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Marodierend durch die Straßen gezogen/Durstiges Diebesduo sorgte für Nachschub/Radfahrer flüchtete und kollidierte mit Auto

Verantwortlich: Maria Braunsdorf, Birgit Höhn, Katharina Geyer
Stand: 07.11.2018, 15:16 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Marodierend durch die Straßen gezogen    

Ort:      Leipzig (Möckern), Kirschbergstraße, Dantestraße, Blücherstraße
Zeit:     06.11.2018, gegen 22:00 Uhr

Dienstagabend zogen zwei Brüder (23, 27) marodierend durch Leipzig-Möckern, wobei es den Anschein hatte, als würden sie mehrere Abstecher quer durch das Strafgesetzbuch unternehmen. Der genaue Zeitablauf ist derzeit noch nicht hundertprozentig geklärt, jedoch deuten diverse Hinweise darauf hin, dass sie an drei Tatabläufen beteiligt waren: Zum einen schlugen sie an mindestens fünf Fahrzeugen auf der Blücherstraße – zwischen Nernststraße und Dantestraße – die Beifahrerscheiben ein. Nach Aussage zweier Eigentümer wurde nichts gestohlen – nur ein großer Stein in einem Fußraum gefunden. Da mit den anderen Besitzern der Fahrzeuge noch nicht gesprochen werden konnte, steht in diesem Sachverhalt auf jeden Fall eine Sachbeschädigung im Raume, wenn nicht sogar ein besonders schwerer Fall des Diebstahls. Im gleichen Zeitrahmen begegneten die Männer auf der Kirschbergstraße einer Frau (60), der sie unvermittelt und ohne Worte den Stoffbeutel (samt Portemonnaie, Handy, Bargeld, diverser Ausweise und Dokumente) aus der Hand rissen. Die 60-Jährige stürzte daraufhin und blieb am Boden liegen. Nur weil sie laut durch lautes Rufen auf sich Aufmerksam machte, wurde sie von Anwohnern bemerkt, die ihr zu Hilfe eilten und die Polizei und einen Krankenwagen alarmierten. Später im Krankenhaus wurde festgestellt, dass sich die 60-Jährige durch den Sturz den Arm gebrochen hatte und im Gesicht verletzt wurde. In diesem Fall steht also eine Raubstraftat zur Debatte. Vermutlich nach diesem Raub begegneten die Brüder einem Mann (34) auf der Gassirunde in einem kleinen Park an der Dantestraße. Einer der Täter forderte lautstark das Handy des 34-Jährigen. Da der nicht daran dachte, sein Telefon herauszugeben, wurde er im nächsten Moment vom zweiten Täter auch schon geschlagen. Er erhielt einen Faustschlag ins Gesicht und wehrte die folgenden Schläge grob ab, weshalb die Täter dann von ihm abließen. Benommen lief der 34-Jährige mit seinem Dackel nach Hause, wo dann seine Lebensgefährtin die Polizei über den Vorfall informierte. Erbeuten konnten die Täter bei dem 34-Jährigen nichts, der aber wurde dennoch zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, da es ihm nach dem körperlichen Angriff sichtlich schlecht ging. Er konnte allerdings noch in der Nacht entlassen werden. Auch in diesem Fall wird gegen die Brüder wegen Raub ermittelt. Nun lagen der Polizei zu allen drei Fällen ähnliche Beschreibungen zu den Tätern vor, weshalb schnell klar war, dass die Geschehen im Zusammenhang stehen müssen. Und so kam es auch, dass die Verdächtigen den Beamten im Bereich der Georg-Schumann-Straße/Seelenbinder-straße während der Absuche ins Netz gingen. Beide wurden aufs Revier gebracht und vorläufig festgenommen. Sie bestreiten die Taten vehement und behaupten, den ganzen Abend in einem Café verbracht zu haben… (KG)

 

Streit zwischen zwei Gruppierungen                                    

Ort:      Leipzig (Grünau), Lützner Straße
Zeit:     06.11.2018, zwischen 21:35 Uhr und 22:00 Uhr

