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Brille am Tatort vergessen/ Fahrraddieb auf frischer Tat geschnappt/Renitente Person

Verantwortlich: Birgit Höhn, Maria Braunsdorf, Uwe Voigt
Stand: 26.06.2017, 16:40 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

 

Eigentümerin überraschte Einbrecher                         

Ort:      Leipzig-Lößnig

Zeit:     25.06.2017, 04:20 Uhr

Am Sonntagmorgen war die Überraschung auf beiden Seiten groß: Ein Einbrecher, der nach Aufhebeln der Eingangstür ins Einfamilienhaus eingedrungen war, wurde durch die Bewohnerin (81), ihrerseits vom Eindringling überrascht, in die Flucht geschlagen. Der Täter hatte bereits im Wohnzimmer mehrere Schränke geöffnet und durchwühlt, als die Frau oben im Schlafzimmer Geräusche hörte und die Treppe hinunter ging. Dort traf sie auf den Unbekannten, der angesichts der älteren Dame sofort die Flucht ergriff. Die Frau rief die Polizei. Offenbar hatte der Täter nichts gestohlen. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Reifen von Einsatzfahrzeug zerstochen                      

 Ort:      Leipzig-Lindenau, Lützner Straße, Grundstück 82

Zeit:     26.06.2017, 01:30 Uhr

Zwei Polizeibeamte des Reviers Südwest erhielten Sonntag, kurz vor Mitternacht, den Auftrag, eine Vermisstenanzeige einer Person in der Lützner Straße aufzunehmen. Die Polizisten stellten ihr Dienstfahrzeug vor dem Grundstück ab, betraten das Haus. Während der Anzeigenaufnahme erhielten sie von Kollegen einer Streifenwagenbesatzung den Hinweis, dass die vermisste Person gefunden wurde. Die Beamten übergaben diese an die Anzeigenerstatterin der Krankenpflege und erledigten die dafür notwendigen polizeilichen Maßnahmen. Anschließend fuhren beide Beamte zu ihrer Dienststelle  zurück, parkten ihr Dienstfahrzeug in der Tiefgarage auf dem dafür vorgesehen Parkplatz. Als sie den Wagen verließen, mussten sie feststellen, dass auf dem Reifen vorn rechts weniger Luft war. Gleich darauf bemerkten sie eine Einstichstelle und ausweichende Luft. Die Beamten informierten den Dienstvorgesetzten; eine Anzeige gemäß § 305 StGB - Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel - wurde gefertigt. Während die Beamten ihrer Arbeit nachgingen, hatte ein Unbekannter dies ausgenutzt und den Reifen zerstört. Der Schaden wurde mit ca. 150 Euro angegeben. (Hö)

Hund biss zu …                                                                                                                                                           

Ort:      Leipzig-Grünau, Dahlienstraße

Zeit:     25.06.2017, gegen 17:30 Uhr

… und einem Kind in die linke Wade. Der Hundehalter (63) war mit seinem angeleinten Vierbeiner unterwegs, als das Tier den Jungen angriff. Ein Zeuge (42) hatte darüber die Polizei informiert. Als die Beamten am Tatort eintrafen, waren auch die Eltern des 7-jährigen Jungen am Ort. Da das Kind eine blutende Bisswunde hatte, riefen die Polizisten einen Krankenwagen. Der Junge wurde ambulant behandelt. Gegen den Hundehalter wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)

Einbrecher in Grundschule                                                          

 

Ort:      Leipzig, OT Anger-Crottendorf, Stünzer Straße

Zeit:     25.06.2017, gegen 15:45 Uhr

Kaum Schule vorbei und Ferienzeit - schon Einbrecher im Gebäude. Am Sonntagnachmittag verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zur Schule. Er hebelte eine Tür auf, gelangte dadurch in einen Lagerraum. Er durchsuchte diesen. Anschließend öffnete er gewaltsam eine weitere Tür und konnte so die Räumlichkeiten der Sporthalle betreten. Mit zwei Schweißgeräten im Wert einer mittleren dreistelligen Summe suchte er dann das Weite. Er hinterließ Sachschaden in Höhe von ca. 1.700 Euro. Ein Passant hatte die offen stehende Tür der Schule bemerkt, war deshalb stutzig geworden und hatte die Polizei in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen laufen. (Hö)

