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Der Bagger baggert nicht mehr/ Erpressung „en français“/ Swimmingpools – Gefahr für kleine Kinder!

Verantwortlich: Maria-Katharina Geyer, Maria Braunsdorf, Alexander Bertram
Stand: 11.09.2017, 15:00 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Der Bagger baggert nicht mehr                                                 

 

Ort:      Leipzig, OT Dölitz-Dösen, Matzelstraße

Zeit:     zwischen 10.09.2017, 19 Uhr und 11.09.2017, 07:00 Uhr

 

Am Sonntagmorgen musste ein Baustellenmitarbeiter (26) feststellen, dass von einem Bagger der sogenannte Tiefenlöffel gestohlen wurde. Hierbei handelt es sich um eine Baggerschaufel inklusive Bolzen und Hydraulikschläuchen im Gesamtwert von etwa 5.000 Euro. Wer die Schaufel gestohlen haben könnte und vor allem wie sie abtransportiert wurde, ist bisher unklar. Die Polizei ermittelt wegen besonders schwerem Diebstahl und bittet Zeugen, denen etwas in der Nacht von Samstag zu Sonntag aufgefallen ist, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 100 zu melden. Denn, dass der Tiefenlöffel nicht einfach weggetragen wurde, steht außer Frage. So eine Schaufel kann nämlich bis zu 100 kg wiegen (je nach Fabrikat und Breite). (KG)

 

Beim Drogen-Konsum angegriffen                               

 

Ort:      Leipzig, OT Neustadt-Neuschönefeld, Eisenbahnstraße, Schule am Rabet

Zeit:     09.09.2017, gegen 23:40 Uhr

 

Drogen sind gefährlich - und das sogar im weitläufigen Sinne. Wie das zu verstehen ist, soll der folgende Fall erklären: In der Nacht von Samstag zu Sonntag saß ein 17-Jähriger mit einem nicht näher bestimmbaren „Kumpel“ im Park am Rabet und konsumierte dort zu dunkler Stunde Crystal. Nichts Böses ahnend, saßen sie da, als plötzlich zwei fremde Männer aus einem Gebüsch heraussprangen und unvermittelt mit einem Stock auf den 17-Jährigen einschlugen. Der verlor einen Zahn und obendrein sein Smartphone. Dieses wurde allerdings nicht von den „Stockmännern“ gestohlen, sondern vom so genannten „Kumpel“. Der hatte die Gelegenheit ergriffen – im doppelten Sinne – das Telefon geschnappt und war davongerannt. Mit einem Zahn weniger und einer Schnittwunde begab sich der 17-Jährige dann zur Polizei und erstattete Anzeige. Die Polizisten besahen sich die Verletzungen des Jugendlichen und informierten einen Krankenwagen, der den 17-Jährigen zur Behandlung ins Krankenhaus brachte. Sowohl der ominöse „Kumpel“ als auch die merkwürdigen „Stockmänner“ konnte der 17-Jährige nicht beschreiben, geschweige denn Namen nennen. Die Polizei fertigte indes eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, eine Anzeige wegen Diebstahl und eine Anzeige wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmittel, denn die hatte der 17-Jähirge noch immer bei sich. Ob sich die Geschichte wirklich genauso zugetragen hat, wird nun in weiteren Ermittlungen zu prüfen sein! (KG)

 

Erpressung „en français“                                                               

 

Ort:      Leipzig und Tunesien

Zeit:     10.09.2017

 

