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Autofahrerin flüchtete vor Polizei – gestellt!/Sie wollte Geld und bekam einen Fahrschein ins „Kitchen“/Wohnwagenbesetzer/Trauriger Fund im Auwald

Verantwortlich: Birgit Höhn
Stand: 08.06.2016, 3:00 PM Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Kantenriegel gezogen     

Ort: Leipzig-Gohlis, Kasseler Straße
Zeit: 07.06.2016, zwischen 05:30 Uhr und 15:00 Uhr

Ein Unbekannter verschaffte sich zunächst Zugang zum Mehrfamilienhaus. Danach machte er sich an der Wohnungstür eines Mietbereichs im Erdgeschoss zu schaffen. Er zog die Kantenriegel und drang ein. Er durchsuchte alle Zimmer und entwendete zwei Laptops, diversen Schmuck, Zigaretten und Schlüssel. Während die Höhe des Stehlschadens mit einer vierstelligen Summe beziffert wurde, ist die Höhe des Sachschadens noch unklar. Die Mieterin (31) stellte den Einbruch nachmittags fest und verständigte sofort die Polizei. Die Ermittlungen laufen. (Hö)


Ladendiebin in zwei Geschäften   
  

Ort: Leipzig-Zentrum, Petersstraße, Grimmaische Straße
Zeit: 07.06.2016, gegen 14:45 Uhr

Eine Frau mit einem Kleinkind im Kinderwagen und zwei Mädchen befand sich gestern Nachmittag in einem Drogerie-Markt. Die Kinder hatten einen schwarzen Trolley bei sich. Die Frau nahm zwei Parfümsets aus der Auslage. Als sie von einer Verkäuferin angesprochen wurde, legte sie beide zurück. Zwischenzeitlich griffen die Mädels zu und nahmen drei Parfüms im Wert von 144 Euro an sich. Als sie von einem Ladendetektiv (41) angesprochen wurden, flüchteten sie aus dem Geschäft und ließen den Trolley zurück. Auch die Mutter samt Kleinkind war verschwunden. Beim Sichten des Gepäckstückes kam Diebesgut aus einer Parfümerie in der Grimmaischen Straße ans Tageslicht. Dabei handelte es sich um diverse Deosprays, mehrere Flaschen Mundwasser sowie diverse Kosmetika in größerer Stückzahl, wie Lippenstifte, -balsam, Kajal, Mascara, Puder und Make up im Wert von 356 Euro. Das Personal informierte daraufhin die Parfümerie vom Fund des Diebesgutes, das sichergestellt und dem Geschäft wieder unversehrt übergeben wurde. Die Ermittlungen dazu dauern an. (Hö)


Autofahrerin flüchtete vor Polizei – gestellt!      
 

Ort: Leipzig-Neustadt, Einert-/Mariannenstraße
Zeit: 07.06.2016, 23:57 Uhr

Polizeibeamte wollten gestern Abend eine BMW-Fahrerin einer allgemeinen  Verkehrskontrolle unterziehen. Doch die Frau hielt nicht an, flüchtete stattdessen auf der Einertstraße. Beim Linksabbiegen in die Mariannenstraße kam sie nach rechts von der Straße ab und krachte gegen einen Baum. Sie (26) und ihr Beifahrer (30) blieben unverletzt. Die junge Frau flüchtete zu Fuß vom Unfallort und ihr Bekannter begleitete sie. Auf der Ludwigstraße/Neustädter Straße konnten Polizeibeamte die Frau stellen. Sie zeigte sich zum Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort geständig. Es stellte sich heraus, dass sie ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und gab dann auch gleich zu, gegen Mittag Crystal konsumiert zu haben. Ein Drupwipe-Test reagierte positiv auf Amphetamine/Methamphetamine. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchführt. Der Pkw wurde zur Eigensicherung abgeschleppt. Am BMW und am Baum entstand Schaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Die 26-jährige Leipzigerin hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Führerschein und Einfluss von Betäubungsmitteln zu verantworten. (Hö)


Schmierer unterwegs        

Fall 1        

Ort: Leipzig-Lindenau, Aurelienstraße, Leipzig-Plagwitz, Karl-Heine-Straße
Zeit: 08.06.2016, gegen 00:15 Uhr

