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Polizei sicherte Veranstaltungswochenende in Chemnitz ab

Verantwortlich: Jana Kindt
Stand: 06.03.2016, 6:00 PM Uhr

Polizei sicherte Veranstaltungswochenende in Chemnitz ab


(He) Im Zusammenhang mit dem 71. Jahrestag der Bombardierung von Chemnitz fanden am 5. und 6. März 2016 in Chemnitz zahlreiche Veranstaltungen und Versammlungen statt.

Am Sonntag begann das Bündnis Chemnitz Nazifrei kurz nach 13 Uhr eine Versammlung zum Thema „Chemnitz zeigt wie es geht – weltoffen, tolerant, menschlich“. Der Aufzug führte die Teilnehmer vom Roten Turm mit Zwischenkundgebungen über die Straße der Nationen, Kreuzung Georgstraße, Am Wall, zum Johannisplatz und zurück zum Ausgangspunkt, wo gegen 16.20 Uhr die Abschlusskundgebung stattfand. Rund 400 Menschen nahmen laut Veranstalter hier teil.

Der von den Jungen Nationaldemokraten Sachsen (JN) angemeldete Aufzug mit Kundgebungen ging vom Hauptbahnhof aus über die Georgstraße, Mühlenstraße, Theaterstraße, Falkeplatz, Bahnhofstraße zurück zum Hauptbahnhof. Dort endete diese Versammlung nach
ca. 2 ½ Stunden gegen 16.30 Uhr. Nach Veranstalterangaben kamen rund 130 Teilnehmer.

Zum Schutz des friedlichen und störungsfreien Verlaufs der heutigen Veranstaltungen und Versammlungen führte die Polizeidirektion Chemnitz einen Einsatz durch. Unterstützt wurde die Chemnitzer Polizei von Einsatzbeamten aus Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie von Beamten der sächsischen Bereitschaftspolizei, der Polizeidirektionen Leipzig und Zwickau. Unterstützung leistete auch die Bundespolizei.
Mit im Einsatz waren außerdem mehrere Kommunikationsteams sowie das Social Media Team der sächsischen Polizei. Letzteres begleitete via Twitter den Einsatz. In den Einsatz waren insgesamt rund 800 Einsatzkräfte eingebunden.

Fazit:
Die Versammlungen und Veranstaltungen am Samstag und Sonntag verliefen friedlich und störungsfrei.
Bei den heutigen Versammlungen konnte die Polizei einen Versuch von Störern, auf die JN-Aufzugsstrecke zu gelangen, unterbinden. Es wurden zehn Platzverweise ausgesprochen. An mehreren Stellen entlang dieser Aufzugstrecke kam es zu Protesten auf Hör- und Sichtweite.
Mit Stand heute 18 Uhr hat die Polizei im Zusammenhang mit den zwei Aufzügen zwei Anzeigen registriert (2x Verstoß Versammlungsgesetz – Vermummung, Schutzbewaffnung).

Trotz lediglich operativer Straßensperrungen entlang der Marschstrecken konnten Verkehrsbehinderungen nicht vollkommen vermieden werden.

 


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