Früher hatten wir Brieffreunde und waren ganz aufgeregt, wenn ein neuer Brief im Postkasten lag. Und auch heute, im Zeitalter von Nanotechnologie und „Sofort-Briefen“ in Form von Chat-Messangern, ist es uns möglich, Freundschaften über viele Kilometer hinweg aufzubauen. So nutzte auch eine 56-jährige Leipzigerin die Annehmlichkeiten der modernen Kommunikation und „chattete“ seit mehreren Monaten mal regelmäßig, mal sporadisch mit einem Onlinefreund. Das Besondere an ihren Gesprächen war, dass sie ausschließlich auf Französisch stattfanden! Zwei Bilder hatte die 56-Jährige ihrem Chat-Freund in all der Zeit zugeschickt, bei denen sie keine Bedenken haben musste, dass diese in irgendeiner Weise missbräuchlich genutzt werden könnten. Das Chat-Pärchen unterhielt sich immer höflich, nett und freundschaftlich. Ihr Gesprächspartner wurde nie ausfällig oder vulgär. Bis er sie an einem Abend plötzlich mit sehr privaten Fotos von ihr selbst konfrontierte. Genau diese Fotos hatte die 56-Jährige ihrem Onlinefreund jedoch nie zugeschickt! Sie hatte die Bilder in einem privaten Ordner des Facebook-Messangers gespeichert, auf den sonst niemand Zugriff hatte. Ihre Onlinebekanntschaft forderte nun, dass ihm die 56-Jährige über Western-Union Geld zuschicken solle. Täte sie das nicht, werde er die privaten Bilder an all ihre Freunde auf Facebook verschicken und auf ihrer Firmenseite (ebenfalls Facebook) hochladen. Die 56-Jährige konnte noch in Erfahrung bringen, wie der Mann hieß, dass er in El Kef in Tunesien wohnt und ging mit diesen Informationen umgehend zur Polizei, um Anzeige wegen Erpressung zu erstatten.

 

Die Polizei weist aus diesem Anlass daraufhin, dass man seine persönlichen Daten besonders sichern sollte, wenn man sich aktiv im Internet bewegt. Es ist nie ausgeschlossen, dass ein Account böswillig gehackt wird oder man sich einen Virus einfängt, der es anderen ermöglicht, Daten auf den eigenen Geräten auszuspähen. Dazu gehören Videos, Fotos aber auch private Dokumente. Und auch Mobilgeräte wie Handys und Tabletts sind von diesen Manipulationen nicht ausgeschlossen. Deshalb ist es besonders wichtig, auch auf seinem Smartphone einen Anti-Virenscanner zu installieren! Im vorliegenden Fall ist bisher noch unklar, wie der Täter an die Bilder der 56-jährigen Frau gelangen konnte. Zusätzlich zum Facebook-Messanger hatten die Gesprächspartner aber auch über „Viber“ und „IMU“ Kontakt, wodurch es durchaus möglich ist, dass der Täter der Frau eine verdeckte Schadsoftware geschickt haben könnte, um ihre Bilder auszuspähen. (KG)

 

 

Heiß auf Bikes       

 

In Leipzig hatten es am Wochenende Diebe vor allem auf Motorräder abgesehen. Fünf Diebstähle wurden bei der Polizei angezeigt und sollen hier kurz erwähnt werden:

 

  1. Fall: Diebstahl eines Motorrollers und Täterstellung                 48210

 

Ort:      Leipzig, OT Connewitz

Zeit:     09.09.2017, 04:20 Uhr bis 10.09.2017, 00:30 Uhr

 

Im ersten Fall wurde ein MZ in Leipzig-Connewitz aus der Zwenkauer Straße gestohlen. Der Geschädigte (45) bemerkte mitten in der Nacht gegen 04:20 Uhr den Diebstahl, rannte auf die Straße, konnte dem Täter, der seinen Motorroller stahl, jedoch nur noch hinterher sehen. In der darauffolgenden Nacht fiel einem Streifenteam im Bereich der Prager Straße ein viel zu schnell fahrendes Moped auf (80 km/h bei erlaubten 50 km/h). Nach einer kurzen Kontrolle stand fest, dass das Fahrzeug gestohlen war. Nach einer längeren Verfolgungsfahrt, bei der die Beamten das Moped immer wieder aus den Augen verloren, konnten sie den Täter (36) letztendlich im Bereich der Bornaischen Straße stellen. Nach einer vorläufigen Festnahme wurde der 36-Jährige allerdings auf Weisung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Im Übrigen: Eine Fahrerlaubnis besitzt er nicht. (KG)

