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Ohne Grund geschlagen/ Buntmetall offenbar wieder hoch im Kurs/ Auch in Markranstädt wird getanzt

Verantwortlich: Uwe Voigt, Andreas Loepki, Birgit Höhn
Stand: 29.03.2016, 3:50 PM Uhr

 Durch die Terrassentür …        

Ort: Leipzig-Thekla
Zeit: 26.03.2016, 09:30 Uhr bis 27.03.2016, 20:30 Uhr

…, die zuvor eingeschlagen worden war, stiegen die Täter ins Haus ein. Sie durchsuchten alle Zimmer, durchwühlten das Mobiliar und verschwanden unerkannt mit einer dreistelligen Summe Bargeld sowie Gold- und Silberschmuck im Wert einer vierstelligen Summe. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 500 Euro angegeben. Der Geschädigte (48) hatte die Polizei vom Einbruch in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen laufen. (Hö)

Autoeinbrecher unterwegs        

Ort: Leipzig-Grünau; Stuttgarter Allee
Zeit: polizeibekannt: 27.03.2016, 11:09 Uhr

Drei Geschädigte (w.: 83, m.: 72, 71) erstatteten am Ostersonntag Anzeige bei der Polizei, da in ihre Pkw eingebrochen worden war. Der oder die Täter waren auf bisher unbekannte Art und Weise in die Tiefgarage gelangt. Dort machten sie sich an drei Autos – Renault Twingo, Nissan und Ford Mondeo – zu schaffen. Sie schlugen jeweils die Scheiben ein und stahlen eine Bohrmaschine mit Koffer sowie einen Kompressor. Während der Stehlschaden mit etwa 250 Euro beziffert wurde, beträgt der Sachschaden ca. 10.000 Euro. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. (Hö)

Zigarettenautomat gesprengt        

Ort: Leipzig-Großzschocher, Anton-Zickmantel-Straße
Zeit: 29.03.2016, gegen 01:30 Uhr

Ein Anwohner (71) wurde heute Nacht von einem lauten Knall geweckt. Er schaute aus dem Fenster und bemerkte eine offenbar männliche Person an einem Zigarettenautomaten. Diese nahm etwas aus dem Automaten und flüchtete. Der 71-Jährige informierte die Polizei. Beamte stellten dann fest, dass der Zigarettenautomat mittels Pyrotechnik gesprengt worden war. Allerdings hatte sich aufgrund der geringen Sprengwirkung der Deckel nur leicht geöffnet. So war der Täter offenbar „nur“ an die Zigarettenschachteln gelangt, von denen er einige entwendete; die genaue Menge ist noch nicht bekannt. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Ohne Grund geschlagen                    

Ort: Leipzig, OT Stötteritz, Prager Straße 
Zeit: 28.03.2016, 22:35 Uhr

In der Straßenbahnlinie „15“ saß eine 20-jährige junge Frau im ersten Wagen und hörte Musik, als sie plötzlich und unerwartet von einem jungen unbekannten männlichen Täter angegriffen und mit dem Ellenbogen mehrfach in das Gesicht geschlagen wurde. Dieser war kurz vorher in die Straßenbahn eingestiegen. Die 20-Jährige stand auf und wehrte sich gegen den Angreifer. Der unbekannte Täter trat noch mehrmals mit dem Fuß gegen ihren Körper. Dann ließ er von ihr ab und zertrümmerte die Türscheibe der inzwischen zum Halt gekommenen Straßenbahn. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung aus der Straßenbahn. Der 57-jährige Straßenbahnfahrer bekam  diese Auseinandersetzung mit und informierte umgehend die Polizei. Die junge Frau wurde im Gesicht verletzt und lehnte eine ambulante Behandlung vor Ort aber ab. Der Sachschaden an der Bahn beläuft sich auf ca. 700 Euro. Zur Personenbeschreibung wurden folgende Angaben bekannt:

- männlich
- ca. 20 – 25 Jahre
- ca. 170 cm groß
- schlanke Gestalt
- dunkle krause kurze Haare
- schwarze Jacke
- braune Hose
- Turnschuhe.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 100 zu melden. (Vo)

Mülltonnen angezündet      
 
1. Fall                                                                                              

Ort: Gohlis,  Etkar-Andre-Straße
Zeit: 28.03.2016, 01:05 Uhr

Unbekannter Täter zündete auf bisher unbekannte Art und Weise eine dunkelgraue 120 Liter Hausmülltonne an. Die Kameraden der Feuerwache Nord waren bereits am Ort und löschten die Tonne. Weitere Beschädigungen wurden nicht verzeichnet. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. (Vo)

