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Planenschlitzer in Haft/Riskant!-Mann verwechselt Fahrbahn mit Bett/Langfinger unterwegs

Verantwortlich: Maria Braunsdorf / Susen Stöhr / Michael Fengler
Stand: 17.05.2018, 15:33 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Brandursachenermittler nahmen Arbeit auf                

Ort:      Leipzig; OT Connewitz, Scheffelstraße
Zeit:     17.05.2018, 01:41 Uhr

Wegen möglicher Brandstiftung ermittelt die Leipziger Kripo im Fall eines Dachstuhlbrandes. In einem Connewitzer Hinterhofhaus, welches derzeit saniert wird, brach in der Nacht ein Feuer aus, welches sich rasch im Dach zu einem Vollbrand entwickelte. Flammen schlugen aus dem mit Folie überspannten Dachstuhl und weißer Rauch stieg auf, so dass eine Anwohnerin (38) in den Nachbarhäusern den Brand schließlich entdeckte. Sofort rief sie die Feuerwehr, die auch zügig vor Ort eintraf und mit den Löschmaßnahmen begann. Den Kameraden der Südwache gelang es, zügig die Flammen unter Kontrolle zu bringen und folglich zu löschen. Demnach bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Nachbarhäuser und kamen zum Glück keine Personen zu Schaden. Die Ermittlungen dauern an. (MB)

 

Planenschlitzer in Haft                                                       

Ort:      A 14 Höhe Schkeuditz; OT Radefeld, Raststätte Birkenwald
Zeit:     16.05.2018, 01:14 Uhr

Dienstagmorgen ging ein mutmaßlicher Planenschlitzer der Leipziger Kripo bei einem Einsatz auf den Autobahnen 9 und 14 im weiträumigen Umkreis der Stadt Leipzig, welcher durch die Soko-Kfz des LKA Sachsen mitkoordiniert war, ins Netz. Weitreichende Ermittlungen hatten bereits die Erkenntnis erbracht, dass sich die Diebesbanden überwiegend aus polnischen Staatsbürgern rekrutierten, die überwiegend mit Kleinlastern und Pkws die Parkplätze entlang der Autobahnen abfuhren, um dort auf Beutezug zu gehen.

So waren sie auch in der Nacht zum Dienstag unterwegs. Auf der Rastanlage Birkenwald in Fahrtrichtung Magdeburg fiel einer zivilen Polizeistreife ein polnischer Mercedes Kombi auf, in dessen Kofferraum ein Mann wieder und wieder Gegenstände hin und her räumte. Dabei beobachtete er sehr genau seine Umgebung, so als wolle er die kleinsten Anzeichen von Gefahr aufdecken. Sonderbar erschien den Gesetzeshütern das Gesehene allemal, so dass sie sich zurückzogen, um das Kommende auf dem Parkplatz zu beobachten. Zudem forderten sie zur Unterstützung einen Hubschrauber an, der kurz vor 01:00 Uhr am Rastplatz eintraf. So als wäre ein Zeichen zum Start gegeben, begann eine Vielzahl an Personen mit Verladearbeiten – Paket für Paket verschwand aus einem der parkenden Lkw und landete in einem polnischen Kleinlaster. Parallel, wie es der Zufall wollte, wählte ein Lkw-Fahrer den Polizeinotruf und erzählte, dass auf der Rastanlage Birkenwald aus seinem Lkw Ladung gestohlen wird. Inzwischen konnte die Hubschrauberbesatzung fünf Männer ausmachen, welche handfest zupackten, um die Pakete zu verladen. Demnach fiel die Entscheidung zum Zugriff, der jedoch durch einen just in dem Moment rangierenden Lkw fast vereitelt worden wäre. Jedoch konnte die vorläufige Festnahme des Fahrers (39) vom Mercedes Kombi erfolgen.

Der Kleinlaster hatte inzwischen den Parkplatz verlassen und fuhr auf der BAB 14 in Richtung Magdeburg, doch die Gesetzeshüter waren ihm gefolgt und forderten den Fahrer nun auf, von der Autobahn abzufahren und anzuhalten. Jener jedoch zog den Kleinlaster in die Mittelleitplanke, so dass dieser dort stoppte und der Fahrer über sie hinweg ins angrenzende Feld flüchten konnte. Im Transporter selbst waren ca. 175 Handstaubsauger und ca. 30 Bodenstaubsauger im Wert von ca. 41.000 Euro geladen. Diese fehlten aus einem der Lkw, die auf der Raststätte Birkenwald pausiert hatten. Die gestohlene Ladung aus einem zweiten Lkw, der Fahrräder geladen hatte, blieb unauffindbar.