 

  1. Fall: Kawasaki gestohlen                                                                 

 

Ort:      Leipzig, OT Stötteritz, Lausicker Straße

Zeit:     09.09.2017, zwischen 07:00 Uhr und 07:50 Uhr

 

Der Besitzer eines Motorrades Kawasaki holte das Gefährt gegen 07:00 Uhr aus der Garage und stellte es vor seiner Wohnung ab. Danach ging er zurück ins Haus und als er es gegen 07:50 Uhr erneut verließ, um zur Arbeit zu fahren, war die Kawasaki verschwunden. Der Zeitwert wird mit etwa 7.000 Euro angegeben. (KG)

 

  1. Fall: Moped Yamaha weg und wieder da                                    

 

Ort:      Leipzig, OT Grünau-Nord, Plovdiver Straße

Zeit:     08.09.2017, 20:00 Uhr bis 09.09.2017, 05:30 Uhr

 

Das Moped der Marke Yamaha stahlen unbekannte Täter in der Nacht von Samstag zu Sonntag. Im Koffer befanden sich dazu zwei Helme. Die Yamaha wurde am Samstagmittag auf dem Park & Ride-Parkplatz in der Lützner Straße teilweise demontiert aufgefunden. Es fehlten sowohl die Batterie als auch die beiden Helme. Vom Täter fehlt bisher jede Spur. (KG)

 

  1. Fall: ebenfalls wiedergefunden                                                    

 

Ort:      Leipzig, OT Connewitz, Ecksteinstraße

Zeit:     08.09.2017, 17:00 Uhr bis 09.09.2017, 16:00 Uhr

 

Von Freitag zu Samstag wurde in Connewitz noch ein Motorrad gestohlen; in diesem Fall eine Honda. Den Diebstahl bemerkte der Eigentümer (46) am Samstagnachmittag und erstattete Anzeige bei der Polizei. Am darauffolgenden Tag konnte ihm mitgeteilt werden, dass die Honda in der Burgstädter Straße aufgefunden wurde: mit zerstörtem Lenkradschloss, Schäden an der Verkleidung und nicht mehr fahrtüchtig. Der Schaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt. (KG)

 

  1. Fall: Motorroller AGM Motors gestohlen                                      

 

Ort:      Leipzig, OT Zentrum, Martin-Luther-Ring

Zeit:     10.09.2017, zwischen 07:30 Uhr und 16:30 Uhr

 

Den letzten Motorroller des Wochenendes stahlen unbekannte Täter am Sonntag zwischen 07:30 Uhr und 16:45 Uhr, während sich der Eigentümer (54) auf Arbeit befand. Der Motorroller ist blau mit einem schwarzen Top Case, darauf befindet sich ein Aufkleber in Form einer roten Schnecke und der Aufschrift: „Hetz mich nicht.“ Im Case befinden sich zudem ein schwarzer Helm und eine Sonnenbrille. In diesem, wie auch in allen anderen Fällen ermittelt die Polizei wegen besonders schwerem Diebstahl. (KG)

 

Vor die Tür gesetzt                                                                         

 

Ort:      Leipzig; OT Zentrum-Nord, Berliner Straße

Zeit:     10.09.2017, 02:15 Uhr

 

In einer Bar wurden fünf Somalis vor die Tür gesetzt, da sie sich offenbar nicht an die Regeln des Hauses gehalten hatten. Ihrem Unmut machten sie vor der Tür Luft, indem sie Flaschen und Steine nach anderen Personen warfen. Als die Situation zu eskalieren drohte, liefen sie davon. Andere Besucher der Bar verfolgten sie, hatten zuvor aber die Polizei gerufen. Diese stellte dann die vier 21- bis 26-Jährigen. Personen wurden durch die Flaschen- und Steinwürfe nicht verletzt, allerdings war an zwei abgestellten Fahrzeugen Sachschaden entstanden. Die Vier müssen sich nun wegen versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten. (Ber)