2. Fall             

Ort: Gohlis, Corinthstraße
Zeit: 28.03.2016, 01:45 Uhr

Unbekannter Täter setzte auf bisher unbekannte Art und Weise drei Mülltonnen (2 x 120 Liter; 1 x 240 Liter) in Brand. Auch hier waren die Kameraden der Feuerwache Nord schnell am Ort. Es bestand keine Gefahr, dass der Brand auf ein Haus übergreifen konnte. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt. (Vo)

3. Fall              

Ort: Gohlis,  Wilhelm-Plesse-Straße
Zeit: 28.03.2016, 03:30 Uhr

Auf einen Hinterhof wurden durch unbekannten Täter ca. 10 120 Liter Mülltonnen in Brand gesetzt, die vollkommen abrannten. Die Kameraden der Feuerwache Nord hatten keine Ruhe und waren auch hier vor Ort um den Brand zu löschen.
Die Polizei geht von ein und demselben Täter aus und sucht dringend Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können. Diese werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935- 0 zu melden. (Vo)

Buntmetall offenbar wieder hoch im Kurs  

An der Häufigkeit von Buntmetalldiebstählen kann man in etwa ablesen, wie sich Ankaufs- und Weltmarktpreise entwickeln. Werden in diesem Deliktsfeld nur wenige Taten verzeichnet, übersteigen Aufwand und Risiko für die Diebe offensichtlich den Nutzen. Ziehen die Preise hingegen wieder an, wird unter teils erheblichem Arbeitseinsatz (soweit das für Straftaten überhaupt möglich ist) so ziemlich jedes Metall und jede Legierung zwischen A wie Aluminium und Z wie Zink gestohlen. Das Hauptaugenmerk der Diebe liegt jedoch auf K wie Kupfer.   

Ort: Leipzig (OT Grünau), Grünauer Allee                 
Zeit: 28.03.2016, gegen 16:00 Uhr
 
Streifenbeamte konnten gestern Nachmittag zwei Buntmetalldiebe (m 27, m 29) stellen, welche sich auf einer Baustelle eines zukünftigen Supermarkts an Kupferkabeln bedient hatten. Während der Ältere mit roten Schnürstiefeln und verbal provozierend auftrat, war sein Kumpan sichtlich um ein ruhiges und möglichst unauffälliges Verhalten bemüht. Eine Fahndungsprüfung konnte er damit jedoch nicht vermeiden, die prompt zwei offene Haftbefehle zu Tage förderte und seinen Freund allein weiterlaufen ließ. Der 27-Jährige war nicht in der Lage, die geforderte Geldsumme zu leisten, weshalb er ersatzweise eine Freiheitsstrafe antrat und nun für noch 106 Tage hinter Gittern schlafen muss.

Ort: Leipzig (OT Mockau-Nord), Mockauer Straße             
Zeit: 24.03.2016, gegen 14:00 Uhr

Bereits am Gründonnerstag konnten drei Männer gestellt werden, welche damit beschäftigt waren, Stahlteile für den Abtransport per Kraftfahrzeug bereitzulegen. Auch ihrem Aufgriff war ein Zeugenhinweis vorausgegangen und weil sich hernach herausstellte, dass die Baustelle im Auftrag der Deutschen Bahn betrieben wird, übernahmen Kollegen der Bundespolizei die weitere Bearbeitung der Straftat. (Loe)