Der Haftrichter folgte dem Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft und erließ gegen den 39-Jährigen wegen gewerbsmäßigem Bandendiebstahl einen Haftbefehl, welchen er umgehend in Vollzug setzte. Die Ermittlungen dauern an. (MB)

 

Mazda gestohlen                                                                              

Ort:      Leipzig, OT Sellerhausen-Stünz, Karl-Härting-Straße
Zeit:     15.05.2018, 18:00 – 16.05.2018, 06:15 Uhr

Durch unbekannte Täter wurde auf bisher unbekannte Art und Weise ein schwarzer Mazda CX 5 entwendet. Das Fahrzeug hat einen Zeitwert von ca. 22.000 Euro. In dem Fahrzeug befanden sich außerdem hochpreisige Werkzeuge (Akkuschrauber, Bohrmaschine, Hobelmaschine, Kreissäge und ein Stemmhammer), deren Wert jedoch noch nicht bekannt ist. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen übernommen. (MF)

 

Fortführung der Komplexkontrollen im Stadtgebiet Leipzig

Ort:      Stadtgebiet Leipzig
Zeit:     16.05.2018, 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr

In den gestrigen Nachmittags- und Abendstunden führte die Polizeidirektion Leipzig – im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Leipzig-Zentrum – eine weitere Komplexkontrolle durch, an welcher Kollegen der Bundes- und sächsischen Bereitschaftspolizei beteiligt waren. Die maßgebliche Zielrichtung bestand abermals in der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität, wobei die Eisenbahnstraße, der Otto-Runki-Platz, das Rabet und die hauptbahnhofsnahen Parkanlagen besonders im Fokus standen. So konnten vierbeinige Spürnasen und die scharfen Augen ihrer zweibeinigen Kollegen u. a. in der Grünanlage am Schwanenteich und in Pflanzungen vor dem ehemaligen Hotel „Astoria“ mehrere, von Straßendealern angelegte Rauschgiftdepots entdecken. Die darin lagernden (vermutlichen) Betäubungsmittel waren unterschiedlicher Art – die Nachfrage bestimmt bekanntlich das Angebot, welches nunmehr dank Sicherstellung etwas verknappt ist. Parallel erfolgten zahlreiche Identitätsfeststellungen (54) und Durchsuchungen von Personen bzw. ihrer mitgeführten Sachen, welche wiederum einzelne Strafanzeigen (ausländerrechtliche Delikte, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz) gegen konkrete Tatverdächtige nach sich zogen. Aufgrund der polizeilichen Präsenz und wohl auch nicht zuletzt der Witterung geschuldet verloren die benannten Örtlichkeiten bis etwa 20:00 Uhr sichtlich an Attraktivität für Straßendealer und kaufwillige Betäubungsmittelkonsumenten. Daher wurden die Einsatzkräfte in der Folge auch zur Bewältigung der sonstigen Einsatz- und Auftragslage der Polizeidirektion Leipzig verwendet. (St)

 

Riskant! -  Mann verwechselt Fahrbahn mit Bett

Ort:      Leipzig (Sellerhausen-Stünz), Wurzner Straße
Zeit:     17.05.2018, 01:24 Uhr