Am Dienstagabend saß eine Gruppe von fünf Freunden des Feuerwassers vor einem Supermarkt in Leipzig-Grünau und widmete sich den Themen um Gott und die Welt, bis sich ihnen eine zweite Gruppierung von etwa acht Männern näherte. Die näheren Umstände, die nun folgten und für die anstehende Auseinandersetzung, die in Flaschenwürfen endete, verantwortlich waren, sind bisher noch nebulös. Etwa eine halbe Stunde lang rangen die Gruppierungen nach Worten und stritten sich lautstark, bis sich die erste Gruppe auf eine benachbarte Grünfläche zurückzog. Schlussendlich gerieten zwei Männer, darunter der spätere Geschädigte (40), derart in beleidigende Disharmonie, dass einer der Herren den anderen mit einer Flasche bewarf. Der 40-Jährige ging zu Boden und erlitt sowohl eine Platzwunde an der Stirn als auch eine Schnittwunde am Auge. Ein späterer Atemalkoholtest ergab bei ihm 2,26 Promille. Die „gegnerische Gruppierung“ soll, laut Aussagen der Freunde des Verletzten, sich im Alter von 18 bis 24 Jahren befunden haben. Alle Männer sollen dunkel, mit Jogginghosen bekleidet gewesen sein. Zwei trugen ein Basecap, einer eine Kapuze. Darüber hinaus sollen alle der südländischen Erscheinung zuzuordnen gewesen sein. Aufgrund seiner Verletzungen wurde der 40-Jährige in eine Augenklinik zur weiteren Behandlung gebracht. (KG)

 

Bargeld und Medikamente gestohlen                      

Ort:      Leipzig (Großzschocher), Dieskaustraße
Zeit:     05.11.2018, 19:20 Uhr bis 06.11.2018, 06:20 Uhr

Mittels Ziehen der Kantenriegel einer Tür konnte ein Unbekannter in die Räumlichkeiten einer Praxis eindringen. Er durchsuchte alles, brach eine Kasse auf und entwendete daraus das Bargeld. Zudem stahl der Einbrecher verschiedene Medikamente und nahm auch noch Rezepte mit. Eine Angestellte hatte morgens den Einbruch festgestellt und sofort die Polizei in Kenntnis gesetzt. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

 

Diebstahl aus Hotel                                                       

Ort:      Leipzig (Zentrum)
Zeit:     05.11.2018, 21:00 Uhr bis 06.11.2018, 08:30 Uhr

Vom Montag zum Dienstag gelangten unbekannte Täter auf bisher noch nicht bekannte Art und Weise in mehrere Hotelzimmer. Daraus stahlen sie zwei Fernseher sowie drei Radios. Zudem nahmen sie auch noch eine Bettdecke und Bettwäsche mit. Die Geschäftsführerin stellte das Fehlen der Gegenstände morgens fest und informierte sogleich die Polizei. Sie schätzte den Stehl- und Sachschaden auf eine vierstellige Summe im mittleren Bereich. Die Ermittlungen nach den Dieben laufen. (Hö)

 

Kellerbox brannte aus                                                  

Ort:      Leipzig (Möckern), Christian-Ferkel-Straße
Zeit:     07.11.2018, 01:40 Uhr

Die Rettungsleitstelle informierte die Polizei heute Nacht über einen Kellerbrand.  Sowohl die Kameraden mehrerer Wehren als auch Polizeibeamte waren schnell am Ort des Geschehens. Einige Hausbewohner hatten bereits ihre Wohnungen verlassen, da sich der Rauch nicht nur im Bereich des Kellers, sondern auch im gesamten Treppenhaus ausgebreitet hatte. Sofort wurden die letzten Mieter durch die Polizei zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert. Danach kontrollierten Feuerwehrleute das gesamte Wohnhaus. Es konnte lokalisiert werden, dass der Brand in einer Kellerbox ausgebrochen war. Diese brannte vollständig aus. Die Kameraden konnten das Feuer zügig löschen, nachdem sie Türen gewaltsam öffnen und Fensterscheiben zerstören mussten. Darüber wurde später die Hausverwaltung in Kenntnis gesetzt. Um 02:35 Uhr konnten Polizeibeamte das Haus betreten und auch die Mieter in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Keller allerdings wurde versiegelt zwecks Untersuchung durch die Spezialisten. Kripobeamte gehen von Brandstiftung aus und ermitteln deswegen. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. (Hö)

 

Motorrad verschwunden                                             

Ort:      Leipzig (Eutritzsch), Schiebestraße
Zeit:     05.11.2018, gegen 16:30 Uhr – 06.11.2018, gegen 08:30 Uhr