Nicht alles, was rund und bunt ist, ist ein Osterei

Ort:  Leipzig (OT Eutritzsch), Essener Straße
Zeit: 28.03.2016, gegen 15:00 Uhr

Nachdem sie einen schwarzen VW Passat gestoppt und die allgemeine Verkehrskontrolle begonnen hatten, trafen die Beamten auf eine aufgekratzt wirkende Fahrerin. Der Rededrang der 31-Jährigen war auch für eine Vertreterin des weiblichen Geschlechts als außergewöhnlich zu betrachten, denn sie unterbrach sehr häufig die Ausführungen der Beamten, um selbst wieder zu Wort zu kommen. Zudem wirkte sie zappelig und ihre Pupillen wiesen Anzeichen auf, die auf den Einfluss berauschender Mittel schließen ließen. Kurz vor Ablauf ihrer Redezeit willigte die Frau in Vortests ein. So konnte Alkohol als Ursache ausgeschlossen werden; allerdings wurde ein positives Ergebnis für den Einfluss von Amphetaminen erzielt. Insofern war es nicht wirklich überraschend, im weiteren Kontrollverlauf in Cliptüten verpackte, gelb- und orangefarbene Pillen aufzufinden, welche angeblich harmlose Schmerzmittel im Zusammenhang mit ihrer aktuellen Knieverletzung seien. Die eventuell auch schmerzstillende Wirkung der Pillen dürfte unerheblich sein, da sich – ebenfalls durch einen Vortest – der Verdacht erhärtete, es handele sich schlicht um Betäubungsmittel. Somit erhielt die 31-Jährige eine Anzeige und musste überdies mehrere hundert Euro entrichten. Gegen sie bestand ein Haftbefehl, wobei sie die Ersatzfreiheitsstrafe durch die Zahlung abwenden und daher auch den restlichen Ostermontag auf freiem Fuß verbringen konnte. (Loe)  


Landkreis Leipzig

Ins Einfamilienhaus eingestiegen, …                

Ort: Brandis
Zeit: 26.03.2016, 08:00 Uhr bis 17.03.2016, 11:00 Uhr

… waren ungebetene Gäste. Nachdem sie ein Fenster aufgehebelt hatten, drangen sie ins Haus ein, durchsuchten alle Zimmer und verschwanden mit einer Musikanlage in noch unbekannten Wert. Der Sachschaden wurde mit ca. 1.000 Euro angegeben. Die Eigentümer erstatteten Anzeige. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Mit Bargeld, Schmuck und …                           
 
Ort: Borsdorf
Zeit: 25.03.2016, 12:30 Uhr bis 27.03.2016, 14:00 Uhr

…diverser Computertechnik sowie Parfüm und einem Handy suchten unbekannte Einbrecher das Weite. Sie hatten eine Tür des Einfamilienhauses gewaltsam geöffnet und alles durchsucht. Die Geschädigten riefen die Polizei. Der Stehlschaden wurde auf eine mittlere vierstellige Summe geschätzt. Sonntagmittag „tauchten“ einige der gestohlenen Gegenstände wieder auf: Eine Anwohnerin (38) hatte verschiedene Sachen im Fluss unter einer Brücke liegen sehen und die Polizei informiert. Aufgrund der starken Verschlammung und da die Gegenstände zu tief im Wasser lagen, wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr um Mithilfe gebeten. Nach der Bergung stellte sich heraus, dass die Sachen, wie zwei Geldkassetten, Schlüsselbunde, Kopfhörer und Nintendo, aus dem Einbruch des Eigenheimes stammten. Die Eigentümer erhielten nach Trocknen und Reinigung alles zurück. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

Auch in Markranstädt wird getanzt                

Ort: Markranstädt, Parkanlage „Alter Friedhof“
Zeit: 28.03.2016, gegen 14:00 Uhr

Auf seinem Weg durch den Park sprachen den 17-Jährigen zwei Männer von dunklem Teint an, wobei sie eine fremdländische Sprache nutzten. Unmittelbar darauf spielten sie schon über ein Mobiltelefon laute Musik ab und begannen, den Jugendlichen zu umtanzen und leicht anzurempeln. Jener roch zwar den Braten und stieß die beiden von sich, konnte sie allerdings nicht beirren. Letztlich hielt ein Täter den Arm des Geschädigten fest, während ihm der zweite Antänzer die Geldbörse aus der Gesäßtasche zog. Da sie nun ihr Ziel erreicht hatten, endete die Tanzeinlage abrupt. Die Diebe äußerten noch etwas in ihrer Muttersprache und gingen dann in aller Ruhe davon. Mit ihnen verschwanden etwas Bargeld, Bundespersonal-, Blutspende- und  Schülerausweis sowie eine Dauerfahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr. (Loe)

Einbruch in ein Pfarramt                    

Ort: Markranstädt, Schulstraße 
Zeit: 27.03.2016, 10:20 Uhr – 12:00 Uhr 
 
Während des Gottesdienstes in der Kirche drangen unbekannte Täter auf bisher unbekannte Art und Weise in das gegenüberliegende Pfarramt ein. Hier wurden mehrere Räumlichkeiten durchsucht und aus zwei Spendentaschen ein mittlerer dreistelliger Bargeldbetrag entwendet. Außerdem wurden noch zwei Laptops und einige Münzen entwendet. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch aus. (Vo)

