Polizei Sachsen - Polizeidirektion Leipzig - 17 Kilo Marihuana und zwei Dealer in „Verwahrung“/Kabine von Bagger ausgebrannt/Flächenbrände am Waldrand!/Was ist da in Groitzsch los gewesen?/Radfahrer attackierte Pkw-Fahrer
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17 Kilo Marihuana und zwei Dealer in „Verwahrung“/Kabine von Bagger ausgebrannt/Flächenbrände am Waldrand!/Was ist da in Groitzsch los gewesen?/Radfahrer attackierte Pkw-Fahrer

Verantwortlich: Birgit Höhn, Katharina Geyer, Maria Braunsdorf, Uwe Voigt und Michael Fengler
Stand: 08.06.2018, 15:19 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Fahrzeug brannte                                                           

Ort:      Leipzig-Zentrum, Markthallenstraße, Parkplatz
Zeit:     07.06.2018, 15:00 Uhr

Die Polizei erhielt gestern Nachmittag durch die Rettungsleitstelle Kenntnis über einen brennenden Pkw. Ein Passant hatte dies gemeldet. Ein unbekannter Zündler hatte auf bisher noch nicht bekannte Art und Weise einen ordnungsgemäß abgestellten Nissan auf der Fahrerseite hinten angezündet. Die Kameraden der Feuerwehr löschten den Brand; konnten durch ihr schnelles Eingreifen verhindern, dass das Fahrzeug des 42-jährigen Halters vollständig ausbrannte. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

 

Kabine von Bagger ausgebrannt                                      

Ort:      Leipzig-Lindenau, Gießerstraße/Aurelienstraße
Zeit:     08.056.2018, 00:39 Uhr

Heute Nacht wurden Polizei und Feuerwehr von einem Passanten (28) über „einen lauten Knall“ und „Rauch und Feuer“ an einem Bagger informiert. Wenig später trafen Polizeibeamte und Kameraden der Feuerwehr am Tatort ein. Wie sich herausstellte, waren unbekannte Täter auf das umzäunte Baustellengelände eingedrungen, hatten zunächst die Scheiben der Fahrerkabine eingeschlagen und dann unbekannte Brandmittel hineingeworfen. Daraufhin brannte die Fahrerkabine vollständig aus; die Elektronik wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des Sachschadens wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. (Hö)

 

Vor Polizeibeamten geflüchtet …                                    

Ort:      Leipzig-Möckern, G.-Schumann-Straße, Pohlestraße
Zeit:     08.06.2018, gegen 03:15 Uhr

… war heute Nacht ein Fahrradfahrer. Diesen hatten Polizeibeamte im Visier, da er ohne Licht unterwegs war. Sie sprachen ihn an und wollten ihn stoppen, um ihn einer Kontrolle zu unterziehen. Doch der Mann ignorierte die Aufforderung der Gesetzeshüter und radelte rasch davon, mehrmals die Straßenseite wechselnd. Die Beamten verfolgten ihn mit Blaulicht. Auch dies interessierte ihn nicht, er trat weiter kräftig in die Pedalen. In der Pohlestraße hielt er vor einer Kleingartenanlage an, warf sein Rad hin und kletterte über einen Zaun. Doch keine Chance für den Ausreißer: Ein Polizeibeamter folgte ihm, war schneller, konnte ihn kurz darauf stellen und ihn vorläufig festnehmen. Vor dem Eingangstor der Gartenanlage fanden sie noch die Tasche des Geflüchteten (Leipziger, 40). Sie durchsuchten das Gepäck und fanden neben einer Akku-Flex, einer Zange, einem Rohrschlüssel, einem Schlüsselbund, Zigaretten, Feuerzeug sowie Fahrradbeleuchtung und –werkzeug noch eine Dose mit mehreren kleinen Tüten – darin betäubungsmittelähnliche kristalline Substanzen und Pillen (5,6 g kristalline Substanz und 11,3 g Tabletten). Alles wurde sichergestellt und dem 40-Jährigen der Tatvorwurf des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln eröffnet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Ein Drugwipetest reagierte positiv auf Amphetamine und Methamphetamine. Auf die Frage der Polizisten, warum er die Flucht ergriffen hätte, gab er zur Antwort, dass er mit dem Rad eines „Kumpels“ unterwegs war und nicht weiß, ob dies „geklaut“ ist. Die Beamten stellten das grau-schwarz-orangefarbene Mountainbike „Bulls“ daraufhin ebenfalls sicher. Es wurde geprüft – das Rad stand nicht zur Fahndung; es wurde zur Eigentumssicherung zum Polizeirevier Nord gebracht. Von dort kann sich der Eigentümer sein Rad mit dem dafür notwendigen Nachweis abholen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen; der 40-Jährige hat sich strafrechtlich zu verantworten. (Hö)

