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Mann bei Kollision auf der Autobahn verstorben - Zeugen gesucht

Verantwortlich: Thomas Knaup(tk)
Stand: 04.07.2017, 17:30 Uhr

 
Autobahnpolizeirevier Bautzen           

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BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen den Anschlussstellen Burkau und Uhyst am Taucher

04.07.2017, gegen 13:30 Uhr

Dienstagnachmittag hat sich auf der BAB 4 zwischen den Anschlussstellen Burkau und Uhyst am Taucher ein tragischer Verkehrsunfall ereignet, den ein 28-jähriger Mann nicht überlebt hat. Der Fahrer eines leistungsstarken Seat Leon war auf der linken Fahrspur in Fahrtrichtung Görlitz unterwegs, als der 53-jährige Fahrer eines Lkw von der rechten in die linke Fahrspur wechselte. Der Seat krachte in die linke Fahrzeugseite des Lasters. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrzeugfront des Autos zerstört, sogar der Motorblock herausgerissen. Für den jungen Mann am Steuer kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Sowohl der betroffene MAN als auch der Seat wurden abgeschleppt. Das Auto erlitt Totalschaden. Der Unfallschaden betrug nach ersten Schätzungen mehr als 30.000 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Ermittlungen aufgenommen. Auch ein Sachverständiger und die Verkehrsunfallforschung der Technischen Universität Dresden untersuchten die Unfallstelle. Der genaue Hergang des Geschehenen ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Daher suchen die Ermittler Zeugen, die die Kollision gesehen haben oder Angaben zur Fahrweise des Autos sowie des Lkw machen können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 356-0 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Zur Unfallaufnahme und Bergung wird die Autobahn 4 in Fahrtrichtung Görlitz bis voraussichtlich gegen 19:00 Uhr voll gesperrt bleiben. Die letzte freie Anschlussstelle war Burkau. Dort leitet das Technische Hilfswerk und die Polizei den Verkehr ab. Die Reisenden können von dort über Land und die ausgeschilderten Umleitungsstrecken weiter in Richtung Görlitz fahren.

Aufgrund des Unfall und der Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Görlitz hatte sich ein Rückstau gebildet, der zeitweise etwa fünf Kilometer betrug und bis zur Anschlussstelle Ohorn zurückreichte. Im Stau blieben einzelne Verkehrsteilnehmer liegen, deren Autobatterien bei ausgeschaltetem Motor dem Stromverbrauch des Radios und offenbar auch der Klimaanlage nicht gewachsen waren. Hier rückten Pannendienstfahrzeuge an, um die gestrandeten Pkw wieder flott zu machen.

Die Reisenden, die unmittelbar hinter der Unfallstelle im Stau standen, wurden nach und nach über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dazu hatten die Freiwilligen Feuerwehren aus Burkau und Uhyst am Taucher, die mit 14 Kameraden den Einsatz unterstützten, einen Sichtschutz aufgebaut, um Vorbeifahrenden die Sicht auf die Unfallstelle zu nehmen.

Ein Lob war auch den Reisenden im Rückstau auszusprechen, denn das Bilden der Rettungsgasse hatte in diesem Fall gut geklappt. Die Retter und Einsatzkräfte konnten ohne nennenswerte Behinderungen zügig zur Unfallstelle vordringen.

Auf der Gegenfahrspur hatte sich in Höhe der ursprünglichen Unfallstelle wenig später ein Auffahrunfall ereignet. Zwei Mercedes waren aufeinander geprallt, weil einer der beiden Autofahrer im Alter von 44 und 56 Jahren offenbar besonders langsam fuhr, um das Geschehen betrachten zu können. Hierbei wurde niemand verletzt. Eines der Autos war anschließend nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Unfallschaden betrug rund 10.000 Euro. (tk)


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