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Polizeieinsatz anlässlich Bilderberg-Konferenz

Medieninformation: 335/2016
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 09.06.2016, 8:30 PM Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizeieinsatz anlässlich Bilderberg-Konferenz

Zeit: 08.06.2016 bis 12.06.2016
Ort: Dresden

Die Dresdner Polizei setzte ihren Einsatz anlässlich der Bilderberg-Konferenz heute fort.

Der heutige Einsatztag stand im Zeichen der Anreise der Tagungsteilnehmer. Die Polizei führte in dem Zusammenhang bislang vier Lotsungen durch, drei weitere werden in den Abendstunden noch folgen. Zu Sperrungen oder Einschränkungen für den allgemeinen Fahrverkehr kam es dadurch nicht.

Alle heute angezeigten fünf Versammlungen fanden statt. Die Teilnehmerzahlen bewegten sich zwischen 10 bis 70 Personen pro Versammlung. Es blieb bei allen Versammlungen friedlich

Ganz ohne polizeiliches Einschreiten und Ermittlungen verlief aber auch der zweite Einsatztag nicht.

Bezüglich eines Redebeitrages, der am Mittag auf einer Versammlung am Postplatz vorgetragen wurde, hat die Dresdner Polizei Ermittlungen aufgenommen. Es besteht der Verdacht, dass der 65-jährige Redner bei seinen Ausführungen den Holocaust leugnete.

Gegen 16.55 Uhr wurde unmittelbar am Absperrzaun vor dem Tagungshotel ein Mann festgestellt, der ein Drei-Pfund-Brot bei sich hatte. Da die Einsatzkräfte das Brot als mögliches Wurfgeschoss einschätzen, forderten sie den
32-jährigen Briten auf, die Straßenseite zu wechseln, um so den Abstand zum Zaun zu vergrößern. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, sodass er letztlich in Gewahrsam genommen werden musste. Er muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Gegen 18.00 Uhr stellten Einsatzkräfte auf der Sophienstraße einen Mann fest, der an einem Bein offen die Tätowierung „ACAB“ trug. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Der Polizeieinsatz dauert an. (tg)


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