 

Was war der Grund?                                                        

Ort:      Leipzig, OT Plagwitz, Karl-Heine-Straße     
Zeit:     06.06.2018, 23:15 Uhr – 07.06.2018, 04:45 Uhr

Unbekannte Täter warfen mit Pflastersteinen insgesamt 12 Fensterscheiben eines Gebäudes ein. Am Tatort wurden bei der anschließenden kriminaltechnischen Tatortarbeit auch noch Scherben und Blechdeckel eines Glasgefäßes festgestellt. Auch die Fassade des Objektes wurde durch die Verschmutzung von Teer in Mitleidenschaft gezogen. Bei den angegriffenen Räumlichkeiten handelte es sich um eine Bildungseinrichtung. Ca. 100 Meter weiter wurde auch ein Planungsbüro angegriffen. Hier wurden mehrere große Schaufensterscheiben zerstört. Der Gesamtschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden. (Vo)

 

Geschlagen!                                                                                             

Ort:      Leipzig, OT Neustadt-Neuschönefeld, Ludwigstraße          
Zeit:     07.06.2018, 12:55 Uhr

Mehrere Zeugen informierten die Polizei, dass es im Bereich der Ludwigstraße zu einer Körperverletzung gekommen war. Als die Polizeibeamten des nahe gelegenen Polizeipostens eintrafen, meldeten sich mehrere Zeugen bei den Beamten. Dabei wurde bekannt, dass drei unbekannte männliche Personen den Geschädigten verfolgten. Als sie ihn eingeholt hatten, prügelten sie sofort auf ihn ein. Daraufhin kam der Geschädigte zu Fall. Am Boden liegend wurde er noch getreten. Anschließend verschwanden die drei unbekannten Täter in Richtung Hedwigstraße. Das Rettungswesen war mittlerweile auch eingetroffen und behandelte den verletzten Geschädigten zunächst vor Ort. Anschließend wurde er zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Geschädigten handelte es sich um einen 17-jährigen aus Syrien. Bei der Überprüfung seiner Identität wurde bekannt, dass er in einer Einrichtung für unbegleitete minderjährige Asylbewerber wohnt und dort als vermisst gemeldet war. Zum Motiv der Auseinandersetzung konnten noch keine gesicherten Erkenntnisse erlangt werden.

Zur Personenbeschreibung der drei unbekannten Täter liegen folgende Erkenntnisse vor:

1. Person:

- männlich
- Nordafrikaner
- schwarze Haare, lockig
- dunkelblaues T-Shirt mit weißem Kragen
- weiße Bündchen am Ärmel
- weiße Streifen quer über die Brust
- weiße Turnschuhe
- trug eine weinrote Jacke in der Hand

2. Person:

- männlich
- dunkelhäutig
- weißes T-Shirt
- weiße Turnschuhe
- schwarze Umhängetasche
- dunkles, eventuell weinrotes Basecap, verkehrtherum aufgesetzt

3. Person:                                               

- männlich
- dunkelhäutig
- schwarze Haare
- weißes T-Shirt
- dunkelgraue/schwarze Jogginghose
- schwarze Turnschuhe (Vo)

 

BMW gestohlen                                                                                 

Ort:      Leipzig, OT Wiederitzsch, Marmontstraße
Zeit:     06.06.2018, 21:00 Uhr – 07.06.2018, 07:00 Uhr

Die bisher unbekannten Täter entwendeten auf bisher unbekannte Art und Weise den gesichert abgestellten weißen BMW X5 in einem Zeitwert von ca. 60.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen übernommen. (MF)

 

Radfahrer attackierte Pkw-Fahrer                                                 

Ort:      Leipzig, OT Neustadt-Neuschönefeld, Mariannenstraße
Zeit:     07.06.2018, 17:00 Uhr