Ein ungewöhnliches Szenario beobachtete gestern ein 28-jähriger Anwohner auf der Wurzner Straße in Leipzig. Zunächst erkannte er in der Dunkelheit nur einen Mann, der herumbrüllte und augenscheinlich angetrunken war. Dann erspähte er aber, wie sich der Mann mitten auf der Fahrbahn niederlegte. Es dauerte demzufolge nicht sehr lang bis das erste Auto eine Vollbremsung einlegen musste. Es folgten noch zwei weitere Vollbremsungen von anderen Autofahrern, bis sich der Herr dann doch entschloss, wieder aufzustehen und seinen Schlafplatz zu verlegen. Er suchte sich dafür einen Hauseingang aus, wo ihn dann auch die Polizeibeamten finden konnten. Als die Beamten ihn dann aus seinem Tiefschlaf holten, versuchte er aufzustehen, was etwas dauerte, aber dennoch gelang. Bei den ersten Kommunikationsversuchen machte sich bei dem Herrn (51) ein starker Atemalkoholgeruch bemerkbar, so dass die Beamten einen Atemalkoholtest durchführten. Die Beamten trauten ihren Augen kaum, denn das Gerät zeigte einen Wert von 4,27 Promille an. Aufgrund seines erheblichen Alkoholkonsums wurde der Herr präventiv in das Zentrale Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung mitgenommen. Die Polizei ermittelt nun gegen den 51-Jährigen wegen des Verdachtes des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (St)

 

Tageseinahmen aus Bäckerei entwendet                                  

Ort:      Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld)
Zeit:    16.05.2018, 20:10 Uhr - 17.05.2018, 04:51 Uhr

In den frühen Morgenstunden gelang es unbekannten Tatverdächtigen, durch das Aufbrechen der Lieferantentür Zutritt zu einem Backwarengeschäft zu erhalten. Als dann eine Mitarbeiterin die Filiale am frühen Morgen betrat, nahm sie erst im Bereich des Verkaufsraumes wahr, dass wohl Einbrecher am Werk gewesen sein mussten, da verschiedene Gegenstände auf dem Boden lagen und Behältnisse geöffnet waren. Des Weiteren bemerkte sie, dass auch die Tageseinahmen fehlten. Die Mitarbeiterin verständigte daraufhin unverzüglich die Polizei. Infolgedessen konnten am Tatort durch Beamte der Kriminalpolizei umfangreiche Spuren gesichert werden. (St)

 

Langfinger unterwegs                                                                      

Ort:      Leipzig (Schönefeld-Ost), Permoserstraße
Zeit:     15.05.2018, 12:00 Uhr - 16.05.2018, 07:20 Uhr

Über ein begrüntes Flachdach gelang es Unbekannten in der Nacht zu Donnerstag, ein Fenster einer Zahnarztpraxis aufzubrechen. Im Anschluss wurden nicht nur die Praxisräume nach Wertgegenständen durchforstet, sondern auch eine Vielzahl geschlossener Schränke geknackt. Dabei gelang es, einen zweistelligen Bargeldbetrag, Blankorezepte und eine externe Festplatte zu entwenden. Die Einbrecher versuchten sich außerdem noch an der Bürotür der Praxis, jedoch gelang der Versuch des Aufbrechens nicht. Durch die Polizeibeamten konnte während der Arbeit am Tatort zudem noch festgestellt werden, dass am angrenzenden Hauseingang ebenfalls gewaltsam die Stahltür eines Elektroschaltraumes aufgebrochen wurde und zudem noch an einem Fenster einer benachbarten Firma gewaltsam manipuliert wurde. (St)

 

Landkreis Leipzig

Drogen bei Kontrolle gefunden                                                              

Ort:      Wurzen, Marienstraße
Zeit:     16.05.2018, 15:00 Uhr

Am Mittwochnachmittag kontrollierten Polizeibeamte in der Marienstraße in Wurzen einen Radfahrer. Bei der Kontrolle des Radfahrers wurde in den mitgeführten Gegenständen eine Tüte mit Betäubungsmitteln in geringer Menge aufgefunden. Die Betäubungsmittel wurden durch die Beamten sichergestellt. Bei der Überprüfung der Person wurde zudem bemerkt, dass dieser einer im Vorfeld anberaumten erkennungsdienstlichen Behandlung ferngeblieben ist, diese  konnte im Anschluss gleich nachgeholt werden. Das Polizeirevier Wurzen hat die Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen. (MF)