Das Motorrad, eine schwarz-gelbe BMW F 800 mit dem amtlichen Kennzeichen L GF 71, welches der Besitzer (32) Montagnachmittag am Fahrbahnrand der Schiebestraße geparkt hatte, war am nächsten Morgen verschwunden. Da sie sich selbst in angrenzenden Straßen nicht wieder anfand, erstattete der 32-Jährige Anzeige wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. Zu Sonderausstattungsmerkmalen der Maschine listete er folgende Punkte auf:
 

  • schwarzer Hartschalen-Top-Case-Koffer
  • schwarze Sturzbügel links und rechts neben dem Motorblock
  • schwarzfarbige Steinschutzgitter vor Scheinwerfer
  • neue Bereifung

 

Die Polizei hat das Motorrad zur Fahndung ausgeschrieben und die Ermittlungen aufgenommen. (MB)


Durstiges Diebesduo sorgte für Nachschub                     

Ort:      Leipzig (Gohlis-Nord), Landsberger Straße
Zeit:     06.11.2018, 11:29 Uhr

Ein durstiges Duo packte in einem Einkaufsmarkt mehrere Flaschen Hochprozentigen ein und verließ den Markt, ohne zu bezahlen. Zwei Mitarbeiter hatten den Diebstahl aber bemerkt und folgten den Langfingern, um sie zu stellen. An der Haltestelle ertappten sie die beiden, die dort saßen und auf die Straßenbahn warteten. Als das Diebesduo die Marktmitarbeiter erkannten, sprangen sie auf. Einer rannte weg, der andere drohte indes mit Schlägen. So gelang es ihm, die Verfolger in Schach zu halten und anschließend in eine der abfahrenden Straßenbahnen einzusteigen. Die Mitarbeiter riefen die Polizei und erstatteten Anzeige. Die Täter beschrieben sie folgendermaßen:

 

1. Täter

- kräftige Gestalt

- Bart um Mund und Kinn

- schwarze Brille

- schwarz/weiße Tarnjacke

- dunkle Hose

- circa 30 Jahre alt

- schwarzes Basecap

- weißer Stoffbeutel

 

2. Täter

- kräftige Gestalt

- rötliche Augen

- circa 30 Jahre alt

- blaue Jacke

- dunkelblaue Jacke mit Kapuze

- rotes Basecap. (MB)

 

Landkreis Leipzig

Auseinandersetzung zwischen Busfahrer und Fahrgast            

Ort:      Neukieritzsch (Lobstädt), Bergisdorfer Straße
Zeit:     06.11.2018, 14:10 Uhr

Nachdem der Bus (Fahrer: 53) in Lobstädt angehalten hatte und ein Schüler (16) ausgestiegen war, stellte ihn der Mann zur Rede. Den Busfahrer hatte während der Fahrt von der Schule gestört, dass der Jugendliche ständig laut gepfiffen hatte. Bei der Diskussion zeigte sich wohl der 16-Jährige provokant, pfiff weiter und soll auch den „Stinkefinger“ gezeigt haben. Nach der verbalen Auseinandersetzung kam es dann zu einer körperlichen, bei welcher der Busfahrer verletzt und ein Kleidungsstück des Schülers beschädigt wurde. Beide Geschädigten erstatteten Anzeige bei der Polizei; dabei gab es widersprüchliche Aussagen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung; die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

 

Schwere Beute                                                                           

Ort:      Groitzsch (Wischstauden), Brösener Straße
Zeit:     03.11.2018, 13:30 Uhr - 06.11.2018, 07:30 Uhr                                              

Eine böse Überraschung wartete auf einen Schrotthändler (63), als er morgens die Tore seiner Scheune öffnete, in der die sortierten Schrottteile verschiedenster Metalle lagerten. Mehrere hundert Kilogramm Messingschrott und Rotguss im Wert von ca. 1.600 Euro waren verschwunden und ein großes Loch in der Scheunenwand zu sehen. Auch brannte ungewöhnlicher Weise Licht im Büro. Also nahm der 63-Jährige die Sache genauer unter die Lupe und fand heraus, dass die Langfinger auch ihren Fokus auf die Schrankinhalte seines Büros gelegt hatten. Diese waren durchwühlt, doch lediglich aus einem Bierkasten fehlten sechs Flaschen. Hingegen wog der Schrottdiebstahl schwerer. Er erkannte die Spuren von Autoreifen auf dem Feld, die zur Rückseite der Scheue führten. Dort, wo sie endeten, war das Loch in der Ziegelwand zu sehen, durch welches die Diebe offensichtlich ins Innere geklettert waren und auch die Schrottteile hinaus lanciert hatten, um es schließlich abzutransportieren.