Ein 56-Jähriger befuhr mit seinem VW Caddy die Mariannenstraße in Richtung Hermann-Liebmann-Straße. Parallel auf dem Fußweg fuhren zwei Radfahrer. Die Radfahrer fuhren vom Fußweg auf die Straße vor den VW. Der VW-Fahrer musste abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden und hupte anschließend. Offenbar fühlte sich ein Radfahrer dadurch gestört und beleidigte den Pkw-Fahrer lautstark. An der nächsten Kreuzung fuhr der Radfahrer an dem VW vorbei und trat gegen dessen Pkw; der 56-Jährige stieg aus und wollte den Radfahrer zur Rede stellen. Zu diesem Zweck hielt er das Fahrrad fest, dies beantwortete der Radfahrer allerdings mit Schlägen gegen dessen Oberkörper und Kopf. Umstehende Passanten eilten hinzu und trennten die Beteiligten voneinander. Der Radfahrer und seine Begleiterin nutzten dies und entfernten sich unerkannt. Der 56-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung verletzt. Der Radfahrer wurde wie folgt beschreiben:

  • männlich
  • ca. 20-30 Jahre
  • ca. 180 cm
  • schlank
  • dunkelblondes Haar zum Zopf gebunden

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 96634-224 zu melden. (MF)

 

„Kommissar Schwarz“ erneut in Aktion

  1. Fall                                                                                            

Ort:      Leipzig; OT Dölitz-Dösen, Gersterstraße
Zeit:     07.06.2018, 10:00 Uhr

Nicht nur am Mittwoch, nein, auch am Donnerstag schellte „Kommissar Schwarz“ bei älteren Damen und Herren, um deren finanzielle Situation zu erfragen. So erreichte er vormittags gegen 10:00 Uhr einen 82-Jährigen, den er in ein Gespräch verwickelte und mit der Kenntnis der Daten dessen Ehefrau zu beeindrucken versuchte. Er war allerdings nicht sehr überzeugend, so dass der Herr die Gefahr witterte und das Telefonat beendete.

  1. Fall                                                                                                                                          

Ort:      Leipzig; OT Meusdorf, Zolaweg
Zeit:     07.06.2018, 10:30 Uhr - 10:45 Uhr

Schon eine halbe Stunde später versuchte es der „Kommissar“ bei einem Meusdorfer Ehepaar und erzählte der Dame, die den Hörer abgehoben hatte, etwas von Festnahmen, entkommenen Langfingern und sichergestellten Dokumenten, auf denen auch ihr Name notiert sei.

Nach einem kurzen Schockmoment kamen der Frau jedoch Zweifel an der aufgetischten Story, die sie auch gegenüber dem „Kommissar Schwarz“ äußerte. Dieser wiederum bemühte sich um Glaubwürdigkeit, verlangte, dass sie auflege und erneut zurückrufe.

Gesagt, getan … Offensichtlich aber drückte die Dame aber nur die Rückruftaste, so dass sie erneut in einem Callcenter landete, die für derartig betrügerische Anrufe verantwortlich sind. Es meldete sich also ein Mann, Name unverständlich, der sie sogleich mit „Kommissar Schwarz“ verband. Dieser kam dann gleich zur Sache, erfragte, ob eine Münzsammlung bzw. Wertgegenstände im Haus vorhanden seien. Das verneinte allerdings die Frau und übergab aufgrund weiterer Nachfragen, u. a. auch zum Online-Banking an ihren Mann (74).

Äußerst lästig und ohne Chance „Kommissar Schwarz“ abzuwimmeln, erduldete das Ehepaar den betrügerischen Anrufer, der sogar mit der Staatsanwaltschaft in Kontakt stünde. Zwischenzeitlich fuhr es den Computer hoch und wartete auf weitere Anweisungen. Mittlerweile erfragte der Anrufer, ob das Ehepaar ein spezielles Programm auf den Rechner hätte, mit welchem jener auf den Rechner des Paares hätte Zugriff erlangen können. Da sie jedoch glücklicherweise nicht über das Programm verfügten, kam es nicht so weit. Zwar verband „Kommissar Schwarz“ noch mit einem vermeintlichen IT-Spezialisten, der das Paar aufforderte, dass Programm aufzuspielen. Doch da zog der Herr die Notbremse und beendete das Gespräch kurz „vor zwölf“.