 

Kunden halten Dieb mit vereinten Kräften                               

 

Ort:      Leipzig; OT Paunsdorf, Goldsternstraße

Zeit:     09.09.2017, 17:30 Uhr

                                              

In einem Einkaufsmarkt in der Goldsternstraße steckte sich ein Mann Lebensmittel in eine mitgeführte Tasche. An der Kasse bezahlte er einen Artikel und verließ den Kassenbereich, ohne den Rest der Ware zu bezahlen. Daraufhin wurde er von einer Mitarbeiterin des Marktes angesprochen, die ihn zuvor beobachtet hatte. Sie stellte sich ihm in den Weg. Der Dieb rannte jedoch los und stieß sie zur Seite. Ein Kunde versuchte, ihn am Rucksack festzuhalten, er riss sich aber los und wollte fliehen. Weitere Kunden des Marktes schritten ein. Es gab eine kurze Rauferei, nach der sich der Dieb geschlagen geben musste. Er wurde in den Markt zurückgeführt und festgehalten, bis die Polizei eintraf. Nun muss sich der 29-Jährige wegen räuberischem Diebstahl verantworten. (Ber)

 

 

Gezündelt                                                                                           

 

Ort:      Paul-Gruner-Straße

Zeit:     09.09.2017, gegen 03:58 Uhr

 

Kurz vor 4 erhielten die Gesetzeshüter den Auftrag, zur Paul-Gruner-Straße zu fahren, Autos würden dort brennen. Schon wenig später traf die Polizeistreife am beschriebenen Ort ein und sah zwei Autos in Flammen stehen, einer im Heck- der andere im Frontbereich. Unmittelbar danach trafen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Süd ein und löschten die Brände. Der Halter (51) des Daimler-Benz E 200 CGI und der Halter (30) des VW Passat, die mit vor Ort waren und ansehen mussten, wie ihre Autos komplett ausbrannten, konnten zum Geschehen keine Angaben machen.

 

Lediglich eine Anwohnerin konnte erzählen, dass sie kurz zuvor einen Knall auf der Straße hörte und daraufhin aus das Haus verließ, um auf der Paul-Gruner-Straße nach dem Rechten zu sehen. Sie sah die beiden brennenden Autos, aber keine Personen. So rief sie die Feuerwehr. Personen konnte sie keine mehr feststellen. Sie rief daraufhin die Feuerwehr an. (MB)

 

Swimmingpools – Gefahr für kleine Kinder!                              

 

Ort:      Leipzig; OT Baalsdorf

Zeit:     09.09.2017, gegen 18:45 Uhr

 

Während einer Familienfeier begab sich ein Junge (21 Monate) neugierig auf die Socken - abenteuerlustig und abseits der Eltern streifte es durchs Grundstück und erkundete dabei auch das des Nachbarn. So gelangte er an einen nicht umzäunten Pool, dessen Wasser ihn wohl magisch anzog. Er fiel ins Wasser und versank. Erst Momente später entdeckte ihn ein Mädchen (8), welches sofort die Mutter des Jungen holte. Diese zog ihren Sohn aus dem Wasser, Freunde riefen über Notruf einen Rettungswagen. Unter sofortiger medizinischer Betreuung wurde der knapp Zweijährige in eine Leipziger Klinik gebracht, wo er nun intensivmedizinisch betreut wird. Das Kriseninterventionsteam übernahm die Betreuung der Familienangehörigen, die völlige fassungslos angesichts des Geschehens waren. (MB)

 

 

Landkreis Leipzig

 

Erfolglose Dieseldiebe                                                                    

 

Ort:      Wurzen; OT Burkartshain, Kührener Straße

Zeit:     08.09.2017, 20:30 - 09.09.2017, 06:45 Uhr

 