Drogendealer festgestellt                                                                 

Ort:      Wurzen, Schillerstraße
Zeit:     16.05.2018, 16:30 Uhr

Polizeibeamte wollten am Mittwoch einen Radfahrer (33) kontrollieren. Bei der Anfahrt stellten sie noch eine weitere Person fest. Beim Ansprechen der beiden flüchtete der Radfahrer vom Kontrollort, da er sich offenbar nicht kontrollieren lassen wollte. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und setzten dem Radfahrer nach. Der Radfahrer fuhr, ohne auf den Verkehr zu achten, bis auf die Dresdner Straße in Richtung Oschatz. Dort endete seine Flucht in einem Firmengelände, auf dem er selbstverschuldet zu Fall kam. Die Beamten ergriffen den Radfahrer und durchsuchten ihn. Bei der Durchsuchung konnten Betäubungsmittel und Bargeld aufgefunden werden. Die Umstände nährten den Verdacht, dass der Radfahrer mit Betäubungsmitteln handelte bzw. handeln wollte. Ein bei ihm durchgeführter Drogenschnelltest zeigte, dass er selbst ebenfalls Drogen konsumiert hatte. Der Radfahrer wurde vorläufig festgenommen und am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt, dieser ordnete die Untersuchungshaft an. (MF)

Ein Zusammenhang beider Fälle ist derzeit nicht gegeben, wird aber im Rahmen der weiteren Ermittlungen geprüft. (MF)

 

Erinnerungen an „Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug“ aus dem Struwwelpeter                                                                                

Ort:      Pegau; Bahnhofstraße
Zeit:     16.05.2018, 17:38 Uhr

Gegen halb sechs erreichte dem Stadtwehrleiter (35) von Pegau der Anruf einer Anwohnerin der Bahnhofsstraße, die mitteilte, dass es neben einem Mietshaus qualmen und Kinder dort herumlaufen würden und sie nicht wisse, was sie „tun“ soll.

So machte sich der 35-Jährige auf den Weg und sah bei Eintreffen am genannten Ort noch dichte Rauchschwaden durch die Bäume in Richtung der Straße und des Fußweges ziehen. Zudem stand die Hinweisgeberin mit den vier Kindern auf dem Gehweg und erwarteten sein Eintreffen. Aufgrund einer entsprechenden Ansprache führten die Kinder nun den 35-Jährigen zum Brandort und erzählten, dass sie es löschen wollten, ihnen aber nicht gelang.

So fuhr der Stadtwehrleiter zügig zum Gerätehaus und löste über die Leitstelle einen Einsatz aus, woraufhin elf Kameraden mit zwei Fahrzeugen zum Brandort ausrückten und die Flammen von 10 – 15 cm Höhe zügig löschten. Fazit des Gesamten: fünf oder sechs 1 Meter lange angekokelte Holzstücke und für die Kinder die bitter gelernte Lektion: Zündelei kann furchtbar schief gehen. Denn hätten die Kinder nicht versucht, das Feuer selbst zu löschen und hätte die Anwohnerin keine Hilfe gerufen, bestand in der Tat die Gefahr, dass das Feuer auf das benachbarte Gebäude hätte übergreifen können. In drei Meter Höhe befand sich ein Dach, gedeckt aus Holz und verkleidet mit einer Holzschalung. Zumindest besaßen die Kinder den Mut, ihre Verfehlung zuzugeben und versprachen Besserung. (MB)

 

Landkreis Nordsachsen

Polizei stoppt 40-Jährigen mit 1,36 Promille                            

Ort:      Schkeuditz, Bahnhofstraße
Zeit:     16.05.2018, 19:26 Uhr

Die Promillefahrt eines 40-jährigen Hyundai-Fahrers stoppte am gestrigen Abend eine Polizeistreife. Bei einer Routinekontrolle stoppten sie den Mann in seinem blauen Hyundai auf den Rathausplatz. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugführers stellte sich heraus, dass er mit einem Atemalkoholwert von 1,36 Promille in der Region umhergondelte. Folglich musste der 40-Jährige seinen Hyundai stehen lassen und seinen Führerschein vorläufig abgegeben. (St)

 

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Unachtsamer Fußgänger bringt Motorradfahrer zu Fall      

Ort:      Leipzig; OT Gohlis-Süd, Georg-Schumann-Straße
Zeit:     16.05.2018, 18:05 Uhr

Auf Grund des starken Regens rannte ein 22-Jähriger über die Georg-Schumann-Straße, um Schutz zu suchen. Allerdings achtete er dabei nicht ausreichend auf den querenden Verkehr und kollidierte mit einem Motorradfahrer (61), welcher die Georg-Schumann-Straße in stadtauswärtiger Richtung befuhr. Der Fußgänger verletzte sich bei dem Zusammenstoß leicht und musste behandelt werden. Der Motorradfahrer kippte auf die rechte Seite, wodurch Spiegel und Blinker beschädigt wurden, blieb aber unverletzt. (MF)