Anschließend erstattete das Pärchen Anzeige wegen Amtsanmaßung im Zusammenhang mit versuchten Betruges. (MB)

 

Landkreis Leipzig

17 Kilo Marihuana und zwei Dealer in „Verwahrung“                

Ort:      Markkleeberg, Gartenstraße
Zeit:     06.06.2018; gegen 18:00 Uhr

Seit Februar dieses Jahres ermittelten Leipziger Kriminalisten gegen einen 33-jährigen Iraker wegen des Verdachts, illegal mit Betäubungsmitteln, im speziellen mit Marihuana, gehandelt zu haben.

Nach wochenlangen akribischen Recherchen erfuhren die Gesetzeshüter, dass der 33-Jährige für den vergangenen Mittwoch (6. Juni 2018) ein Treffen mit einem 48-jährigen Chemnitzer vereinbart hatte, um eine nicht geringe Menge Marihuana an ihn zu verkaufen.

Dazu trafen sich beide gegen 18:00 Uhr in der Markkleeberger Südstraße, in der sie aber bereits von den Ermittlern erwartet wurden. Allerdings griffen diese noch nicht zu, sondern beobachteten, dass der 33-Jährige zum Chemnitzer ins Auto stieg, um mit ihm gemeinsam zur Gartenstraße zu fahren. Dort angekommen, machte sich der 33-Jährige auch gleich auf den Weg und betrat eines der  Mehrfamilienhäuser. Schon nach einigen Minuten kehrte er dann mit einer wohlgefüllten Einkaufstüte zum Auto zurück und überreichte diese an den ihm Auto wartenden 48-Jährigen.

In diesem Moment aber griffen Einsatzkräfte einer Spezialeinheit zu und nahmen die beiden Männer vorläufig fest. Zudem förderten sie bei der Durchsuchung des Duos aus der Umhängetasche des 33-Jährigen ein Einhandmesser und knapp 3.000 Euro Bargeld zu Tage. Zudem fanden sich in der Einkaufstüte 3.000 g Marihuana an.

Nun kam es, dass während des Geschehens unerwartet ein weiterer Mann mit schwarzer Tasche das Mehrfamilienhaus verlassen wollte, aber beim Erblicken der Polizisten auf dem Absatz kehrtmachte. Doch die Gesetzeshüter folgten ihm und fingen ihn am Hintereingang ab, als er „flinke Füße“ bekommen wollte.

Wie sich schnell herausstellte, handelte es sich bei ihm um einen 24-jährigen Albaner, der im selben Haus wohnte und in seiner Wohnung ein größeres Depot Marihuana lagerte. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Gesetzeshüter die schwarze Tasche, mit der er kurz zuvor das Haus verlassen wollte und in ihr 13.000 g Marihuana. Weiterhin fanden die Gesetzeshüter Bargeld in fünfstelliger Höhe. Bei weiteren Wohnungsdurchsuchungen in diesem Zusammenhang stießen die Ermittler nochmals auf weitere 1.000 g des Betäubungsmittels, die sie ebenso wie die restlichen 16.000 g sicherstellten, genauso wie das Bargeld. Auch den 24-Jährigen nahmen sie vorläufig fest.

Die Leipziger Staatsanwaltschaft stellte aufgrund hinreichenden Tatverdachts gegen zwei der Tatverdächtigen Antrag auf Haftprüfung, dem der Haftrichter folgte. Er erließ gegen die beiden (24, 33) Untersuchungshaft wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und setzte diese umgehend in Vollzug. (MB)          

 

In Einfamilienhaus eingebrochen                                                  

Ort:      Borsdorf, OT Zweenfurth
Zeit:     26.05.2018, 20:15 Uhr – 07.06.2018, 20:00 Uhr                                              

Ein Eigenheim, welches gerade umgebaut wird, suchten Einbrecher im Zeitraum 26.05.2018 bis 07.06.2018 heim. Wie die unbekannten Täter in das Haus gelangten, ist derzeit nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen durchsuchten sie die Räumlichkeiten und stahlen Schmuck. Der Wert der Schmuckgegenstände ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen. (MF)

 

Flächenbrände am Waldrand!                                                 