Einbruch in eine Gartenlaube                    

Ort: Markkleeberg, Pater-Kolbe-Straße 
Zeit: 27.03.2016, 21:00 Uhr – 28.03.2016, 10:00 Uhr

Unbekannter Täter drang gewaltsam in eine Gartenlaube eines 61-jährigen Pächters des Kleingartenvereins „Grünes Tal e.V.“ ein, indem er die Eingangstür gewaltsam aufhebelte. Anschließend wurden alle Behältnisse und Schränke durchsucht und ein Flachbildfernseher und ein funkgesteuertes Rennauto im Gesamtwert von ca. 300 Euro entwendet. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 150 Euro. (Vo)


Landkreis Nordsachsen

Fensterscheibe eingeschlagen          
Ort: Taucha
Zeit: 24.03.2016, 10:30 Uhr bis 27.03.2016, 18:30 Uhr

Ein Unbekannter betrat das Gelände eines Einfamilienhauses, schlug eine Fensterscheibe ein und durchsuchte anschließend alle Zimmer und das Mobiliar. Mit einem Laptop flüchtete er. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. (Hö) 

Brand                     

Ort:  Taucha, Kriekauer Straße 
Zeit:  28.03.2016, 02:20 Uhr

Auf bisher unbekannte Art und Weise wurde eine ungenutzte Holzlaube, die auch als Tierunterstand genutzt wurde, von einem unbekannten Täter in Brand gesetzt. Das Objekt brannte vollkommen nieder. Da sich dieser Stand auf einem Feldweg befand, wurden keinerlei weiteren Objekte gefährdet. Die Höhe des Sachschadens ist unbekannt. (Vo)

Brand einer Laube                    

Ort: Bad Düben; Durchwehnaer Straße 
Zeit: 29.03.2016, 00:14 Uhr

Der Polizeidirektion Leipzig wurde durch einen 55-jährigen Hinweisgeber mitgeteilt, dass eine Laube in der Kleingartenanlage „Am Windmühlenberg e.V.“ brennt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Düben, der Freiwilligen Feuerwehr Tiefensee und der Freiwilligen Feuerwehr Schnaditz waren mit insgesamt 34 Kameraden und 6 Fahrzeugen am Ort. Unbekannter Täter setzte auf bisher unbekannte Art und Weise die Terrasse der Gartenlaube in Brand. Dadurch wurde die Gartenlaube  stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand konnte gelöscht werden. Im Laufe des Tages wird der Brandursachenermittler seine Tätigkeit zur Brandursache aufnehmen. Die Höhe des Sachschadens konnte der 54-jährige Geschädigte noch nicht beziffern. (Vo)  
 
Motorrad entwendet                        

Ort: Eilenburg, Samuellisdamm 
Zeit: 27.03.2016, 22:00 Uhr – 28.03.2016, 14:15 Uhr

Unbekannter Täter entwendete aus einer Garage hinter dem Wohnhaus eine mittels Lenkerschloss abgestellte schwarze Honda Transalp 600 V des 47-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 1.500 Euro. Besonderheiten an dem Motorrad waren, dass vorn eine goldfarbenende und am Hinterrad eine silberfarbene Felge sich befand. 
Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eilenburg, Dr.-Külz-Ring 17, 04838 Eilenburg, Tel. (03423) 664 -100 zu melden. (Vo)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Laterne stand im Wege – Transporter kippte um     

Ort: Leipzig, OT Lützschena-Stahmeln, Hallesche Straße
Zeit: 27.03.2016, gegen 11:15 Uhr

Am Ostersonntag befuhr der Fahrer (50) eines Kleintransporters Mercedes Vito die Hallesche Straße. In Höhe Grundstück Nr. 232 folgte er einer Fahrbahnverschwenkung nach links nicht. So krachte er letztendlich gegen einen auf dem rechten Gehweg stehenden Lichtmast. Der Kleintransporter kippte um und der Fahrer verletzte sich leicht. Er wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. An Fahrzeug und Mast entstand Schaden in Höhe von ca. 4.500 Euro. Gegen den Transporterfahrer wurde ein Verwarngeld erhoben. (Hö)

Landkreis Leipzig

Aus dem Verkehr gezogen        

Ort: Markranstädt (OT Albersdorf), Seebenischer Straße
Zeit: 28.03.2016, gegen 13:30 Uhr
 
