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Polizisten ermittelten: Sechs Tatverdächtige sollen im großen Stil gestohlen und betrogen haben

Medieninformation: 324/2016
Verantwortlich: Jana Kindt
Stand: 10.06.2016, 9:00 AM Uhr

In eigener Sache:


Die Pressestelle ist heute bis 15.30 Uhr besetzt.

Informationsabend zum Polizeiberuf und zur Wachpolizei

Für den 16. Juni 2016, 17.30 Uhr, lädt die Polizeidirektion Chemnitz zum Berufsinformationsabend ein. Die Berufsberaterin der Polizeidirektion Chemnitz, Polizeikommissarin Julia Apel, wird an diesem Abend den Polizeiberuf vorstellen und anschließend Fragen zu Einstellungsvoraussetzungen, Bewerbung und Auswahlverfahren sowie Ausbildung und Studium bei der sächsischen Polizei beantworten.
Die Einstellung in den Polizeidienst ist vom 16. bis zum 34. Lebensjahr möglich. Junge Frauen und Männer, die sich für eine Laufbahn bei der Polizei interessieren, sollten neben einer guten Teamfähigkeit auch Einfühlungsvermögen, Konsequenz und Kommunikationsstärke besitzen. Auch körperliche Fitness und Belastbarkeit sind wichtige Voraussetzungen. Erstmalig wird es an diesem Abend auch einen Vortrag zu der im Jahr 2016 neu eingeführten Wachpolizei geben. Interessenten für die Wachpolizei sollten zwischen 20 und 33 Jahren alt sein und eine Fahrerlaubnis der Klasse B besitzen. Nach einjähriger Dienstzeit als Wachpolizist im Angestelltenverhältnis ist die Übernahme ins Beamtenverhältnis möglich. Die Einstellung als Wachpolizist/in ist noch in diesem Jahr möglich.
Die Veranstaltung findet im Dienstgebäude der Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz, Hainstraße 142, 09130 Chemnitz statt.
Es wird um vorherige Anmeldung unter der
Telefonnummer 0371/387 2003 oder per Mail an berufsberatung@polizei.sachsen.de gebeten.

Chemnitz

OT Kapellenberg – Überfall auf Frau offenbar sexuell motiviert (Ergänzung zur Medieninformation Nr. 323 vom 9. Juni 2016 – „Polizei sucht Zeugen zu Überfall auf Frau“)/Ermittlungsgruppe sucht Zeugen

(Ki) Nachdem das Opfer gestern vernommen werden konnte, ergibt sich für die Ermittler ein offenbar anderes Motiv des Täters. Demnach scheint der Überfall auf die 51-Jährige sexuell motiviert gewesen zu sein.
Der Tatort liegt zwischen Mozartstraße und Haydnstraße. In diesem Bereich befindet sich die Packstation, wo die Zeitungsausträgerin gegen 4 Uhr dabei war, ihre Wagen zu bestücken.
Zunächst lief der Täter an der Frau vorbei, um dann nach wenigen Minuten plötzlich vor ihr zu stehen und sie ins Gebüsch zu zerren. Dort versuchte er dann offenbar, sein Opfer zu vergewaltigen. Dabei maskierte er sich teilweise und bedrohte sowie verletzte die Frau mit einem Messer. Während der Tat zog der Täter das Handy (Wert: ca. fünf bis zehn Euro) der Frau aus deren Hosentasche. Eine Handtasche, wie gestern zunächst angenommen, wurde nicht geraubt.
Wahrscheinlich aufgrund der Schreie der Frau und die Fahrgeräusche eines herannahenden Fahrzeugs, bei dem es sich zufällig um ein Polizeiauto handelte, ließ der Täter von seinem Opfer ab und rannte die Neefestraße auf der linken Seite stadteinwärts. Die Tatortbereichsfahndung nach dem Mann blieb erfolglos.
Den Täter beschrieb das Opfer so: etwa Mitte 20 und ca. 1,70 m groß, trug eine blaue, langärmelige Jacke und eine beigefarbene Dreiviertelhose. Der Mann hatte halblange, glatte, schwarze Haare. Das Opfer sprach von nordafrikanischem Aussehen des Mannes.
Die Ermittlungen haben heute sechs Beamte einer für diesen Fall ins Leben gerufenen Ermittlungsgruppe übernommen. Die Ermittler fragen: Wer kann Hinweise zum Täter und seiner weiteren Fluchtrichtung geben? Wem ist der Mann vor bzw. nach der Tat auf der Neefestraße oder anderenorts aufgefallen? Wer weiß, wo er sich aufhält? Hinweise nimmt die Chemnitzer Kriminalpolizei unter Telefon 0371 387-3445 entgegen. Zeugen und Hinweisgeber können sich aber auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

OT Schloßchemnitz – Mit Rettungsfahrzeug kollidiert

(Gö) Von der Hechlerstraße fuhr am Donnerstag, gegen 17.15 Uhr, ein Rettungsfahrzeug (Fahrer: 37) unter Nutzung der Sonder- und Wegerechte in die Kreuzung zur Salzstraße ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem bei „Grün“ von der Salzstraße nach rechts in die Hechlerstraße abbiegenden Pkw Skoda (Fahrerin: 57). Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 7 000 Euro.

