten Fällen insgesamt fünf dringend Tatverdächtigen habhaft geworden. Aufgrund des Umfangs der zugrundeliegenden Ermittlungsarbeit musste jedoch das Fachkommissariat kurzfristig personell aufgestockt werden, was die Polizeidirektion Chemnitz vor große Herausforderungen stellte.

Die Pressehoheit liegt fortan bei der Chemnitzer Staatsanwaltschaft. (Ry)


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