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Einbrecher in Restaurant/Ausgeraubt/Polizeieinsatz in Wurzen/Brand im Treppenhaus/Autofahrerin landete in Obstplantage

Verantwortlich: Maria Braunsdorf, Birgit Höhn, Alexander Bertram, Uwe Voigt
Stand: 12.06.2017, 15:56 Uhr

Stadtgebiet Leipzig

Einbrecher in Therapiezentrum                                                     

Ort:      Leipzig-Lindenau
Zeit:     10.06.2017, 18:00 Uhr bis 11.06.2017, 06:00 Uhr

Nachdem ein Unbekannter eine Fensterscheibe eingeschlagen hatte und in das Gebäude eingedrungen war, durchsuchte er in allen Räumlichkeiten das Mobiliar. Aus den Schränken hebelte er zwei festverankerte Wertgelasse und eine Kassette mit insgesamt einer vierstelligen Summe im unteren Bereich heraus und verschwand mit dem Diebesgut. Am Sonntagmorgen hatte ein Mitarbeiter (48) den Einbruch festgestellt und die Polizei verständigt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. (Hö)

Einbrecher in Jugendhilfeeinrichtung                             

Ort:      Leipzig-Gohlis, E.-von-Hartmann-Straße
Zeit:     11.06.2017, zwischen 08:30 Uhr und 10:15 Uhr

Ein unbekannter Täter verschaffte sich über ein Fenster Zutritt zum Wohnprojekt der Jugendhilfe. Im Inneren des Doppelhauses brach er zwei Türen auf. Er durchwühlte alles und stahl aus einem Büro einen Fernseher, einen Laptop und ein IPad. Zwei Zeugen (77, 81) hatten einen ihnen bekannten Jugendlichen aus dem Wohnprojekt beobachtet und ihre Vermutung dem Betreiber (36) der Jugendhilfeeinrichtung mitgeteilt. Dieser verständigte die Polizei über den Einbruch. Jetzt muss geprüft werden, ob der Jugendliche die Tat begangen hat. Die Ermittlungen dauern an. (Hö)

Einbrecher in Restaurant                                                     

Ort:      Leipzig-Schleußig, Holbeinstraße

Zeit:     10.06.2017, zwischen Mitternacht und 10:00 Uhr

Unbekannte brachen die Eingangstür auf und gelangten so in den Vorraum des Restaurants. Dort hatten sie es auf einen Zigarettenautomaten abgesehen. Nachdem sie diesen aufgehebelt hatten, stahlen die Unbekannten daraus Bargeld in bisher unbekannter Höhe sowie eine unbekannte Anzahl an Zigaretten. Der Inhaber (45) des Restaurants erstattete Anzeige. Zur Gesamtschadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. (Hö)

Lauter Schrei vertrieb Fahrraddiebe                                           

Ort:      Leipzig-Zentrum, Hohe Straße, Paul-Gruner-Straße

Zeit:     12.06.2017, gegen 04:00 Uhr

Zwei unbekannte Männer betraten nachts den Hinterhof eines Mehrfamilienhauses. Unlautere Absichten trieben sie dorthin: Sie wollten Fahrräder stehlen. Doch sie hatten ihre „Rechnung“ ohne eine Anwohnerin (39) gemacht. Die Frau war wach geworden, bemerkte das Treiben auf dem Hof und auch, dass sich die Unbekannten an ihrem Rad zu schaffen machten. Daraufhin schrie sie, so laut sie konnte, aus dem Fenster. Daraufhin ließen die Diebe von ihrem Vorhaben ab und flohen über den Zaun zu einem Parkplatz der Paul-Gruner-Straße. Von dort flüchteten sie mit einem silberfarbenen Peugeot in Richtung Zentrum. Dies hatten Anwohner der Paul-Gruner-Straße beobachtet, die aufgrund des lauten Schreiens aufmerksam geworden waren. Ebenso wie die 39-Jährige verständigten sie die Polizei. (Hö)

