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Startschuss für grenzüberschreitendes Präventionsprojekt zur Bekämpfung der Drogenkriminalität

Verantwortlich: André Schäfer (as)
Stand: 09.12.2016, 10:30 AM Uhr

- Einladung zur Eröffnungskonferenz -

 

Startschuss für grenzüberschreitendes Präventionsprojekt zur Bekämpfung der Drogenkriminalität

Zgorzelec (PL), Dom Kultury, Parkowa 1
15.12.2016, ab 10:00 Uhr

Der Handel und der Konsum weicher und harter Drogen sowie die damit einhergehenden Kriminalitätserscheinungen beschäftigen die Polizeien beiderseits der sächsisch-polnischen Grenze seit vielen Jahren. Die Polizeidirektion Görlitz sowie die Woiwodschaftskommandanturen der polnischen Polizei in Wroclaw und in Gorzow werden ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Die drei Polizeibehörden haben ein gemeinsames Projekt auf den Weg gebracht, um der Drogenkriminalität beiderseits der Neiße besser vorbeugend und in der Strafverfolgung effektiver entgegentreten zu können.

Ende September 2016 wurde der Vertrag zur Finanzierung des bis Herbst 2018 laufenden Projektes im Rahmen des INTERREG-Programmes Polen-Sachsen unterzeichnet.

Am 15. Dezember 2016 fällt um 10:00 Uhr auf einer Eröffnungskonferenz im großen Saal des Stadtkulturhauses der polnischen Grenzstadt Zgorzelec der offizielle Startschuss für das aus Mitteln der Europäischen Union geförderte Projekt mit der Bezeichnung:

„Nein zu Drogen - Steigerung der Effektivität der Polizei im Kampf gegen die Drogenkriminalität im deutsch-polnischen Grenzraum”.

Auf dieser Konferenz werden die Ziele und Inhalte des gemeinsamen Projektes der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Leiter der als Projektpartner beteiligten Polizeibehörden werden einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnen.

Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Polizei zu machen und Informationen über das gemeinsame Projekt zu erhalten.

 

Zusätzliche Hinweise

Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, die Bevölkerung im Grenzgebiet durch ein ge-meinsam entwickeltes Präventionskonzept und eine zielgerichtete Öffentlichkeitsar-beit zum Thema Drogen und Legal Highs zu sensibilisieren.

Das Projektgebiet umfasst in der Republik Polen die Wojewodschaft Niederschlesien mit den Landkreisen Bunzlau, Lubin, Neustadt bei Pinne, Zgorzelec und Goldberg, die Wojewodschaft Lebus mit dem Landkreis Zarski sowie im Freistaat Sachsen die Landkreise Bautzen und Görlitz.

Die Projektpartner planen

  • die Beschaffung spezieller Drogenanalysegeräte,
  • grenzüberschreitende Hospitationen und Erfahrungsaustausche der Drogener-mittler und Kriminaltechniker sowie
  • die Erarbeitung eines gemeinsamen Präventionskonzeptes, mit welchem die Polizeibeamten auf beiden Seiten der Grenze Schüler, deren Eltern und auch Lehrer ansprechen und für das Thema sensibilisieren wollen.

Angestrebt werden mit diesen Maßnahmen

  • Die Schaffung optimaler Voraussetzungen für die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit bei der Prävention und Bekämpfung von Drogendelikten.
  • Eine Erhöhung der fachlichen Kompetenz der Ermittler und Kriminaltechniker.
  • Die Steigerung des Wissensstandes und das Bewusstsein in der Öffentlichkeit (insbesondere der Bewohner im Grenzgebiet) zu Problemen, die durch den Konsum von Betäubungsmittel entstehen.

Das Projekt hat einen finanziellen Umfang von insgesamt etwa 1.110.700 Euro, rund 258.800 Euro betreffen die Polizeidirektion Görlitz. Die Europäische Union fördert das Projekt mit etwa 944.000 Euro, davon kommen rund 220.000 Euro (etwa 220.000 Euro der sächsischen Seite zu Gute. (as)

 

Projekt Nr. PLSN.04.01.00-02-0001/15 „Nein zu Drogen - Steigerung der Effektivität der Polizei im Kampf gegen die Drogenkriminalität im deutsch-polnischen Grenzraum”  - cofinanziert von der Euro-päischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung Kooperationsprogramm INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020


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