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Plauen: Bereits über 260 Kellereinbrüche und Diebstähle von Schuhen aus Treppenhäusern – Polizei bittet weiter um Mithilfe

Medieninformation: 145/2017
Verantwortlich: Oliver Wurdak
Stand: 10.03.2017, 11:00 Uhr

Bereits über 260 Kellereinbrüche und Diebstähle von Schuhen aus Treppenhäusern – Polizei bittet weiter um Mithilfe

Plauen – (ow) Ermittler der Plauener Polizei betrachten derzeit einen auf 269 Fälle von Kellereinbrüchen (237) und Schuhdiebstählen aus Treppenhäusern (32) angewachsenen Tatkomplex, wobei sich die Begehungsweisen stark ähneln. Diese Taten wurden ausschließlich im Stadtgebiet von Plauen verübt. Der Begehungszeitraum erstreckt sich bei dieser Serie auf die Zeit von Januar 2016 bis Februar 2017. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass im Zuge des Fortgangs der Ermittlungen auch noch Taten vor 2016 mit in die Betrachtungen einbezogen werden müssen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 120.000 Euro, wobei ca. 80.000 Euro auf die Diebstahls- und ca. 40.000 Euro auf die Sachschäden entfallen.
Bislang konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Durchsuchungen bei dem 23-jährigen Plauener im Februar 2017 haben eine große Anzahl mutmaßlichen Diebesgutes zu Tage gebracht, was jedoch noch nicht allumfassend konkreten Tathandlungen zugeordnet werden konnte. Diese mutmaßlich gestohlenen Gegenstände, bspw. Elektrowerkzeuge, Werkzeugkoffer und Sportschuhe, sind fotografiert und auf der Internetseite des Polizeireviers Plauen www.polizei.sachsen.de/de/11499.htm veröffentlicht worden. Die Ermittler hoffen nun, dass sich die Opfer von Kellereinbrüchen und Schuhdiebstählen in Plauen auf dieser Internetseite informieren, die ihnen gehörenden Sachen wiedererkennen und sich mit dieser Erkenntnis an die Plauener Polizei, Telefon 03741/140, wenden. Sollte bei potentiell Geschädigten kein Zugang zur Internetseite der Polizei vorhanden sein, können die entsprechenden Bildkataloge auch im Polizeirevier Plauen eingesehen werden.
Polizeidirektor Werner Reuter, Leiter des Polizeireviers Plauen, stellt in diesem Zusammenhang fest: „Ich freue mich sehr über diesen ersten Erfolg meiner Mitarbeiter bei der Aufklärung dieser Straftatenserie und hoffe, dass es uns im Zuge dieser Internetveröffentlichung und der Zusammenarbeit mit der Plauener Bevölkerung erneut gelingen wird, weitere Taten aufklären und sichergestelltes Diebesgut an die Eigentümer zurückgeben zu können. Eine gleiche Herangehensweise im Vorjahr bezüglich einer Straftatenserie insbesondere im Oberen Vogtland und Plauen war seinerzeit sehr erfolgreich.“ 
Dem Tatverdächtigen auf die Schliche gekommen waren die Ermittler durch Hinweise von Bürgern, welche den 23-Jährigen Anfang Februar 2017 bei einigen seiner Taten gesehen hatten. Bei ihm konnten Ende Februar 2017, wiederum in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zwickau, Außenstelle Plauen und dem zuständigen Amtsgericht Plauen Durchsuchungsbeschlüsse realisiert werden. Dabei wurde eine große Menge mutmaßlichen Diebesgutes sichergestellt. Der Tatverdächtige befindet sich nach wie vor auf freiem Fuß. Im Fortgang der Ermittlungen wird in engem Schulterschluss mit der Staatsanwaltschaft geprüft, ob sich Haftgründe ergeben. Zu seiner Motivation liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Jedoch ist zu konstatieren, dass er bereits in der Vergangenheit mit Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten war, derzeit keinen geregelten Arbeitsverhältnissen nachgeht und bei ihm Betäubungsmittel festgestellt worden sind. Dies lässt die Mutmaßung zu, dass er durch die Diebstähle seinen Lebensunterhalt bzw. den Drogenkonsum finanziert. Die Ermittlungen dauern an.


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