Aufmerksame Zeugen stellten Dieb                                             

Ort:      Leipzig-Neustadt, Mariannenstraße

Zeit:     12.06.2017, gegen 01:30 Uhr

Auf bisher unbekannte Art und Weise verschaffte sich ein Georgier (31) Zutritt zu einem ordnungsgemäß gesichert abgestellten Kleintransporter Mercedes Sprinter. Von der Ladefläche des Firmenwagens entwendete er eine Werkzeugkiste, stellte diese auf den Gehweg. Er öffnete dann die Kiste und wollte ein Lasergerät im Wert von 1.300 Euro stehlen. Als sich Passanten näherten, verließ er fluchtartig und ohne Diebesgut auf einem Fahrrad den Tatort. Doch die Zeugen verfolgten den Täter und konnten ihn bis zum Eintreffen von Polizeibeamten festhalten. Der 31-Jährige, der unter Einfluss von Betäubungsmitteln (Amphetamine und Opiate) stand, hat sich strafrechtlich zu verantworten. (Hö)

Sommerhitze unter Glas                                                                

Ort:      Leipzig; OT Zentrum-Südost, Liebigstraße

Zeit:     10.06.2017, 16:50 Uhr - 17:45 Uhr

Heiß und gefährlich war die Situation für einen dreijährigen Jungen und seine zweijährige Schwester, die von ihren Eltern Samstagnachmittag im Auto zurückgelassen worden waren. Schweißgebadet und schreiend befreiten Einsatzkräfte der Feuerwehr die beiden Kinder aus dem durch die Sonne unerträglich aufgeheizten Opel und retteten sie so aus ihrer misslichen Lage. Dazu öffneten die Feuerwehrleute die Beifahrerscheibe des Autos. Eine Passantin (34) hatte das Dilemma der Kinder erkannt und die Rettungsleitstelle informiert. Ca. zehn Minuten, nachdem die Kinder aus dem Auto gehoben worden waren, erschien der Vater (29) am Opel. Nachdem er das Treiben an dem Auto erblickte, rief er sofort die Mutter (23) herbei. Auf Nachfrage erklärten die Eltern, dass sie den Opel gegen 16:50 Uhr an der Stelle geparkt und die Kinder nur zehn Minuten im Auto allein gelassen hätten. Beide Kinder, die der Witterung nicht entsprechend gekleidet waren – sie trugen Winterkleidung – wurden später einer Ärztin vorgestellt. Bald hatten sie sich vom Schreck erholt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung wurde von Amts wegen eröffnet. In Rahmen dessen werden nun die genauen Umstände des Geschehens geprüft.  (MB)

Ausgeraubt!                                                                                                     

Ort:      Leipzig; OT Lausen-Grünau, Seestraße

Zeit:     11.06.2017, 17:00 Uhr

Auf dem Weg von der Wasserskianlage am Kulkwitzer See zurück zur Bungalowanlage, wo er sich den Tag über aufalten hatte, machte ein 34-Jähriger die Bekanntschaft mit mehreren nordafrikanischen Männern. Er radelte den asphaltierten Radweg entlang, als ihn die Sieben auf Höhe des Bootsverleihes "Wittig" begegneten. Einer von ihnen rief ihm etwas in einer fremdländischen Sprache hinterher.

Kurz drehte er sich um und sah, dass ihm mehrere Personen nachliefen. Sofort trat er kräftiger in die Pedale, um der Situation zu entkommen. Plötzlich kamen ihm drei weitere Männer entgegen, die ebenfalls die Verfolgung aufnahmen und ihn vom Fahrrad stießen. Dabei verlor er seinen Rucksack, so der 34-Jährige. Außerdem traktierten ihn die Unbekannten mit etlichen Fußtritten, ließen erst ab, als Passanten und Badegäste dazwischen gingen. Durch die Tritte erlitt der Mann Schürfwunden und Beulen. Mit dem Rucksack erbeuteten die Räuber einen Stoffbeutel samt Arbeitskleidung und einer Badehose. Die Täter beschrieb der 34-Jährige als 19 – 24 Jährige, arabisch aussehende Männer. Nähere Angaben konnte er nicht machen. Nun sucht die Leipziger Kriminalpolizei aufgrund des Sachverhaltes und der Ermittlungen wegen Raub dringend Zeugen, die Angaben zum Tathergang und/oder den Tätern machen können.