Bereits im September dieses Jahres war sein Handel von Schrottdieben heimgesucht worden, so dass der erneute Einbruch seiner kleinen Firma erheblich zusetzte. Er rief die Polizei und erstattete Anzeige wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. (MB)

 

Wohnungsbrand mit Folgen                                                   

Ort:      Rötha, Ernst-Thälmann-Straße
Zeit:     06.11.2018, 22:00 Uhr - 22:40 Uhr

In einem sechsgeschossigen Neubaublock, der bislang nur teilweise bewohnt ist, brach gestern Abend ein Feuer aus. Als Rettungswagen und Feuerwehr eintrafen, quoll bereits starker Rauch über einen der Balkone der 4. Etage aus dem Haus heraus. Sofort begannen die Evakuierungsmaßnahmen, im Zuge dessen zwölf Anwohner zum Verlassen des Hauses aufgefordert und zwei von ihnen (59 m; 64 m) wegen Verdacht einer Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht wurden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Rötha, Espenhain, Borna und Mölbis löschten innerhalb kurzer Zeit die Flammen in der unbewohnten, aber vermüllten Einraumwohnung der 4. Etage. Diese war durch das Feuer völlig zerstört und damit unbewohnbar geworden. Zudem wurde der Hausflur durch Rußablagerungen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem die Wohnungen der weiteren Anwohner geprüft und bewohnbar erklärt waren, konnten diese ins Haus zurückkehren.

Die Polizei ermittelt in dem Fall nun wegen Verdacht der schweren Brandstiftung. (MB)

 

Landkreis Nordsachsen

Auseinandersetzung im Jugendclub                                         

Ort:      Torgau, Puschkinstraße
Zeit:     06.11.2018, gegen 17:00 Uhr

Wieso, weshalb, warum es zu einem Streit im Jugendclub gestern Nachmittag kam, schwebt bisher noch im Dunkeln. Fest steht, dass sich zwei junge Herren (14 und 20) einen Streit lieferten, wobei der 14-Jährige irgendwann einen Knüppel in der Hand gehalten haben soll, womit er seinem Kontrahenten drohte. Der wiederum schlug kurzerhand mit einer Bierflasche auf den Kopf des 14-Jährigen, um ihn sich so vom Leibe zu halten. Mit einer Kopfplatzwunde am Ohr forderte der 14-Jährige hiernach eine Entschuldigung, weshalb die Polizei zur Schlichtung hinzugezogen wurde. Die wiederum ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 20-Jährigen und prüft den Tatbestand der Bedrohung, die von dem 14-Jährigen ausgegangen sein soll. (KG)

 

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Verhängnis für Radfahrerin: offene Autotür                           

Ort:      Leipzig (Zentrum), Goethestraße
Zeit:     06.11.2018, gegen 15:15 Uhr

Der Fahrer (36) eines BMW parkte gestern Nachmittag sein Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand. Allerdings beachtete er beim Öffnen seiner Tür nicht den Nachfolgeverkehr: So fuhr eine Fahrradfahrerin (17) gegen die offen stehende Fahrertür und stürzte. Dabei zog sich die Jugendliche leichte Verletzungen zu und wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Zudem wurde ihre Mutter über den Unfall in Kenntnis gesetzt. An Auto und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 3.200 Euro. Der BMW-Fahrer hat sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)

 

Landkreis Leipzig

Auto überschlug sich – Fahrer hatte „Schutzengel“       

Ort:      Lossatal (Lüptitz), Wurzner Straße
Zeit:     06.11.2018, gegen 17:00 Uhr

Auf der S 20 von Wurzen nach Lüptitz war gestern Nachmittag der Fahrer (18) eines VW Polo unterwegs. Offenbar aufgrund unangepasster Geschwindigkeit geriet er ins Schleudern und kam nach rechts von der Straße ab. Der Pkw überschlug sich auf einem Feld; es entstand Totalschaden. Der 18-Jährige blieb unverletzt. Der Vortest mit dem Alkomat zeigte einen Wert von 0,14 Promille. Gegen den jungen Autofahrer wird ein Bußgeld verhängt. (Hö)