Brille am Tatort vergessen                                                           

 

Ort:      Leipzig-Eutritzsch, Haferkornstraße

Zeit:     25.06.2017, gegen 22:30 Uhr

Mehrere Zeugen vernahmen einen Knall, schauten daraufhin aus dem Fenster und beobachteten einen Fahrradfahrer. Dieser hielt vor einem Opel, an welchem ein Seitenspiegel abgetreten worden war, und hob seine Brille auf. Danach verschwand er wieder, fuhr jedoch Schlängellinien. Damit lagen die Vermutungen einer begangenen Sachbeschädigung und Einfluss von Alkohol nahe. Die Anwohner verständigten die Polizei. Nach einer Suche in der näheren Umgebung „fanden“ die Gesetzeshüter den Tatverdächtigen (41), von dem auch eine Personenbeschreibung vorlag, an einer Tankstelle in der Eutritzscher Straße. Er wurde vorläufig festgenommen. Zeugen hatten den Mann eindeutig wiedererkannt. Ein Atemalkoholtest hatte 2,70 Promille zum Ergebnis. Die Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Gegen den 41-Jährigen wird strafrechtlich ermittelt. (Hö)

In Mitleidenschaft gezogen – Nebengebäude Schloss Breitenfeld                                                                                                                                    

Ort:      Leipzig; OT Lindenthal, Lindenallee

Zeit:     24.06.2017, 13:00 Uhr

Noch ist nicht geklärt, wie das Feuer in einem Nebengebäude des Schlosses Breitenfeld hatte ausbrechen können. Schon weithin war der Rauch zu sehen, der aus dem Gebäude, welches zu jener Zeit als Lager- und Abstellraum genutzt wurde, aufstieg. Jedenfalls wurden umgehend Feuerwehr und Polizei gerufen. Obwohl die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehren Leipzig Nord und Nord-Ost, der Freiwilligen Feuerwehr Leipzig-Lindenthal und -Wiederitzsch sofort die lichterloh lodernden Flammen zu löschen begannen, konnten sie nicht verhindern, dass das Gebäude komplett ausbrannte. Zu keiner Zeit bestand eine Brandübertragungsgefahr auf weitere Objekte und auch keine Gefährdung von Personen. Nun ermittelt die Kripo in alle Richtungen, unter anderem auch wegen Brandstiftung. (MB)

Auf die Grundmauern niedergebrannt                                      

Ort:      Leipzig; OT Liebertwolkwitz, Ostende

Zeit:     25.06.2017; 02:12 Uhr

Eine alte leer stehende Lagerhalle brannte Sonntagmorgen auf einem ehemaligen Fabrikgelände lichterloh. Der stark verfallene Steinbau war von Wildwuchs umgeben, so dass die Gefahr bestand, dass die Flammen auf das Grünwerk und die nahestehenden Bäume übergreifen. Bei Eintreffen der herbeigerufenen Polizisten bereiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Leipzig-Süd und Liebertwolkwitz ihren Einsatz vor und begannen alsbald mit dem Löschen. Als dieses dann nach geraumer Zeit - einigen Stunden - gelungen war, blieb nicht mehr viel von der Halle übrig. Zum Teil bis auf die Grundmauern brannte das Gebäude nieder. Noch am selben Tag verschafften sich die Brandursachenermittler einen ersten Überblick, anhand dessen sie Brandstiftung nicht ausschlossen. Diesbezüglich laufen nun die Ermittlungen. (MB)