Hinweise werden an die Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 erbeten. (MB)

Brand in der Tischlerei                                                                    

Ort:      Leipzig; OT Plagwitz
Zeit:     11.06.2017, 19:34 Uhr

Aufgrund des Brandes in einer Tischlerei mussten gestern Abend zehn Anwohner evakuiert werden. Die Werkstatt der Tischlerei, die im vorderen Bereich eines kleinen Hinterhofhauses beherbergt ist, war bereits vom Mieter verschlossen worden. Wenige Stunden zuvor hatte er noch Werkstoffteile und Holzwände mit Leinölfirnis behandelt und anschließend die dazu genutzten Lappen und sonstigen Abfälle in einem Beutel hinter der Hauptzugangstür gelagert. Dann war er seinem Freund und späteren Brandentdecker (32) in den Garten gefolgt. Der 32-Jährige, der am Abend sein Auto holen wollte, sah dabei aus der Tischlerei Rauch aufsteigen und informierte sofort den Tischlereiinhaber und anschließend die Feuerwehr. Die Kameraden der Feuerwachen  Süd und Südwest waren schnell am Brandort und begannen unverzüglich zu löschen. So konnten sie das Ausbreiten des Feuers unterbinden und noch größere Schäden abwenden. Die Anwohner des Hinterhauses, die evakuiert worden waren, konnten so nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (MB)

Landkreis Leipzig

Polizeieinsatz in Wurzen                                   

Ort:      Wurzen, Markt          
Zeit:     09.06.2017, 18:15 Uhr

Über verschiedene Informationswege sowie Bürgermitteilungen wurde der Polizei bekannt, dass sich am
Freitagabend in Wurzen auf dem Markt eine zunächst nicht bestimmbare Anzahl von Personen treffen will, um nach einer Körperverletzung von zwei Asylbewerbern an Wurzener Jugendlichen am Pfingstwochenende zu zeigen, „wem die Straßen bzw. die ganze Stadt gehört“. Die Polizeidirektion Leipzig bereitete aus diesem Grund einen Polizeieinsatz vor und forderte die Versammlungsbehörde des Landkreises Leipziger Land an, die mit einem Mitarbeiter vor Ort war.  Gegen 20:00 Uhr trafen zunehmend mehrere Personen im Bereich auf und um den Markt ein, verteilt in kleineren Personengruppen. Gegen 21:30 Uhr setzten sich einzelne Personengruppen in verschiedene Richtungen weiter in Bewegung. Dabei stellte die Polizei eine Ansammlung von ca. 60 Personen fest,  die sich vor dem Wohnhaus in der Wenceslaigasse einfanden. Diese Personengruppe war erheblich alkoholisiert und skandierte Rufe wie „Ausländer raus“, „Deutschland den Deutschen“. Die Beamten schritten ein, räumten den unmittelbaren Bereich vor dem Wohnhaus. Nur durch das sofortige Einschreiten konnten Übergriffe auf das Gebäude und Personen verhindert werden. Nach der Zuführung weiterer Polizeieinsatzkräfte wurde eine Platzverweiszone für den Bereich der Altstadt in Wurzen eingerichtet und mit der Durchsetzung begonnen. Die Lage war dann unter Kontrolle und die ganze Situation beruhigte sich allmählich. Im Zuge dessen wurden noch mehrere kleine Ansammlungen außerhalb der Platzverweiszone festgestellt und unter Kontrolle gehalten. In der Bilanz verzeichnete die Polizei zwei Gewahrsamsnahmen zur Durchsetzung des Platzverweises, mehrere Identitätsfeststellungen sowie die Aufnahme von zwei Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollsteckungsbeamte, eine Beleidigungsanzeige und eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Auf Grund dieser Vorkommnisse führte die Polizeidirektion Leipzig auch am Folgetag des 10. Juni 2017 in den Nachtstunden einen Polizeieinsatz durch und zeigte Präsenz. Es wurden keinerlei Störungen im Sachzusammenhang bekannt. (Vo)

Was kann der Pool dafür?                                            