Im Zuge einer allgemeinen Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Fahrer eines blauen Audi A 6 aktuell ein Fahrverbot verhängt wurde. Und weil der 29-Jährige offenbar auch noch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln hinter dem Steuer saß, folgten eine Sicherstellung des Führerscheins, eine Strafanzeige (Fahren ohne Fahrerlaubnis), eine Ordnungswidrigkeit (Trunkenheit nach §24a OWiG) und eine Blutentnahme. (Loe)

3:2 im Duell der Brüder        

Ort: Trebsen/Mulde, Naturschutzgebiet Am Herthasee
Zeit:  28.03.2016, gegen 15:00 Uhr

Für Christen ist es ein kirchliches Hochfest, für andere bloß die Zeit versteckter Süßigkeiten und für zwei Brüder (30, 34) war es in diesem Jahr (auch) die Zeit, ein ganz besonderes Osterreiten anzugehen. Die beiden schnappten sich ihre Quads und knatterten mit gut 15 Pferdestärken über Feld- und Waldwege. Weil jene allerdings im Naturschutzgebiet gelegen und als tatsächlich öffentlicher Verkehrsraum zu werten sind, wären – abgesehen von einer unwahrscheinlichen Sondergenehmigung – schon aus verkehrsrechtlicher Sicht Haftpflichtversicherungen, Kennzeichen und Fahrerlaubnisse erforderlich gewesen. Immerhin nahmen Sichtung und Prüfung der Unterlagen wenig Zeit in Anspruch, denn lediglich der 30-Jährige konnte überhaupt etwas vorweisen. Doch sein Führerschein ersparte ihm in der Anzeige nur einen von drei Straftatbeständen (Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß Pflichtversicherungsgesetz, Verstoß Abgabeordnung), die sein Bruder in Gänze verwirklichte. (Loe)


Landkreis Nordsachsen

Hund totgefahren            

Ort: Cavertitz, OT Treptitz, Heidestraße
Zeit: 27.03.2016, 18:20 Uhr

Um ihren Vierbeiner trauert jetzt eine Hundehalterin (23). Ihr Hund lief Sonntagabend unangeleint über die Straße und wurde trotz eingeleiteten Bremsmanövers vom Opel-Astra-Fahrer (25) erfasst. Das Tier verstarb noch am Unfallort. Dessen Halterin meldete sich noch vor Eintreffen der Polizeibeamten. Sie und der Autofahrer tauschten ihre Personalien aus. Am Pkw entstand Schaden in Höhe von ca. 900 Euro. (Hö)

Fahren unter Alkohol            

Ort: Torgau, Rosa-Luxemburg-Platz 
Zeit: 28.03.2016, 04:15 Uhr
 
Während ihrer Streifentätigkeit entschlossen sich die Polizeibeamten zu einer Verkehrskontrolle. Sie beobachteten einen BMW–Fahrer, der beim Abbiegevorgang außergewöhnlich weit auf die linke Seite gelangte. Das Fahrzeug wurde gestoppt. Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich um einen 41-jährigen Torgauer, der gleichzeitig der Halter des Fahrzeuges ist. Der Alkoholgeruch aus dem Fahrzeug war „überzeugend“. Der anschließend durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,32 Promille. Die Fahrt war an Ort und Stelle beendet. Der Führerschein wurde eingezogen. Der 41-Jährige sieht sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gegenüber. (Vo)

 
Nachgetankt        

Ort: Krostitz, Dübener Straße
Zeit: 28.03.2016, gegen 18:20 Uhr
 
Nachdem die 55-Jährige an der Tankstelle vorgefahren war, betrat sie den Kundenraum und kaufte ein alkoholhaltiges Getränk. Doch der schwankende Gang und der verströmte Geruch legten die Vermutung nahe, die Frau sei nicht mehr in der Lage, ihren Audi A 3 sicher zu führen. Sie wurde daher gemeinsam von einer Angestellten (55) und zwei Zeugen (w 39, m 44), die gerade ihre eigenen Autos betanken wollten, an der Weiterfahrt gehindert. Als sie dann noch erfuhr, die Polizei wäre bereits informiert, suchte sie ihr Heil in der Flucht. Nach knapp 250 Meter konnte sie dann wieder in ein Auto steigen – allerdings in einen Funkstreifenwagen; ihre Füße hatten sie nicht schnell bzw. weit genug getragen. Weil sie 1,14 Promille Atemalkohol aufwies, wurde ihr Führerschein sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt. (Loe)

 

 


 

 

 


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