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Polizei passt Einsatzmaßnahmen für Dresdner Stadtfest an

Medieninformation: 462/2016
Verantwortlich: Thomas Geithner
Stand: 15.08.2016, 1:30 PM Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizei passt Einsatzmaßnahmen für Dresdner Stadtfest an

Zeit:       19.08.2016 bis 21.08.2016
Ort:        Landeshauptstadt Dresden

Die Dresdner Polizei führt am kommenden Wochenende einen Polizeieinsatz zur Absicherung des diesjährigen Dresdner Stadtfestes durch.

Polizeioberrat Stefan Dörner, Leiter des Einsatzreferates: „Nach wie vor gilt für Dresden eine abstrakte Gefährdungslage. Hinweise auf konkrete Störungen oder Gefährdungen liegen uns bislang nicht vor. Insbesondere die Ereignisse in Bayern waren für uns jedoch Anlass, die polizeilichen Einsatzplanungen zu überarbeiten und den aktuellen Anforderungen anzupassen. Im Vergleich zu den Vorjahren haben wir einige Änderungen vorgenommen.“

Einrichtung eines Kontrollbereiches beantragt

Für den Zeitraum des Dresdner Stadtfestes hat die Dresdner Polizei einen Kontrollbereich beim Sächsischen Staatsministerium des Innern beantragt.

Es handelt sich dabei um eine Maßnahme nach dem Sächsischen Polizeigesetz, die es den Einsatzkräften vereinfacht, Personen zu kontrollieren. Da das weitläufige Veranstaltungsgelände nicht umfriedet (eingezäunt) ist, werden mobile Kontrollen innerhalb des Kontrollbereiches durchgeführt.

Der Kontrollbereich wird einschließlich der benannten Örtlichkeiten wie folgt eingegrenzt:

Akademiestraße, Albertplatz, Altmarkt, Am Zwingerteich, An der Dreikönigskirche, An der Frauenkirche, An der Kreuzkirche, An der Mauer, Antonsplatz, Augustusstraße, Bernhard-von-Lindenau-Platz, Brühlsche Gasse, Carolabrücke, Carolaplatz, Chiaverigasse, Devrientstraße, Dippoldiswalder Platz, Dr.-Külz-Ring, Frauenstraße, Freiberger Straße, Friesengasse, Galeriestraße, Georg-Treu-Platz, Gewandhausstraße, Große Meißner Straße, Hasenberg, Hauptstraße, Heinrichstraße, Kleine Brüdergasse, Kleine Kirchgasse, Kleine Marienbrücke, Kleine Packhofstraße, Königstraße, Königsufer, Könneritzstraße, Köpckestraße, Kreuzstraße, Landhausstraße, Marienbrücke, Marienstraße, Metzer Straße, Moritzgasse, Moritzgasse, Münzgasse, Neumarkt, Neustädter Markt, Obergraben, Ostra-Allee, Ostra-Ufer, Palaisplatz, Pieschener Allee, Pirnaischer Platz, Postplatz, Prager Straße, Rähnitzgasse, Rampische Straße, Rathausplatz, Rathenauplatz, Ringstraße, Ritterstraße, Salzgasse, Sarrasanistraße, Schießgasse, Schloßplatz, Schloßstraße, Schreibergasse, Schulgasse, Seestraße, Sophienstraße, St. Pe-tersburger Straße, Taschenberg, Terrassenufer, Theaterplatz, Töpferstraße, Tzschirnerplatz, Wallstraße, Wiener Platz, Wiesentorstraße, Wigardstraße, Wilsdruffer Straße (vgl. auch beigefügte Karte)

Zahl der Einsatzkräfte leicht erhöht

Stefan Dörner: „Nach dem Stadtfest 2015 hatten wir die Absicht, die Zahl der Einsatzkräfte in diesem Jahr zu verringern. Unsere Philosophie war bisher immer: Bei Stadtfesten ist die Polizei präsent, bleibt aber möglichst unsichtbar im Hintergrund. Das aktuelle Sicherheitsgefühl lässt diesen Ansatz jedoch so nicht mehr zu, so dass die Zahl unserer Einsatzkräfte leicht über dem Vorjahresniveau liegt. Dennoch glaube ich mit unseren Anpassungen die richtige Balance gefunden zu haben, um Risiken zu minimieren ohne den grundsätzlichen Charakter des Festes in Frage zu stellen.“

Zu den Einsatzkräften gehören in diesem Jahr erstmalig auch Interventionsteams, die mit Maschinenpistolen und besonderer Schutzausrüstung ausgerüstet sind. Diese Beamten werden keine Streife gehen, sondern stehen für den Ernstfall  als sofortige Eingreifgruppe im Einsatzraum bereit.    

Polizei an Kontrollstellen des Veranstalters präsent

Durch den Veranstalter werden mehrere Kontrollstellen eingerichtet, die insbesondere der Durchsetzung des Glasflaschenverbotes dienen. An diesem Kontrollstellen werden ebenfalls Einsatzkräfte der Dresdner Polizei präsent sein. Sie werden in erster Linie Stichprobenkontrollen im Hinblick auf das Mitführen von Waffen oder anderer gefährlicher Gegenstände durch Festbesucher durchführen.            

Intensive Beratung des Veranstalters

Stefan Dörner: „Die polizeilichen Einsatzmaßnahmen ersetzen nicht das Sicherheitskonzept des Veranstalters. Beides ist gut aufeinander abgestimmt und ergänzt sich. Die Polizeidirektion Dresden sieht sich gegenüber dem Veranstalter auch in einer Beratungspflicht.“

Pokalspiel weiterer Polizeieinsatz am Wochenende

Am Samstag sichert die Dresdner Polizei zudem das Pokalspiel zwischen der SG Dynamo Dresden und RB Leipzig ab. Mehrere Hundertschaften kommen dabei zum Einsatz.

Stefan Dörner: „Sollte sich im Rahmen des Stadtfestes eine polizeiliche Lage ergeben, sind wir flexibel genug, um unsere Einsatzkräfte innerhalb beider Polizeieinsätze zu verschieben.“ (tg)


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