Fahrraddieb auf frischer Tat geschnappt                                

Ort:      Leipzig; OT Zentrum-West, Hillerstraße

Zeit:     25.06.2017, 22:00 Uhr

Ein Anwohner, der angesichts der zwei Fremden (m 28, 43), die sich im Hausflur des Mehrfamilienhauses herumdrückten, sehr argwöhnisch geworden war, informierte sofort die Polizei. Dem fügte er gegenüber den Gesetzeshütern noch hinzu, dass die beiden tatsächlich nicht in diesem Haus wohnen würden. Außerdem hörte er wenig später Poltern aus dem Keller. Sofort machte sich eine Polizeistreife auf den Weg und konnte in der Tat die beiden Männer in den Kellerräumen überraschen. Diese hatten ganz offenbar in der Zwischenzeit das Schließblech der Kellertür zur Seite gebogen, um schließlich die Tür aufhebeln zu können. Dann machten sie sich an einem Fahrrad der Marke Diamant zu schaffen. Dabei wurden sie ertappt. Bei den Langfingern fanden sich außerdem Einbruchswerkzeug und Fahrradbremsen an. Das allesamt wurde sichergestellt. Gegen die beiden Männer wird nun wegen Einbruchsdiebstahl ermittelt. (MB)

Zwei Raubüberfälle

1. Fall                                                                                                  

Ort:      Leipzig, OT Lindenau, Karl-Heine-Straße/Zschochersche Straße 

Zeit:     24.06.2017, 05:18 Uhr

Ein 29-jähriger Geschädigter stieg in die Straßenbahnlinie „3“  am „Torgauer Platz“ ein. Am Hauptbahnhof stiegen die späteren zwei unbekannten männlichen Täter zu. An der Haltestelle „Felsenkeller“ stieg der 29-Jährige aus und lief die Zschochersche Straße in stadtauswärtige Richtung. Plötzlich traten die zwei unbekannten männlichen Täter, die ebenfalls die Bahn verlassen hatten, an den 29-jährigen Geschädigten heran, umklammerten diesen und forderten unter Androhung von Schlägen die Herausgabe seines Handys. Aus Angst vor weiteren Repressalien übergab der 29-Jährige sein Handy. Verletzt wurde der Geschädigte nicht. Der Wert des Handys betrug ca. 200 Euro. Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

- männlich

- ca. 35 - 40 Jahre

- kurze, schwarze Haare

- langärmliges grau-blaues Shirt

Zur zweiten Person konnten keine Angaben erlangt werden. In der Zeugenvernehmung wurde noch bekannt, dass sich Passanten auf dieser Straße bewegten, die diesen Vorfall bemerkt haben müssen. Diese Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (Vo)

2. Fall                                                                                                 

Ort:      Leipzig, OT Heiterblick, Torgauer Straße    

Zeit:     24.06.2017, 08:00 Uhr

Eine 25-Jährige Frau stieg am Hauptbahnhof in die Straßenbahnline „3“ in Richtung Taucha ein. In der Bahn trug sie Kopfhörer und betätigte ihr nagelneues Handy. Plötzlich riss ihr ein unbekannter Täter unmittelbar vor dem Aussteigen das Handy aus der Hand und flüchtete aus der Bahn an der Haltestelle „Permoser Straße“. Die 25-Jährige verfolgte kurzzeitig den unbekannten Täter. Dieser drehte sich herum und bedrohte die Frau mit einem vorgehaltenen Messer. Daraufhin blieb die 25-Jährige zurück. Der unbekannte Täter flüchtete in Richtung der Neubaublöcke in die Schwantesstraße. Verletzt wurde die 25-Jährige nicht. Zur Personenbeschreibung konnte sie angeben, dass es ein großer schlanker Mann, ca. 180 cm groß, Mitte 20 Jahre alt und kurze krause, dunkle Haare hatte. Er trug einen gestreiften Kapuzenpullover. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (Vo)

Motorrad entwendet                                                                      

Ort:      Leipzig, OT Neustadt-Neuschönfeld, Klasingstraße

Zeit:     24.06.2017, 01:00 Uhr – 09:00 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise das am Straßenrand mittels Lenkerschloss gesichert abgestellte schwarz/neongelbe Motorrad YAMAHA R1 des 27-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 8.500 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden. (Vo)