Ort:      Markkleeberg, Rilkestraße   
Zeit:     11.06.2017, 03:30 Uhr – 07:20 Uhr

Ein 42-jähriger Pächter eines Gartengrundstückes in dem Kleingartenverein „Schöne Aussicht“ begab sich in seine Parzelle. Hier musste er feststellen, dass unbekannter Täter das Grundstück betreten hatte und danach mehrere Brennholzstücke in den selbstaufrichtenden Pool geworfen und anschließend diesen an der Seite aufschlitzte. Eine 54-jährige Nachbarin gab gegenüber den Beamten an, dass sie gegen 03:30 Uhr  Personenbewegungen auf dem Gang vor den Gartenparzellen wahrnahm. Der Schaden beläuft sich auf ca, 100 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 -100 zu melden. (Vo)

Strohlager brannte lichterloh – 17-Jähriger im Visier der Ermittler                                                                                                                

Ort:      Naunhof; OT Ammelshain

Zeit:     11.06.2017, 20:30 Uhr

Schon weithin waren die dunkelbraunen Rauchsäulen zu sehen, die über der Ortslage Ammelshain aufstiegen. Zwei Heulager einer Landwirtschaftsfirma mit einer Ausdehnung von je 5 x 8 Metern Grundfläche und 8 Metern Höhe standen in Flammen und brannten lichterloh. Die Lager waren bis unter das Dach mit Heurundballen gefüllt.

Bald nach der Alarmierung von Feuerwehr und Polizei war ein Löschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Ammelshain vor Ort und versuchte, den Brand zu löschen. Zwei Trupps standen unter Atemschutz im Löschangriff auf der einen Seite des Lagers. Ein oder zwei andere Trupps richteten indes zwischen Stallanlage und Heulager eine Wassersperre ein, um das Mauerwerk und das Dach des Stalls herunterzukühlen und einen Funkenüberschlag zu verhindern.

Hintergrund: Im Stall standen noch eine große Anzahl von Kühen (Färsen), die es neben dem Gebäude zu schützen galt. Später kamen noch Einsatzkräfte der Feuerwehr Naunhof zum Einsatz und gewährleisteten mit mehreren Tanklöschfahrzeugen einen Pendelverkehr, um eine zweite Wasserversorgung aufrechtzuerhalten. Trotz dieser sofortigen, intensiven Löschmaßnahmen konnten die Heuhallen nicht mehr gerettet werden. Sie brannten komplett nieder.

Noch während die Löschmaßnahmen im vollen Gange waren, nahmen Polizisten die Personalien der Schaulustigen auf und machten währenddessen auch einen Zeugen ausfindig, der nähere Angaben zum Tatgeschehen machen konnte. So hatte jener Zeuge einen Mann beobachten können, wie er mit einem Fahrrad zum Stall fuhr und wenig später schon geschwind zurückradelte. Kurz danach stieg Rauch aus den Heulagern auf. Damit gab der Zeuge einen entscheidenden Hinweis auf den mutmaßlichen Zündler. Dieser konnte daraufhin namentlich bekannt und als 17-jähriger Ortsansässiger bekannt gemacht werden. Gegen ihn wird nun wegen Brandstiftung ermittelt. Ersten Schätzungen zufolge entstand dem Landwirtschaftsbetrieb ein Sachschaden von 20.000 Euro. (MB)

Auf der Autobahn bedroht …                                                        

Ort:      A 14, Anschlussstelle Nossen-Nord 
Zeit:     11.06.2017, 14:05 Uhr

.wurde eine 29-jährige Fahrerin. Die Frau rief den Notruf der Polizeidirektion Leipzig an und teilte mit, dass sie gerade auf der Autobahn A 14 in Richtung Magdeburg fuhr und an der Anschlussstelle Nossen-Nord von einem Pkw Golf bedrängt wird. Im Fahrzeug saßen drei männliche Personen. Einer dieser Personen hielt einen pistolenähnlichen Gegenstand in ihre Richtung. Durch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte durch die Beamten das Fahrzeug lokalisiert und in Höhe Dreieck Parthenaue gestoppt werden. Im Fahrzeug befanden sich ein 30-jähriger türkischer Staatsbürger, ein 34-jähriger griechischer Staatsbürger und ein 31- jähriger Deutscher. Nach den Angaben der 29-Jährigen hatte der 30-jährige Türke mit dem pistolenähnlichen Gegenstand auf sie gezielt. Bei der anschließenden  Durchsuchung wurden im Handschuhfach eine Spielzeugwaffe sowie ein Küchenmesser aufgefunden. Die Personen wurden einer Identitätsfeststellung unterzogen und anschließend entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Nötigung im Straßenverkehr wurde eingeleitet. (Vo)