In Burkardshain drangen Unbekannte in das Gelände einer Agrar-Firma ein. Sie überstiegen den Zaun und versuchten, an der firmeneigenen Tankstelle an die Dieselvorräte zu gelangen. Zu diesem Zwecke zogen sie Kabel durch eine Halle, bekamen die Maschinerie aber nicht in Gang. Diesel wurde nicht entwendet. (Ber)

 

 

Wieder Antänzer und Umarmer unterwegs

 

Ort:      Leipzig; OT Reudnitz-Thonberg, Breite Straße

Zeit:     10.09.2017, 06:10 Uhr                                                              

 

Ort:      Leipzig; OT Zentrum-Ost, Rosa-Luxemburg-Straße

Zeit:     11.09.2017, 01:15 Uhr                                                              

 

Ort:      Leipzig; OT Zentrum-Ost, Willy-Brandt-Platz

Zeit:     09.09.2017, 21:00 Uhr                                                              

 

Am Sonntagmorgen sprach ein Nachtschwärmer bei der Polizei vor. Auf dem Täubchenweg hätte ihn ein Fremder angesprochen, dabei Körperkontakt gesucht. Schließlich hatte ihn der Unbekannte noch umarmt. Erst später stellte der 23–Jährige fest, dass sein Mobiltelefon fehlte. Das hatte er kurz vor der unfreiwilligen Zusammenkunft in die Westentasche gesteckt.

 

In der Rosa-Luxemburg-Straße griff ein Antänzer einem 31–Jährigen in die Gesäßtasche und zog dabei das Portemonnaie heraus. Zuvor war er wie ein Känguru um ihn herum gehüpft. In der Geldbörse waren Dokumente und ein zweistelliger Bargeldbetrag.

 

Am Samstagabend wurde ein 19–Jähriger von einem Unbekannten am Willy-Brandt-Platz nach einem Bier gefragt. Da er welches dabei hatte, gab er gern eins ab. Beim intensiven Bedanken kam ihm der Fremde sehr nahe, was der Angesprochene erst später bemerkte. Denn aus seiner Hosentasche fehlte sein Smartphone.

 

In allen drei Fällen wurden die Täter als südländisch, nordafrikanisch oder arabisch beschrieben. (Ber)

 

Mutmaßliche Fahrraddiebin erwischt                                         

 

Ort:      Wurzen; OT Wurzen, Albert-Kuntz-Straße

Zeit:     10.09.2017, 22:00 Uhr

 

In Wurzen hielten Polizeibeamte am Sonntagabend eine 35-jährige Fahrradfahrerin an. Sie überprüften das Damenrad, mit dem sie gefahren war und stellten fest, dass die Rahmennummer abgefeilt und überstrichen war. Natürlich hatten sie den Verdacht, dass das Rad gestohlen war und behielten es ein. Die Angehaltene hatte typisches Einbruchswerkzeug im Rucksack. Sie war der Polizei wegen zahlreicher Eigentumsdelikte bereits bekannt. Nun muss sie sich zumindest wegen des Fahrraddiebstahls verantworten. (Ber)

                                              

Auseinandersetzung auf Spielplatz                                             

 

Ort:      Wurzen; OT Wurzen, Kutusowstraße

Zeit:     09.09.2017, 16:15 Uhr

                                              

Auf einem Spielplatz in Wurzen kam es am Sonnabendnachmittag zu einer Auseinandersetzung. Zwei Kinder hatten mit Spielzeugwaffen gespielt und sich dabei mit Plastekugeln beschossen. Zwei sichtlich angetrunkene Männer kamen dazu und entrissen ihnen die Spielzeugpistolen. Angeblich um ihnen ihr Fehlverhalten vorzuwerfen, da man keinen Krieg spielen würde. Dabei schossen sie aber selbst mit den Plastekugeln auf die Kinder. Der beschossene 13-Jährige versuchte, dem unbekannten Schützen die Pistole zu entreißen, bekam dafür aber einen Faustschlag ins Gesicht. Nachdem er zu Boden ging, wurde er noch gegen den Kopf getreten. Der andere Junge bekam einen Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht. Der 12-Jährige erlitt Schmerzen. Erst als eine Familie zum Spielplatz kam, ließen sie von den Jungs ab. Die Neuankömmlinge hatten sie energisch dazu aufgefordert und die Polizei gerufen. Die Männer zerstörten noch die Spielzeugwaffen und wollten gehen, wurden aber von der eintreffenden Polizei aufgehalten. Die beiden 22- und 24-Jährigen müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. (Ber)