Landkreis Leipzig

Übers Toilettenfenster ins Restaurant                                       

Ort:      Markranstädt, Leipziger Straße

Zeit:     25.06.2017, zwischen 01:00 Uhr und 10:45 Uhr

Nachdem ein Unbekannter das Fenster gewaltsam geöffnet hatte, stieg er in das Gebäude ein. Er durchsuchte alle Räumlichkeiten und stahl eine Geldkassette mit einer dreistelligen Summe, eine Kamera und eine Uhr. Der Inhaber (27) hatte nach Betreten seines Restaurants den Einbruch festgestellt und umgehend die Polizei informiert. Während der Sachschaden noch nicht bekannt ist, wurde die Höhe des Stehlschadens mit einer dreistelligen Summe im oberen Bereich angegeben. Kripobeamte ermitteln. (Hö)

Einbruch für knapp fünf Euro                                                     

Ort:      Markkleeberg, Städtelner Straße

Zeit:     25.06.2017, 23:00 Uhr bis 26.06.2017, 01:30 Uhr

Möglicherweise war er gestört worden oder er hatte nicht gefunden, was er wollte – der Einbrecher. Er hatte ein Fenster zu einem Büro der Kindertagesstätte aufgehebelt und dann alles durchwühlt. Mit einer Geldkassette, in der sich nicht einmal fünf Euro befanden, verschwand er wieder, nachdem er Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro hinterlassen hatte. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Zigaretten, Bargeld und Co.                                                           

Ort:      Borsdorf,  Leipziger Straße

Zeit:     25.06.2017, gegen 03:15 Uhr

Mit einen lauten Knall und heftigem „Zunder“ sprengte ein Langfinger den Zigarettenautomaten in der Leipziger Straße auf, der an einer der Hauswände befestigt war. Dann nahm er sich die Geldkassette mit den Geldscheinen und verschwand in unbekannte Richtung. Eine Anwohnerin (42), die von der heftigen Detonation aus dem Schlaf gerissen wurde, konnte zuerst beim Blick aus dem Fenster nichts erkennen. Lediglich den dunklen Kleinwagen sah sie am Straßenrand halten und hörte, wie die Beifahrerin den von Büschen verdeckten Unbekannten fragte, ob sie helfen könne. Gleich darauf fuhr das Auto, möglicherweise ein VW, in Richtung Wurzen davon. Beim Blick aus einem anderen Fenster konnte die Hinweisgeberin dann die Ursache für ihren gestörten Schlaf erkennen. Der in der Nähe angebrachte Zigarettenautomat war zerstört, unzählige Kleinteile waren im gesamten Umkreis, zum Teil bis zu 12 Metern, verstreut. Selbst die Frontklappe und noch einige Zigarettenschachteln fanden sich auf dem Gehweg an. Daraufhin rief die 42-Jährige umgehend die Polizei.Die kriminaltechnische Tatortarbeit wurde von den Gesetzeshütern, die wenig später eingetroffen waren, aufgenommen und die übrig gebliebenen 59 Zigarettenschachteln, der Einzugsautomat für Banknoten sowie die Geldkassette mit Münzgeld im Wert von ca. 130 Euro sichergestellt. Die Geldkassette samt den Geldscheinen war mit den Dieben verschwunden. So wird der Schaden derzeit auf ca. 3.000 Euro geschätzt, denn der Zigarettenautomat wurde vollständig zerstört. Die Polizei ermittelt nun neben Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion auch wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. (MB)

Deckenschnitt für mehr Sicht                                                      

Ort:   Borna; Am Hochhaus

Zeit:  24.06.2017, 23:30 Uhr

Zum Lüften hängte Samstagabend ein 39-Jähriger seine Decke aus dem Fenster der Wohnstube in der zweiten Etage. Dazu klemmte er den äußerst letzten Zipfel im Fensterrahmen fest, so dass die Decke fast komplett draußen hing. Dann gab er sich selbst der Körperhygiene hin und ging anschließend noch ein Stück spazieren, gönnte sich selbst wie seiner Wolldecke Fischluft. Schließlich setzte er sich noch vors Haus, um den lauen Sommerabend zu genießen.Doch kurz vor Mitternacht kam ein junger Mann gerannt, rief ihm hektisch zu, dass im zweiten Stock eine aus dem Fenster hängende Decke brenne. Sofort stürzten beide los in die Wohnung, um dem Übel den Garaus zu machen. Sie öffneten das Fenster, so dass die brennende Decke an der Hauswand entlang zu Boden sauste und sich dabei die Flammen löschten. Anschließend gingen sie zu dem Mieter darunter und wollten ihn zur Rede stellen, doch der sah sich zu keiner Antwort veranlasst. Später, bei genauerem Betrachten der Wolldecke, sah der 39-Jährige, dass diese um einen breiten Streifen gekürzt worden war, bevor diese auf äußerst seltsame Weise Feuer fing. Jedenfalls erstattete der 39-Jährige am Folgetag Anzeige. Immerhin war die Decke, aber auch die Wand unter seinem Fenster, durch Rußanhaftungen beschädigt bzw. verschmutzt worden. (MB)

