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Ungebetener Besuch im Haus/Polizei störte Polen beim Abtransport/Arbeitsunfall – Mann schwer verletzt

Verantwortlich: Birgit Höhn und Maria Braunsdorf
Stand: 20.04.2016, 10:00 AM Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Objekt der Begierde: Glimmstängel   

Ort: Leipzig-Grünau, Jupiterstraße
Zeit: 19.04.2016, 03:30 Uhr

Nach Einschlagen einer Fensterscheibe stieg ein Unbekannter in den Einkaufsmarkt ein. Dort ging er zielgerichtet hinter den Tresenbereich des Tabak- und Lottostandes. Er räumte die Regale leer und stahl eine größere Menge Zigarettenschachteln. Zudem entwendete er noch mehrere leere Losboxen, die auf dem Tresen standen. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma informierten Polizei und auch die stellvertretende Filialleiterin (43). Zur Höhe des Gesamtschadens liegen noch keine Angaben vor. Die Ermittlungen laufen. (Hö)


Mit Zigaretten, Tabakdosen und Schnaps …  
  
 
Ort: Leipzig-Plaußig, Tauchaer Straße
Zeit: 18.04.2016, 18:30 Uhr bis 19.04.2016, 08:15 Uhr

… suchten unbekannte Einbrecher das Weite. Sie schnitten in die Stahltür zum Lager ein Loch, stiegen ein, entfernten den Querbalken und öffneten anschließend die Tür von innen, durch die sie dann mit dem Diebesgut geflüchtet waren. Sie durchsuchten sowohl ein Büro als auch das Lager und den Verkaufsraum. Sie stahlen vier Flaschen Hochprozentigen, mehrere Stangen und einzelne Schachteln Zigaretten sowie Tabakdosen. Die Tabakwaren befanden sich in einem Einkaufswagen, den sie gleich mitnahmen. Zu guter Letzt entleerten sie noch einen Feuerlöscher. Eine Mitarbeiterin (37) des Getränkemarktes hatte den Einbruch festgestellt und umgehend die Polizei gerufen. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens ist noch unklar. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)


Landkreis Leipzig

Ungebetener Besuch im Haus               

Ort: Markranstädt, OT Thronitz
Zeit: 19.04.2016, zwischen 07:00 Uhr und 13:50 Uhr

Mittels Aufhebeln eines Fensters gelangte ein Unbekannter während der Abwesenheit der Bewohner ins Eigenheim. Nach dem Durchsuchen aller Zimmer drang er noch ins Gartenhäuschen ein und durchsuchte es ebenfalls. Anschließend stahl er im Haus einen fünfstelligen Bargeldbetrag sowie diversen Schmuck. Zudem entwendete er noch zwei Fahrräder und die Zweitschlüssel zu einem Pkw und einem Motorrad. Die Geschädigten riefen die Polizei. Die Höhe des Stehlschadens wird auf eine mittlere fünfstellige Summe geschätzt. Der Sachschaden hingegen ist noch unklar. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)
 

Landkreis Nordsachsen

Rubbellose gestohlen      

Ort: Eilenburg, Torgauer Straße
Zeit: 18.04.2016, 19:30 Uhr bis 19.04.2016, 07:00 Uhr

Ein Unbekannter suchte während der Nachtstunden ein Geschäft auf. Er hebelte drei Türen auf und durchwühlte erst einmal den Verkaufsraum. Aus der Auslage entwendete er Rubbellose in unbekannter Anzahl. Anschließend erregte ein kleiner Tresor (40 x 40 cm) sein Interesse und er nahm ihn kurzerhand mit. In diesem befanden sich 12 Pakete Rubbellose im Wert von ca. 2.400 Euro. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Anzeige hatte die Inhaberin (62) erstattet. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)


