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BAB 72/Niedercrinitz: Großkontrolle zur Steigerung der Sicherheit des Verkehrs auf der Autobahn

Medieninformation: 333/2018
Verantwortlich: Oliver Wurdak
Stand: 07.06.2018, 14:55 Uhr

Großkontrolle zur Steigerung der Sicherheit des Verkehrs auf der Autobahn

 

BAB 72/Niedercrinitz – (ow) Sächsische und tschechische Verkehrspolizisten, unterstütz durch Bundespolizisten und Zollbeamte sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Plauen und Kameraden des Technischen Hilfswerks Reichenbach haben am Mittwochnachmittag in einer vierstündigen Großkontrolle auf der Richtungsfahrbahn Hof-Chemnitz insbesondere den gewerblichen Güterverkehr überwacht und kontrolliert. Als Kontrollstelle diente der Parkplatz Niedercrinitz. Da die BAB 72 eine internationale Transitrute darstellt und im Grenzbereich zur Tschechischen Republik verläuft, waren im Rahmen eines durch die EU geförderten Projektes zur Förderung der grenzüberschreitenden Polizeizusammenarbeit und der damit einhergehenden Steigerung des Sicherheitsgefühls Polizisten der Bezirkspolizeidirektion Karlovy Vary und der Polizeidirektion Chemnitz in die Kontrolle eingebunden. Insgesamt standen 58 Polizisten und Zöllner im Einsatz, um durch ihre Kontrollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

Im Laufe der Kontrolle wurden 98 Fahrzeuge unter die Lupe genommen und dabei 52 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Dabei entfielen bspw. 38 auf Geschwindigkeitsverstöße (höchste Überschreitung: 28 km/h, was 80 Euro Bußgeld und einen Punkt bedeutet) und zwei auf unzureichend oder falsch gesicherte Ladung. Positiv war festzustellen, dass lediglich acht Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten zu Tage getreten waren. Denn die Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs im Jahr 2017 hatten gezeigt, dass in 54 Prozent der Fälle die kontrollierten Fahrer gegen die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hatten.

Auch eine Unfallflucht konnte schnell aufgeklärt werden. Etwa 200 Meter nach der Anschlussstelle Zwickau-West hatten sich gegen 15:50 Uhr von der Ladung eines Lkw Mercedes (Fahrer 29) Steine und Dreck gelöst und die Frontscheibe des nachfolgenden Klein-Lkw beschädigt. Dessen Fahrer wandte sich an die Polizisten an der Kontrollstelle, die ihrerseits die Verfolgung des flüchtigen Lkw-Fahrers aufnahmen. Dieser konnte an der Anschlussstelle Zwickau-Ost gestellt werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Insgesamt konnten die Verkehrspolizisten aus Sachsen und der Tschechischen Republik ihre persönlichen Kontakte vertiefen und von den Kontrollpraktiken des jeweils anderen Landes lernen. Zudem wurden der gewerbliche Güterverkehr und damit der Straßenverkehr insgesamt wieder ein Stück sicherer.


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