 

Landkreis Nordsachsen

Radfahrer flüchtete und kollidierte mit Auto                       

Ort:      Delitzsch, Nordstraße/Bitterfelder Straße
Zeit:     06.11.2018, 07:25 Uhr

Polizeibeamten fiel gestern Früh ein Fahrradfahrer auf, der ein zweites Rad mit sich führte. Da ihnen der Mann bereits bekannt war, entschlossen sie sich, den 40-Jährigen einer Kontrolle zu unterziehen. Als sie ihn anhalten wollten, flüchtete er sofort. Allerdings fuhr der Radfahrer bei „Rot“ und stieß auf der Kreuzung mit einem Peugeot-Fahrer (39), der bei „Grün“ gefahren war, zusammen. Er stürzte, verletzte sich an einer Hand und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizisten stellten beide Räder sicher und bei der Überprüfung fest, dass diese aus Diebstahlshandlungen stammten. Die Ermittlungen dauern noch an. An Pkw und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. (Hö)

 

Crash mit Wildschwein und Reh

Fall 1                                                                                              

Ort:      Mockrehna, B 87
Zeit:     06.11.2018, gegen 06:00 Uhr

Der Fahrer (54) eines Opel war auf der B 87 von Mockrehna nach Doberschütz unterwegs. Eine Rotte Wildschweine überquerte die Straße von rechts nach links. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem der Borstentiere. Das Wildschwein verendete. Der Autofahrer hatte Glück – er blieb unverletzt. Sein Fahrzeug allerdings musste mit einem Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro abgeschleppt werden. Der Jagdpächter wurde von Polizeibeamten über den Unfall verständigt. (Hö)

 

Fall 2                                                                                              

Ort:      Torgau, Eilenburger Straße, B 87
Zeit:     06.11.2018, gegen 06:15 Uhr

Wieder auf der B 87, diesmal kurz vor Torgau, rannte ein Reh über die Straße, kreuzte so den Weg eines Autofahrers. Der Mazda-Fahrer (30) war von Mockrehna nach Torgau unterwegs und stieß mit „Bambi“ zusammen. Der Mann blieb unverletzt; das Tier erlitt tödliche Verletzungen. Auch in diesem Fall wurde die Jagdbehörde in Kenntnis gesetzt. (Hö)

 

Autobahnpolizeirevier

Mehrere Fahrzeuge beschädigt                                                         

Ort:      BAB 38, in Richtung Dreieck Parthenaue
Zeit:     06.11.2018, gegen 17:00 Uhr

Der Fahrer (45) eines Lkw MAN mit Anhänger befuhr die BAB 38 in Richtung Dreieck Parthenaue. In Höhe km 198,0 gab es am Anhänger hinten links einen Reifenschaden, wobei der Reifen sowie verschiedene Fahrzeugteile beschädigt und auf der gesamten Fahrbahn verstreut wurden. Nachfolgende neun Fahrzeuge, wie Ford, VW, Skoda und Mitsubishi, konnten nicht mehr bremsen oder ausweichen und fuhren darüber. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro an allen zehn Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand. (Hö)

 

Sonstiges

Wohlbehalten wiedergefunden!                                                 
Ergänzung zur Öffentlichkeitsfahndung: Gesucht: 10-jähriger Schüler aus Frohburg


Der 10-Jährige, der seit gestern Abend als vermisst gemeldet worden war, ist heute Morgen, gegen 07:15 Uhr zwar unterkühlt, aber sonst wohlbehalten gefunden worden. Der Junge nutzte wie jeden Tag nach Schulschluss den Busverkehr, stieg aber nicht an der Heimatadresse aus und gelangte deshalb nach Geithain, wo er die Nacht verbrachte. Dort wurde er heute Morgen auf einem Firmengelände gefunden. Ein Straftatsverdacht ist ausgeschlossen.

Mit dem Auffinden des Jungen sind die Voraussetzungen für eine Öffentlichkeitsfahndung entfallen, weshalb Sie gebeten werden, die Fahndung zu beenden und die damit im Zusammenhang veröffentlichten Bilder zu löschen bzw. unkenntlich zu machen.

Für die Unterstützung bei der Fahndung nach dem Jungen bedankt sich die Pressestelle. (MB)


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