Ungewollter Einbruchsalarm

Ort:      Borna; OT Borna, Roßmarktsche Straße
Zeit:     12.06.2017, 01:00 Uhr

In der Nacht zum Montag hatten Unbekannte versucht, in das Büro des CDU-Kreisverbandes einzudringen. Sie versuchten, ein Fenster aufzuhebeln. Dabei splitterte offenbar die Scheibe. Es gab ein lautes Knallgeräusch, das die Polizisten vom nahegelegenen Revier alarmierte. Die Täter hatten sich aber schon davon gemacht. Die Polizei ermittelt wegen versuchtem Einbruch. Dem Anschein nach handelte es sich nicht um eine politisch motivierte Tat. (Ber)

Brand im Treppenhaus                                                                    

Ort:      Kitzscher; OT Kitzscher, Thierbacher Straße
Zeit:     11.06.2017, 06:30 Uhr

In dm Mehrfamilienhaus in der Thierbacher Straße in Kitzscher waren Gegenstände, wie Zeitungen, Möbel und Autoreifen, gelagert. Am Sonntagmorgen standen diese Gegenstände in Flammen. Der Rauch zog durch das gesamte Treppenhaus. Glücklicherweise hatten Bewohner des Nachbarhauses den Brand bemerkt, die Feuerwehr gerufen und die Mieter gewarnt. Nicht alle konnten das Haus durch das stark verqualmte Treppenhaus verlassen. Fünf Personen mussten durch die Feuerwehr über ihre Balkone evakuiert werden. Letztlich wurden acht Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt. Die Flammen hatten indes auf die Eingangstür übergegriffen, die komplett verbrannte. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen. (Ber)

Landkreis Nordsachsen

Hund biss zu …                                                                                 

Ort:      Rackwitz, Friedensstraße

Zeit:     11.06.2017, gegen 15:15 Uhr

undeinem radelnden Kind in die rechte Wade. Eine 26-jährige Frau war mit ihrem 7-jährigen Sohn in Rackwitz unterwegs. Auf der Friedensstraße rannte ein angeleinter Mischlingshund auf beide zu und biss dem Jungen in die Wade. Er wurde ärztlich behandelt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Hundebesitzerin. (Hö)

Fahrkartenautomat im Visier von Langfingern                      

Ort:      Schkeuditz, S-Bahnhaltepunkt Schkeuditz-West

Zeit:     11.06.2017, ca. 01:10 Uhr

An dem S-Bahn-Haltepunkt Schkeuditz-West steckte ein Langfinger einen explosiven „Bastelsatz“ von ca. 15 cm Länge und 4 cm Durchmesser in den Fahrkartenautomat, der unmittelbar am Zugang zum stadteinwärtigen Gleis stand, und wartete, bis dieser detonierte. Durch die Wucht der Umsetzung wurden vom Automaten das Dach ab- und die vordere Tür aufgesprengt. Die Rückwand beulte aus und sämtlicher Inhalt ergoss sich über den Bahnsteig. Anschließend entnahm der Langfinger aus den Geldkassetten das Bargeld, eine Kassette mit Banknoten stahl er im Komplettbestand. Spuren und Bestandteile des „Bastelsatzes“ wurden für die kriminaltechnische Untersuchung sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. (MB)