Zeugen beobachteten nachts zwei Sprayer, die sich an zwei Grundstücken (32 und 33)  der Aurelienstraße „verewigten“. Sie sprühten zwei Schriftzüge in den Farben schwarz und rot. Danach zog das Duo, das mit zwei Hunden unterwegs war, weiter in die Karl-Heine-Straße. Dort brachten sie an der Hauswand des Grundstücks Nr. 76 wiederum ein großes Graffito in rot an. Dabei waren sie erneut von Zeugen gesehen worden. Diese riefen die Polizei. Beamte stellten beide nach ihren Taten am Karl-Heine-Kanal fest. Die Polizisten durchsuchten ihre Rucksäcke und fanden darin Handschuhe mit Farbanhaftungen sowie ein Dutzend Sprayflaschen verschiedenster Farben. Diese wurden sichergestellt. Die Männer (29, 30) haben sich wegen Sachbeschädigung zu verantworten. (Hö)

Fall 2            

Ort: Leipzig-Plagwitz, Zschochersche Straße
Zeit: 08.06.2016, gegen 01:30 Uhr

In den Farben schwarz und rot prangten morgens vier verschiedene Schriftzüge an der Rückseite der Elsterpassage in der Zschocherschen Straße 48 b. Ein Mitarbeiter (58) hatte diese entdeckt und Zeugen sagten aus, dass ein Unbekannter die Graffiti nachts gegen 01:30 Uhr gesprüht hatte. Polizeibeamte wurden informiert; die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung laufen. (Hö)


Sie wollte Geld und bekam einen Fahrschein ins „Kitchen“   
   

Ort: Leipzig; OT Möckern, Faradaystraße
Zeit: 07.06.2016, kurz nach 10:00 Uhr (Anrufbeginn) – 11:30 Uhr  (Gewahrsamnahme)

Kurz nach 10:00 Uhr in Möckern klingelte das Telefon – keine Nummer auf dem Apparat zu sehen. Ein Herr (70) hob den Hörer an sein Ohr und vernahm Bruchteile einer Sekunde später die freche Lüge einer jungen Frau. Im akzentfreien Deutsch fragte sie die Frage der Fragen: Weißt Du nicht, wer hier spricht? Doch, er wusste es. Jedenfalls nicht jene Verwandte seiner Frau, die sie vor gab, zu sein. Daraufhin fragte der 70-Jährige, ob die vermeintliche A. in Leipzig sei, was sie bestätigte. Nun folgte ein kurzer Small-Talk – so ungefähr: Wie geht es seiner Frau?, Sie möge mal wieder vorbeikommen!, Sie sei in einer prekären Lage und benötigte dringend Bargeld – die Summe? Man höre und staune: mehrere zehntausend Euro. Natürlich wollte sie diese ausgeliehene Summe gleich am nächsten Tag zurückzahlen (offenbar in besten Wünschen). Jedenfalls erklärte der Herr, er habe nicht so viel Geld und er müsse erst einmal nachschauen, wie viel er tatsächlich zu Hause habe, sie solle zurückrufen. Die Anruferin glaubte, den Herrn am Haken zu haben und wollte warten. So rief der Herr von einem anderen Apparat die Polizei an, schilderte was bislang geschah und vereinbarte, die Frau am Telefon hinzuhalten. So begann er, der Frau zu erzählen, was er angeblich bereits an Geldscheinen gefunden habe – es war nicht annähernd das, was sich die Dame erhoffte und er solle weitersuchen. So gab er sich schließlich Mühe und fahndete weiterhin nach versteckten Geldscheinen. Dann sollte er das Geld aus dem Fenster auf die Straße werfen, sobald die Geldbotin erschien. Doch das lehnte der 70-Jährige entschieden ab und handelte aus, dass die Botin wenigstens an der Wohnungstür erschien - gesagt, getan. Noch während er den Hörer hielt, klingelte es an der Wohnung und kurze Zeit später stand die 22-Jährige davor und wurde von den bereits in der Wohnung wartenden Zivilfahndern vorläufig festgenommen. Heute Mittag wurde sie auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachtes des gewerbsmäßigen Betruges und setzte ihn umgehend in Vollzug, denn die 22-Jährige war bereits am 24. April 2016 in Esslingen (Baden-Württemberg) Polizisten bei einem Betrugsversuch in die Fänge gegangen. Damals war ihr die Tat jedoch nicht zweifelsfrei nachzuweisen, so dass sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden musste. Doch mit der Tat von damals und dem gestrigen Betrugsversuch sah der Haftrichter den dringenden Tatverdacht begründet und erließ den Haftbefehl. (MB)


