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Mutmaßlicher Seriendieb in Haft

Verantwortlich: Staatsanwalt als Gruppenleiter Till Neumann und Polizeikommissarin Katharina Korch
Stand: 13.07.2018, 12:00 Uhr

 

Gemeinsame Medieninformation

Staatsanwaltschaft Görlitz
Polizeidirektion Görlitz

 

Mutmaßlicher Seriendieb in Haft

Bezug: Gemeinsame Medieninformation des Polizeipräsidiums Brandenburg, der Bundespolizei und der Polizeidirektion Görlitz vom 10. Juli 2018

Görlitz, Uferstraße
10. Juli 2018

Im Rahmen intensiver Grenzkontrollen der brandenburgischen und sächsischen Polizei gemeinsam mit der Bundespolizei entlang der polnischen Grenze am Dienstag gelang es den Beamten einen mutmaßlichen Seriendieb zu überführen.

Der 23-Jährige ging einer Streife der Bundespolizei an der Uferstraße in Görlitz ins Netz, als er mit einigen Kleidungsstücken, Schmuck und Whisky im Wert von etwa 350 Euro Diebesgut unterhalb der Stadtbrücke unterwegs war. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest, brachten ihn in Polizeigewahrsam und stellten die Waren sicher, die aus zwei Ladendiebstählen vom Montag in Görlitz stammten.

Mit der Festnahme des Mannes konnten die Ermittler des Polizeireviers Görlitz auch noch mehrere Diebstähle aus den vergangenen dreieinhalb Wochen aufklären.

So soll der Beschuldigte am 3. Juli 2018 an der Brückenstraße in Görlitz ein Vorderrad eines Fahrrades sowie ein Fahrrad ohne Vorderrad entwendet haben.

Ebenso machen die Ermittler den 23-Jährigen für das Verschwinden mehrerer technischer Geräte aus einem Gebäude an der Brückenstraße verantwortlich. Ein PC samt Monitor sowie ein Beamer im Wert von ca. 2.500 Euro wurden zwischen dem 25. Juni 2018 und 26. Juni 2018 gestohlen.

Da schon zuvor gegen den Beschuldigten ermittelt wurde, können ihm bisher insgesamt 14 Taten ihm zur Last gelegt werden.

Es konnte bei allen Diebstählen ein Gesamtschaden von ca. 3.300 Euro ermittelt werden.

Kriminalisten sicherten nach der Festnahme die Fingerabdrücke und die DNA des Mannes. Dies ist Voraussetzung für die Aufklärung möglicher weiterer Straftaten.

Wegen bestehender Wiederholungsgefahr entschied am Dienstagnachmittag der Haftrichter am Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft, die Untersuchungshaft anzuordnen.

Es wird wegen gewerbsmäßigen Diebstählen ermittelt. Dies ist pro Tat mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren bedroht.


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