 

VW Fahrer missachtet Vorfahrt                                                      

Ort:      Leipzig, (Zentrum-Nord) Löhrstraße
Zeit:     16.05.2018, 09:10 Uhr

Am Mittwochmorgen befuhr ein 52-Jähriger in seinem weißen VW die Löhrstraße in südliche Richtung, dabei beachtete er im Kreuzungsbereich die vorfahrtsberechtigte Radfahrerin (22) nicht. Infolge dessen kam es zur Kollision der beiden Verkehrsteilnehmer, wobei die Radfahrerin stürzte und sich verletzte. Sie wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Der durch den Zusammenstoß verursachte Schaden an Rad und Pkw wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. (St)      

          

Landkreis Leipzig

Vorfahrt im Kreisverkehr missachtet                                            

Ort:      Markranstädt, An der Renne
Zeit:     16.05.2018, 08:05 Uhr

Die Fahrerin (63) befuhr mit ihrem VW Polo die Straße An der Renne und wollte in den Kreisverkehr zur B 87 einfahren. Dabei übersah sie den Motorradfahrer (70), der sich mit seiner Suzuki bereits im Kreisverkehr befand und missachtete dessen Vorfahrt. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt. (MF)

 

Landkreis Nordsachsen

Hyundai-Fahrer verursacht 2,26 Promille Auffahrunfall         

Ort:      Torgau, Friedrich-Naumann-Straße
Zeit:     16.05.2018, 22:25 Uhr

Die Ampel zeigte Rot und ein Motorradfahrer hielt vorschriftsmäßig – dies bemerkte allerdings ein 56-Jähriger in seinem roten Hyundai beim Anfahren an den Kreuzungsbereich auf der B 182 wohl nicht. Denn er fuhr dem an der Ampelkreuzung wartenden Kawasaki-Fahrer unvermittelt ins Heck. Glücklicherweise verletzte sich der Motorradfahrer bei dem Zusammenstoß nicht. Als die Polizeibeamten den 56-Jährigen zum Unfallhergang befragten, wehte ihnen eine erhebliche Alkoholfahne entgegen. Daraufhin folgte eine Atemalkoholkontrolle, wobei bei dem Herrn eine Atemalkoholkonzentration von 2,26 Promille gemessen werden konnte. Der 56-Jährige muss jetzt nicht nur seinen Führerschein abgeben, sondern sich auch einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs stellen. (St)

Glück im Unglück                                                                             

Ort:      Torgau; Karl-Marx-Platz
Zeit:     16.05.2018, 18:35 Uhr

Beim Überqueren der Bundesstraße 87 (Karl-Marx-Platz) beachtete eine Radlerin (14) den VW Polo nicht, der just in dem Moment herannahte. Gleichwohl die VW-Fahrerin (25) noch bremste, konnte sie einen Zusammenstoß nicht verhindern. Das Fahrrad des Mädchens wurde daraufhin am vorderen Schutzblech und der Pedale beschädigt, sie selbst blieb glücklicherweise unverletzt, dennoch folgte eine Kontrolle im nahegelegenen Krankenhaus. Auch am Auto entstand ein geringfügiger Schaden, Lackkratzer an der vorderen Stoßstange. (MB)

 

Sonstiges

 

Toter im Waldstück „Bürgergarten“ gefunden – Identifizierung dauert an

Im Laufe des heutigen Tages entdeckten Gesetzeshüter bei Suchmaßnahmen mit zwei Leichen- und Personensuchhunden in dem unwegsamen Waldstück „Bürgergarten“, zwischen Mulde und der B 87 gelegen, einen männlichen Leichnam. Da die Identität des Toten nicht zweifelsfrei geklärt ist, wird diese durch mehrere Tage in Anspruch nehmende gerichtsmedizinische Untersuchungen festgestellt.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem Toten um einen seit dem 29. April 2018 vermissten 49-jährigen Mann aus Eilenburg handelt. Derzeit liegen keine Anzeichen von Gewalteinwirkungen vor, so dass das Vorliegen einer Straftat im Moment ausgeschlossen werden kann. (MB)


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