Landkreis Nordsachsen

Küchenfenster aufgehebelt                                                          

Ort:      Delitzsch

Zeit:     24.06.20178, zwischen 08:00 Uhr und 21:00 Uhr

Der Einbrecher hebelte das Küchenfenster vom Eigenheim auf und durchsuchte anschließend alle Zimmer sowie das Mobiliar. Mit Unterhaltungselektronik im Wert einer vierstelligen Summe konnte er unerkannt entkommen. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 150 Euro beziffert. Die Eigentümerin (51) hatte die Polizei gerufen. Kripobeamte ermitteln. (Hö)

Renitente Person                                                                            

Ort:      Dahlen, Bahnhofsstraße       

Zeit:     25.06.2017, 01:45 Uhr

Ein 30-jähriger Mann und seine gleichaltrige schwangere Lebensgefährtin begaben sich zu einer Party. Die 30-jährige Lebensgefährtin verließ diese vorzeitig und ging nach Hause. Gegen 01:30 Uhr kam ihr Lebensgefährte nach Hause, weckte die Frau und teilte ihr mit, dass sie sich sofort anziehen, ihre Sachen packen und mit dem Hund das Haus verlassen sollte. Die 30-Jährige bemerkte dabei, dass ihr Lebensgefährte sehr renitent und unter dem Einfluss von Alkohol auftrat. Auch zertrümmerte er einige Möbel im Wohnzimmer. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden, die sich vor dem Haus fortsetzte und in deren Folge die 30-Jährige in eine Hecke geschubst wurde. Das sahen zwei Mitarbeiter einer Wachschutzfirma. Diese wollten den Streit schlichten. Daraufhin schlug der 30-Jährige die 28-jährige Mitarbeiterin der Wachschutzfirma mehrmals mit der Faust in das Gesicht, die anschließend zu Boden ging. Auch der 39-jährige Mitarbeiter erhielt einen Faustschlag in das Gesicht. Die Polizei wurde gerufen, um den Sachverhalt aufzuklären. Die „Mitarbeit“ des 30-Jährigen gegenüber den Beamten tendierte gegen „Null“. Die eintreffenden Beamten wurden attackiert und massiv beleidigt. Bei der vorläufigen Festnahme leistete dieser erheblichen Widerstand, biss einen 26-jährigen Polizeibeamten in den Arm und brach diesem das Handgelenk. Er schlug um sich. Ein zweiter 41-jähriger Polizeibeamter erlitt Schürf- und Kratzwunden. Anschließend wurde der Mann in das Polizeirevier gebracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen  Wert von 1,94 Promille. In seiner Wohnung wurden auch Betäubungsmittel aufgefunden und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Außerdem sieht sich der 30-Jährige noch weiteren Ermittlungsverfahren gegenüber, wie wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die 30-jährige Mitarbeiterin des Wachschutzes wurde zur Behandlung und weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 39-jährige Mitarbeiter wurde ambulant behandelt. Die Lebensgefährtin war zunächst vom Ereignisort verschwunden, konnte aber später durch die Beamten unverletzt aufgefunden werden. Der 30-Jährige wurde in ein Fachkrankenhaus eingeliefert und untersucht. (Vo)