 

Maiskolben im Hohlstamm gebruzelt – Fazit: Schwelbrand                                                                                                                                                

Ort:      Bennewitz; OT Zeititz, Brandiser Straße

Zeit:     10.09.2017, 11:50 Uhr

 

Eine 69-Jährige entdeckte während ihres Spazierganges einen Schwelbrand und rief die Polizei. Ca. 300 Meter von der Straße entfernt, direkt links neben einem Zugangsweg, hatte die Dame in einem hohlen Baumstumpf offenes Feuer entdeckt.  Darüber waren auf dem oberen Rand zwei Maiskolben zum Rösten aufgelegt. Weit und breit war aber niemand zu sehen, so die Frau. Deshalb löschte sie die Flammen erst einmal mit Sand selbst, rief aber sicherheitshalber anschließend noch die Feuerwehr und Polizei, denn es qualmte weiterhin aus dem Baumstumpf. Die Freiwillige Feuerwehr von Machern machte dann dem Feuer endgültig den Gar aus. In diesem Fall ermittelt nun die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung.

 

 

Landkreis Nordsachsen

                                              

War es aus Eifersucht?                                                                

 

Ort:      Oschatz; OT Oschatz, Badergasse

Zeit:     09.09.2017, 23:15 Uhr

                                              

Eifersucht könnte der Grund gewesen sein. Eine Gruppe Feiernder hatte das Fest in der Stadt verlassen und stand noch in der Badergasse beisammen, als ein Unbekannter hinzukam. Er schrie auch gleich einen aus der Gruppe an, er solle seine Frau nicht anschreiben, dann schlug er zu. Nach dem Faustschlag, der ins Gesicht getroffen hatte, ging der Angegriffene zu Boden. Der Angreifer schlug weiter auf ihn ein. Die umstehenden mussten eingreifen und ihn von dem Opfer herunterziehen. Der 37-jährige Geschlagene blutete stark im Gesicht und musste im Krankenhaus behandelt werden. Gegen den 43-jährigen Schläger wird nun wegen Körperverletzung ermittelt. (Ber)

 

 

 

Schlägerei auf dem Spielfeld                                                         

 

Ort:      Cavertitz, OT Schirmenitz, Auf dem Berg

Zeit:     09.09.2017, gegen 16:35 Uhr

 

Offenbar werden in der 1. Kreisklasse im Fußball nicht nur Tore geschossen, nein, es werden auch Faustschläge ausgeteilt. Anstoß der Keilerei auf dem Spielfeld war ein Foul, welches ein Spieler (36) des LSV Schirmenitz mit einem Angriff auf einen Spieler (27) des SV Frisch Auf Doberschütz quittierte. Der Schiedsrichter wiederum attestierte die Schlägerei mit einem Spielabbruch bei einem Stand von 8:3. Mit Schwellungen am Kopf wurde der 27-Jährige zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt indes wegen Körperverletzung gegen den 36-Jährigen. (KG)

 

Fahrzeugbrand und Dieseldiebstahl                                           

 

Ort:      Rackwitz; Loberstraße

Zeit:     10.09.2017, 06:40 Uhr (polizeibekannt)

 

Morgens, als sie auf dem Weg zu einer ihrer Patientinnen unterwegs war, entdeckte eine Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes die beiden brennenden Autos in der Loberstraße. Sofort rief sie in der Rettungsleitstelle an, die die Feuerwehr von Rackwitz und die Polizei zum Brand rief. Als die Gesetzeshüter eintrafen, versuchten die Kameraden der ortsansässigen Feuerwehr bereits die Flammen zu löschen. Schließlich, als es gelungen war, wurde das Ausmaß der Schäden bekannt.

