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Sicherheitstraining für Sachsens jüngste Verkehrsteilnehmer

Verantwortlich: Andreas Kunze-Gubsch
Stand: 09.08.2017, 10:32 Uhr

Ulbig übergibt mobile Verkehrsschulen für Kindertagesstätten

Innenminister Markus Ulbig hat heute gemeinsam mit Vertretern der Landesverkehrswacht Sachsen im CVJM Medienkindergarten „kikkif@x" in Chemnitz zwei „Mobile Kindergartenverkehrsschulen" und eine „Mobile Jugendverkehrsschule" für die Gebietsverkehrswachten der Städte Chemnitz und Oschatz sowie an die Verkehrswacht Niederschlesische Oberlausitz übergeben.

Die Ausbildungsfahrzeuge sind unter anderem mit Verkehrszeichen, Fahrrädern, Rollern und Spielgeräten ausgestattet. Damit sollen die Kinder und Jugendlichen möglichst praxisnah an eine sichere und selbstständige Teilnahme im Straßenverkehr herangeführt werden.

„Die Sicherheit unserer jungen Verkehrsteilnehmer liegt mir nicht nur als Innenminister, sondern auch als vierfacher Vater und Großvater am Herzen", sagte Innenminister Markus Ulbig heute in Chemnitz. „Man kann gar nicht früh genug damit beginnen, den Kindern das Verhalten im Straßenverkehr, die richtige Anwendung der Verkehrsregeln und das Lesen von Verkehrsschildern praxisnah und spielerisch beizubringen. Nur so geben wir ihnen Wissen und Sicherheit sowie die Gabe mit auf den Weg, beispielsweise die von einem zu schnell heranrasenden Auto ausgehende Gefahr zügig selbst einschätzen zu können. Deshalb fördert der Freistaat neben Investitionen in die Schulwegsicherheit auch die vorschulische Verkehrserziehung", so der Minister weiter.

Das Staatsministerium des Innern hat für die Beschaffung und Ausstattung der drei mobilen Verkehrswachten 73.000 Euro zur Verfügung gestellt. In Sachsen gibt es damit inzwischen 14 „Mobile Kindergartenverkehrsschulen" und 24 „Mobile Jugendverkehrsschulen". Pro Jahr erhält die Landesverkehrswacht Sachsen e.V. vom Freistaat 160.000 Euro für ihre Verkehrssicherheitsarbeit.

Laut Verkehrsunfallstatistik sank die Zahl der bei Verkehrsunfällen in Sachsen getöteten Kinder von fünf im Jahr 2015 auf vier im Jahr 2016. Insgesamt verunglückten 1.324 Kinder (2015: 1.312). Die meisten verunglückten als Mitfahrer im Auto (519), als Radfahrer (398) oder als Fußgänger (333). Es wurden im Vergleich zum Vorjahr 6,2 Prozent weniger Kinder schwer (302 Kinder), aber 3,3 Prozent mehr leicht verletzt (1018 Kinder).


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