Fahrzeug angezündet                                                                           

Ort:      Torgau, Dahlener Straße      

Zeit:     25.06.2017, 04:20 Uhr – 05:10 Uhr

Ein 26-jähriger Hinweisgeber meldete der Rettungsleitstelle, dass er soeben festgestellt hat, dass auf einem Parkplatz ein Fahrzeug brannte und zwei unbekannte männliche Personen vom Parkplatz in Richtung Elbbrücke sich wegbewegten. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Torgau waren schnell am Brandort. Das Fahrzeug brannte bereits in voller Ausdehnung. Der Brand konnte anschließend schnell gelöscht werden. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass dieser Pkw schon seit mehreren Wochen auf einem Parkplatz in der hinteren Ecke am Bereich Wasserturmsporthalle/ Garagenkomplex abgestellt war. Das Fahrzeug war nicht mehr zugelassen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist hier von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756 -100 zu melden. (Vo)

Gartengeräte entwendet                                                           

 

Ort:      Eilenburg, Weinbergstraße   

Zeit:     25.06.2017, 20:03 Uhr – 00:00 Uhr

Unbekannte Täter entwendeten aus einem Nebengelass auf dem Grundstück eines 64-jährigen Geschädigten diverse Gartenarbeitsgeräte, wie einen Rasenmäher, einen Freischneider sowie ein Folienschweißgerät und vier Kanister mit Diesel bzw. Benzin. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. (Vo)

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Dringend Zeugen gesucht! – Radlerin mit Kopfverletzungen im Krankenhaus.                                                                                 

Ort:      Leipzig; OT Großzschocher, Lauerscher Weg

Zeit:     24.06.2017, 16:25 Uhr

In einem Leipziger Krankenhaus musste Samstagnachmittag eine 22-Jährige zur ärztlichen Behandlung aufgenommen werden, nachdem sie kurz zuvor mit einem anderen Radler am Cospudener See zusammengerauscht war. Der Rettungswagen ließ nicht lange auf sich warten, behandelte die Dame kurz vor Ort, dann ging die Fahrt Richtung Krankenhaus. Die 22-Jährige selbst konnte zu der Zeit noch nicht zum Unfallhergang befragt werden. Doch ihre Freundin erzählte, dass sie beide mit ihren Rädern den westlichen Rundweg am im Volksmund liebevoll „Cossi“ in Richtung Bistumshöhe fuhren, um dann nach links zum Seeufer zu fahren. Deshalb schaute sie selbst wohl erst nach links und dann wieder geradeaus und da war der Unfall zwischen dem unbekannten Mann und ihrer Freundin (22) bereits geschehen, so die 22-Jährige weiter. Es soll sich wohl so zugetragen haben, dass ein Mann beim Überholen ihre Freundin gestreift hätte und sie daraufhin gestürzt sei. Nun sucht die Polizei den Radler, der in den Verkehrsunfall verwickelt war.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden. (MB)

Kradfahrer stürzte und beschädigte zwei Pkw                       

 

Ort:      Leipzig, OT Anger-Crottendorf, Mascovstraße

Zeit:     26.06.2017, gegen 01:00 Uhr

Ein Motorradfahrer fuhr auf der Mascovstraße, stürzte in Höhe Grundstück Nr. 12 und beschädigte zwei ordnungsgemäß abgestellte Autos, einen VW Golf und einen Audi (Schaden: etwa 200 Euro). Er stieg wieder auf und fuhr weiter, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Zeugen hatten ihre Beobachtungen der Polizei mitgeteilt. Bei dem Krad soll es sich um ein dunkles Fahrzeug, dessen Tank jedoch eine andere Farbe hat,  handeln. Der Kradfahrer soll mittleren Alters, 1,80 m bis 1,85 m groß und stämmig sein, einen Bauchansatz haben, mit einer dunkelblauen Jeans sowie dunkler Motorradjacke mit Polstern bekleidet gewesen sein und eine dunklen Helm mit dunklem Visier getragen haben. Die Beamten ermitteln wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. (Hö)