Wohnwagenbesetzer    

Ort: Leipzig; OT Zentrum-Ost, Lange Straße
Zeit 07.06.2016, 10:00 - 14:15 Uhr

Am Dienstagmittag stellte ein 45–Jähriger einen Einbruch in seinen Wohnwagen fest. Es war kein Bruch im herkömmlichen Sinn. Die Einbrecher begehrten anscheinend keine Gegenstände, sondern hatten offenbar vor, sich häuslich niederzulassen. So hatten sie bereits vor der neuen Behausung einen Klapptisch aufgebaut und selbst eine Kaffeemaschine mitgebracht. Als der Eigentümer das sah, rief er die Polizei. Dies bekamen die Wohnwagenbesetzer mit, beschimpften ihn, dass er doch keine Polizei rufen müsse – schließlich wären sie obdachlos. Dann machten sie sich davon. Der Wohnwagenbesitzer konnte sie nicht festhalten, da er gehbehindert ist. Dennoch nahm er mit seinem Elektroscooter die Verfolgung auf. Dies zog sich über die Langestraße, die Ranftsche Gasse bis zur Ludwig-Erhard-Straße in Richtung Kohlgartenstraße. Dort rannten die beiden durch eine Schlippe, wo der Scooter nicht durch passte. Der Verfolger musste die Schlippe umfahren, verlor deshalb die Ausreißer aus den Augen. Als er zum Wohnwagen zurückkehrte, fehlte nicht nur die Kaffeemaschine, sondern auch noch eine Kabeltrommel. Offenbar hatten die Unbekannten noch die Gegenstände gegriffen, bevor sie abgehauen waren. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahl und Sachbeschädigung. (Ber)


Kredit mit gefälschter Gehaltsabrechnung? 
  

Ort: Leipzig; OT Zentrum
Zeit: 07.06.2016, 15:45 Uhr
 
Am Dienstagnachmittag wurde die Polizei in eine Bankfiliale in der Innenstadt gerufen. Dort hatte ein 24–Jähriger vorgesprochen. Er legte eine Gehaltsabrechnung seines vermeintlichen Arbeitgebers vor. Es soll ein ortsansässiger Autobauer sein. Mit diesem Nachweis begehrte er einen Kredit in fünfstelliger Höhe. Der Schein wies allerdings eine Menge Ungereimtheiten auf. So stimmten die einzelnen Zahlen in der Summe nicht – da hatte sich der Fälscher wohl verrechnet. Außerdem wich der Briefkopf vom Original ab und die Bank hatte zahlreiche Kunden eben jenes Fahrzeugherstellers. Da kennt man auch die Abrechnungen. Dem Bankkunden wurde Hausverbot erteilt, nun muss er sich wegen versuchtem Betrug verantworten. (Ber)