Heimlich geraucht                                                                              

Ort:      Torgau; OT Torgau, Süptitzer Weg
Zeit:     11.06.2017, 00:01 Uhr

InTorgau lief in einem Wohnheim im Süptitzer Weg am Samstag zur Mitternachtsstunde die Brandmeldeanlage ein. Was war passiert? Ein Bewohner hatte entgegen den Bestimmungen der Hausordnung im Zimmer geraucht und danach die Zigarettenstummel im Papierkorb entsorgt. Es kam zum Schwelbrand im Müll, der den Alarm auslöste. Der Bewohner löschte selbst mit Wasser, es kam aber zu starker Qualmbildung im Haus. Die Bewohner wurden kurzzeitig evakuiert. Als die Feuerwehr für ausreichend Belüftung sorgte, konnte Entwarnung gegeben werden und alle Bewohner in ihre Zimmer zurückkehren. Gegen den 27–jährigen Georgier ermittelt die Polizei nun wegen fahrlässiger Brandstiftung. (Ber)

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Fahrradfahrer schwer verletzt                                                         

 

Ort:      Leipzig-Rückmarsdorf, Am Osthang/Miltitzer Straße

Zeit:     11.06.2017, gegen 17:00 Uhr

Der Fahrer (30) eines Toyota befuhr die Straße Am Osthang stadtauswärts. Beim Rechtsabbiegen auf die Miltitzer Straße übersah er offenbar einen auf dem Radweg fahrenden Fahrradfahrer (83). Er erfasste den Mann, dieser stürzte. Mit schweren Kopfverletzungen musste er in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. An Pkw und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Der Autofahrer hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)

Radfahrer mit Kind erfasst                                                             

Ort:      Leipzig-Leutzsch, Rückmarsdorfer Straße/Franz-Flemming-Straße
Zeit:     11.06.2017, gegen 19:00 Uhr

Der Fahrer (55) eines Skoda fuhr auf der Rückmarsdorfer Straße stadtauswärts. Beim Rechtsabbiegen auf die Franz-Flemming-Straße erfasste er einen Fahrradfahrer (32), der mit einem zweijährigen Mädchen unterwegs war. Der Mann stürzte. Sowohl er als auch das Kind verletzten sich leicht. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. An Pkw und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 500 Euro. Gegen den 55-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)

Auffahrunfall mit verletzten Personen                                        

Ort:      Leipzig, OT Podelwitz, B 2    
Zeit:     11.06.2017, 18:30 Uhr

Die 31-jährige Fahrerin eines VW fuhr die B 2 entlang. Kurz vor dem Abzweig Podelwitz fuhr sie aus Unachtsamkeit auf den vor ihr verkehrsbedingt haltenden Toyota auf. Die Fahrerin des VW sowie die Insassen des Toyota (36 w; 15 w; 15 m; 13 m) erlitten leichte Verletzungen und wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.  Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen bewegt sich in einem unteren vierstelligen Bereich. (Vo)

Mädchen rannte ins Auto                                                                 

Ort:      Leipzig (Mockau-Nord), Kuckhoffstraße

Zeit:     10.06.2017, 16:05 Uhr

Samstagnachmittag wurde ein kleines Mädchen (5) bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Es stand am Fahrbahnrand der Kuckhoffstraße vor dem Haus Nummer 41. Plötzlich rannte es zum gegenüberliegenden Grundstück 42 und damit geradewegs seitlich in einen Nissan Micra hinein. Die Fahrerin (25) konnte nicht ausweichen. So kam es zum Zusammenstoß, wobei sich das Mädchen leicht verletzte. Mit einem Rettungswagen wurde es in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. (MB)

Steine von Brücke geworfen                                                           

Ort:      Leipzig; OT Schönefeld-Ost, Adenauerallee Höhe/Kohlweg
Zeit:     11.06.2017, 17:00 Uhr

Als die Fahrerin eines auf der Adenauerallee unter der Brücke Kohlweg durchfuhr, hörte sie es auf dem Dach poltern. Offenbar hatten Personen, die auf der Brücke standen, Steine hinunter geworfen. Kleine Einschläge fand sie auf dem Dach und der Motorhaube. Sie rief die Polizei. Vor dem Durchfahren hatte sie auf der Brücke eine Gruppe von fünf Jugendlichen wahrgenommen. Diese waren kurz nach der Tat nicht mehr am Ort. Offenbar hatten die Unbekannten kleine Steinchen von der Brücke auf das nahende Fahrzeug fallen gelassen. Auch die kleinen Steine hatten dann aber ihre Spuren hinterlassen. Der Schaden liegt im vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. (Ber)