Er kann`s nicht lassen     
      

Ort: Wurzen; Markt
Zeit: 19.04.2016, 14:20 Uhr

Trotz Hausverbot betrat ein 31-Jähriger die Drogerie am Markt und wurde doch tatsächlich bei einem wiederholten Diebstahlversuch ertappt. Die Markt-Leiterin sprach den mittlerweile guten Bekannten an und verlangte, dass er den Gegenstand, welchen er in die Gesäßtasche wandern ließ, ins Regal zurücklegen soll. Doch dieser flitzte ohne der Aufforderung nachzukommen, aus dem Markt. Zwar versuchte eine Mitarbeiterin, den Langfinger aufzuhalten, doch der stieß sie kurzerhand beiseite und verschwand. Dass die Frau sich am Handgelenk verletzte, ignorierte er konsequent. Er wollte sein Diebesgut in Sicherheit bringen, wobei noch nicht ganz klar ist, was er stahl. Lediglich die zurückgebliebene Diebstahlsicherung zeugte von einem Besitzerwechsel, ohne dass der übliche finanzielle Ausgleich erfolgte. Nun ermittelt die Polizei wegen räuberischem Diebstahl. (MB)


Autobahn

Polizei störte Polen beim Abtransport        

Ort: BAB 14 km 54,4 i.R. Magdeburg, Raststätte Muldental
Zeit: 20.04.2016, gegen 03:20 Uhr (Feststellungszeit)

Parkplatzkontrolle hieß in dem Fall das Zauberwort. Jedenfalls fiel bei einer solchen Maßnahme den beiden Gesetzeshütern der polnische Transporter auf, dessen Schiebetür leicht geöffnet war. Da niemand auf Klopfen reagierte, öffneten die Gesetzeshüter die Tür gänzlich und erblickten im Frachtraum mehrere neue Aluminiumfelgen eines renommierten deutschen Herstellers. Der Zündschlüssel steckte. Mit Gewissheit, Dieben auf der Spur zu sein, prüften die Gesetzeshüter nun die nähere Umgebung und fanden weitere Felgen, die hinter dem Sattelzug eines ungarischen Spediteurs lagen. Just in dem Moment kam ein Lkw-Fahrer aufgeregt auf die Polizisten zugerannt und erklärte, dass zwei oder drei Männer mit Kapuzen über den hoffnungslos überfüllten Parkplatz gerannt waren - an jeder nur erdenklich möglichen Stelle parkten Lkws – und unerkannt ins nirgendwo verschwunden waren. Trotz sofortiger Suche mit Hubschrauber und Spurensuchhund blieben die Diebe unentdeckt. Zwar konnte der Fährtenhund die Fährte an einer im Fahrzeuginneren gefunden Jacke aufnehmen und folgte dieser noch über die Tank- und Rastanlage in südliche Richtung, doch verlor sich die Spur auf dem Tankstellenvorplatz. Nun wurde der Fahrer (59) des ungarischen Sattelzuges geweckt. Der prüfte die Planen seines Lkw und stellte zwei Schlitze an der Außenseite des Aufliegers fest. Schließlich öffnete er die Hecktür und lud die zehn Felgen, die hinter dem Lkw lagen, nach kriminaltechnischer Tatortarbeit wieder in seinen Schlepper. Die fünfzig Felgen jedoch, die bereits im Kleintransporter verstaut waren, wurden samt Fahrzeug zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt. Laut Schätzung des 59-Jährigen betrug die zum Abtransport vorbereitete Ware einen Gesamtwert von ca. 20.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt. (MB)


Sonstiges

Arbeitsunfall – Mann schwer verletzt    

Ort: Leipzig-Mölkau, Zweinaundorfer Straße
Zeit: 19.04.2016, 18:40 Uhr

Die Rettungsleitstelle teilte der Polizei gestern Abend einen Arbeitsunfall mit. Passiert war dieser auf der für Gleisbauarbeiten gesperrten Bahnstrecke Leipzig – Geithain am Haltepunkt Mölkau. Im Zuge von Baumaßnahmen wurde durch einen Gleisbagger ein schweres Bauteil an einer Hebekette angehoben. Der 38-jährige Arbeiter führte das angekettete Bauteil während des Hebevorganges mit seinen mit Arbeitshandschuhen bekleideten Händen. Dabei stand die Kette unter Spannung, rutschte plötzlich am Bauteil und quetschte den linken Mittel- und Ringfinger. Ein Fingerglied wurde vollständig abgetrennt. Ein Notarzt versorgte den Verletzten, der mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen wurde. Die Landesdirektion Sachsen/Arbeitsschutz hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. (Hö)


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