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Polizeieinsatz zur „Bunten Republik Neustadt“

Medieninformation: 347/2018
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 17.06.2018, 13:10 Uhr

Landeshauptstadt Dresden
 
Polizeieinsatz zur „Bunten Republik Neustadt“

Am Sonntag zieht die Dresdner Polizei ein erstes Fazit zur diesjährigen Bunten Republik Neustadt. Im Ganzen betrachtet war es ein friedliches Stadteilfest.

Einige typische Vorkommnisse am Rande derartiger Großveranstaltungen waren dennoch zu verzeichnen. Mit Stand 17. Juni 2018, 04.00 Uhr stellten die Einsatzkräfte bislang 71 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Schwerpunkte bildeten hierbei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (18), Körperverletzungsdelikte (14) sowie Handydiebstähle (13). Weiterhin mussten vier Diebstähle von Portmonees sowie drei Verstöße gegen das Waffengesetz verzeichnet werden. Gemessen an der Vielzahl der Besucher bewegen sich die Zahlen aus Sicht der Polizei im überschaubaren Rahmen.

Besonderheiten

Im Zusammenhang mit dem Einsatz sind bislang drei sexuelle Belästigungen angezeigt worden. So ist in der Nacht zum Sonntag eine junge Frau (24) von einem 19-Jährigen gegen ihren Willen auf der Alaunstraße geküsst worden. Polizeibeamte machten den aus Afghanistan stammenden Mann wenig später ausfindig.

Ebenfalls in der vergangenen Nacht hat ein aus Pakistan stammender Mann (31) eine 30-jährige Frau auf dem Albertplatz unsittlich berührt. Auch der Tatverdächtige konnte wenig später von Polizeibeamten gestellt werden. Gegen beide Männer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Weiterhin ist eine 20-Jährige von zwei Unbekannten auf dem Albertplatz gegen ihren Willen geküsst worden. Die Täter entkamen unerkannt.

Am frühen Sonntagmorgen setzten Unbekannte mehrere Müllsäcke an der Böhmischen Straße in Brand. Durch das Feuer wurde eine Hausfassade in Mitleidenschaft gezogen. Abschließende Schadensangaben liegen nicht vor.

Während des vergangenen Wochenendes wurden die Beamten der Dresdner Polizei von Einsatzkräften der Sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Zu den Schwerpunktzeiten, in den Nächten zum Samstag und Sonntag, waren jeweils rund 300 Beamte im Einsatz. (ml)

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