Landkreis Mittelsachsen

Revierbereich Döbeln

Döbeln/OT Mochau (Bundesautobahn 14) – Rüttelplatten gestohlen

(Ry) In der Nacht zu Donnerstag verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt in einen Baucontainer, welcher auf dem Parkplatz „Hansens Holz“ der Bundesautobahn 14 (Fahrtrichtung Dresden) wegen laufender Arbeiten abgestellt wurde. Mitarbeiter der zuständigen Firma stellten am Donnerstagmorgen fest, dass das Vorhängeschloss des Containers verschwunden war und aus dem Inneren zwei Rüttelplatten im Gesamtwert von ca. 10.000 Euro fehlten. Der Sachschaden ist vergleichsweise gering.

Döbeln – Angerempelt und bestohlen

(Ry) Eine 29-Jährige lief am Donnerstagmittag, gegen 11.30 Uhr, mit ihrem Portmonee in der Hand die Wappenhenschstraße in Richtung St.-Georgen-Straße entlang, als ihr vier Männer entgegen kamen. Einer der beiden rempelte die Frau im Vorbeigehen an der Schulter. Plötzlich zog ein anderer der 29-Jährigen das Portmonee aus der Hand und ergriff mit den übrigen drei Männern sofort die Flucht. Die Geldbörse der Frau konnte später samt aller Ausweise, Dokumente und der EC-Karte aufgefunden werden. Was fehlte, waren mehrere hundert Euro aus dem Portmonee, welche die Trickdiebe erbeutet hatten.
Die Polizei rät, Geldbörsen und Wertsachen in Innentaschen der Bekleidung bzw. gut verschlossenen und sicher getragenen Taschen aufzubewahren.

Revierbereich Freiberg

Oberschöna/OT Kleinschirma – Schuppen brannte nieder

(Ry) Feuerwehr und Polizei wurden am Donnerstag, gegen 17 Uhr, zu einem brennenden Holzschuppen auf einem Gartengrundstück in die Freiberger Straße gerufen. Die Kameraden der Feuerwehr konnten die Flammen zügig löschen. Verletzt wurde niemand. Um den Grund für das Feuer abschließend zu klären, wird ein Brandursachenermittler im Laufe des Freitags den Brandort untersuchen. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 5 000 Euro geschätzt.

Freiberg – Unfall auf der Wasserturmstraße

(Gö) Die Wasserturmstraße in Richtung Hornstraße befuhr am Donnerstag, gegen 22.10 Uhr, ein Radfahrer (19). An der Einmündung Kesselgasse kam es zum Zusammenstoß mit einem von der Kesselgasse bevorrechtigt auf die Wasserturmstraße fahrenden Pkw Renault (Fahrer: 26). Der Radfahrer stürzte und wurde leicht verletzt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen summiert sich auf ca. 400 Euro.

Revierbereich Rochlitz

Burgstädt – Gegen Zaun, Baum und abgestellten Pkw gefahren

(Gö) Auf der Goethestraße war am Donnerstag, kurz vor 18 Uhr, eine 70-Jährige mit ihrem Pkw Mitsubishi stadteinwärts unterwegs. Nahe der Kantstraße kam der Mitsubishi aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Grundstückszaun, einem Baum und in der Folge mit einem am Straßenrand abgestellten Pkw VW. Die 70-Jährige wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Baum war durch den Anstoß umgefallen und wurde durch die Feuerwehr beräumt. Der Gesamtschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

Erzgebirgskreis

Revierbereich Annaberg

Annaberg-Buchholz – Erst geschlagen, dann gedroht

(Ry) Zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (23, 36) kam es am Donnerstag, gegen 19.50 Uhr, im Kassenbereich eines Einkaufsmarktes in der Chemnitzer Straße. Ein 48-Jähriger bekam mit, dass der 23-Jährige immer wieder auf sein älteres Gegenüber einschlug und wollte beide Männer trennen. Dabei zog der 23-Jährige einen spitzen Gegenstand aus einer seiner Taschen und bedrohte den 48-Jährigen damit. Anschließend verließen der 23-Jährige und der 36-Jährige den Markt. Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung konnten alarmierte Polizeibeamte beide Männer stellen. Der 36-Jährige war offensichtlich verletzt, wollte aber keine ärztliche Behandlung. Der 23-Jährige war alkoholisiert (1,6 Promille). Ein spitzer Gegenstand konnte nicht bei ihm aufgefunden werden. Gegen den jungen Mann wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Verdachts der Bedrohung ermittelt.