 

Der weiße Opel Insignia Sports Tour (Halter 32) und der direkt daneben stehende blaue Opel Vectra (Halterin 42) waren komplett zerstört – Gesamtschaden ca. 12.000 Euro. Außerdem ließ sich erkennen, dass die Zündler  jeweils wenigstens eine Scheibe der Autos eingetrümmert hatten, um das brennbare Material im Inneren zu plazieren und anzuzünden. Beide Autos wurden schließlich sichergestellt und zur kriminaltechnischen Untersuchungen abgeschleppt.

 

Noch während die Gesetzeshüter Zeugen zu dem Brand hörten, teilte ein Anwohner gegen 08:50 Uhr mit, dass an der Kreuzung Loberstraße/Schladitzer Straße, also nur wenige Meter vom Brandort entfernt, der Tankdeckel eines Lkw DAF offen stünde und noch Schlauch drinnen hingen, deren andere Enden in zwei blaue Kanister steckten – voll mit Treibstoff. Die Gesetzeshüter prüften umgehend den Hinweis, der sich als gegeben bewahrheitete. Außerdem fanden sie hinter dem Lkw noch zwei umgekippte blaue 25-Liter-Kanister mit jeweils einem Schlauch darin. Die Kanister waren etwa halb gefüllt. Der restliche Treibstoff hatte rund um die Kanister eine riesige Lache gebildet, die durch die ortsansässige Feuerwehr abgebunden und so beseitigt werden musste.

 

Der genaue Blick über den betroffenen Lkw zeigte, dass die Langfinger nicht zimperlich vorgegangen waren. Sie hatten den Tankdeckel aufgebrochen und bereits an die 200 Liter Treibstoff gezapft. Offensichtlich aber wurden sie gestört und flüchteten unter Zurücklassen von Kanistern und Schläuchen.

Die Polizei ermittelt nun zum einen wegen Brandstiftung, zum anderen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. (MB)

 

 

Kupferdieb auf frischer Tat gestellt!                                            

 

Ort:      Delitzsch; Schloßstraße

Zeit:     10.09.2017, 23:45 Uhr

 

Metallische Geräusche, die nachts aus einem Kindergarten an das Ohr eines Passanten drangen, ließen ihn aufhören und die Polizei informieren. So kam es, dass eine Polizeistreife unverzüglich zu dem genannten Kindergarten fuhr und den Geräuschen auf den Grund ging. Dazu kletterten zwei Polizisten über den zwei Meter hohen Zaun, andere wiederum leuchteten das Kindergartendach ab und entdeckten in der Tat im Lichtkegel einen Mann (45) hinter einer Dachgaube hocken.

 

Er wurde aufgefordert das Dach zu verlassen. Die bereits über den Zaun gekletterten Polizisten indes machten sich auch auf den Weg nach oben – über die Feuerleiter ging es hinauf, dann erreichten sie eine Aluklappleiter, die auf der Feuertreppe aufgelegt war, um so über diese auf das Dach zu gelangen. Gesichert war diese mit Spanngurten.

 

Auf dieser kam ihnen nun der 45-Jährige entgegen, so dass schließlich der Weg gemeinsam in die Schloßstraße fortgesetzt wurde. Nun im Lichtschein entdeckten die Gesetzeshüter, dass ihnen der polizeibekannte 45-Jährige gegenüberstand. Schließlich wurden er und sein Rucksack durchsucht, wobei etliche Kupferschellen und Klemmen zum Vorschein kamen, die als Halterungen für Blitzableiter auf dem Dach angebracht waren. Ebenso entdeckten die Gesetzeshüter Schraubendreher, Kneifzange, Schraubenschlüssel. Auf Nachfrage erzählte der 45-Jährige, dass er das Buntmetall aufgrund finanzieller Nöte gestohlen habe. Jedenfalls fanden die Gesetzeshüter bei einer weiteren Nachschau ein kleines Fallrohr von einer der Gauben samt Teilen von Blitzableiter, ein weißes Seil mit einem Haken, mit welchem die demontierten Kupferteile vom Dach zur Erde herabgelassen werden sollten.