Landkreis Leipzig

Auto krachte in einen Zaun                                                            

Ort:      Bad Lausick, OT Steinbach, Lauterbacher Straße

Zeit:     25.06.2017, gegen 04:30 Uhr

Ein Zeuge informierte gestern früh die Polizei über einen Unfall: Ein Opel Kadett habe mehrere Verkehrszeichen beschädigt und eine Grünfläche zerstört und sei in einen Zaun gekracht. Nun stünden das Fahrzeug an der Kreuzung und der Besitzer davor. Weitere Insassen seien geflüchtet. Die Beamten waren schnell am Unfallort und trafen auf den Halter (25) des Pkw sowie auf einen der Insassen (17). Auch der geschädigte Grundstückbesitzer (52) war dort. Auf einer Grünfläche stand ein stark beschädigter Opel Kadett. Die Beamten nahmen Alkoholgeruch in der Atemluft des 25-Jährigen wahr – der freiwillige Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Er gab jedoch an, nicht gefahren zu sein. Mit ihm und dem 17-Jährigen seien noch zwei Freunde mit im Auto gewesen; davon wäre einer gefahren. Nähere Angaben zu beiden machte er jedoch nicht. Ermittlungen am Unfallort ergaben allerdings, dass der 25-Jährige selbst gefahren sein und seine Freunde nur als Schutzbehauptung genutzt hatte. Er hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu verantworten. (Hö)

Wieder der Alkohol!                                                                      

Ort:      Regis-Breitingen, verlängerte Forststraße   

Zeit:     24.06.2017, 18:40 Uhr

  In der Nähe der Ortschaft Ramsdorf kam es zu einem Verkehrsunfall. Zeugen meldeten sich bei der Polizei und teilten mit, dass ein zunächst unbekannter männlicher Fahrer eines Opel Vectra in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn gekommen ist und er anschließend das Fahrzeug zurück nach rechts herumgerissen hätte. In der Folge fuhr er in den angrenzenden Straßengraben. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte selbstständig das demolierte Fahrzeug verlassen. Er war leicht verletzt und verließ die Unfallstelle durch den Wald in Richtung Hasselbacher See. Nach den Zeugenaussagen war der Unfallverursacher offensichtlich betrunken. Den eintreffenden Beamten wurde eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben. Die Beamten machten sich sofort auf die Suche und konnten den Mann auf der S 50 kurz vor Ramsdorf feststellen. Der Mann hatte leichte Verletzungen und Schürfwunden. Eine Identitätsfeststellung wurde an Ort und Stelle durchgeführt. Der Mann übergab seinen Führerschein. Es handelte sich dabei um einen 28-Jährigen, der in Sachsen-Anhalt wohnhaft ist. Gegenüber den Beamten gab er an, dass er der Unfallverursacher ist. Nach einem Streit bei Freunden, setzte er sich alkoholisiert in das Auto und fuhr davon. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wer von 1,86 Promille. Die Beamten forderten einen Rettungswagen an. Der Mann wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wies einen Totalschaden auf. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 12.000 Euro. Andere Personen wurden nicht verletzt. (Vo)

Landkreis Nordsachsen

Am Unfallort zur Ruhe gebettet                                                        

Ort:      Eilenburg

Zeit:     25.06.2017, 10:15 Uhr – 10:45 Uhr

Mit 2,42 Promille parkte ein 48-Jähriger im Hinterhof eines Eilenburger Mehrfamilienhauses seinen Renault MEGANE SCENIC ziemlich schwungvoll und offenbar nicht mit ganz klarem Blick ein. Immerhin streife er mit seinem Schmuckstück einen neben der Zufahrt zum Wohnblock fest verankerten Betonmast und demolierte damit auf beachtliche Weise seinen Renault im Frontbereich. Danach parkte er auf einen der Parkplätze und schlummerte direkt hinter dem Lenkrad ein. Doch lange währte sein Schlaf nicht. Jäh wurde dieser durch jene Polizisten beendet, die sofort zum Unfallort gefahren waren. Nachdem sie ein Anwohner über den Vorfall informiert hatte. Kurzerhand weckten die Gesetzeshüter den 48-Jährigen und baten ihn zum Atemalkoholtest, der schnell das Ergebnis von 2,42 Promille zum Vorschein brachte. Außerdem fragten sie ihn, weshalb das Auto so viele Dellen aufwies – immerhin entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro, darauf ließ sich der 48-Jährige aber nicht ein. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (MB)

 

 

          


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