Revierbereich Aue

Aue – Kriminalisten ermittelten: Sechs Tatverdächtige sollen im großen Stil gestohlen und betrogen haben

(SR) Kriminalisten des Auer Polizeireviers ist es gelungen, sechs Männer im Alter zwischen 23 und 40 Jahren zu ermitteln, die für eine Vielzahl von Einbrüchen und Betrügereien tatverdächtig sind. Die mutmaßlichen Täter sollen zwischen Dezember 2015 und März 2016 in wechselnder Tatbeteiligung etwa 40 Einbruchs- und ca. zehn Betrugsstraftaten begangen haben. Bei den Taten entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Die Tatorte liegen in der Region Westerzgebirge beziehungsweise Aue/Schwarzenberg. Dabei handelte es sich um Schwarzenberg und Grünstädtel, Bad Schlema, Aue, Lauter Bernsbach sowie Raschau-Markersbach. Eingebrochen waren die mutmaßlichen Täter in Wohngebäude, Keller, Geschäfte und andere Firmenräume. Oft kamen sie bei Dunkelheit und hebelten oder drückten Türen und Fenster auf, um so in die Räume gelangt, nach Brauchbarem zu suchen. Dabei erbeuteten sie Bargeld, Computertechnik, Mobiltelefone, Fahrräder, Zigaretten und Getränke. Mithilfe der gestohlenen Computer versuchte man dann wiederrechtlich Internet-Banking-Transaktionen auszuführen.
Einen der Männer (24) konnten Beamte des Polizeireviers Aue im März auf frischer Tat nach einem Einbruch in Bad Schlema stellen. Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Durch kriminalpolizeiliche Vernehmungen mit Zeugen und Geschädigten gerieten die Tatverdächtigen ins Visier der Ermittler. Durchsuchungen in den Wohnungen beziehungsweise in von den Männern genutzten anderen Räumen führten zum Auffinden von mutmaßlichem Diebesgut, unter anderem Mobiltelefonen und Computertechnik.
Die Tatverdächtigen zeigten sich in den Vernehmungen teilweise geständig. Motive für die Taten sollen die Finanzierung des Lebensunterhalts beziehungsweise Beschaffungskriminalität (Betäubungsmittel) sowie Glückspiel gewesen sein. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurden die Akten an die Staatsanwaltschaft Chemnitz zur weiteren Entscheidung abgegeben.

Schneeberg – Mutmaßlicher Ladendieb verletzte Marktmitarbeiterin

(Ry) Die Mitarbeiterin (26) eines Einkaufsmarktes in der Bruno-Dost-Straße beobachtete am Donnerstag, gegen 14.30 Uhr, einen Kunden, der mehrere Lebensmittel im Gesamtwert von ca. 37 Euro in seinem Rucksack verstaute. Als der Mann an der Kasse nur eine Flasche Bier bezahlte, sprach die 26-Jährige den Mann an und bat ihn ins Büro des Marktes. Auf dem Weg dorthin stieß der Mann die 26-Jährige zur Seite und rannte in Richtung Marktausgang. Dort versuchten ihn die Marktmitarbeiterin und ein Kollege (54) festzuhalten. Bei der Rangelei konnte sich der mutmaßliche Ladendieb losreißen, wobei die 26-Jährige leicht verletzt wurde. Der Täter entkam mit einem Fahrrad sowie den gestohlenen Lebensmitteln. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls aufgenommen.

Aue – In Straßengraben gerutscht

(Gö) Die B101 von Aue nach Lauter befuhr am Donnerstag, kurz nach
13 Uhr, der 60-jährige Fahrer eines Kleintransporters Mercedes. Nahe dem Becherweg geriet er in den rechten Straßengraben und blieb dort liegen. Der 60-Jährige wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug und einem Verkehrszeichen entstand ein Gesamtschaden von ca. 2 500 Euro.

Raschau-Markersbach – Lkw und Pkw kollidierten

(Gö) An einer Grundstückseinfahrt der Annaberger Straße kam es am Donnerstag, gegen 19 Uhr, zum Zusammenstoß zwischen einem LKW DAF (Fahrer: 59), der in ein Grundstück einfuhr und einem Pkw Audi (Fahrer: 47), der aus einem Nachbargrundstück auf die Annaberger Straße auffuhr. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtsachschaden summiert sich auf ca. 7 000 Euro.

Revierbereich Stollberg

Jahnsdorf (Bundesautobahn 72) – Zusammenstoß auf der Überholspur

(Gö) Im linken Fahrstreifen der A 72 in Richtung Leipzig fuhren am Donnerstagnachmittag, gegen 16.15 Uhr, hintereinander der 69-jährige Fahrer eines Pkw Subaru sowie der 49-jährige Fahrer eines Kleintransporters Mercedes. Nahe der Brücke Leukersdorf bremste der 69-Jährige aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens. Daraufhin fuhr der Mercedes auf den Vorausfahrenden, der in der Folge gegen die Mittschutzplanke geriet und dort zum Stehen kam. Verletzt wurden die Fahrer nicht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt.


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