Nicht weit vom Tatort entfernt fanden sich im Gebüsch außerdem zwei Beutel mit einer Zange, einer Sackkarre, einem Spanngurt und einer Gummimanschette an. Alles samt wurde sichergestellt, dem 45-Jährigen der Straftatverdacht des Diebstahls im besonders schweren Fall eröffnet, insbesondere da er für bereits vorausgegangene Diebstähle von Fallrohren und Schneefanggitter im Verdacht steht. Die Polizei ermittelt. (MB)

 

 

Verkehrsgeschehen

 

Stadtgebiet Leipzig

 

Fußgängerin mit schwersten Verletzungen in Klinik                

 

Ort:      Leipzig; OT Wiederitzsch, Delitzscher Landstraße
Zeit:     10.09.2017, 14:30 Uhr

 

Der Fahrer (39), der mit seinem Mazda CX 5 die Delitzscher Landstraße stadteinwärts fuhr und Höhe der Wiederitzscher Straße die Kontrolle über seinen SUV verlor, erfasste eine Fußgängerin und verletzte sie sehr schwer.

Nachdem er die Gewalt über den CX verloren hatte, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, rauschte über den Fußweg und erfasste eine dort an der Haltstelle wartende Frau (65). Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte die 65-Jährige gegen einen am Fahrbahnrand parkenden Skoda Rommster und blieb mit mehreren Frakturen und einem Schädelhirntrauma auf der Fahrbahn liegen. Durch Rettungskräfte wurde sie umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, wo sie intensivmedizinisch versorgt wurde. Der Fahrer des Mazda indes schlitterte auf dem Fußweg weiter, so dass dessen Fahrt erst an einem Straßenbaum endgültig gebremst wurde. Leicht verletzt und unter Schock stehend, krabbelte er aus den völlig deformierten Wagen (Schaden ca. 15.000 Euro). Ein Atemalkoholtest ergab, dass er reichlich alkoholische Getränke konsumiert hatte. Das Ergebnis zeigte stattliche 1,9 Promille an. Neben dem Auto wurden durch den Unfall auch verschiedene Verkehrszeichen, ein Straßenmast und ein Baum beschädigt. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (MB)

 

Landkreis Leipzig

 

Unfallflucht und Alkohol                                                                 

 

Ort:      Grimma; OT Grimma, Weberstraße

Zeit:     10.09.2017, 13:10 Uhr

 

In der Weberstraße hatte der Fahrer eines Opel Meriva einen Ford Ka angefahren, danach kurz gehalten und dann seine Fahrt fortgesetzt, ohne den Halter des beschädigten Fahrzeuges oder die Polizei zu informieren. Schlecht für ihn: Anwohner hatten den Unfall bemerkt und sich das Kennzeichen notiert. Der Halter, ein 48–Jähriger war schnell ausgemacht. Er war stark alkoholisiert. Offenbar war er alkoholisiert gefahren und wollte nicht, dass das festgestellt wird, hatte deshalb die Unfallstelle verlassen. Am Opel waren deutliche Unfallspuren sichtbar. Natürlich behauptete er, erst nach dem Unfall getrunken zu haben; bei einem Alkoholisierungsgrad von knapp mehr als 2,5 Promille sehr unwahrscheinlich. Entgegen der landläufigen Meinung, damit könnte man sich herauswinden, lassen sich Alkoholisierungsgrad vor und nach dem Unfall feststellen. Er musste zur Blutentnahme und seinen Führerschein direkt abgeben. Nun muss er sich wegen Unfallflucht und Trunkenheit im Verkehr verantworten. (Ber)

 

 

 


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