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Dresdner Kriminalpolizei überführte georgische Einbrecherbande

Medieninformation: 149/2016
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 10.03.2016, 12:00 PM Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Dresdner Kriminalpolizei überführte georgische Einbrecherbande

Die Dresdner Kriminalpolizei legte vergangene Woche einer fünfköpfigen Bande das Handwerk, auf deren Konto zahlreiche Einbrüche in Einfamilienhäuser im Stadtgebiet sowie im Umland Dresdens gehen.

Bereits im Dezember 2015 waren die Kriminalisten auf einen Anstieg der Einbrüche in Einfamilienhäuser aufmerksam geworden (siehe Medieninfo 23/2016 der PD Dresden vom 13.01.16). Die Täter hebelten meist Türen oder Fenster auf und stahlen vorrangig Schmuck, Bargeld sowie elektronische Geräte.

Im Zusammenhang mit einem Einbruch Anfang Dezember vergangenen Jahres in Weinböhla waren Zeugen drei Männer aufgefallen, die sich mit einem VW Polo mit Herforder (Nordrhein-Westfalen) Kennzeichen in Tatortnähe aufhielten. Dieser Umstand kam den Anwohnern verdächtig vor. Über ihre Beobachtungen verständigten sie die Polizei. Dieser Hinweis führte schließlich auf die Spur der bis dahin unbekannten Täter.

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen gerieten fünf Georgier im Alter zwischen 27 und 38 Jahren ins Visier der Kriminalisten. Der 27-Jährige hatte eine Wohnung im Stadtteil Seidnitz angemietet, die den Männern als Anlaufpunkt und Aufenthalt diente. Vergangene Woche nahmen Polizisten das Quintett schließlich in Dresden und in Friedrichshafen (Baden-Württemberg) vorläufig fest. Sie befinden sich derzeit in Haft.

Es gibt auch Indizien dafür, dass die Bande nicht nur in Dresden agierte. So waren sie beispielsweise Polizisten in Dortmund und Essen aufgefallen, als sie mutmaßlich Wohnungen ausspähten.

Die Dresdner Ermittler gehen davon aus, dass die Georgier für bis zu 30 Einbrüche verantwortlich sind. Ihre Diebestouren führten sie in unterschiedlicher Zusammensetzung durch. Ihre Beute veräußerten sie und bestritten damit vorrangig ihren Lebensunterhalt. Der entstandene Schaden summiert sich insgesamt auf mindestens 30.000 Euro.

Die Ermittlungen dauern gegenwärtig an. Der Schwerpunkt liegt hierbei insbesondere auf der Auswertung und Zuordnung der zahlreichen Spuren. (ir)


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