Ort:      Borna, Waldstück am Bockwitzer See
Zeit:     07.06.2018, 14:10 Uhr                                            

Über die Rettungsleitstelle wurde bekannt, dass es am Waldrand am Bockwitzer See zu einem Flächenbrand der Wiese gekommen war. Die Kameraden der Feuerwehr waren schnell vor Ort und konnten die Brände löschen. Auffällig war, dass die Flächenbrände in unmittelbare Nähe von verschiedenen Hochständen angezündet wurden. An einem Hochstand wurde die Leiter in Mitleidenschaft gezogen. Einer wurde direkt angezündet. Insgesamt waren fünf Hochstände betroffen. Die Beamten gehen von Brandstiftung aus. Zusammenhänge zwischen dieser Brandstiftung und den vorhergehenden Brandstiftungen mit den anderen Hochsitzen werden geprüft.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (Vo)

 

Landkreis Nordsachsen

Betrunken im Straßenverkehr                                                         

Ort:      Jesewitz, Schulstraße
Zeit:     07.06.2018, 20:00 Uhr                                        

Polizeibeamte des Polizeireviers Eilenburg kontrollierten am Donnerstag, gegen 20:00 Uhr, in der Ortslage Jesewitz einen Citroen.  Bei der Kontrolle stellten die Beamten Alkohol in der Atemluft des Fahrers (44) fest. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,82 Promille. Der 44-Jährige wird nun für längere Zeit zu Fuß unterwegs sein. Das Polizeirevier Eilenburg hat die Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr aufgenommen. (MF)

 

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Autofahrer übersah Radfahrerin                                                  

Ort:      Leipzig-Zentrum, Johannisplatz
Zeit:     07.06.2018, gegen 17:00 Uhr                                               

Der Fahrer (84) eines  VW Golf befuhr die Querstraße und bog dann bei „Grün“ nach links auf den Johannisplatz ab. Dabei übersah er jedoch eine Fahrradfahrerin (24), welche an der Fußgängerampel die Straße am Johannisplatz fahrend überquerte. Er erfasste die Frau. Diese stürzte und verletzte sich. Vier Zeugen hatten den Unfall beobachtet und riefen das Rettungswesen sowie die Polizei. Die junge Frau wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren. An Pkw und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Gegen den Autofahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)
 

Noch einmal für alle: Aufpassen beim Abbiegen!              

Ort:      Leipzig, OT Zentrum-Süd, Peterssteinweg  
Zeit:     07.06.2018, 11:50 Uhr                                         

Ein 53-jähriger Fahrer eines Mercedes fuhr mit seinem Fahrzeug den Peterssteinweg in stadtauswärtige Richtung. Parallel dazu fuhr ein 22-jähriger Fahrradfahrer unter Nutzung des Fahrradstreifens in diese Richtung. Der Autofahrer bog anschließend nach rechts ab und übersah den weiter geradeaus fahrenden Radfahrer. Es kam zur Kollision. Der 22-jährige Radfahrer stürzte mit seinem Fahrrad und verletzte sich leicht. (Vo)
 

Notarztwagen kollidierte mit Radlerin                                            

Ort:      Leipzig, OT Mockau-Nord, Kieler Straße
Zeit:     07.06.2018, 22:00 Uhr

 

Zu einer Kollision zwischen einem Notarztwagen und einer Radfahrerin (28) kam es am Donnerstag in Leipzig-Mockau. Der Fahrer  (44) des Einsatzfahrzeuges befuhr mit dem Notarztwagen die Kieler Straße in Richtung Mockauer Straße. Vor der Mockauer Straße, Höhe Wendeschleife der Straßenbahn, fuhr er geradeaus. Dabei übersah er die parallel fahrende Radfahrerin und kollidierte mit ihr. Die Radfahrerin wurde dabei verletzt. (MF)

 

Landkreis Leipzig

Radfahrerin schwer verletzt                                                     

Ort:      Parthenstein; OT Grethen, Leipziger Straße
Zeit:     07.06.2018, 17:20 Uhr                                              

Eine Radfahrerin (78) befuhr in der Ortslage Grethen die Straße „Am Mühlgraben" mit der Absicht, die Leipziger Straße zu queren. Sie beachtete dabei den vorfahrtsberechtigten 34-jährigen Fahrer eines Pkw Citroen, welcher die Leipziger Straße befuhr, nicht. Es kam im Kreuzungsbereich zur Kollision und die Radfahrerin wurde vom Pkw erfasst. Sie verletzte sich durch den Sturz schwer und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