Zwei Personen durch Bierflasche verletzt

Ort: Leipzig; OT Lausen-Grünau, Seestraße  
Zeit: 07.06.2016, 20:20 Uhr

Ort: Schkeuditz, Oststraße        
Zeit: 07.06.2016, 21:05 Uhr

Gleich zwei Mal musste die Leipziger Polizei am Dienstag wegen Auseinandersetzungen ausrücken, bei der eine Bierflasche als Tatwerkzeug diente. Am Kulkwitzer See lagen drei Inder und genossen den Abend, als einer von Ihnen den Lagerplatz verließ, um sich eine leere, von anderen Badegästen stehen gelassene Bierflasche zu holen. Diese zerschlug er dann unvermittelt auf dem Kopf seines Landsmannes und entfernte sich in Richtung Leipzig. Der 34-jährige Verletzte musste im Rettungswagen behandelt werden. Den Angreifer würden die Verbliebenen nicht kennen, äußerten sie später gegenüber der Polizei. Sie wollten niemandem Ärger machen, auch der Angreifer nicht. Der Grund für die Auseinandersetzung blieb somit unklar.
In Schkeuditz wurde ein Sozialarbeiter zur Konfliktlösung zwischen Asylbewerbern gerufen. Ein 25–jähriger Iraker war äußerst aggressiv und begehrte Einlass bei Landsleuten, die ihm dies aber verweigerten. Im Gespräch griff er den Sozialarbeiter an, zeigte sich jedoch körperlich unterlegen. Da nahm er eine leere Bierflasche und warf diese dem Streitschlichter an den Kopf. Der 64-Jährige hatte danach eine Kopfverletzung und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung. (Ber)


Landkreis Leipzig

Werkzeuge gestohlen     

Ort: Großpösna, OT Güldengossa, Dechwitzer Straße
Zeit: 07.06.2016, polizeibekannt: 04:47 Uhr

Unbekannte Täter fuhren mit einem Pkw rückwärts gegen das Zufahrtstor des Firmengebäudes und drangen anschließend in die Geschäftsräume ein. Sie stahlen Mähroboter, Motorsensen und Kettensägen im Wert von ca. 15.000 Euro, luden das Diebesgut in das Fahrzeug und verschwanden. Zum Sachschaden liegen noch keine Angaben vor. Der Inhaber (62) rief die Polizei. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)
 

Landkreis Nordsachsen

Beim Einbruch erwischt     

Ort: Taucha, Graßdorfer Straße
Zeit: 08.06.2016, 00:25 Uhr
 
In der Nacht zum Mittwoch versuchten zwei Männer, in einen Einkaufsmarkt in der Graßdorfer Straße in Taucha einzudringen. Zu diesem Zweck schleppten sie schweres Gerät, wie Bohrmaschinen und einen Trennschleifer, herbei. Sie wurden allerdings von Anwohnern bei der Ausführung ihrer Tat beobachtet. Diese riefen die Polizei. Vor den eintreffenden Beamten versteckten sich die Einbrecher im Gebüsch. Einer wurde gegriffen, der andere entkam über die Bahngleise. Der 45-jährige Gefasste wurde vorläufig festgenommen. Er soll im Verlauf des Mittwochs dem Haftrichter vorgeführt werden. Bereits am Dienstag hatte die Polizei über einen Einbruch in einen Einkaufsmarkt berichtet. Ein möglicher Zusammenhang wird derzeit geprüft. (Ber)


Feuer in Wolteritz  
     

Ort: Schkeuditz; OT Wolteritz
Zeit: 08.06.2016, 00:20 Uhr

Rauchwolken stiegen aus der Ortschaft Wolteritz auf, so erzählte der 18-Jährige, der mit seiner Freundin zu dieser Zeit auf dem Feldweg zwischen Lemsel und Werbeliner See unterwegs war. Er rief die Feuerwehr, die umgehend ausrückte und mit dem Löschen des Strohbrandes in der Lemseler Straße begann. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. (MB)


Wasser, Feuer und ein abgebranntes Auto   

Ort: Torgau, Gewerbering
Zeit: 07.06.2016, 13:15 Uhr - 13:30 Uhr

Aus bislang unbekannter Ursache geriet der zwei Jahre alte Mercedes Viano, der als Kundenfahrzeug einer Lackiererei in der Waschanlage am Gewerbering gereinigt werden sollte, in Brand. Ein Mitarbeiter (37) der Lackiererei hatte das Auto hineingefahren und den Waschvorgang starten lassen, als es plötzlich nach verschmorter Plaste roch. Erst konnte er nicht lokalisieren, woher der unangenehme Geruch kam, doch dann qualmte es aus dem Motorraum. Sofort stoppte er den Waschvorgang und versuchte mit vereinten Kräften der Mitarbeiter des Autohauses, die Flammen zu löschen. Doch als die Rauchentwicklung zu stark wurde, blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Waschhalle zu verlassen. Sie warteten auf die Feuerwehr, die letztlich den Brand löschte. Doch da war es für den Viano bereits zu spät. Er war komplett ausgebrannt und erlitt Totalschaden – 40.000 Euro in Flammen aufgegangen. An der Wand und an der Bodenplatte zur ersten Etage waren Risse erkennbar, die mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Hitze entstanden sind. Die Polizei ermittelt nun. (MB)


Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Radfahrerin erfasst und schwer verletzt  

Ort: Leipzig-Paunsdorf, Riesaer Straße
Zeit: 07.06.2016, gegen 07:00 Uhr

Der Fahrer (60) eines Nissan Primera verließ das Tankstellengelände und bog dann nach rechts auf die Riesaer Straße ab. Dabei übersah er eine auf dem Radweg fahrende Fahrradfahrerin (38). Er stieß mit der Frau zusammen. Sie musste mit schweren Verletzungen in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Die Höhe des Gesamtschadens wurde mit ca. 1.300 Euro angegeben. Der Autofahrer hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)


Motorradfahrer verletzte sich   
 

Ort: Leipzig; OT Eutritzsch, Maximilianallee/Abf. zur Essener Straße
Zeit: 07.06.2016, 15:10 Uhr
 
Ein Motorradfahrer fuhr am Dienstag gegen 15:10 Uhr auf der Maximilianallee stadtauswärts. Als in Höhe Abfahrt zur Essener Straße vor ihm ein Lkw verkehrsbedingt bremsen musste, fuhr er zum Überholen auf die linke Spur. Aber auch auf dieser stockte der Verkehr. Der Kawasakifahrer sah dies zu spät, verlor die Kontrolle über sein Krad und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dabei verletzte er sich schwer. Der 35–Jährige musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. (Ber)


Landkreis Leipzig

Radfahrer im Krankenhaus    
 
Ort: Bad Lausick, Am Riff
Zeit: 07.06.2016, 10:40 Uhr

Die Fahrerin (23) eines VW Golf befuhr die Straße Am Riff. Beim Queren der Erich-Weinert-Straße stieß er mit einem Fahrradfahrer (68), der nach links auf die Straße Am Riff abbiegen wollte, zusammen. Beim Unfall wurde der Radler schwer verletzt und in einem Krankenhaus aufgenommen. An den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von etwa 500 Euro. Gegen die Autofahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)
 

Landkreis Nordsachsen

Fahrradfahrer stießen zusammen 

Ort: Delitzsch, Bismarckstraße, Fußgänger- und Radfahrertunnel
Zeit: 07.06.2016, 10:10 Uhr

Zwei Fahrradfahrer nutzten gestern Vormittag den Fußgänger- und Radfahrertunnel. Die Radfahrerin (74) befuhr in einer langen Linkskurve die Unterführung, der Radler (50) kam ihr entgegen. Am Fuß der Tunnelrampe stießen beide zusammen. Dabei wurde die Frau an Kopf und Fuß verletzt und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.  Zwei Zeugen hatten den Unfall beobachtet und sich bei der Polizei gemeldet. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)


Sonstiges

Trauriger Fund im Auwald     

Bereits im Mai fand die Polizei im nördlichen Leipziger Auwald menschliche Überreste, die daraufhin von der Gerichtsmedizin untersucht wurden. Anfang Juni bestätigte eine DNA-Analyse, dass es sich bei den Knochenfunden um den seit einem Jahr vermissten Christof Scheerschmidt aus Schkeuditz handelt. Der 46-Jährige wurde seit dem 21. Juni 2015 vermisst – auch ein möglicher Suizid konnte damals nicht ausgeschlossen werden. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Überreste bereits einen sehr langen Zeitraum im Freien lagen. Der Todeszeitpunkt kann bei so einer langen Liegedauer nur schwer ermittelt werden. Die Ermittlungen zum Leichenfund dauern an, eine genaue Todesursache steht noch nicht fest.

Die Polizei bittet nun um Löschung der Fahndung innerhalb der Medien, inklusive des damals versandten Fotos des Herrn Scheerschmidt. Darüber hinaus bedanken wir uns für die Unterstützung während der Vermisstenfahndung. (KG)


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