Schlechte Entscheidung                                                                  

Ort:      Leipzig; OT Seehausen, Maximilianallee/BAB 14 Auffahrt i. R. Magdeburg
Zeit:     12.06.2017, 00:30 Uhr

„Welchen Weg nehme ich denn nun?“, fragte sich wohl der Fahrer eines VW Passat auf der BAB 14 an der Ausfahrt zur B 2 im Leipziger Norden. Er entschied sich für den Mittelweg. Eine schlechte Entscheidung, wie sich herausstellte, denn dort verlief eine Leitplanke. Auf diese fuhr er hoch und kam auf der Planke zum Stehen. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt, Teile gerieten auf die Fahrbahn. Ein anderer VW Passat fuhr über ein Teil und wurde dadurch beschädigt. Schlecht war zuvor auch die Entscheidung des Unfallfahrers, sich überhaupt ans Steuer zu setzen, ergab doch ein Atemalkoholtest bei ihm 2,4 Promille. Seinen Führerschein musste der 25–Jährige sofort abgeben, anschließend zur Blutentnahme. Ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet. (Ber)

Landkreis Leipzig

Mopedfahrer lebensbedrohlich verletzt                                        

Ort:      Rötha, K 7927
Zeit:     11.06.2017, gegen 15:30 Uhr

Ein 34-jähriger Mofa-Fahrer war auf der K 7927 zwischen Rötha und Oelzschau unterwegs. In einer Linkskurve kam er nach rechts von der Straße ab, stieß zweimal gegen die Schutzplanke und stürzte. Eine hinter ihm fahrende 41-jährige Autofahrerin rief Rettungswesen und Polizei. Gegenüber den Beamten sagte sie aus, dass der Mopedfahrer sehr unsicher und offenbar auch zu schnell gefahren sei. Der Schwerstverletzte wurde in ein Krankenhaus und dort in die Intensivstation gebracht. Jetzt wird neben dem technischen Zustand des Fahrzeuges auch überprüft, ob der Verunglückte unter Drogen und/oder Alkohol gefahren war. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 800 Euro. (Hö)

Autofahrerin landete in Obstplantage                                          

Ort:      Leisnig, BAB 14, in Richtung Magdeburg, km 27,1
Zeit:     11.06.2017, gegen 07:30 Uhr

Offenbar zu schnell unterwegs war gestern früh eine Frau (42) mit einem Mitsubishi. Sie fuhr auf der BAB 14 in Richtung Magdeburg und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Nachdem sie einen Straßengraben durchfahren und Wildschutzzaun durchbrochen hatte, landete sie in einer Obstplantage und blieb dort stehen. Die 42-Jährige musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine hinter ihr fahrende Autofahrerin (45) hatte den Unfall gesehen und Rettungswesen sowie Polizei verständigt. An Pkw und Zaun entstand Schaden in Höhe von ca. 16.000 Euro. Gegen die 42-Jährige wurde ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro verhängt. (Hö)

Landkreis Nordsachsen

Radfahrerin verletzt                                                                            

Ort:      Wiedemar, Kreisstraße         
Zeit:     11.06.2017, 17:05 Uhr

Eine 78-jährige Radfahrerin und ein danach folgender 44-jähriger Fahrer eines Transporters fuhren in die gleiche Richtung auf der Ortsverbindungsstraße von Zaasch kommend auf der B 183 a. Auf Höhe Abzweig in Richtung Rödgen überholte der Transporter die Radfahrerin. In diesem Moment  hatte die Radfahrerin vor, nach links abzubiegen und hatte den Überholvorgang des Transporters nicht im Blickfeld. Es kam zur seitlichen Kollision der Radfahrerin mit dem Transporter. Die 78-Jährige stürzte und erlitt Kopfverletzungen. Sie wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Am Fahrrad und am Transporter entstand Sachschaden. (Vo)

 

 


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