 

Landkreis Nordsachsen

Davongefahren - Zeugen gesucht!                                        

Ort:      Borna, Am Wilhelmschacht  
Zeit:     07.06.2018, 18:50 Uhr                                              

Eine 18-jährige Fahrerin eines Kleinkraftrades (Simson-Roller) befand sich in einem Schnellrestaurant. Hier wurde sie von einer jungen Frau angesprochen, ob ihr das Kleinkraftrad gehört, das vor dem Schnellrestaurant auf einer Parkfläche abgestellt war. Sie bejahte dies. Die Frau teilte ihr mit, dass ihr Kleinkraftrad umgestoßen wurde, vermutlich von einem danebenstehenden schwarzen Kleintransporter, der anschließend davonfuhr. Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben Hinweise, dass im schwarzen Kleintransporter auf dem Beifahrersitz eine Frau saß. Diese ist ca. 30 - 35 Jahre alt mit langen hellbraunen, lockigen Haaren und hatte eine Brille. Sie trug ein graues Top und ein kurze blaue Hose. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 300 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. Insbesondere sucht die Polizei die oben beschriebene Frau in dem Kleintransporter, die zur Aufklärung des Sachverhaltes beitragen kann. (Vo)

 

Radfahrer haute ab!                                                                         

Ort:      Rötha, Rosental        
Zeit:     07.06.2018, 20:15 Uhr

Drei männliche Fahrradfahrer fuhren die Theka-Straße in Rötha in Richtung Marienstraße. Kurz nach der Zufahrt zum Rosental verlor einer der Radfahrer die Kontrolle und stürzte gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Ford Fiesta. Mit dem Fahrrad verursachte er an diesem Fahrzeug einen Sachschaden. Anschließend stand der gestürzte Radfahrer wieder auf und fuhr mit den anderen beiden in Richtung Rathausstraße davon. Eine aufmerksame Zeugin beobachtete diesen Sachverhalt und konnte den Beamten erste Anhaltspunkte geben. Einer der Radfahrer hatte einen kleinen Mischlingshund dabei. Der Unfallverursacher war eine große schlanke Person mit dunkelblonden kurzen Haaren und trug ein grau-braunes T-Shirt. Die Höhe des Sachschadens am Fahrzeug ist noch nicht bekannt.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (Vo)

 

Sonstiges

 

Was ist da in Groitzsch los gewesen?                                         

Unlängst erreichte die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig eine beunruhigende Information aus Groitzsch. Eltern seien verunsichert, würden ihre Kinder nicht mehr allein auf die Straße lassen und es kursiert die Mär eines entführten Mädchens. Hiermit möchten wir folgendes mitteilen:

Diese Gerüchte und Spekulationen entbehren jeglicher Wahrheit und entsprechen NICHT den Tatsachen!

Dennoch möchten wir kurz aufklären, warum es scheinbar zu diesen Vermutungen gekommen ist:

In der vergangenen Woche, am Freitag, den 1. Juni 2018, meldete sich ein Groitzscher (47) bei der Polizei und teilte mit, dass er soeben beobachtet habe, wie eine korpulente Frau in einem Dirndl von einem Mann in ein Auto gezogen wurde. Er vermute hinter seiner Beobachtung eine Entführung. Hierauf agierte die Polizei sofort und aktivierte mehrere Einsatzkräfte, die in Groitzsch, Großstolpen und der näheren Umgebung nach dem Fahrzeug und der „Entführten“ suchten.

Gegen 17:30 Uhr löste sich die Geschichte mit einem Schmunzeln auf: Sowohl das Fahrzeug als auch die „entführte“ junge Frau wurden in Neukieritzsch gefunden. Mit großer Verwunderung und auch einem Lachen schilderten alle Beteiligten die Situation als Scherz und Necken unter Verliebten, nachdem sie gemeinsam in Großstolpen zu Mittag gegessen hatten. Nach dem Mittagsschmaus spielte das junge Pärchen (beide 17 Jahre) im Beisein des Vaters (48) des jungen Mannes einen Streit, der dann wiederum vom 47-jährigen Groitzscher fehlinterpretiert wurde, woraufhin es überhaupt erst zu dem gesamten Einsatz und der Suche nach der „entführten Braut“ kam. (KG)

 

 


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