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Präventionsprojekt Sicherheitslage im Wirtschaftsbereich Handwerk des Landkreises Görlitz - Vorstellung und Diskussion der Umfrageergebnisse

Verantwortlich: Landkreis Görlitz, Handwerkskammer Dresden, Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) und Polizeidirektion Görlitz
Stand: 07.11.2016, 2:00 PM Uhr

 

Gemeinsame Medieninformation

Landkreis Görlitz
Handwerkskammer Dresden
Hochschule der Sächsischen Polizei (FH)
Polizeidirektion Görlitz


Präventionsprojekt „Sicherheitslage im Wirtschaftsbereich Handwerk des Landkreises Görlitz“ - Vorstellung und Diskussion der Umfrageergebnisse

Bezug: Gemeinsame Medieninformation vom 5. April 2016

Rothenburg/O.L., Friedensstraße 120
7. November 2016

Nachdem rund 3.500 Handwerksbetriebe im Landkreis Görlitz zur aktuellen Sicherheitslage befragt wurden, liegen die Ergebnisse der Vollerhebung vor. Sie sind vielschichtig - doch zeichnet sich ab, dass Handlungsbedarf besteht. Daher haben sich die Partner der Sicherheitskooperation entschieden, ihre Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. 

Die öffentliche Diskussion über das Sicherheitsempfinden im grenznahen Raum und die tatsächliche Kriminalitätsbelastung haben direkten Einfluss auf die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsbereiches Handwerk im Landkreis Görlitz. Der Schutz vor kriminellen Handlungen und die Verbesserung des Sicherheitsgefühls stehen dabei im Mittelpunkt einer wirkungsvollen Präventionsarbeit.

Um nähere Erkenntnisse über die aktuelle Sicherheitslage im Handwerk des Landkreises Görlitz zu gewinnen und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Präventionsarbeit ableiten zu können, führten die Projektpartner – die Handwerkskammer Dresden, der Landkreis Görlitz, die Polizeidirektion Görlitz und die Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) – gemeinsam eine Vollerhebung unter den Handwerksunternehmen im Landkreis Görlitz durch. Sie befragten dafür rund 3.500 Betriebe und werteten unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. Anton Sterbling die Antworten aus.

Die Ergebnisse der Erhebung stellten die genannten Projektpartner am 7. November 2016 im Rahmen einer Sicherheitskonferenz in der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg/O.L. vor. Darauf aufbauend, diskutierten die Projektpartner neuartige Ansätze zur Verbesserung der Präventionsarbeit im Landkreis Görlitz mit Vertretern aus Politik und Verwaltung. Auch Vertreter des Staatsministeriums des Innern, des Landeskriminalamtes Sachsen, der Kommunen und des Handwerks waren der Einladung der Partner gefolgt.

Neben der Vorstellung und Diskussion der Befragungsergebnisse wurde den Veranstaltungsteilnehmern die Möglichkeit geboten, sich an Informationsständen über die Präventionsangebote „Sicheres Handwerk“ und „Sicheres Unternehmen“ sowie das Beratungsmobil der Polizei individuell zu informieren.

Ein Ausblick:

Vor dem Hintergrund der vorliegenden Befragungsergebnisse haben sich die beteiligten Partner entschieden, ihre Zusammenarbeit über das gemeinsame Präventionsprojekt hinaus zu verstetigen und weiter zu intensivieren. Die dargestellten wissenschaftlichen Befunde fließen in die weiterführende Arbeit einer gemeinsamen Allianz für Kriminalprävention ein, bestehend aus Vertretern des Landratsamtes Görlitz, der Polizeidirektion Görlitz und der Handwerkskammer Dresden, unter wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg/O.L.. In einer ersten Initiative der Allianz sollen die vorliegenden Erkenntnisse im Rahmen von regionalen Sicherheitsstammtischen im Landkreis Görlitz (26. Januar 2017 in Weißwasser, 9. März 2017 in Niesky und 18. Mai 2017 in Löbau) vorgestellt und mit Handwerksunternehmern aus der Region diskutiert werden.


Anhang:

Zusammenfassung zentraler Erkenntnisse zum gemeinsamen Präventionsprojekt „Sicherheitslage im Wirtschaftsbereich Handwerk des Landkreises Görlitz 2016“


Bildmaterial zur Medieninformation:

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